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1756 Juli 6, Schloß Landeck
AT GemA Strengen B-2-10 · Einzelstück · 1756-07-06
Teil von Gemeindeverwaltung

Pfleger Johann Stöckl fordert die Ralsberger auf, die Almrechle auf Dawin (Tobin, Tabin) durch Urkunden binnen 14 Tagen zu belegen, widrigenfalls sie gepfändet würden. Laut Alpvergleich ist den Nachbarn des Zehents Pians (Pyanns) die Gerichtsalm Dawin zur Nutzung zugestanden, wie im Landecker Gerichtsprotokoll vom 30. Juni 1645, ausgestellt von Pfleger Jakob Stöckl, zu entnehmen ist. Demnach sind die Ralsberger berechtigt, im vorderen Dawinwaid wöchentlich am Montag und am Donnerstag bis eine Woche vor der Almauffahrt bis zum mittleren Truien und bis an die äußerste Hech ob dem Gampel aufzufahren. Bei Unwetter steht den Alminhabern das Schneefluchtrecht bis an die Ralsbergwiese zu und im Notfall darf auch Holz genommen werden. Da die Ralsberger aber nunmehr täglich den Dawinwaid nutzen und bis zur Gmarer Stallatzung Vordringen, ersuchten die Pianser als Inhaber der Alpe Dawin, den Raisbergern obrigkeitlich aufzutragen, dies zu unterlassen und den Vergleich der Alp-Abteilung von 1645 einzuhalten, bei sonstiger Pfändung.

1756 Juli 25, Pettneu
AT GemA Strengen B-2-11 · Einzelstück · 1756-07-25
Teil von Gemeindeverwaltung

Zeugenaussage des Christian Waldner (81 Jahre) in Paznaun seßhaft und des Gregor Mungenast (72) zu Schnann wegen der geübten Weidenutzung im Dawinwaid bis an die mittlere Truien und Tugg-Garten. Die Ralsberger Paul Traxl und Matthäus Juen ersuchen um Protokollierung der Aussagen obiger zweier alter Hirten. Diese erinnern sich, daß sie mit den Nachbarn in Pronnen, Perfler, Weyerhof und Lore th mit dem gesamten Vieh im Frühjahr, Sommer, und Herbst die ganze Zeit die Weide im Dawinwaid (Tobin) ohne Widerrede genutzt haben. Ihnen sei auch in Erinnerung, daß Pfleger Ahraham Stockl 1719 auf Ersuchen der Grinner den Ausschuß des ganzen Zweidrittelgerichts anhörte, wodurch die Weiderechte für die Ralsberger im Dawinwaid und Tugg-Garten neuerlich bestätigt wurden. Wälder und Mungenast bestätigen dem Gerichtsverpflichteten zu Pettneu, Franz Stöckl, durch Handgelöbnis ihren Bericht, den sie bei Bedarf auch durch einen leiblichen Eid bekräftigen würden. Siegler: Johann Josef Stöckl von Gerburg, Pfleger zu Lan deck

1784 Juli 19, Landeck
AT GemA Strengen B-2-12 · Einzelstück · 1784-07-19
Teil von Gemeindeverwaltung

Zur Wahrheitsfindung machen vor dem Ver fachschreiber am Strengen Franz Sieß die ehemaligen Weidehirten Bartlmä Weißkopf zu Quadratseil und Johann Sieß für den Zehent Rallsberg die Aussage, daß der Zehent Pians bis zur Alpteilung 1777 die Alpe Dawin durch 30 Jahre innehatte und den Dawinwaid bis zum mittleren Truijen und hinein bis zum Pfarrbachl mitgenutzt habe. Die auf der Dawinalpe gesetzten Marksteine und eingehauenen Kreuze sind die richtige Grenze. Die Zeugen versichern, daß sie bti dem am 1. Juli vorgenommcnen Augenschein ihre Aussage übernachten und im obigen Sinne auch durch leiblichen Eid bekräftigen würden. Zeugen: Johann Baptist Strele, Johann Kolb, Schreiber und Kaspar Mader, alle Landeck Siegler: Johann Josef Stöckl, Pfleger und Landrichter der Herrschaft Landeck

