Alter: 49; Rechtsanwalt. Erschoss zuerst seine Lebensgefährtin, dann sich selber.
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Alter: 49; Rechtsanwalt. Erschoss zuerst seine Lebensgefährtin, dann sich selber.
Alter: 53; Rechtsanwalt. Erschoss zuerst seine Lebensgefährtin, dann sich selber.
Alter: 37; Fuhrmann bei der Steinölbrennerei aus OÖ. Fuhr mit Raimund Nagl aus Ungarn (21 Jahre), Tapeziergehilfe, mit einem Boot im Achensee. Gerieten in Streit. Wieder zu Hause nahm der Täter ein Messer aus der Wohnung des Opfers und stach dem mehrmals in die Brust.
Schwurgerichtsverhandlung in Innsbruck: Nagl wurde zu 2,5 Jahren schweren Kerkers verurteilt
Alter: 51; Wollte ein Fenster ihrer Wohnung schließen, als sie ausglitt und vom 3. Stockwerk in die Tiefe stürzte. Starb am Transport ins Krankenhaus. Später stellte sich heraus, dass der Hilfsarbeiter Rudolf Grußnig nach einem Streit die Frau aus dem Fenster gestoßen haben soll. Er wurde verhaftet. Schwurgerichtsverhandlung gegen Rudolf Gusnig am 2.9.1949 in Innsbruck. Gab zuerst seine Tat zu, widerrief allerdings später. Durch Indizienbeweise wurde der Täter allerdings verurteilt zu 15 Jahren schweren Kerkers.
Alter: [unklar]; Bombenanschlag in einer Schule in Aßling. Kurz nach Unterrichtsbeginn explodierte eine Bombe in einem Kasten und tötete die Lehrerin und 7 Schülerinnen. 12 weitere wurden schwer verletzt. Angelastet wurde der Anschlag der Jugendorganisation der OF (?). Zeitzünder dürfte zu früh losgegangen sein. Das Begräbnis der Opfer fand am 2.12.44 im Ortsfriedhof statt. Späte Berichterstattung, aber immerhin! Scheint tatsächlich in Osttirol gewesen zu sein. Siehe LZ 27.1.45, 3
Alter: [unklar]; Bombenanschlag in einer Schule in Aßling. Kurz nach Unterrichtsbeginn explodierte eine Bombe in einem Kasten und tötete die Lehrerin und 7 Schülerinnen. 12 weitere wurden schwer verletzt. Angelastet wurde der Anschlag der Jugendorganisation der OF (?). Zeitzünder dürfte zu früh losgegangen sein. Das Begräbnis der Opfer fand am 2.12.44 im Ortsfriedhof statt. Späte Berichterstattung, aber immerhin! Scheint tatsächlich in Osttirol gewesen zu sein. Siehe LZ 27.1.45, 3
Alter: 42; Russe aus Kiew hauste mit seiner Frau in einer Heuhütte in den Feldern vor Lienz. Seine Leiche wurde am nächsten Tag mit Schusswunden aufgefunden. Der Tat verdächtigt wurde der Rumäne Nikolai Martschuk, sowie die Frau des Russen, die verhaftet wurden.
Alter: 62; Leiche des alten Bauern wurde in einem Brunnentrog erschlagen aufgefunden. Der Tat verdächtig wurde sein Sohn Stephan (37 Jahre), der auch geständig war. Geldangelegenheiten waren der Auslöser. Wurde ins Gericht Klagenfurt eingeliefert. Gerichtsverhandlung gegen Stephan Brandstätter am 9.7.1940 in Klagenfurt: Mediziner erkannten Tod nicht durch den Stockschlag sondern durch Ertrinken. Daher nur schwere Körperbeschädigung. Urteil: 5 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 64; Binderbauer in Niedermauern, geriet in seinem Haus mit seinem Schwager Kuchlmair in Streit. Dieser schlug dem Opfer einen Stock auf den Kopf und verletzte ihn dabei schwer. Starb im Krankenhaus Lienz. Täter wurde verhaftet.
