Alter: 36; Bauer und Innfährmann. Boot geriet aus der Führung und riss sich vom Seil los. Opfer stürzte in den Inn. Seine Leiche wurde am 11.8. bei Kirchbichl geborgen und im Ortsfriedhof begraben.
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Alter: 36; Bauer und Innfährmann. Boot geriet aus der Führung und riss sich vom Seil los. Opfer stürzte in den Inn. Seine Leiche wurde am 11.8. bei Kirchbichl geborgen und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 18; Spenglerlehrling. Wagte sich beim Baden im Inn zu weit in die Strömung und wurde fortgetrieben. War anscheinend guter Schwimmer. Seine Leiche konnte erst am 20.8. bei Wörgl aus dem Inn geborgen und dort begraben werden.
Alter: 25; Heimatwehr-Hilfspolizist, war mit einem Kollegen auf einer Patrouille auf der Hechtseestraße. Ca. 15 Männer lauerten ihnen auf beiden Seiten der Straße auf und eröffneten das Feuer. Schwaninger wurde sofort getötet, sein Kollege blieb unverletzt. Angreifer flüchteten anschließend auf bayrisches Gebiet. Untersuchungskommission wurde auch aus Rosenheim angefordert, die tatsächlich eintraf. Zeigten sich aber nicht kooperativ. Am 20.4.1950 wurde der Walzenführer Karl Egger (nun 48 Jahre) angeklagt, für diesen Mord verantwortlich zu sein. War damals Mitglied der illegalen SA und der NSDAP. Sollte als Rache für die Ermordung des Bezirksleiters des NSDAP, Georg Kanter, in Fieberbrunn gedacht sein. Tödlicher Schuss soll Zufall gewesen sein, er flüchtete danach mit 2 Kollegen über die bayrische Grenze. Erhielt 3,5 Jahre schweren Kerker. Anscheinend doch nur wegen Versuch eines Meuchelmordes!
Alter: [unklar]; Wirtschafterin. War beim Heurechen am Praiskopf. Ein Wetterumschwung drohte, sie glitt am steilen Hang aus und stürzte in die Tiefe.
Alter: 22; Hilfsarbeiter aus Mühlau. Ertrank in der Nähe des Hauptschießstandes beim Baden im Inn. Leiche wurde vorerst nicht gefunden, sie wurde am 14.8. in Kirchbichl angeschwemmt und nach Mühlau zur Beerdigung überführt.
Alter: 36; Beamter aus Pradl. Wurde bei einer Haltestelle der Mittgebirgsbahn erschossen aufgefunden.
Alter: 19; Opfer war als Mitfahrer auf einem Motorrad Richtung Innsbruck am Weg. Dieses geriet bei Martinsbühel ins Schleudern, wobei der Mitfahrer vom Fahrzeug geschleudert wurde. Erlitt einen tödlichen Schädelbasisbruch. Stammte aus Landeck.
Alter: 33; Mineur in einem Steinbruch. Nach einer Sprengung löste sich verzögert ein großer Stein und traf das Opfer. Wurde zusätzlich über eine Wand geschleudert und starb kurze Zeit später.
Alter: 21; Motorradfahrer wollte in Kranebitten einen anderen Motorradfahrer überholen. Dieser wollte dies aber nicht zulassen und fuhr gegen die Straßenmitte. Opfer geriet dabei zu weit nach links und prallte gegen einen Wehrstein. Sein Beifahrer wurde herabgeschleudert und erlitt schwere Kopfverletzungen, an denen er noch am gleichen Tag im Krankenhaus verstarb.
Alter: 29; Versuchte die Nordwand der Gehrnspitze zu erklettern, wurde später aber vermisst. Suchtrupp fand ihn erst nach 3 Tagen tot auf. War anscheinend 3facher Doktor und stammte aus Prag.
Alter: 32; Wurde am 4.8. von Franz Jany (30 Jahre) aus Wien in einem Gasthaus an der Triumphpforte mehrfach angestänkert. Gab diesem eine Ohrfeige, worauf der Täter ein Messer zog und es dem Opfer ins Herz stieß. Verstarb daran einen Tage später in der Innsbrucker Klinik. Täter war alkoholisiert. Schwurgerichtsverhandlung am 30.9.33: Wurde als schwerer Alkoholiker erkannt, dadurch mildernde Gründe. Urteil: 18 Monate schwerer Kerker.