1839 Juli 5, Käppi
AT GemA Strengen B-2-13 · Einzelstück · 1839-07-05
Teil von Gemeindeverwaltung

Einberufung auf Veranlassung des Landgerichtes Ischgl zu einer Konkurrenzverhandlung wegen HerrStellung und Erhaltung des Paznauner Talweges, wobei man sich auf den alten Vertrag der Zweidrittel-Gerichtsgemeinden beruft. Die Gemeinden haben gemeinschaftlich nach dem Steuerfuß dir Wege und Brücken mit den Gemeinden See, Ischgl und Galtür zu erhalten. Die Konkurrenzbeträge für die Erhaltung des Paznauner Talweges werden festgelegt. Der Unionsvertrag vom 24. Feber 1792 für die Zweidrittelgerichtsgemeinden ist aufgelöst. Für die Wiesberger Brücke seien die Paznauner Gemeinden nicht konkurrenzpflichtig. Da 1824 das Zweidrittelgericht aufgehoben wurde, fühlte sich niemand für den äußeren Teil des Paznauner Talweges zuständig. Nach Rekurs entschied die Hofkanzlei am 26. November 1835: Die Gemeinde Grins habe den Weg vom Steighaus auf 155 Klafter alleine zu erhalten und Strengen den Rest bis zur Wiesberger Brücke und die halbe Brücke. In diese Wegstrecke von 1839 Klafter hat die Gemeinde Käppi 1/3 der Kosten und Strengen 2/3 zu tragen.

1847 Nov. 20, Landeck
AT GemA Strengen B-2-14 · Einzelstück · 1847-11-20
Teil von Gemeindeverwaltung

Vergleichsprotokoll der Waldservitutenkommission mit der Gemeinde Strengen, vertreten durch Johann und Josef Ladner, Jakob Walser, Josef Geiger, Josef Juen, Josef Lorenz, Josef Konrath, Stefan Traxl und Franz Auer als Gemeindebevollmächtigte und genannte Staatsbeamten. Das Ärar überläßt der Gemeinde Strengen den Zind- und Stockwald, den Strenger Dawin (Tabin), den Kohlplatzwald und Strengermaisl, den Oberberkwieswald, den Purschlwald, den Amtsmaiswald, den Tanugg-Amtswald und die öden Gründe dazwischen zum Eigentum mit Ausnahme des Weinzierlbodenwaldes und der Amtsmais mit genannten Grenzen. Die Weiderechte bleiben unberührt, auch Brenn- und Bauholzbezug bleiben aufrecht. Der Holzüberschuß aus den übereigneten Wäldern ist dem Ärar zum Verkauf anzubieten. Nutzungsrechte wie Pechklauben und Samensammeln durch Private bleiben erhalten. Nach diesem Vergleich müssen sämtliche Anrainer Grenzrevisionsprotokolle errichten. Die Triftrechte des Ärars auf Rosanna, Molten-, Gmosgfall- und Klausbach werden geregelt. Es folgen die Vergleiche mit Grins und das umfangreiche Vermarkungsprotokoll mit Strengen, Zams, Flirsch und Grins mit genannten Vertretern.

1864 Sept. 5
AT GemA Strengen B-2-15 · Einzelstück · 1864-09-05
Teil von Gemeindeverwaltung

Weiderechte auf Alpe Boden

1867 Juli 19
AT GemA Strengen B-2-16 · Einzelstück · 1867-07-19
Teil von Gemeindeverwaltung

Servitute auf der Alpe Dawin (Tobin)

1867 Nov. 30
AT GemA Strengen B-2-17 · Einzelstück · 1867-11-30
Teil von Gemeindeverwaltung

Servitutsrechte auf Alpe Kleingfall

1867 Nov. 30
AT GemA Strengen B-2-18 · Einzelstück · 1867-11-30
Teil von Gemeindeverwaltung

Weiderechte für Strengen auf Kleingfall

1867 Dez. 29
AT GemA Strengen B-2-19 · Einzelstück · 1867-12-29
Teil von Gemeindeverwaltung

Gemeindewald-Servitute auf Großgfall

1869 April 5
AT GemA Strengen B-2-20 · Einzelstück · 1869-04-05
Teil von Gemeindeverwaltung

Teilungsprotokoll für Melchalpe

1877 Sept. 1
AT GemA Strengen B-2-21 · Einzelstück · 1877-09-01
Teil von Gemeindeverwaltung

Melchalpe der 2/3-Gemeinden in Kaisers'