Alter: 41; Ihr Mann Franz Oblasser wurde verdächtigt, seine Frau ermordet zu haben. Wurde in Klaus/OÖ verhaftet und gestand die Tat. Hatte sie erschlagen und 200m oberhalb der Behausung am Bachufer versteckt. Wurde da gefunden.
Alter: 10; Unglücklicher Vorfall während des Schulunterrichtes in Unternußdorf. Bei einem Streit wurde am 31.1. dem Opfer von einem Kollegen ein Federstiel ins Ohr gestoßen. Dabei wurde das Trommelfell durchstochen. Artete in eine Gehirnhautentzündung aus, die tödlich war.
Alter: 69; Schneidermeister Friedrich Stauder erschlug angeblich seine Mutter mit einem Beil. Die war sofort tot. Täter war schon 2x in der Psychiatrie und hatte den Mord anscheinend in geistiger Umnachtung begangen. Später stellte sich heraus, dass die Schwiegertochter die Täterin war. Wurde an das Standgericht delegiert, das aber das Verfahren an ein ordentliches Gericht weiterleitete. Schwurgerichtsverhandlung am 10.4.34 gegen Elisabeth Stauder. Durch diverse Milderungsgründe wurde sie zu 10 Jahren schweren Kerkers verurteilt.
Alter: 17; Magd beim Reiterbauern in Thurn. Wurde erwürgt in einem Stadel gefunden und zudem vergewaltigt. Der Tat verdächtigt wurde Ernst Kurzmaier, Maler aus Wien, aber unsteten Aufenthalts. Wurde aber bald entlastet. Neuer Verdächtigter war Heinrich Eisler, Schuhmacher (30 Jahre) aus OÖ. Gerichtsverhandlung in Klagenfurt am 16.9.1933 gegen Heinrich Eisler. Hatte eine weitere Bauernmagd ermordet und eine andere schwer verwundet. Urteil: Lebenslange Haft.
Alter: 19; Erlitt bei einer Rauferei in Nörsach schwere Verletzungen. Starb daran 2 Tage später im Lienzer Spital. Angeklagt wurde der Metzger Michael Peintner (33 Jahre). Diese bezog bei Stänkereinen gegen Franz Winkler 2x Prügel. Wollte ihm am Heimweg auflauern und schlug ihn mit einem Holzscheit nieder. Später wurde bemerkt, dass es sich um eine Verwechslung handelte. Das Opfer starb allerdings an den Verletzungen. Notwehr konnte nicht geltend gemacht werden. Urteil: 4 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 19; Bauernbursche wurde vom Knecht Rudolf Bauernfeind erstochen. Wurde von hinter angegriffen und tödlich am Hals verletzt. Vorausgegangen waren zuerst harmlose Streitigkeiten, die allerdings später ausarteten. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 24.6.27, 10: Urteil beeinflusst durch mildernde Gründe: 2,5 Jahre schwerer Kerker. Kritik im Allgemeiner Tiroler Anzeiger zu den sehr milden Urteilen der letzten Verhandlungen.
Alter: 23; Kaminkehrergehilfe. Kam in einem Gasthaus mit dem Kärntner David Martischnig (Holzarbeiter, 56 Jahre) in Streit. Dieser zog ein Messer und verletzte das Opfer tödlich. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 20.6.27, 9: Täter war schon mehrfach vorbestraft, u.a. wegen Totschlag. Hatten Diskussionen über Politik. Opfer wurde von hinten angegriffen. Urteil: 6 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 41; Wurde von ihrem Mann mit 3 Schüssen getötet. Eheprobleme, war geistig verwirrt.
Alter: 30; Gendarmeriebeamter, stammte aus Haiming. Wurde im Rollertal bei Obertilliach von italienischen Schmugglern angeschossen und tödlich verletzt. Hatte mit einem Kollegen 4 Italiener gestellt. Bei einer Rast konnte einer der Schmuggler eine Pistole ziehen und schoss auf das Opfer. Auch 2. Gendarm schwer verletzt. Täter konnten sich über die Grenze retten. Wurde im Ortsfriedhof beerdigt.