Alter: 32; Angestellter in der Papierfabrik in Wattens. Abschiedsbrief kündigte den Selbstmord an. Tod durch Erschießen.
Alter: 33; Schmiedegehilfe aus OÖ. Erhängte sich in der Werkstätte seines Arbeitgebers.
Alter: 20; Student aus Kärnten. Unternahm mit 3 Kollegen eine Tour über das Mösele zur Berliner Hütte. Durch einen Seilriss stürzte er über 200m tief ab und war auf der Stelle tot.
Alter: 23; Medizinstudentin an den Uni Innsbruck aus Potsdam. Machte mit einem Kollegen eine Tour im Karwendel. Beim Abstieg vom Schlauchkarsattel wurde sie von fallenden Steinen tödlich am Kopf getroffen.
Alter: 21; Kaufmann aus Innsbruck und Private aus Mannheim verübten in einem Gasthaus Selbstmord. Grund: Unglückliche Liebe teilten sie in Abschiedsbriefen mit. Vergifteten sich mit Veronal.
Alter: 19; Hilfsarbeiter, ertrank beim Baden im Inn. Seine Leiche konnte vorert nicht gefunden werden, erst am 20.8. bei Terfens und dort beerdigt.
Alter: 13; Ertrank beim Baden im Inn. Seine Leiche wurde erst am 2.9.1934 entdeckt.
Alter: 35; Lokomotivführer. Fuhr am 12.6. in Mühlau auf eine Fuhwerk auf und erlitt schwere Kopfverletzungen. Starb nach 2 Tagen in de Innsbrucker Klinik.
Alter: 12; Tochter des Pfarrmeßners. Wollte am Heimweg einen Notsteg über die Ache überqueren. Rutschte aus und stürzte in den Bach. Leiche konnte nicht geborgen werden. Diese wurde erst am 21.7. in der Nähe von Kitzbühel angeschwemmt und in die Heimatgemeinde überführt.
Alter: 10; Auf dem Dach eines Bauernhofes wurde eine elektrische Leitung montiert. 2 Söhne des Bauern kletterten unbemerkt auf die Leiter und der ältere griff in die Drähte. Wurde durch den Starkstrom auf der Stelle getötet. Gerichtsverhandlung gegen die Elektrotechniker Kuznik und Zangerl am 14.11.33: Wurden wegen fahrlässiger Tötung zu je einer Woche strengen Arrestes verurteilt.
Alter: 66; Pensionierter Heeresbediensteter, erhängte sich in seiner Wohnung in Pradl.
Alter: 23; Bauerntochter, schwermütig, stürzte sich in den Starkenberger See.
Alter: 40; Machte mit einem Kollegen einen Radausflug nach Alpbach. Am Rückweg stürzte er gegen einen Felsen und starb kurz darauf an den Kopfverletzungen. War Arbeiter aus Kramsach, allerdings arbeitslos.
Alter: 60; Bauer in Habichen, wurde erhängt in seinem Haus aufgefunden.
Alter: 57; Pensionierter Bundesbahnarbeiter. Stürzte in der Nacht beim Heimgang in den Moosbach und ertrank. War leicht alkoholisiert.
Alter: 60; Direktor des Irrenhauses, gebürtig aus Neuss/Rhein. Starb nach einem Sturz nach Eppzirl.
Alter: 20; Schüler der Handelsakademie aus Innsbruck. Stürzte beim Blumensuchen am Nordhang der Nockspitze 30m tief ab.
Alter: 25; Kaminkehrergehilfe. Ertrank beim Baden im Inn in der Nähe des Strandbades Peterbrünnl. Konnte anscheinend nicht schwimmen. Stammte aus Salzburg.
Alter: 28; Wurde bei einer Radfahrt von Hall nach Mils von einem Motorrad von hinten niedergestoßen. Konnte sich zwar noch nach Hause bewegen, starb dort aber noch am gleichen Tag an inneren Verletzungen.
