Alter: 30; Heizer auf einer Lokomotive fiel bei der Einfahrt in den Bahnhof vom Zug. Wurde vom Führer erst spät bemerkt. Wurde zwar schnell gefunden, starb aber auf der Fahrt ins Wörgler Spital.
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Alter: 30; Heizer auf einer Lokomotive fiel bei der Einfahrt in den Bahnhof vom Zug. Wurde vom Führer erst spät bemerkt. Wurde zwar schnell gefunden, starb aber auf der Fahrt ins Wörgler Spital.
Alter: 8; 2 junge Burschen wurden vom Postbus der Linie Imst-Lermoos überfahren. Diese hatten sich auf einen LKW gesetzt, von dem sie kurz vor dem Bus absprangen. Wurden vom Bus überfahren. Opfer starb an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 59; Pensionierter Eisenbahnbeamter aus Wien. Seine Leiche wurde im Moltertobeltunnel gefunden. Dürfte aus einem fahrenden Schnellzug gefallen sein.
Alter: 27; Hilfsarbeiter beim Achenseekraftwerk. Wurde in der Nähe des Bahnhofes als Leiche aufgefunden. Stammte aus OÖ.
Alter: 74; Knecht. Überquerte die Bahnübersetzung ohne auf einen Zug zu achten. Wurde niedergestoßen und augenblicklich getötet.
Alter: 62; Ehemaliger Salinenarbeiter aus Absam. Überquerte die Geleise bei Volders trotz geschlossener Bahnschranken. War Schwerhörig und wurde von einem Schnellzug überfahren.
Alter: [unklar]; Wollte von Hopfgarten mit dem Rad Richtung Kelchsau fahren. Durch einen Sturz geriet er in die Kelchsauer Ache und wurde fortgeschwemmt.
Alter: 73; Arbeiter der Zellulosefabrik. Wurde auf der Bundesstraße vom Auto eines Innsbrucker Kaufmannes überfahren und tödlich verletzt.
Alter: 21; Elektroschlosser, wollte entlang der Bahngeleise zu seinem Arbeitsplatz am Westbahnhof gelangen. Bemerkte einen Schnellzug zu spät und wurde überfahren.
Alter: 53; Wurde vor der Dreiheiligenkirche von einem LKW überfahren. Starb einen Tag später im Spital.
Alter: 3.5; Kind wurde beim Gasthaus Nusser vor Matrei von einem Auto überfahren. Dieses kam aus Innsbruck mit überhöhter Geschwindigkeit und wollte 2 Personen zum Bahnhof bringen, da diese den Zug in Innsbruck versäumt hatten. Chauffeur Eduard Chromy stritt das hohe Tempo ab. Behauptet nur 45km/h gefahren zu sein.
Alter: 6; Versuchte auf einer Anhängerkupplung mitzufahren, was vom Fahrer nicht bemerkt wurde. Verlor das Gleichgewicht und unter die Räder des Anhängers geraten. Erlitt tödliche Brustverletzungen.
Alter: 68; Dienstmagd. Wollte noch vor einem fahrenden Zug die Geleise überqueren. Wurde von der Lok erfasst und über die Böschung geschleudert. War sofort tot.
Alter: 27; Bauernknecht in Kreith bedienstet. Fiel aus unbekannten Gründen in der Nähe der Südseite des Bergiseltunnels aus einem Zug und wurde überfahren und getötet. Stammte aus Stilfes/Sterzing.
Alter: 30; Fiel im Arlbergtunnel aus einem fahrenden Zug und wurde überrollt. Scheint zuvor gesundheitliche Probleme gehabt zu haben. Man entdeckte seine Leiche, nachdem eine Fußprothese vor dem Tunnel gefunden wurde.
Alter: 10; Wollte das Bahngeleise oberhalb von Matrei bei Staz zu ihrem Wohnhause überqueren. Wurde dabei von einem Zug überfahren. Starb im Spital von Matrei. Allgemeiner Tiroler Anzeiger: "Das Kind hatte das große Glück, am Sonntag zuvor noch die erste heilige Kommunion zu empfangen."
Alter: 43; Hotelangestellte, wurde am 4.3. von einer Tram am Marktgraben überfahren. Schwere Verletzungen, nach 2 Tagen im Spital verstorben.
Alter: 24; Arbeiter im Siemens-Schuckert-Werk. Benutzte mit einem Kollegen die Geleise als Fußweg. Wichen einen Zug aus, übersahen aber den Gegenzug. Haselsberger war sofort tot, sein Kollege schwer verletzt.
Alter: 22; Bahnarbeiter, geriet bei Verschubarbeiten im Hauptbahnhof zwischen die Puffer zweier Waggons und wurde erdrückt.
Alter: 20; Metzgergehilfe, fuhr am Rücksitz des Metzgermeisterssohn Johann Markl mit. Schnelles Tempo. Streifte ein anderes Motorrad und stürzte. Beifahrer wurde gegen einen Mast geschleudert und starb auf der Stelle. Stammte aus Graz. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 16.11., 9: Fahrer war zu schnell, fahrlässige Tötung. Urteil: 6 Monate Kerker. Nach Berufung nur mehr 1 Monat.