Alter: 41; Vorerst widersprüchliche Meldungen. 2 Gendarmen ertappten einen Einbrecher im Gasthaus „Riesen“. Dieser schoss das Opfer nieder und verwundete einen anderen schwer. In Dölsach versuchten Gendarmen ihn wieder anzuhalten und er schoss wieder 2 Gendarmen nieder. Anschließend scheint er nach Kärnten geflüchtet zu sein. Gratzer wurde in seine Heimatgemeinde Weißenbach (Hermagor) überführt, Rabl wurde in Dölsach begraben.
Alter: 35; Vorerst widersprüchliche Meldungen. 2 Gendarmen ertappten einen Einbrecher im Gasthaus „Riesen“. Dieser schoss das Opfer nieder und verwundete einen anderen schwer. In Dölsach versuchten Gendarmen ihn wieder anzuhalten und er schoss wieder 2 Gendarmen nieder. Anschließend scheint er nach Kärnten geflüchtet zu sein. Gratzer wurde in seine Heimatgemeinde Weißenbach (Hermagor) überführt, Rabl wurde in Dölsach begraben.
Alter: 36; Hilfsarbeiter Johann Hackenjos aus Baden/Deutschland war ein einem Neubau beschäftigt. Gewalttätig, mehrfach vorbestraft. Wollte Fensterln gehen, verfehlte aber das Fenster einer Kellnerin. Durch den Lärm wurde Hausherr aufmerksam, der den Eindringling mit einem Stock verjagen wollte. Bekam aber einen Stich in den Brustkorb ab, an dem er starb. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 23.9., 6: 6 Jahre schwerer Kerker und 8000K an die Witwe.
Alter: 22; Italienischer Holzagent, geriet mit einem Landsmann beim Kegeln in Streit. Wurde von diesem niedergestochen am 13.4. Starb im Spital in Lienz. Schwurgerichtsverhandlung in Bozen in BN 7.6.1910, 4: Der Täter Georg Delenart (60 Jahre) aus Belluno wurde zu einer psychischen Untersuchung weitergeleitet.
Alter: 38; Tagelöhner aus Leisach, wurde vor der Stadt schwer verwundet gefunden. Verstarb kurze Zeit später im Spital. Möglicher Täter Franz Auer (39 Jahre) aus Graz wurde verhaftet. Beide hatten große Alkoholprobleme. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 4.12., 7: Täter führte sich geistesgestört auf. Verhandlung wurde vertagt. Fortsetzung am 9.3.1908: Urteil lautet 18 Monate schwerer Kerker.
Alter: 41; Opfer kam in einem Gasthaus mit dem Karrner Anton Monz (Reith/Seefeld in Tirol) in Streit, dem sich auch andere Burschen anschlossen. Vor der Tür drangsalierten diese den Karrner weiter, der dann mit dem Messer zustach und das Opfer tödlich verletzte.
Alter: 28; Rauferei zwischen mehreren betrunkenen Männern im Ederschen Gasthaus. Opfer, stammt aus Matrei/OT wurde von Franz Plankensteiner tödlich verletzt. Klaunzner wartete auf den Täter mit einem Knüppel auf der Isler Brücke und begann auch loszuschlagen. Nach einer Warnung stach Täter zu.
Alter: 28; Latschenkieferarbeiter aus dem Mölltal. Wurde bei einem Streit am Weg nach Dölsach von Anton Obernosterer aus Liesing erstochen. Alkohol als Auslöser. Schwurgerichtsurteil in Innsbrucker Nachrichten 19.12., 4: 4 Monate schwerer Kerker, da eventuell Notwehr vorlag.
