Alter: 13; Bursche wurde erschossen in einer Wohnung aufgefunden. Sein Kollege war seitdem flüchtig. Starb an einer schweren Bauchverletzung. Ursache des Unglücks unklar.
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Alter: 13; Bursche wurde erschossen in einer Wohnung aufgefunden. Sein Kollege war seitdem flüchtig. Starb an einer schweren Bauchverletzung. Ursache des Unglücks unklar.
Alter: 21; Ging mit einem Kollegen auf die Hasenjagd. Sein Freund stolperte über eine Baumwurzel und löste einen Schuss aus. Dieser traf das Opfer in den Hals, das auf der Stelle tot war.
Alter: 21; Knecht in Schönau, verunglückte tödlich beim Wildern. Wurde in Breitenbach begraben.
Alter: 23; Heeresangehöriger aus Rosenheim. Starb an Verblutungen nach einem Schuss in den Oberschenkel.
Alter: 10; Sohn eines Bauern in Thannrain. Wurde beim Spiel mit einem Flobertgewehr von seinem Bruder angeschossen. Starb im Innsbrucker Spital an den Kopfverletzungen.
Alter: 17; Zimmermannslehrling aus Graf/Grins. War in Begleitung zweier Erwachsenen auf der Hasenjagd. Bei einem Sturz entlud sich das Gewehr des Opfers und eine Schrotladung traf es in die Brust. Starb kurz nach der Einlieferung ins Zamser Spital.
Alter: 14; 2 Münchner Burschen kamen mittellos über die Grenze nach Brandenberg. Besaßen beide einen Revolver, wobei bei einem unvermutet ein Schuss losging. Der traf das Opfer, der noch am gleichen Tag daran starb. Wurde im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 34; Ging mit seinem Bruder auf die Jagd. Beim Überklettern eines Zaunes ging aus dem Gewehr des Bruders ein Schuss los, der das Opfer in den Bauch traf. Starb bald daran im Kufsteiner Krankenhaus.
Alter: 16; Ein 12-jähriger Bursch hantierte mit einem Flobertgewehr. Dabei löste sich ein Schuss und traf das Opfer in die Brust. Dies starb kurze Zeit später.
Alter: 19; Ein Schuss traf den Sohn eines Gastwirtes in den Hals. Wollte zuvor mit Kollegen wilde Ziegen erlegen. Fahrlässigkeit wurde vermutet, allerdings mit ein paar Widersprüchen. Bei der Überreichung eines Gewehres soll der Schuss losgegangen sein.
Alter: 31; War beim Breitlahner am 18.12. bei einer Treibjagd beschäftigt. Bei einem Sprung über einen Felsen entlud sich das Gewehr und verletzte sein Bein. Dieses wurde ihm im Schwazer Spital abgenommen. Geschwächt durch den hohen Blutverlust starb er dort nach 3 Tagen.
Alter: 37; Metzgermeister. Wollte einen Schussapparat zur Schlachtung eines Ochsens vorbereiten. Dabei ging ein Schuss los und traf das Opfer in den Unterleib. Starb bald darauf im Krankenhaus.
Alter: 34; Aufsichtsjäger, erlitt einen Durschuss des Oberschenkels. Starb im Krankenhaus in Kufstein.
Alter: 8; Spielkamerad fand ein Gewehr und beide begannen daran zu hantieren. Als ein Schuss unvermutet losging, traf er das Opfer in den Kopf. War sofort tot.
Alter: 9; Ferienkind aus Wien. Ein anderes Kind fand ein Gewehr und legte auf das Opfer an. Schuss löste sich und traf den Schüler in den Kopf. Starb bald darauf im Krankenhaus Wörgl an den Verletzungen.
Alter: 24; Wurde tot auf einer Alm aufgefunden. Schien sich beim Hantieren mit einem Gewehr selbst erschossen zu haben.
Alter: 20; 2 Brüder einer Bauernfamilie hantierten mit einer Pistole. Dabei löste sich ein Schuss und traf das Opfer tödlich in den Bauch.
Alter: 14; Tochter des vor einem Jahr verstorbenen Majors Johann Schullerbauer. Fand anscheinend eine Pistole und manipulierte daran herum. Dabei löste sich ein Schuss und traf sie ins Herz. War sofort tot. Vermuteter Selbstmord eher unwahrscheinlich.
