Alter: 71; Hausierer aus Levico. Erhängte sich im Wald. Wurde im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 45; Seine Leiche wurde nach Paderborn überführt.
Alter: 48; Vorerst unbekannte Leiche einer Frau wurde am Habicht gefunden. War unzureichend ausgerüstet, städtische Kleidung. Später identifiziert. War Kontoristin in Innsbruck.
Alter: 15; Schüler der Gewerbeschule in Kufstein. Machte mit 4 Kollegen eine Tour durch den Wilden Kaiser. An einer ungefährlichen Stelle verlor er den Halt und stürzte über 70m tief ab.
Alter: 3.5; 2 Burschen am Sonnberg (Gschwendtnerbauer) fanden ein Gewehr und begannen damit zu spielen. David Widmoser (10 Jahre) drückte dabei ab und traf das Opfer mit einer Schrotladung am Kopf.
Martin Wethin, Oberspitalpfleger und Bürger meister von Hall, bestätigt den Erhalt von 25 Gulden durch Hans Marckhart vom Weyrhof in Hagnach anstelle des Vorbesitzers Andreas Schnaitperger.
Da sich der Feind bereits den Grenzen Tirols nähert, und am 28. Mai über Vercelli vorgedrungen ist, wird die Vorrückung der Tiroler Schützenkompanien an die Grenzen gegen Bormio (Wormio) und Engadin angewiesen. Die Schützenkompanien sind überall in Bereitschaft zu halten, um nach Anweisung der Schutzdeputation zu Innsbruck und Bozen sofort abgeschickt werden zu können. Wie in den Jahren 1796, 1797 und 1799 sind die Bezirksslurrnmassen unverzüglich zu organisieren und vorzubereiten und die Durchführung an die Schutzdeputation zu melden. Die Geistlichkeit soll durch passende Kanzelreden und zweckmäßige Belehrungen die Landesverteidiger aufmuntern. Im Aufruf wird die Überzeugung ausgesprochen, daß die getreue und tapfere Tiroler Nation mit vereintem Biedersinn dem übermächtigen Feind die Stirne bieten wird. Aufruf des Gouverneurs Ferdinand Ernst Graf von Bissingen.
Alter: 22; Tagelöhner, wurde bei der Arbeit von einem fallenden Stein erschlagen.
Alter: 25; Ingenieur. Versuchte mit 2 Kollegen die sehr schwierige Riepenwand in den Kalkkögeln zu durchklettern. Rutschte aus und das Sicherungsseil riss. Stürzte über 200m tief ab. Wurde im Friedhof Wilten beerdigt.
Alter: 45; Geistig behinderter Bauer wurde sterbend in seiner Wohnung aufgefunden. Wies mehrere schwere Stichverletzungen am Kopf auf, die auf einen Raubmord schlossen. Täter unbekannt.
Alter: 3; Kind eines Arbeiters.
Alter: 33; Bauer beim Hackler. Starb nach einem Absturz.
Alter: 40; Begab sich von Innsbruck nach Radfeld, um im Wald Beeren zu pflücken. Wurde vermisst, man fand sie abgestürzt am Fuße des Röhrhüttlwasserfalls.
Alter: 4; Versuchte Holz aus dem Inn zu fischen. Geriet in die Strömung und wurde fortgetrieben.
Alter: 4; Sohn eines Schneidermeisters. Ertrank im Werkkanal.
Alter: [unklar]; Nach unsachgemäßer Behandlung von Munition gab es eine große Explosion in der Thaurer Mure. Schießplatz wird momentan vom italienischen Militär verwendet. 2 Soldaten tot, wurden im Haller Friedhof beerdigt.
Alter: 55; Gutsbesitzerin, erlitt bei einem Sturz tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 52; Etwas mysteriöser Todesfall. Opfer weilte mit Bruder auf einer Alm und wechselte in ein Jagdrevier auf die andere Bergseite. Wurde in der Wildschönau von einem Jäger erschossen. Stammte aus Fügen.