Alter: 24; Streit im Gasthof zwischen 2 Bahnbediensteten beim Kegeln. Opfer wurde von Franz Eichner (31J aus Voitsberg) niedergestochen. Verstarb bald darauf. Schwurgerichtsverhandlung in BN 12.9.00, 2: Täter reuig, mildes Urteil: 3 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 38; Bei einer Wirtshausstreiterei nach einem Kartenspiel wurde Sebastian Gaber vor die Tür befördert. Stach auf seinen Widersacher ein und verletzte ihn schwer. Der Wirtssohn attackierte daraufhin den Täter, der ihn ebenfalls niederstach und ihn tödlich verletzte. Schwurgerichtsverhandlung gegen Sebastian Gaber am 8.6.1897: Täter war größtenteils geständig, wollte aber den Alkoholkonsum geltend machen. Urteil: 5 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 37; Besitzerin des Schlossengutes. Wurde von ihrem Mann Benedikt Hofer getötet. Dieser war wegen psychischer Probleme im Innicher Krankenhaus eingeliefert. Seine Frau holte ihn dort ab, da er als geheilt galt. Bestand darauf, zu Fuß nach Hause zu gehen, wobei er sie nach kurzem Fußmarsch durch Tritte gegen den Kopf tötete. Siehe auch Vierschach (Südtirol).
Alter: 27; Schwurgerichtsverhandlung gegen Crescenz Fankhauser (24 Jahre) am 12.12.1884. Wurde beschuldigt, ihre Schwägerin mit Arsen vergiftet zu haben. Eine Exhumierung bestätigte die Tat. Vergiftungsversuche auch gegen ihren Mann sowie einer anderen Frau. Zahlreiche Betrügereien der Täterin gingen voraus. Bei einer Pfändung fiel das Gefäß mit Arsen auf. Urteil: Tod durch den Strang. Wurde vom Kaiser zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe begnadigt (BZ 17.2.85, 3). Laut Matrikenbuch "Typhus und Bauchfellentzündung"
Alter: 18; Sohn einer Witwe versuchte einen Burschen von seiner Mutter fernzuhalten. Dieser geriet darüber in Rage und rammte dem Opfer ein Messer in den Bauch. Starb daran im Spital.
Alter: 55; Bauer wurde auf seinem Heimweg nach Nußdorf seit Tagen vermisst. Seine Leiche wurde am 16.5. in einem Geröllhaufen vergraben gefunden. Wies eine tödliche Schussverletzung auf, dazu mehrere Hieb- und Stichwunden. Dazu wurde er seiner Wertsachen beraubt. Schwurgerichtsverhandlung gegen Carl Gerl (20 Jahre) am 28.9.1878 über 3 Tage. Urteil: Tod durch den Strang. Später umgewandelt in lebenslange Haft (PB 31.1.79, 1)
Alter: 16; Dienstmagd, starb nach einer unglücklichen Stichverletzung.
Alter: 49; Sollte mit seiner Familie aus einem Haus ausziehen. Die neuen Mieter, die Familie des Josef Wallensteiner wollte sich einquartieren. Dabei kam es zu Streitereien, wobei das Opfer einen Schlag auf den Kopf erhielt. Starb daran am nächsten Tag. Der Tat verdächtigt wurde sogar die Frau des Schneebergers. Schwurgerichtsverhandlung gegen Josef Wallensteiner am 26.6.1876 in Bozen. Er hatte das Anwesen der Schneebergers ersteigert, ließ die Familie aber noch übernachten. Am Abend geriet Schneeberger allerdings in Rage und es kam zu einer Rauferei, wobei das Opfer gegen eine Bank geschleudert wurde. Starb an den Verletzungen noch in der Nacht. Urteil: Freispruch wegen unklärbarer Zweifel an der wahren Todesursache.
Alter: 39; Wurde bei einer Rauferei zwischen Einheimischen und italienischen Bauarbeitern irrtümlich für einen Italiener gehalten und erschlagen.
Alter: 9; Gattin eines Lehrers war von religiösem Wahnsinn betroffen und wurde in ein Irrenhaus eingewiesen. Ihr Mann holte sie frühzeitig ab. In einem unbeaufsichtigten Moment erstach sie ihre Kinder.
Alter: 35; Bauernsohn aus Arnbach. Bekam im Streit einen Schlag auf den Kopf. Starb bald darauf an den schweren Verletzungen.