Alter: 14; 2 Burschen fuhren abwechselnd in einem Tümpel mit einer selbstgebauten Zille. Opfer wagte sich in den Inn hinaus, wurde von der Strömung erfasst und das Boot stürzte um. Wurde fortgetrieben und ertrank, wie er nicht schwimmen konnte.
Alter: 19; Bursche aus Umhausen, war bei einem Bauern in Rofen beschäftigt. Glitt beim Mähen eines steilen Hanges aus und stürzte in den Bach, der Hochwasser führte. Leiche konnte nicht geborgen werden.
Alter: 49; Finanzielle und familiäre Probleme. Erhängte sich in der Waschküche seines Wohnhauses.
Alter: [unklar]; Faltboot kenterte beim Rattenberger Strudel. Mann konnte sich ans Ufer retten, Frau ertrank und wurde fortgeschwemmt. War Handelsangestellte in Wien. Momentan sehr hoher Pegelstand durch die starken Regenfälle.
Alter: 66; Knecht, finanzielle Probleme. Tod durch Erhängen.
Alter: 37; Geschäftsvertreter der Firma Linser (Steinmetz), bekannter Sportler. Fuhr mit seinem Motorrad frontal gegen ein unvermutet abbiegendes Auto auf. Erlitt schwere Kopfverletzungen, an denen er in der Klinik verstarb.
Alter: 50; Straßenräumer aus Steinach. Am Weg Richtung Schöfens hielt er über der Bahnbrücke einen Draht in die Oberleitung. Wurde vom Starkstrom auf der Stelle getötet.
Alter: 38; Hausbedienstete, überquerte die Straße ohne auf den Verkehr zu achten. Wurde von einem LKW aus Ehrwald erfasst und zu Boden gestoßen. Erlag den Verletzungen noch am gleichen Tag in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 55; Bedienerin, wurde in ihrer Wohnung in Wilten erwürgt aufgefunden. Nachforschungen waren schnell erfolgreich. Täter war Otto Netzer, Schneidergehilfe (46 Jahre), der Bruder des Liebhabers der Frau. War mit der Verbindung nicht einverstanden. Schwurgerichtsverhandlung am 27.9.33: Nach den Urteilen der Geschworenen hätte Netzer freigesprochen werden müssen! Gericht legte Akten allerdings dem Obersten Gerichtshof in Wien vor. Am 11.12. zu 2 Jahren schweren Kerkers verurteilt.
Alter: 26; Student, gesundheitliche Probleme. Tod durch Vergiften.
Alter: 24; War Beifahrerin auf einem Motorrad. Bei einem Unfall verletzte sie sich tödlich. Wurde in Wiesing bestattet.
Alter: 44; Kutscher, erhängte sich im Hausgang. Motive ungewiss.
Alter: 63; Tagelöhner aus Hötting. Seine Leiche wurde am 4.6. in Volders aus dem Inn geborgen und im Ortsfriedhof begraben. Später exhumiert und nach Innsbruck überführt.
Alter: 51; Hilfsarbeiter aus Axams. Wurde im Kemater Gemeindewald tot aufgefunden. Stürzte beim Suchen von Pilzen über eine Böschung ab. Vorausgegangen könnte ein epileptischer Anfall sein.
Alter: 28; Chauffeur, familiäre Probleme. Tod durch Erschießen.
Alter: 72; Sattler, finanzielle Probleme. Tod durch Erhängen. Seine Leiche wurde ins Anatomische Institut in Innsbruck überführt.
Alter: 22; Hochbautechniker, schoss sich am Rennweg eine Kugel in die Brust. Starb einen Tag später in der Klinik.
Alter: 23; Hausgehilfin, erhängte sich aus unbekannten Gründen. Stammte aus Ainet/Osttirol.
Alter: 31; Ging von Innsbruck mit der Absicht weg, eine Tour zum Bettelwurf und zum Hallerangerhaus zu machen. Wurde aber dann einige Tage vermisst. Suchtrupp fand ihn abgestürzte am Bettelwurfeck. Trat vermutlich ein Schneebrett los, das ihn über eine 400m tiefe Felswand schleuderte.
Alter: 29; Bauernknecht aus Pradl. Seine schon ziemlich verweste Leiche wurde in einem Stadel gefunden und anhand der Papiere identifiziert. Dürfte sich am Heimweg vom Gasthaus erhängt haben.