Alter: [unklar]; Motorradfahrer aus Thüringen. Fuhr bei Dirschenbach in ein entgegenkommendes Auto und erlitt tödliche Verletzungen.
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Alter: [unklar]; Motorradfahrer aus Thüringen. Fuhr bei Dirschenbach in ein entgegenkommendes Auto und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 34; Ingenieur. Fuhr mit seinem Motorrad vom Bahnhof Richtung Stadt. Dabei stieß er mit einem stehenden LKW zusammen. Wurde auf die Straße geschleudert und schwer verletzt. Starb noch in der gleichen Nacht.
Alter: [unklar]; Beim Stadtbrunnen geriet ein Auto über den Fahrbahnrand hinaus und stieß einen Glasarbeiter nieder. Erlitt schwere innere Verletzungen, an denen er am Folgetag im Schwazer Krankenhaus starb. Gerichtsverhandlung gegen den Fahrer am 11.10.1938. Er wurde als schuldig erkannt und zu 2 Monaten strengen Arrestes verurteilt.
Alter: 25; Bahnarbeiter wollten mit einer Draisine von Hochzirl nach Hötting fahren. Durch ein Versehen wurde die Fahrt freigegeben. Aus einem Tunnel kam ihnen ein Zug entgegen. Arbeiter konnten abspringen, nur das Opfer schaffte dies nicht und wurde tödlich verletzt. Keine Erwähnungen in den Zeitungen! Gerichtsverhandlung gegen den Partieführer Johann Dillinger am 20.12.1938: Wurde zu 2 Monaten strengen Arrestes verurteilt.
Alter: 35; Hilfsarbeiter aus Kirchdorf. Versuchte auf einen fahrenden LKW aufzuspringen, verfehlte aber das Trittbrett. Stürzte auf die Straße und wurde vom Hinterrad überrollt. Starb in der Kitzbühler Klinik.
Alter: 2; Sohn eines Bahnarbeiters. Kletterte vom Bahnwächterhaus in der Hagau auf die Gleisanlage und wurde von einem Personenzug überfahren und getötet.
Alter: 62; Postpensionist. Durch Unachtsamkeit lief das Opfer in einen LKW, der nicht mehr rechtzeitig abzubremsen war. Wurde vom Vorderrad überrollt.
Alter: 20; HJ-Führer des Jungbannes 570. Fuhr mit einem Motorrad gegen Landeck. Kurz nach Pfunds stieß er mit einem anderen Motorradfahrer zusammen. Wurde auf die Straße geschleudert und erlitt einen mehrfachen tödlichen Bruch der Schädeldecke. Verstarb kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus Zams. Nachruf in NZ 15.7.38, 4.
Alter: 38; Mechaniker aus Köln, war mit einem Beifahrer auf einer 3-wöchigen Urlaubsfahrt durch Österreich. Am Beginn der Kranebitter Allee wollte er einen Radfahrer überholen, streifte dabei aber einen LKW. Wurde zu Boden geschleudert und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 2.5; Kind spielte in der Nähe des Bahndammes. Wollte die Gleise überqueren und wurde von einem Zug niedergestoßen. Erlitt schwere Verletzungen, an denen es nach kurzer Zeit starb.
Alter: [unklar]; Motorradfahrer aus Bayern, wollte in Straß die Geleise der Zillertalbahn überqueren übersah aber einen Zug. Wurde überrollt und auf der Stelle getötet.
Alter: 26; Ingenieur aus Rum, SS Unterscharführer des NSKK. Erlitt schwere Verletzungen bei einem Verkehrsunfall am 7.7. bei Loretto. Starb an einem Leberriss 3 Tage später im Haller Spital.
Alter: [unklar]; Auto geriet über den Fahrbahnrand hinaus und stieß die Frau nieder. Erlitt tödliche Verletzungen. Stammte aus Kreuth/Miesbach.
Alter: 58; Pensionierter Ministerialdirektor aus München fuhr mit seiner Familie von Gurgl nach Zwieselstein. Dabei geriet sein Auto außer Kontrolle und sie stürzten bei Zwieselstein einen Abhang hinunter. Seine Tochter war sofort tot, ihr Vater starb am nächsten Tag.
Alter: 44; Schweizer Wagen prallte bei der Innbrücke auf eine Mauer. Der Beifahrer aus Graubünden (Automechaniker) wurde auf der Stelle getötet. Gerichtsverfahren gegen Georg Hörz, dem Fahrer des Autos am 15.11.1938: Beide waren übernächtigt und alkoholisiert. Fahrer schlief ein. Urteil: 2 Monate strenger Arrest (bedingt).
Alter: [unklar]; Kaplan aus Augsburg. Fuhr mit einem Motorrad bei Straß in einen Zug der Zillertalbahn. Erlitt schwere Verletzungen an denen er im Spital von Schwaz starb.
