verschiedene Geschäftsbriefe und Lieferscheine der Fa. A. Fränkel, München, an den Lodenhändler Johann Ehart (1841-1915).
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verschiedene Geschäftsbriefe und Lieferscheine der Fa. A. Fränkel, München, an den Lodenhändler Johann Ehart (1841-1915).
Alter: 27; Seine Leiche wurde bei Füssen aus dem Lech gezogen. Dürfte mit einem bayrischen Gendarmen in einen Konflikt geraten sein. War anscheinend beim Tabakschmuggel erwischt worden. Dürfte bei der Flucht durch den Fluss ertrunken sein. Wurde in Breitenwang begraben.
Alter: [unklar]; Wurde von bayrischen Jägern erschossen, als er beim Wildern gestellt wurde. Nach Schützenzeitung 22.8., 2 lebte er aber noch, allerdings schwer verletzt.
Alter: 74; Bäuerin aus Ebbs. Starb bei einem Unfall mit der Eisenbahn. Wurde in ihrer Heimatgemeinde begraben.
Alter: 51; Bürgermeister von Kufstein. Geriet in Traunstein unter einem Zug. Var verspätet in den Bahnhof gekommen und wollte auf den Waggon springen. Geriet unter die Räder und wurde getötet. Seine Leiche wurde nach Kufstein überführt.
Alter: [unklar]; Hatte im Zimmer eines Gasthofes übernachtet, wo er am nächsten Morgen tot aufgefunden wurde. Hing an einem Seil an der Decke. Ärzte konstatierten, dass Selbstmord ausgeschlossen sei. Dazu fehlten alle Wertsachen. Verdächtigt wurde 3 Handwerksgenossen, die zuvor noch bei ihm waren. War Metzgerlehrling in Hall, von wo er sich entfernt hatte. Stammte aus Pfunders.
Alter: 33; Fuhr nach Rosenheim, um sich einen Zahn ziehen zu lassen. Starb an der Narkose.
Alter: 32; Dr. Karl Meßner, praktischer Arzt in Kufstein, unternahm mit seiner Frau eine Autofahrt nach Oberaudorf. Durch einen entgegenkommenden Wagen musste er scharf abbremsen. Sein Wagen überschlug sich, Frau geriet darunter und wurde erdrückt.
Alter: 7; Wartete mit seiner Mutter am Bahnhof in Kiefersfelden vor den geschlossenen Bahnschranken. Nach der Passage eines Zuges schlüpfte Kind unter dem Schranken durch und wurde vom Gegenzug erfasst. Starb im Krankenhaus von Kufstein.
Alter: 20; Fiel bei Anstreicherarbeiten im Bahnhof von einem Strommasten und erlitt tödliche Verletzungen. Möglicherweise vorausgegangen war ein Stromschlag. Stammte aus Bad Ischl, war aber seit kurzer Zeit in Kufstein wohnhaft.
Alter: 27; Versah Wachdienst als SA-Mann in Bayern an der Grenze bei Scharnitz. Beim Entladen seiner Pistole löste sich ein Schuss und traf ihn tödlich. Stammte aus Hall, wurde in Mittenwald begraben.
Alter: 28; Schreiner aus Vils. Fuhr mit seinem Motorrad von Füssen nach Hohenschwangau. Kam dabei von der Straße ab und prallte auf einen Baum. Starb im Füssener Spital an den Verletzungen.
Alter: 3; Sohn eines Bahnangestellten aus Kufstein. Bei einem Besuch in Kiefersfelden stürzte er in einen Teich und ertrank.
Alter: 54; Bei Verschubarbeiten glaubte das Opfer, dass der Zug abfahren würde. Er versuchte aufzuspringen, glitt aus und geriet unter die Räder. Wurde tödlich verletzt. War Versicherungsangestellter aus Innsbruck.
Alter: 24; Sohn eines Bäckermeisters in Breitenbach. Wurde in der Nähe von München von einem Auto überfahren und getötet. In Bayern auch begraben.
Alter: 39; Mann aus Musau hielt sich in Pfronten auf. Bei einem Fahrradausflug machte er Halt beim Weißensee. Fuhr mit einem Kahn hinaus und wurde seitdem vermisst. Dürfte bei einem Sprung ins Wasser auf einen Felsen geprallt sein.
Alter: [unklar]; Bahnarbeiter in Wörgl beschäftigt. Starb „in Ausübung seines Dienstes tödlich“ in Oberaudorf (Bayern). Stammte aus Ellbögen.
Alter: [unklar]; Am 21.1.1944 wurde Franziska Schwingshackl (65 Jahre) vom Sondergericht in Innsbruck zum Tode verurteilt. Sie wurde beschuldigt, Abtreibungen in vielen Fällen getätigt zu haben. Gab die meisten auch zu. Hatte schon Verurteilungen 1924 und 1930 hinter sich, 1930 sogar mit tödlichem Ausgang. Danach noch 21 nachgewiesene Fälle, davon 17 noch nach dem Anschluss. Anklage wegen Verbrechens zum Schutz der Ehe, Familie und Mutterschaft. War dazu Gewohnheitsverbrecherin mit finanziellen Hintergedanken. Wurde am 28.1.1944 in München-Stadelheim exekutiert.