Alter: 40; Bahnbediensteter, benutzte die Gleisanlagen als Gehweg. Wich einen Zug aus, wurde aber vom Gegenzug überfahren. Wurde augenblicklich getötet.
Alter: 49; Bahnarbeiter, benutzte die Bahntrasse um zu seinem Arbeitsplatz zu gelangen. Wurde von einer Lok von hinten erfasst und zu Boden gestoßen. Starb einen Tag später an den Verletzungen im Spital von Wörgl.
Alter: 71; Auto streifte im Ortsgebiet einen Einspänner, dessen 3 Insassen wurden auf die Straße geschleudert. Opfer, ein Schneidermeister, stürzte mit dem Kopf auf einen Randstein und starb an den Verletzungen ein paar Tage später.
Alter: 15; Spenglerlehrling, stürzte in der Amraserstraße von seinem Rad und fiel vor einem LKW nieder. Wurde überrollt und getötet.
Alter: 3
Alter: 27; Chauffeur des Postwirtes in Achenkirch. Bei der Heimfahrt von Maurach geriet er über die Böschung und wurde vom Auto erdrückt. Beerdigt in Wilten.
Alter: 44; Chauffierte 3 Personen in seinem Mietauto (Taxi) nach Seefeld in Tirol. Beim Schlossberg kam es zu einem Radbruch. Auto überschlug sich und begrub das Opfer unter sich. Wurde ins Innsbrucker Spital gebracht, wo es bald verstarb.
Alter: 63; Bäuerin, wollte trotz geschlossener Schranken die Geleise überqueren und wurde von einem Zug überfahren. Gerüchte besagen auch Selbstmord.
Alter: 18; Traktor überquerte ein Fabriksgeleis am Viaduktbogen, als 2 Kesselwagen anrollten. Der Fahrer des Traktors konnte nicht mehr ausweichen und wurde überrollt. Gerichtsverfahren in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 13.12.26, 9: Angeklagt waren die Verschieber Karl Köll und Karl Maffei. Diese handelten gegen die Vorschriften. Im Bericht wurde als Opfer Tollinger genannt, entgegen des Matrikenbuch. Nur Maffei wurde zu einem Monat Kerker, bedingt, verurteilt, da die Bahn erst danach eine genaue Dienstanweisung für diese Strecke zusammenstellte.
Alter: 36; Bahnarbeiter, wurde mit einem Kollegen von einem Zug überfahren. Partner schwer verletzt.
Alter: 36; Batschari-Fahrt durch Tirol. Von Innsbruck-Zirlerberg-Garmisch-Fernpass und weiter über den Arlberg. Ein Auto der Tiroler Landesregierung fuhr in die Gegenrichtung. Chauffeur war Schärmer, Mitfahrer Ing. Dr. Gollitschek (Hochbaureferat des Handelsministeriums). Am Fernpass kam ihnen ein Presseauto der Fernfahrt entgegen, allerdings auf der falschen Fahrspur. Nur in Österreich wird noch links gefahren! Gollitschek befand sich auf einer Dienstfahrt zum neuen Zollamtsgebäude in Ehrwald. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 4.3.26, 9: Angeklagt war Ernst Geyl, der den Pressewagen gelenkt hatte. Zu hohe Geschwindigkeit zusätzlich. Schwerer Maybachwagen gegen einen leichten Steyrer. Urteil vertagt. Am 24.3.26 zu 7 Wochen schweren Arrest verurteilt, allerdings bedingt. Berufungsinstanz änderte das Urteil auf 4 Monate schweren Kerker (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 4.6.1926, 11)
Alter: 53; Pfarrer von Kauns. Dieser Ort wurde vor ein paar Tagen von einem Großfeuer verwüstet. Pfarrer fuhr nach Landeck, um Hilfsgüter für seine Gemeinde in Empfang zu nehmen. Bei einem Gefälle im Inntal versagten die Bremsen des Rades und das Opfer wurde gegen einen Randstein geschleudert. Erlitt schwere Kopfverletzungen. Starb im Spital von Zams.
Alter: 64; Gast aus Fürth, Fabrikant. Wollte mit seiner Frau auf der Straße Richtung St. Christoph spazieren, kehrte aber vorzeitig um. Radfahrer fuhr die Straße hinunter und konnte nicht mehr bremsen. Stieß das Opfer nieder. Erlitt tödliche Kopfverletzung. Fahrer war Knecht im Gasthaus „Post“. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 19.9.1925, 7 gegen Anton Gstreiner (29 Jahre): Große Schuld auch beim Opfer. Wurde nur wegen Schnellfahrens zu 10 S verurteilt.