Abrechnung über die Kosten der Korporalschaften für fünf Tage, vom 27. bis einschließlich 31. Mai: Die Korporale Fidel Kiechl mit 12 Mann und 6 Stutzen, Johann Rummel mit 12 Mann und 9 Stutzen, Josef Wittwer (14 + 5), Michael Egg (12 -f 6), Julian Trenker (12 + 6), Josef Weber (12 + 10), Josef Turner (12 + 5), Josef Sepp (11 + 9), sowie der Fourier, Feldwebel, Büchsenmacher, Zimmermann und Spielmann Pfeifer erhalten insgesamt 3030 Gulden 30 kr.
Rechtfertigung des Hans Marckhart von Hagnach in Mais bezüglich der Klagen des Hans Waidmtinn. Amtmann des Spitals von Hall in Meran. Unter anderem werde ihm vorgeworfen, er hatte eine Tagmahd Wiese widerrechtlich verkauft, tatsächlich habe er sie nur auf zwei Jahre gegen ein Darlehen von 200 Gulden verpachtet. Bezüglich des Zinsrückstandes ist festzustellen, daß ein Jahr nach dem Erwerb des Hofes ein Rebstocksterben geherrscht hatt, weshalb er die 5 Yhren Most nicht zinsen konnte. Waidmarin hat ihm deshalb 25 Gulden verrechnet.
Alter: 21
Alter: [unklar]; Großes Fährunglück bei Erl. Bayrische Ausflügler wollten mit der Drahtfähre von Tirol aus ans andere Ufer, um den Abendzug noch zu erreichen. Boot war überfüllt. Führungsholz brach und das Boot kippte um. Einige Passagiere konnten schwimmend das Ufer erreichen, andere wurden fortgetrieben und ertranken. Darunter auch der Fährmann Huber. 9-16 Todesopfer befürchtet. Genaue Zahl und Namen aus der Presse nicht eruierbar.
Alter: [unklar]; Großes Fährunglück bei Erl. Bayrische Ausflügler wollten mit der Drahtfähre von Tirol aus ans andere Ufer, um den Abendzug noch zu erreichen. Boot war überfüllt. Führungsholz brach und das Boot kippte um. Einige Passagiere konnten schwimmend das Ufer erreichen, andere wurden fortgetrieben und ertranken. Darunter auch der Fährmann Huber. 9-16 Todesopfer befürchtet. Genaue Zahl und Namen aus der Presse nicht eruierbar.
Alter: [unklar]; Großes Fährunglück bei Erl. Bayrische Ausflügler wollten mit der Drahtfähre von Tirol aus ans andere Ufer, um den Abendzug noch zu erreichen. Boot war überfüllt. Führungsholz brach und das Boot kippte um. Einige Passagiere konnten schwimmend das Ufer erreichen, andere wurden fortgetrieben und ertranken. Darunter auch der Fährmann Huber. 9-16 Todesopfer befürchtet. Genaue Zahl und Namen aus der Presse nicht eruierbar.
Alter: [unklar]; Großes Fährunglück bei Erl. Bayrische Ausflügler wollten mit der Drahtfähre von Tirol aus ans andere Ufer, um den Abendzug noch zu erreichen. Boot war überfüllt. Führungsholz brach und das Boot kippte um. Einige Passagiere konnten schwimmend das Ufer erreichen, andere wurden fortgetrieben und ertranken. Darunter auch der Fährmann Huber. 9-16 Todesopfer befürchtet. Genaue Zahl und Namen aus der Presse nicht eruierbar.
Alter: 6; Pflegekind im Gasthof Post, ertrank in der Ötztaler Ache. Die Leiche konnte nicht gefunden werden.
Alter: 2; Kind eines Schmiedmeisters.