Alter: 39; Schlosser aus Reutlingen. Fuhr mit seinem Motorrad von Holzgau Richtung Reutte, Bei Stockach kam er bei einem Überholmanöver ins Schleudern und stürzte auf die Straße. Erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 32; Pensionierter Ministerialdirektor aus München fuhr mit seiner Familie von Gurgl nach Zwieselstein. Dabei geriet sein Auto außer Kontrolle und sie stürzten bei Zwieselstein einen Abhang hinunter. Seine Tochter war sofort tot, ihr Vater starb am nächsten Tag.
Alter: 66; Schneidermeister. Beim Überqueren der Straße übersah er ein Auto, das ihn niederstieß. Wurde nach Krekelmoos gebracht, wo er allerdings bald starb.
Alter: 20; Motorradfahrer aus Telfs prallte bei einem Überholmanöver gegen ein entgegenkommendes Auto. Wurde sofort getötet. War Fabriksarbeiter.
Alter: 49; Pensionierter Bahnangestellter (!) aus Trins, stieß mit seinem Rad gegen ein Auto und wurde zu Boden gestoßen. Erlitt schwere Verletzungen und starb im Krankenhaus Hall.
Alter: 21; Techniker aus Berlin, fuhr mit einer Bekannten am Rücksitz, mit dem Motorrad gegen Ehrwald. Bei einem Überholmanöver eines LKWs geriet er ins Schleudern und beide wurden unter den LKW geworfen. Wurden von den Rädern überrollt und getötet.
Alter: [unklar]; Wehrmachtsangehöriger aus Absam. Fuhr bei Loretto in ein entgegenkommendes Auto. Wollte mit einem günstigen Winkel die Eienbahngeleise überqueren und geriet dabei zu weit auf die Gegenfahrbahn. Wurde auf der Stelle getötet.
Alter: 26; LKW Fahrer aus Nassereith. Wollte Sand von seinem LKW abladen, als dieser in Bewegung geriet. Versuchte noch aufzuspringen, glitt aber aus und wurde von den Rädern überrollt. Erlitt eine tödliche Wirbelsäulenverletzung.
Alter: 27; Kraftfahrer wollte nach Hause fahren. Bei der Endachbrücke blockierten die Vorderradbremsen und er wurde auf das Geländer geschleudert. Erlitt dabei tödliche Verletzungen. Leiche in seine Heimat Brixlegg überführt.
Alter: 71; Radfahrer versuchte in die Hauptstraße einzubiegen, wurde aber von hinten von einem Auto erfasst. Starb auf dem Transport in die Innsbrucker Klinik. War Maurer und Bauer.
Alter: 34; Motorradfahrer mit Gattin im Beiwagen und einem jungen Bekannten am Soziussitz fuhren die Ing-Etzel-Straße hinunter. Von der Dreiheiligenstraße bog ein Linienbus ein und streifte das Motorrad am hinteren Ende. Dieses wurde zur Seite geschleudert, wobei die Frau auf der Stelle getötet wurde. Der junge Bursche verstarb am Weg ins Krankenhaus. Bus stürzte um, wobei es 16 Verletzte gab. Einer davon starb am 23.9. an seinen Verletzungen. War Urlauber aus Bruneck. Gerichtsverhandlung gegen Alois Burger (19 Jahre) am 22.12.1938: Wurde von den Zeugen beschuldigt, zu schnell gefahren zu sein. Urteil: 1 Jahr schwerer Kerker.
Alter: 30; Radfahrer aus St. Valentin/Heide stieß am Weg zum Reschenpass mit einem Auto zusammen. Wurde schwer verletzt ins Krankenhaus Zams gebracht, wo er allerdings starb.
Alter: 25; Hilfsarbeiter, war am 8.9. mit seinem Motorrad zwischen Weer und Kolsass in einen Fuhrwagen gefahren und erlitt schwere Verletzungen. Starb daran 6 Tage später im Haller Krankenhaus.
Alter: 17; Motorradfahrer mit Gattin im Beiwagen und einem jungen Bekannten am Soziussitz fuhren die Ing-Etzel-Straße hinunter. Von der Dreiheiligenstraße bog ein Linienbus ein und streifte das Motorrad am hinteren Ende. Dieses wurde zur Seite geschleudert, wobei die Frau auf der Stelle getötet wurde. Der junge Bursche verstarb am Weg ins Krankenhaus. Bus stürzte um, wobei es 16 Verletzte gab. Einer davon starb am 23.9. an seinen Verletzungen. War Urlauber aus Bruneck. Gerichtsverhandlung gegen Alois Burger (19 Jahre) am 22.12.1938: Wurde von den Zeugen beschuldigt, zu schnell gefahren zu sein. Urteil: 1 Jahr schwerer Kerker.