Alter: 41; Leiche eines ermordeten italienischen Arbeiters wurde in einem Feld gefunden. Alle Wertgegenstände fehlten, daher Raubmord. Täter konnte später ermittelt werden. Gerichtsverhandlung gegen Bortolo Devecchi am 31.1.1872 in Bozen (BZ 6.2.72, 3). Urteil: Tod durch den Strang! Später vom Kaiser begnadigt zu lebenslangem Kerker (Innsbrucker Nachrichten 29.4.72, 4).
Alter: 7; Gattin eines Lehrers war von religiösem Wahnsinn betroffen und wurde in ein Irrenhaus eingewiesen. Ihr Mann holte sie frühzeitig ab. In einem unbeaufsichtigten Moment erstach sie ihre Kinder.
Alter: 32; Kampf zwischen Bauernburschen kostete einem das Leben. Stammte aus Anras. Seine Gegner aus Lienz wurden verhaftet.
Alter: 9 Monate; Gattin eines Lehrers war von religiösem Wahnsinn betroffen und wurde in ein Irrenhaus eingewiesen. Ihr Mann holte sie frühzeitig ab. In einem unbeaufsichtigten Moment erstach sie ihre Kinder.
Alter: 47; Bei einem Streit unter Bauernburschen wurde ein Mann erstochen.
Alter: 2; Mutter, geistig verwirrt, stach in Lengberg auf 2 ihrer Kinder ein. Eines konnte nicht mehr gerettet werden.
Alter: [unklar]; Mann wurde bei Mittewald/Assling/Osttirol schwer verwundet aufgefunden. Starb kurz nachher an den Kopfverletzungen. Raubmord schien vorzuliegen.
Alter: 70; Wurde in der Nacht beim Heimgang von Lienz von einem Burschen (Bernhard G. 21J – Geiger Leonard?) aus Außervillgraten überfallen und getötet. Gericht verurteilte ihn zum Tode.
Alter: [unklar]; Bei Schlaiten wurde ein Jäger aus einem Hinterhalt erschossen. Der Täter konnte ausgeforscht werden. Langjährige Zwistigkeiten dürften der Auslöser gewesen sein.
Alter: 16; Kaminkehrerlehrling erhielt bei einer Rauferei einen schweren Schlag in die Magengegend, an dem er trotz schneller Hilfeleistung verstarb.
Alter: 50; Der Fahrdienstleiter der Stubaitalbahn wurde in den Abendstunden von einem Maskierten Mann überfallen. Als er sich zur Wehr setzte wurde ein Schuss gegen ihn abgegeben, der ihn in den Bauch traf. Starb an den Verletzungen trotz einer schnellen Operation. Der Täter flüchtete. Für dessen Ergreifung wurden am 4.9. 3000.-S Belohnung ausgesetzt. Am 17.9. wurden als Täter Walter Walser (24J – Werkzeugschlosser) und sein Komplize Italo Cobini (31J – Chauffeur) verhaftet.
Alter: 52; Wagnermeister, wurde von seinem Bruder Anton Straus (45 Jahre), Schmiedemeister, erschossen. Vorausgegangen waren jahrelange Streitigkeiten um eine Erbschaft.
Alter: 44; Installateur- und Kupferschmiedemeister. Wurde nach einem Zechgelage in der Nacht vom Steuerberater Ambros Imfeld angeschossen und schwer verletzt. Starb einige Stunden später im Kufsteiner Krankenhaus. Grund der Tat dürfte Eifersucht gewesen sein. Hatten zuvor eine Frau kennen gelernt. Gerichtsverhandlung gegen Ambros Imfeld (54J-Steuerberater) am 4.1.1952: Täter wollte sich an nichts mehr erinnern. Auch die involvierte Frau Juliane Murr will nichts wissen. Das Gutachten konstatierte tatsächlich einen Dämmerzustand bei Imfeld, sodass es vom Mord freigesprochen und sofort in Freiheit gesetzt wurde. Sehr unterschiedliche Reaktionen im Publikum.