Alter: 55; Schoss sich im Matzenpark eine Kugel in den Kopf. War Aufseher im Montanwerk und schwermütig.
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Alter: 55; Schoss sich im Matzenpark eine Kugel in den Kopf. War Aufseher im Montanwerk und schwermütig.
Alter: 15; Stürzte beim Plateniglsuchen ab und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 62; Pfarrer in Wiesing. Wollte nach einer Konferenz in seine Gemeinde zurückkehren. Der übliche Weg war aber überschwemmt. So suchte er sich einen neuen Weg, von dem er aber abkam. Ertrank in einen Teich mit Überschwemmungswasser.
Alter: 71; Holzknecht, wurde von einem fallenden Baum erschlagen.
Alter: 7; Sohn eines Schneidermeisters. Wurde in der Nähe der Innbrücke in einer Wassergrube ertrunken aufgefunden.
Alter: 62; War Kriegsinvalider und blind, dazu gesundheitliche Probleme. Erhängte sich in seiner Wohnung. War bekannt durch seine Zeitungsverkäufe in der Maria-Theresia-Straße. Seine Blindheit rührte von einem Raubmordversuch an ihm im Jahre 1919 her. Täter Ennemoser konnte nie gefasst werden.
Alter: 39; Unternahmen eine Skitour aufs Wilde Hinterbergl und wurden seither vermisst. Erst am 11.6. fand eine Suchmannschaft des Tiroler Jägerregiments ihre Leichen. Er war Major, sie die Gattin eines Oberstleutnants. Er war Mitglied des Generalstabes, nach Innsbruck zugeteilt. Die Frau wurde in Wilten begraben, die Leiche des Majors wurde nach Graz überführt.
Alter: 23; Bindergehilfe, stürzte am Niederkaiser beim Plateniglsuchen über eine 100m hohe Felswand ab. Wurde schnell geborgen, starb aber am Weg nach St. Johann.
Alter: 82; Pensionist, lief in Arzl/Innsbruck in ein Motorrad hinein. Erlitt schwere Kopfverletzungen an denen er noch am gleichen Tag im Innsbrucker Krankenhaus starb.
Alter: 32; 2 Touristen aus Wien unternahmen eine Skitour auf den Rotmoos-Ferner. Bei der Abfahrt stürzte das Opfer, ein Photograph aus Wien in eine Gletscherspalte. Wurde noch am gleichen Tag geborgen, war aber schon tot. Wurde am heimischen Fremdenfriedhof begraben, am 25.5. allerdings nach Wien überführt.
Alter: 22; Landesschütze aus Mayrhofen. Erschoss sich in der Kaserne in der Kapuzinergasse. Wurde in seiner Heimatgemeinde begraben.
Alter: 25; Tourist aus München. Wollte von der Otto-Mayr-Hütte aus den Gimpel ersteigen. Stürzte von der Nordostkante 150m tief ab. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 30; Bauern waren ober Raitis mit Holzfällen beschäftigt. Opfer wurde von einem stürzenden Baum getroffen. Starb am Transport in die Innsbrucker Klinik.
Alter: 53; Gattin eines Apothekers. Schoss sich eine Kugel in den Kopf.
Alter: 11; Sohn eines Holzarbeiters hütete Ziegen. Geriet in die Zillertaler Ache und wurde fortgeschwemmt. Seine Leiche konnte nicht gefunden werden.
Alter: 2; Der Jenbacher Richard Prantl vom Gasthaus „Toleranz“ fuhr mit seinem Auto von Schwaz Richtung Weer. Dabei überholte er 2 Kinder, die einen Handwagen zogen. Auf gleicher Höhe schwenkten die Kinder zum Auto und wurden in den Straßengraben geschleudert. Das Mädchen wurde auf der Stelle getötet, ihr Bruder schwer verletzt.
Alter: 67; Pensionist vom Imsterberg. Wurde schon seit einiger Zeit vermisst. Seine Leiche konnte am 24.8. bei Inzing aus dem Inn gezogen werden. Wurde in Innsbruck beerdigt.
Alter: 14; Sohn eines Bahnbediensteten. Ging nach der Schule in die Aubachklamm, um Platenigl zu suchen. Stürzte dabei über eine 50m hohe Felswand ab und war sofort tot.