Alter: 27; Versah Wachdienst als SA-Mann in Bayern an der Grenze bei Scharnitz. Beim Entladen seiner Pistole löste sich ein Schuss und traf ihn tödlich. Stammte aus Hall, wurde in Mittenwald begraben.
Alter: 27; Sohn eines Gutsbesitzers aus Niederndorferberg. Begab sich am 23.12. auf die Jagd. Löste bei einem Sturz einen Schuss aus, wobei ihm eine Kugel in den Bauch drang. Starb an den Verletzungen im Krankenhaus Kufstein 3 Tage später.
Alter: 51; Aufsichtsjäger, erschoss sich durch unglückliche Handhabung seines Gewehres selber in der Nähe der Buzzihütte. Ursprünglich wurde Selbstmord vermutet.
Alter: 37; Metzgermeister in Mühlau. Tod durch Erschießen. Später dementiert – beim Hantieren mit einem Gewehr sei ein Schuss unvermutet losgegangen.
Alter: 26; Sohn eines Tischlermeisters. Wollte mit einem Kollegen einen ausgeliehenen Revolver testen. Opfer dürfte in der Dunkelheit gestolpert sein, wobei sich ein Schuss löste. Der traf ihn in den Kopf.
Alter: 19; Ging mit einem Kollegen auf Hasenjagd. Oberhalb des Schlosses Starkenberg kam das Opfer zu Sturz, wobei sich das Gewehr entlud. Erlitt tödliche Brustverletzungen.
Alter: 18; Knecht zu Unterhausberg. Hantierte mit einem Flobertgewehr, wobei ein Schuss losging. Traf ihn tödlich in den Hals.
Alter: 26; Förster und Nachfolger von Max Kasberger, der am 18.2. im gleichen Gebiet tödlich verunglückt ist. Wurde vermisst. Suchexpedition fand ihn tot im Gestrüpp. Ein Schuss dürfte sich aus seinem Gewehr gelöst haben, der ihn in den Kopf traf.
Alter: 3; 2 Söhne des Altbürgermeisters fanden einen Kugelstutzen und begannen daran herumzuhantieren. Der ältere (5 Jahre) konnte sogar die Sicherung entsperren, sodass ein Schuss losging. Dieser traf seinen jüngeren Bruder, der sofort tot war.
Alter: 16; Kaspar Gratt (9 Jahre) entdeckte das Gewehr seines Vaters und wollte damit spielen. Nichte Theresia aus der Steiermark sah dies und wollte dem Burschen das Gewehr entreißen. Dabei löste sich ein Schuss und eine Kugel drang dem Opfer in den Kopf. Es war sofort tot.
Alter: 47; Wurde am 27.6. von seinem Arbeitskollegen Franz Wurnig angeschossen, als dieser auf Spatzen zielte. Erlag später den Verletzungen. War Hausknecht bei einem Gasthof.
Alter: 9; Wurde von einem Schrotschuss getroffen und starb an inneren Verletzungen.
Alter: 24; Arbeiter im Magnesitwerk auf der Wanglalpe beschäftigten sich mit Bolzschießen. Ferdinand Bieder hatte aber eine Pistole mitgebracht und wollte damit auf die Scheibe schießen. Drückte zu früh ab und traf das Opfer in die Brust. Dieses starb noch vor dem Eintreffen eines Arztes. Stammte aus der Steiermark und wurde in Lanersbach begraben.
Alter: 45; Deutsch-Amerikaner, wohnte mit seiner Frau sehr abgeschieden im Hummelbichel beim Schwarzsee. Schuss dürfte sich beim Reinigen eines Gewehres gelöst und ihn tödlich verletzt haben.
Alter: 61; Hilfsarbeiter. Saß mit einer Gruppe in einem Gasthaus beisammen. Eine Pistole machte die Runde, schien aber gesichert zu sein, trotzdem löste sich ein Schuss und traf das Opfer in die Brust.
Alter: 15; Sohn eines Kleinbauern, ging mit einem Kollegen in den Wald, um verbotenerweise zu jagen. Opfer kehrte nicht mehr zurück. Suchtrupp fand ihn erschossen auf. Beim Verstecken des Gewehres muss sich ein Schuss gelöst haben, der ihn in den Kopf traf.
Alter: 18; Gastwirtesohn, wurde von einer Kugel getroffen, die aus einer Pistole losging. Mit dieser hantierte Georg Kröll (18 Jahre) und berührte dabei den Abzug. Das Opfer wurde in den Hals getroffen und starb an den Verletzungen im Krankenhaus Innsbruck. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 6.11.29, 11: Wegen fahrlässiger Tötung zu 2 Monaten schweren Kerkers, allerdings bedingt, verurteilt.