Alter: 46; Batschari-Fahrt durch Tirol. Von Innsbruck-Zirlerberg-Garmisch-Fernpass und weiter über den Arlberg. Ein Auto der Tiroler Landesregierung fuhr in die Gegenrichtung. Chauffeur war Schärmer, Mitfahrer Ing. Dr. Gollitschek (Hochbaureferat des Handelsministeriums). Am Fernpass kam ihnen ein Presseauto der Fernfahrt entgegen, allerdings auf der falschen Fahrspur. Nur in Österreich wird noch links gefahren! Gollitschek befand sich auf einer Dienstfahrt zum neuen Zollamtsgebäude in Ehrwald. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 4.3.26, 9: Angeklagt war Ernst Geyl, der den Pressewagen gelenkt hatte. Zu hohe Geschwindigkeit zusätzlich. Schwerer Maybachwagen gegen einen leichten Steyrer. Urteil vertagt. Am 24.3.26 zu 7 Wochen schweren Arrest verurteilt, allerdings bedingt. Berufungsinstanz änderte das Urteil auf 4 Monate schweren Kerker (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 4.6.1926, 11)
Alter: 59; Holzhändler aus Finkenberg. Wollte aus dem Schnellzug springen, da er in dieser Station nicht anhielt. Verletzte sich schwer und starb am Weg ins Krankenhaus. Hatte anscheinend nur eine Fahrkarte für einen Personenzug und Schaffner wollte von ihm noch vor Jenbach eine Nachzahlung einfordern.
Alter: 27; Bahnbediensteter, wurde beim Verschub von einem Waggon überrollt und auf der Stelle getötet.
Alter: 21; Sohn eines Wirtes in Steinach. Hatte in Innsbruck ein Auto gekauft und wollte es nach Hause fahren. Chauffeur saß am Rücksitz. Vor Matrei geriet er über die Böschung und Auto überschlug sich. Opfer kam darunter zu liegen und wurde erdrückt. Chauffeur konnte rechtzeitig abspringen.
Alter: 32; Bauer am Krumauergut. Wollte die Geleise als Abkürzung zu seinem Hof überqueren und wurde von mehreren Zügen überfahren.
Alter: 24; Bahnarbeiter aus Völs. Geriet bei Verschubarbeiten zwischen die Puffer zweier Waggons und wurde erdrückt.
Alter: 15; Am Bahnwächterhaus wurde Opfer von einem Personenzug überfahren. War als Kindermädchen beschäftigt. Stammte aus OÖ. Vermuteter Selbstmord eher unwahrscheinlich.
Alter: 43; Schaffner aus Innsbruck, wollte die Geleise überschreiten und übersah einen entgegenkommenden Zug. In Wilten begraben.
Alter: 28; Ging alkoholisiert am Bahndamm entlang von Windau Richtung Westendorf. In der Dunkelheit erfasste ihn ein Personenzug und verletzte ihn tödlich. War am Rückweg vom Krankenhaus in Wörgl. Stammte aus OÖ.
Alter: 42; Wollte die Geleise überschreiten und übersah einen einfahrenden Zug. Wurde überrollt und war auf der Stelle tot.
Alter: 25; Sohn des Bürgermeisters in Eben. Stürzte bei der Heimfahrt mit seinem Motorrad und erlitt tödliche Brustkorbverletzungen. Grund dürfte der vereiste Weg gewesen sein. Im Matrikenbuch als Todesursache "Ertrinken im See" verzeichnet.
Alter: 46; Ederbauer. Stürzte in der Dunkelheit auf der Straße nach Söll mit seinem Fahrrad über die Böschung in die Schlucht der Weißache.
Alter: 21; Bahnarbeiter erlitt tödliche Verletzungen auf seinem Arbeitsplatz. Wurde von einem Zug überfahren. Im Matrikenbuch: Herzschwäche!; Bahnunfall im
Alter: 6; Sohn eines Postverwalters. Versuchte sich unbemerkt in der Dunkelheit hinten auf ein fahrendes Auto zu setzen. Übersah dabei einen Anhänger, der das Opfer überrollte. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 58; Gepäckträger am Hauptbahnhof. Geriet unter einen Zug. Beide Beine abgefahren, starb kurz darauf im Spital.
Alter: 10; Sohn eines Gutsbesitzers aus Nasserein. Wurde von einem Auto überfahren und war sofort tot. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 24.3.25, 9: Auto gehörte dem Direktor Gustav Hausner aus Wien. Wurde von der Bevölkerung fast gelyncht. Der Chauffeur Anton Schenk musste sich verantworten. Vertagung.
Alter: 49; Postoffizial. War Mitfahrer in einem Auto, das ein Chauffeur vom Sonnenburgerhof auf der Brennerstraße Richtung Innsbruck lenkte. Dieser verlor Herrschaft über den Wagen, der über die Böschung Richtung der Geleise der Stubaitalbahn stürzte. Opfer geriet unter das Auto und erlitt tödliche Kopfverletzungen. Kam erst vor kurzer Zeit aus Bozen. Nach Polizeibericht war Fahrer (Franz Neururer, 30 Jahre) betrunken und hatte das Auto illegal in Betrieb genommen. Flüchtete danach, stellte sich aber nach 2 Tagen freiwillig.