1879 März 7
AT GemA Strengen B-2-22 · Einzelstück · 1879-03-07
Teil von Gemeindeverwaltung

Vertrag mit Daniel Mair für Brettersäge

1881 April 14
AT GemA Strengen B-2-25 · Einzelstück · 1881-04-14
Teil von Gemeindeverwaltung

Gutachten für Marktordnung

1881 Mai 30
AT GemA Strengen B-2-26 · Einzelstück · 1881-05-30
Teil von Gemeindeverwaltung

Anfrage wegen Nutzung der Melchalpe

1881 Juni 26
AT GemA Strengen B-2-27 · Einzelstück · 1881-06-26
Teil von Gemeindeverwaltung

Rekurs der Wiesberger gegen Melchalpe

1882 Okt. 15
AT GemA Strengen B-2-28 · Einzelstück · 1882-10-15
Teil von Gemeindeverwaltung

Abfindungszahlungen für 2/3-Melchalpe

1884 Aug. 28
AT GemA Strengen B-2-29 · Einzelstück · 1884-08-28
Teil von Gemeindeverwaltung

Ziegenweide für Strengen in Kaisers

1884 Okt. 10
AT GemA Strengen B-2-30 · Einzelstück · 1884-10-10
Teil von Gemeindeverwaltung

Ziegenweide für Kaisers auf Schafbergalpe

1884 Okt. 4
AT GemA Strengen B-2-31 · Einzelstück · 1884-10-04
Teil von Gemeindeverwaltung

Verfachung für Ziegenweide in Kaisers

1886/87
AT GemA Strengen B-2-32 · Serie · 1886 - 1887
Teil von Gemeindeverwaltung

Vermarkungsprotokoll für Almejuhrschafberg

1887 März 11
AT GemA Strengen B-2-33 · Einzelstück · 1887-03-11
Teil von Gemeindeverwaltung

Sitzgelder, Heimatberechtigung, Straßenerhaltung, Armenversorgung betr.

1887 Mai 16
AT GemA Strengen B-2-34 · Einzelstück · 1887-05-16
Teil von Gemeindeverwaltung

Eine neue Handkarrenspritze in der Nähe vom Grieshof mit 12 Mann Bedienung; eine Traglöschspritze unter dem Schulhaus lagernd mit 8 Mann Bedienung; 2 neue Handkrückenspritzen mit Windkessel, welche in der Kipelle zu Unterweg und bei Theres Alber zu Brunnen gelagert werden; 4 kleinere Handkrückenspitzen mit genannten Lagerungsorten: 10U Feuerlöschktihel, wovon 10 bei Josef Spieß in Oberriefen, 20 in Strengen bei Johann Weißkopf, 10 bei Marlin Zangcrl Kerili, 20 in der Klpelle zu Unterweg, 10 hei Martin Juen aufbewahrt werden. Ebenso werden die 11 Feuerleitern, die 9 Feuerhacken mit. Lagerungsort und Bedienungsmannschaft festgelegt. Wartung, eine jährlich Übung, Hilfestellung durch weitere Personen, Bekanntmachung und Haftung werden geregelt.

1897 März 30
AT GemA Strengen B-2-36 · Einzelstück · 1897-03-30
Teil von Gemeindeverwaltung

Löschordnung, Inventar, Mannschaften

1897 Nov. 21
AT GemA Strengen B-2-37 · Einzelstück · 1897-11-21
Teil von Gemeindeverwaltung

Kundmachung zur Spritzenprobe

1906 März 21
AT GemA Strengen B-2-38 · Einzelstück · 1906-03-21
Teil von Gemeindeverwaltung

Ergänzung zur Löschordnung

1906 April
AT GemA Strengen B-2-39 · Einzelstück · 1906-04
Teil von Gemeindeverwaltung

Kundmachung zur Spritzenprobe

1888 April 3
AT GemA Strengen B-2-40 · Einzelstück · 1888-04-03
Teil von Gemeindeverwaltung

Lorenz Schmid, Besitzer des Hauses Nr. 27, verzichtet auf den Holzbezug aus dem Gemeindewald, was die Gemeinde im Verfachbuch sicherstellen läßt.Original Papier Doppelbl.

1904 April 29
AT GemA Strengen B-2-41 · Einzelstück · 1904-04-29
Teil von Gemeindeverwaltung

Der Tiroler Landesausschuß regelt die Tarife für Kaminkehrer und legt die Feuerbeschau und Kehrordnung fest.

1906 Feber 24
AT GemA Strengen B-2-42 · Einzelstück · 1906-02-24
Teil von Gemeindeverwaltung

Die Rekurse der Alpinteressentschaften Großgfall und Kleingfall wegen des Eigenjagdgebietes in Strengen werden abgelehnt. Es wird jedoch vom Ackerbauministerium wegen Mangelhaftigkeit ein neues Verfahren aufgetragen.

1906 Juli 17
AT GemA Strengen B-2-43 · Einzelstück · 1906-07-17
Teil von Gemeindeverwaltung

Nach neuer Erkenntnis der BH werden die Eigen jagden in Großgfall und Kleingfall aus dem Ge meindejagdgebiet Strengen ausgeschieden und als Eigenjagdgebiet der Alpinteressentschaft zugewiesen.

o.J.
AT GemA Strengen B-2-44 · Serie
Teil von Gemeindeverwaltung

Dienstbarkeitsvertrag der 10 Gemeinden mit Kapuzinern wegen Nutzung der Hutweide in Perjenn.