Alter: 72; Tagelöhner, legte sich in selbstmörderischer Absicht vor einem Zug.
Alter: 21; Zahntechniker aus der Rheingegend. Erlitt tödliche Verletzungen durch einen Absturz.
Alter: 18; Schlosserlehrling, geistig verwirrt, erschoss sich in seiner Wohnung.
Alter: 60; Professor aus Breslau. Kam beim Abstieg von der Birkkarspitze auf einem Schneefeld ins Rutschen und stürzte ca. 800m tief ab.
Alter: 16; Töchter eines Fabrikanten in Mariahilf. Wurden durch ausströmende CO-Gase des Ofens im Schlafe erstickt.
Schützenmajor Peter Schilcher schreibt an Hauptmann Andreas Moyle, daß er mit der verbliebenen Mannschaft die Pulverwacht und Ordomumzdienste im Obermieminger Gaistal, ohne die Leute zu überanstrengen, nicht durchführen könne. Daher solle Hauptmann Moyle die Pulverwacht in Reutte übernehmen und die Kompanie morgen um sechs Uhr früh ablösen, und die Mannschaft darüber entsprechend zu belehren. Nachsatz: Der Kompaniefeldpater wird am nächsten Pfingst sonntag um sechs Uhr früh auf der Lechschanz und um 10 Uhr auf dem Kniepaß eine Messe halten. Daher sind zwei Mann ins Kloster zu schicken, um die Kapelle zu übertragen.
Schreiben des Hans Waidmann von Meran an seinen Bruder Thomas Waidmann, Stadtschreiber in Hall, bezüglich der Angelegenheit mit Hans Marckhart, die mit diesem nicht mehr in Güte geregelt werden kann. Weitere Instruktionen sind notwendig (vgl. Urk. Nr. 854).
Christoph im Bach ob Mit(te)ldorf im Gericht Vir gen verkauft mit Zustimmung der Pfarre Virgen als Grundherrschaft dem Matthias Wibmer auf Zedlach ein halbes Watschgerbau, samt dem halben Futterhaus und den dazugehörigen Grundstücken. Siegler: Josef Luz von Glätsch und Gampauch, Pfarrer zu Virgen, Wolfgang Lasser, Pfleger mit Unterschrift Zeugen: Michael Tausch, Schreiber, Lorenz Ortner und Oswald Schweinacher
Kaufvertrag ("Kaufbrief") zwischen Joseph und Maria Agatha Ladner in "Retling" und der Gemeinde Flirsch (Zehent Ralsberg), ausgestellt in Strengen, 1811, unterschrieben und gesiegelt.
Sin títuloServitutenregulierung mit Pfunds
Hanns Riser, Schmid zu Tarrenz, beurkundet, daß ihm durch Wolfgang Scheer, Bürger zu Imst und Pfleger des Spitals daselbst, zwölf benannte Metzen Landerbswiese gegen Jahreszins verliehen worden seien. Siegler: Urban Tumbler, Anwalt des Landrichteramts zu Imst Zeugen: Lienhard Ruepp, dzt. Bürgermeister, Gori Kolli, Baumeister, Kaspar Kneisl.Original Pergament 24,5 cm x 55,5 cm; anh. S. fehlt
Verzeichnis, zu welchen Bedingungen ein Pfarrer zu Praittenwanng aufgenommen wird. Er soll keiner Sekte angehören. Zu allen gebotenen Feiertagen soll er mit dem Weihwasser über die Gräber und das Beinhaus gehen. Am Sonntag soll er den Gottesdienst usw. halten. Stiftsmessen dürfen an Sonn- und Feiertagen nicht gehalten werden. Er darf auch nachts niemandem die Sakramente verwehren. Er darf bei Sterbläufen nicht von der Pfarre weichen. Während seiner Abwesenheit muß er einen anderen Priester stellen. Er soll an die geistl. und