Alter: 70; War mit Holzfällen beschäftigt. Geriet unter einen fallenden Baum und erlitt tödliche innere Verletzungen.
Alter: 21; Kfz-Mechaniker aus Hall, Sohn des Oberlandesgerichtsrates. Machte mit einem Kollegen eine Skitour auf den Schrankogel (Stubaier-Alpen). Traten eine Lawine los, die das Opfer erfasste. Trotz schneller Bergung konnte es nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 35; Nach einem Gasthausbesuch geriet das Opfer mit seinem Kollegen Emil Möri in Streit, der in Handgreiflichkeiten ausartet. Zuletzt gab es für das Opfer Messerstiche in die Brust, an denen es kurze Zeit später starb. Beide waren Arbeiter in der Zementfabrik.
Alter: 18; Starb an schweren Kopfverletzungen.
Alter: 34; War mit seinem Bruder mit Aufbereitungsarbeiten von Holz beschäftigt. Dabei löste sich ein Stamm und presste das Opfer gegen einen anderen Baum. War auf der Stelle tot.
Alter: 16; Tochter eines Uhrmachers aus Kirchbichl, war in einer Krämerei in Vorderthiersee beschäftigt. Wurde in der Nähe der Thierseerstraße zwischen Ed und Ramsau beraubt, vergewaltigt und durch Schüsse ermordet. Verdächtigt wurden 3 durchziehende Burschen, die durch Zusammenarbeit mit bayrischen Behörden aufgegriffen wurden. Sollten nach Österreich ausgeliefert werden. Gestanden die Tat: Josef Kleinhappel (Tischlerlehrling aus Weiz, 18 Jahre), Heinrich Polz (Tischlerlehrling aus Graz, 17 Jahre), Hubert Joch (Büchsenmacherlehrling aus Graz, 17 Jahre). Mussten zuerst einen Arrest in Bayern wegen eines illegalen Grenzübertritts absitzen und wurden am 21.7. ins Innsbrucker Gefängnis überstellt. Schwurgerichtsverhandlung am 20.10.37 gegen die Täter. Mehrere Delikte schon im Vorfeld. Urteil: Todesstrafe wegen ihres Alters unter 20J nicht anwendbar. Daher 10 Jahre schwerer Arrest für Joch und Polz, 2 Jahre für Kleinhappel.
Alter: 34; Bauernknecht aus Inzing, nervenleidend, erschoss sich in den Englischen Gärten.
Alter: 34; Kartograph aus München. War mit einem Kollegen in der Axamer Lizum auf einer Skitour. Löste ein Schneebrett aus, das ihn mitriss. Wurde von seinem Begleiter zwar schnell gefunden, Wiederbelebungsversuche blieben aber erfolglos.
Alter: 24; Versuchte von Vent aus das Hochjochhospiz zu erreichen, um Bedarfsartikel zu bringen. Am Weg dorthin dürfte er ein Schneebrett losgetreten haben, das ihn in die Rofenbachschlucht schleuderte. Seine Leiche wurde noch am gleichen Tag gefunden.
Alter: 50; Erhängte sich im Arrest, wohin er wegen Sittlichkeitsdelikte eingeliefert wurde. Stammte aus Judenburg.
Alter: 55; Bauer, schwermütig. Tod durch Erhängen.
Alter: 21; Spenglergehilfe und bekannter Kletterer. Stürzte bei einer Tour auf den Bauernpredigtstuhl 150m tief ab und verletzte sich schwer. Starb beim Transport nach Ellmau.
Alter: 16; Malerlehrling aus Silz. Stürzte bei der Arbeit von einem Balkon 8m tief ab. Starb in der Innsbrucker Klinik an den schweren Kopfverletzungen. Gerichtsverhandlung am 13.10.37 gegen Hermann Hell, dem Vorgesetzten des Opfers. Ihm wurde Leichtfertigkeit vorgeworfen durch zu geringe Absicherungen. Urteil im Erstverfahren: 2 Monate strenger Arrest.