Alter: 15; Knabe gelangte zu einem Revolver. Beim Spiel im Garten in Mariatal löste sich ein Schuss und traf seinen Bruder tödlich in den Kopf.
Alter: 20; Schützenfest in Ried. Sohn des Grünitzerbauern hantierte mit einem Gewehr, das unvermutet losging. Dabei traf eine Schrotladung seinen Bruder in den Kopf. Wurde auf der Stelle getötet.
Alter: 32; Monteur. War in Begleitung mehrerer Kollegen am Weg von einem Gasthausbesuch. Spielten mit einer Pistole herum, aus der sich ein Schuss löste. Traf das Opfer in die Schläfe, das sofort tot war. Gerichtsverhandlung gegen Anton Haller in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 24.12.28, 15: Stadtarbeiter, hatte die Pistole eingesteckt und gab beim Gang immer wieder Schüsse ab. Urteil: 4 Wochen strenger Arrest.
Alter: 21; Arbeiter, wurde von einem Kollegen mit einem Schrotgewehr angeschossen. Der glaubte, dass es nicht geladen sei. Starb im Spital von Schwaz nach 4 Tagen.
Alter: 18; Tochter des Poltentaler Bauern. Wurde bei der Feldarbeit angeschossen. Kugel drang in den Kopf, wobei die Verletzungen tödlich waren. Unklar vorerst war der Schütze, auch ein Unfall von ihr selbst war nicht ausgeschlossen. Verdächtigt wurde Franz Leimgruber (18 Jahre), der eine Pistole mitführte, um auf Vögel zu schießen. Obduktion ergab, dass die Kugel am Hinterkopf eindrang, daher Eigenverschuldung des Opfers fast nicht möglich.
Alter: 4; Sein Bruder fand ein altes Gewehr und spielte damit herum. Plötzlich löste sich ein Schuss und traf das Opfer in die Stirn. War sofort tot.
Alter: [unklar]; Bauernsohn, wollte auf Spielhahnjagd gehen. Kehrte davon nicht mehr zurück. Man fand ihn mit durchschossenem Kopf.
Alter: 2; Sohn des Ochsenbauern in Obern/Schmirn. Wurde von seinem Ziehbruder Werner Ungerank (7 Jahre) 17.10. angeschossen. Dieser sollte auf das Opfer aufpassen, fand aber eine geladene Pistole im Haus. Zielte auf seinen Bruder, Schuss ging los und verletzte ihn schwer. Starb an den Verletzungen im Spital von Matrei.
Alter: 18; Spenglerlehrling hantierte mit einer Pistole. Schuss ging los und traf das Mädchen in den Kopf. War sofort tot. War Tochter eines Kanzleidirektors.
Alter: 16; Student Richard Krabb kam von der Jagd nach Hause und begegnete in Graf bei Grins dem Wirtssohn Lenz. Aus unbekannter Ursache löste sich ein Schuss und eine Schrotladung traf das Opfer in die Brust.
Alter: 21; Ging mit einem Kollegen als Wilderer auf die Hahnenbalz. Beim Alpeiköpfl (Obertarrenz) gab das Opfer das Gewehr dem Kollegen, der damit unglücklich hantierte. Schuss löste sich und traf dem Mitter in den Rücken. War sofort tot. Gerichtverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 30.8.26, 9: Urteil für Franz Baumann für fahrlässige Tötung und Wilddiebstahl: 2 Monate strenger Arrest. Berufung durch die Verteidigung.
Alter: 38; Fabriksarbeiter, wurde vom Mechanikerlehrling Karl Kleißner angeschossen, als er mit einer Pistole hantierte. Starb einen Tag später im Spital.
Alter: 2; Bruder des Opfers (13 Jahre) nahm am 19.1. ein Gewehr von der Wand und legte aus Spaß auf Emil an. War aber geladen, Schuss ging los und traf das Opfer in den Bauch. Starb an den Verletzungen im Spital von Schwaz.
Alter: 38; Magistrats-Kommissär. Kam von einer Jagdpartie zurück und wollte seinen Revolver entladen. Dabei löste sich ein übersehener Schuss und traf das Opfer in den Kopf.
Alter: 16; Verunfallte beim Schießen auf Spatzen. Starb an den Verletzungen einige Tage später.