weltl. Obrigkeit alle Abgaben leisten und den Opferausweis auf eigene Kosten besorgen. Er muß das Widumsgut in gutem Zustand erhalten. Dafür erhält er den Zehent vom Kom und Flachs sowie die Zehentgarben. Davon darf er den Überschuß innerhalb der Gemeinde verkaufen. Weiters werden die Stolgebühren für Beichte, Sterbesakramente, Verkündungen auf der Kanzel und für Kindstaufen festgelegt. Nach dem Ableben des Johann Kögl, Pfarrer zu Praittenwanng wird Johannes Wayzman zum Pfarrer aufgenommen, welcher die vorstehenden Artikel auf dem Rathaus vor den Ausgeschossenen Hans von und zu Winckhelhofen, Pfleger zu Emnberg, Georg Frannckh, Richter, Peter Schraz, Bürgermeister, Christoph Stockher, Hans Mair, Arlinger, Christoph Ramminger, Dieppold Öxli, Lienhard Resch, Oswald Raminger, Thomas Payrhof, Jörg Meßmer, Jakob Strele, Veit Keller, Laux Schall zu Reuti, Hans Pawmann, Hans Kurz und Hans Eller zu Praittenwanng, Hans Schneller, Hans Trexl und Jörg Kecht zu Pflach, Oswald Raich und Wolfgang Herr zu Ehenpichl unterschreibt.
Namensverzeichnis sämtlicher Herbergsleute im Markt Hopfgarten 1741, Beschreibung der armen Bürger und Bürgerskinder 1759, Bürgerverzeichnis des Marktes Hopfgarten von 1784, Verzeichnis der 51 Bürger von 1788.
Bürgermeister und Rat der Stadt Kizpichl quittieren, dass sie von den sechs genannten Viertlem der Herrschaft Kizpichl 60 Gulden für die 1659 erlittenen Militärschäden und Quartierskosten des Iltisehen Fußregiments erhalten haben. Sie berufen sich auf den im Wirtshaus des Hans Aufschnaiter 1669 getroffenen Vergleich (vgl. Urk. Nr. 16/73). Siegler: Stadtsiegel Kitzbühel
Wegen unterschiedlicher Güte der Schaf weide in der Öde, welche 1771 unter den steuerbaren Familien dieser Gemeinde aufgeteilt wurde, erhalten die schlechteren Gründe zusätzliche Flächen zugeteilt. Zur besseren Aufteilung werden die Plätze in 5 Kategorieen eingeteilt. Die 85 Teilhaber werden durch Los ihre Anteile erhalten. Zu den bereits 1771 aufgeteilten 8662 Klafter werden nunmehr die restlichen 11428 Klafter, vorbehaltlich der bestehenden Wege und Wasserrechte, aufgeteilt. Ein Weiterverkauf vor der Kultivierung an Auswärtige ist verboten. Die 85 Parzellen werden laut Plan mit Nummern versehen. Die Parzellen haben eine Durchschnittsgröße von 130 bis 150 Klafter. Die Namensliste der ausgelosten Familien ist beigefügt.
Die Notizen über die jährlichen KuratieeinkünfteVendls betreffen Zinsgüter 30 Gulden Fixum 82 Gulden Jahrtagsstiftungen 20 Gulden Butterschmalz 14 Gulden 30 kr, Gerste 39 Gulden Roggen 14 Gulden sowie Holz, Stolgelder und Opfergelder von insgesamt 321 Gulden Zu Lasten des Kuraten gehen die Haltung von zwei Winterkühen, die unentgeltliche Abhaltung von 15 Stiftsmessen, die Abgabe von Naturalien und Steuern, der Stamser Zins, die Mitbeteiligung an allen Gemeindekosten, auch an Prozessen, Kosten für Hirtlöhne, die Bezahlung einer Dienstmagd und der Tagwerker.
Aushebungsbefehl an alle Wehrfähigen von 18 bis 60 Jahren.