Alter: 32; Motorradfahrer mit Gattin im Beiwagen und einem jungen Bekannten am Soziussitz fuhren die Ing-Etzel-Straße hinunter. Von der Dreiheiligenstraße bog ein Linienbus ein und streifte das Motorrad am hinteren Ende. Dieses wurde zur Seite geschleudert, wobei die Frau auf der Stelle getötet wurde. Der junge Bursche verstarb am Weg ins Krankenhaus. Bus stürzte um, wobei es 16 Verletzte gab. Einer davon starb am 23.9. an seinen Verletzungen. War Urlauber aus Bruneck. Gerichtsverhandlung gegen Alois Burger (19 Jahre) am 22.12.1938: Wurde von den Zeugen beschuldigt, zu schnell gefahren zu sein. Urteil: 1 Jahr schwerer Kerker.
Alter: 70; War mit Reinigungsarbeiten auf der Straße beschäftigt. Auto geriet ins Schleudern und erfasste das Opfer, das gegen den Straßenrand geschleudert wurde. Erlitt schwere Kopfverletzungen, an denen es im Haller Krankenhaus erlag. Seine Leiche wurde ins Anatomische Institut nach Innsbruck gebracht.
Alter: 40; Wollte gesammelte Alteisenwaren (nach einem Sammelappell) am Frachtenbahnhof abliefern. Saß am Beifahrersitz eines Traktors. Durch ein plötzliches Ausweichmanövers stürzte er auf die Straße und wurde von den Rädern des Anhängers überrollt. War SA Truppenführer.
Alter: 63; Wurde bei einem unbeschrankten Bahnübergang von einem Zug erfasst und getötet. War schwerhörig.
Alter: 38; Frau aus Ehinger (Württemberg) wurde bei einem Verkehrsunfall in Frohnhausen getötet. Nicht in der Zeitung erwähnt!
Alter: 5; Knabe wurde am Unteren Stadtplatz von einem Bus erfasst und tödlich verletzt. Wollte kurz vorher unvermutet die Straße überqueren.
Alter: 25; Obergefreiter aus Lienz auf Urlaub. Wurde im St. Jodok-Tunnel von einem Zug überfahren und getötet.
Alter: 42; Lieferwagen aus München geriet bei einem Ausweichmanöver zu nahe an den Straßenrand und stürzte über die Böschung. Wagen überschlug sich und begrub das Opfer unter sich.
Alter: 10; Sprang auf einen Anhänger eines Traktors, der die Bahngeleise übersetzte. Ein rangierender Waggon streifte den Anhänger, wobei der Bursche herunterfiel. Wurde vom Waggon überfahren und getötet.
Alter: [unklar]; Motorradfahrer aus Bayern stieß mit voller Fahrt auf einen Wehrstein. Dadurch wurde seine Beifahrerin auf die Straße geschleudert. Starb im Spital von Schwaz an den schweren Verletzungen.
Alter: 65; Frau überquerte ohne Vorsichtsmaßnahmen die Straße und wurde von einem Motorradfahrer erfasst. Starb bald darauf in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 26; In der Nacht stießen ein LKW und ein Radfahrer zusammen, beide Fahrzeuge waren unbeleuchtet. Eine Frau, die auf der Lenkstange saß wurde auf der Stelle getötet. Gerichtsverhandlung m 25.1.1939 gegen Alois Welzenberger, der das Opfer auf der Rahmenstange mitnahm. Urteil: 3 Monate schwerer Arrest.
Alter: 22; Friseurgehilfe aus Aldrans, stieß bei der Universitätsbrücke mit einem LKW zusammen und war sofort tot.
Alter: 45; Am Bahnhof streiften sich 2 Züge. Ein Lokführer wurde dabei getötet, mehrere Reisende zum Teil schwer verletzt. Stammte aus Innsbruck. Gerichtsverhandlung gegen den Lokführer Paul Micheli am 2.6.1939, der am Bahnunfall beteiligt war. Begann ohne Freigabe mit Verschubarbeiten, wobei es zum Zusammenstoß kam. Trotz Schuldspruches nur 4 Monate bedingte Haft.
Alter: [unklar]; Reisender aus Salzburg. Kam im Bahnhof an und verließ kurzzeitig den Zug. Als dieser wieder abfuhr, versuchte er aufzuspringen, wobei er vom Trittbrett abglitt. Geriet unter die Räder und wurde sofort getötet.
Alter: [unklar]; Urlauber aus dem Reich. Ging auf dem Bahndamm spazieren und überhörte einen Zug. Wurde zur Seite geschleudert und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 24; Geriet unter die Haller Lokalbahn und erlitt tödliche Verletzungen. Stammte aus Südtirol.
Alter: 3; Tochter eines Hilfsarbeiters. Wollte die Straße überqueren und wurde dabei von einem LKW erfasst. Starb an den schweren Verletzungen im Krankenhaus.
Alter: 51; Verlor in einer Kurve bei einer Bahnfahrt das Gleichgewicht und stürzte beim Vomperbach aus dem Waggon. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: [unklar]; Bildhauer, wollte mit seinem Fahrrad das Viadukt passieren, als ihn ein LKW niederfuhr. Starb an den Verletzungen im Krankenhaus. Gerichtsverhandlung am 20.4.1939 gegen den LKW-Fahrer: Dieser hatte sich vorschriftsmäßig verhalten, daher Freispruch.