Alter: 24; Medizinstudent aus London. Wollte mit einem Kollegen eine Tour von der Samoarhütte auf die Schwarze Schneide machen, trotz Abratens von Einheimischen. Sie wurden von einer Lawine verschüttet, Rettung kam für das Opfer zu spät. Seine Leiche wurde nach Vent überstellt.
Alter: 76; Frau hatte gesundheitliche Probleme. Hatte sich in der Nacht die Kehle durchgeschnitten.
Alter: 24; Bäckergehilfe aus Mühlau mit Beziehungsproblemen. Erschoss sich auf einer Bank.
Alter: 25; Bauernsöhne, stiegen mit einem Kollegen zur Samoarhütte auf, um einen Verletzten zu holen. Im Niedertal ging von der Kreuzspitze eine Lawine ab und verschütteten die Opfer. Ihre Leichen wurden am 29.5. bzw. 8.6. gefunden.
Alter: 17; Bauernsöhne, stiegen mit einem Kollegen zur Samoarhütte auf, um einen Verletzten zu holen. Im Niedertal ging von der Kreuzspitze eine Lawine ab und verschütteten die Opfer. Ihre Leichen wurden am 29.5. bzw. 8.6. gefunden.
Alter: 58; Kutscher, alkoholisiert, wurde von einem Radfahrer niedergestoßen. Starb 3 Tage später in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 4 Monate; Kind wurde erstickt im Polster seines Bettes aufgefunden.
Alter: 25; Wagnergehilfe, schwermütig. Tod durch Erhängen.
Alter: 19; Medizinstudenten aus Tübingen. Kamen beim Aufstieg zur Schaufelspitze unter eine Lawine. Die Leiche von Ströle wurde erst am 30.6. ausgegraben und nach Ranalt gebracht. Beide Leichen wurden in Ihre Heimatstadt überführt.
Alter: 5; Fiel in der Waschküche in einen Kessel mit siedendem Wasser und verbrühte sich tödlich.
Alter: 17; Installateurlehrling aus Garmisch wurde seit 2 Monaten vermisst. Seine Leiche wurde am 24.5. zwischen Seeben- und Drachensee gefunden. Muss beim Aufstieg ab der Coburger Hütte den Weg verfehlt haben und abgestürzt sein.
Alter: 11; Schwang sich beim Schulgang auf den Anhänger eines Traktors. Verfehlte aber die Deichsel, stürzte und geriet mit dem Kopf unter die Räder des Anhängers. War sofort tot.
Alter: 28; Hausgehilfin aus Oetz. Hatte Beziehungsprobleme und wurde bereits seit einem Monat vermisst. Ihre Leiche konnte am 14.4. in Innsbruck aus dem Inn geborgen werden.
Alter: 53; Kriegsinvalider, geistig verwirrt. Tod durch Erhängen.
Alter: 27; Hantierte unvorsichtig mit einer Petroleumlampe, die explodierte. Erlitt schwere Verbrennungen, an denen sie auf der Fahrt ins Krankenhaus Matrei verstarb.
Alter: 24; Medizinstudenten aus Tübingen. Kamen beim Aufstieg zur Schaufelspitze unter eine Lawine. Die Leiche von Ströle wurde erst am 30.6. ausgegraben und nach Ranalt gebracht. Beide Leichen wurden in Ihre Heimatstadt überführt.
Alter: 23; Eine Gruppe von Tourengeher aus München versuchte einen Aufstieg auf den Spielkogel. Auf der Ramolalpe wurde sie von einer Lawine überrascht, wobei das Opfer, ein Student, verschüttet wurde. Konnte nicht rechtzeitig geborgen werden.
Alter: 17; Tochter des Generalrates der Nationalbank. Wollte mit einer Gruppe das Kuhkasergrat queren, als sich ein Schneebrett löste und sie mitriss. Das Opfer wurde verschüttet und konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 27; Zuckerbäckergehilfe aus Innsbruck. Unternahm mit 2 Kollegen einen Aufstieg vom Salzkogel gegen die Samoarhütte. Stürzte in eine Gletscherspalte, wobei er mit dem Kopf auf eine Eisbrücke stieß. War sofort tot. Seine Leiche wurde erst am 8.4. geborgen und nach Innsbruck zur Beerdigung gebracht.