Alter: 0; Schwurgerichtsverhandlung am 20.6. gegen Rosina Eberharter (33 Jahre), Dienstmagd in Zellberg. Kurz nach der Geburt eines Kindes erwürgte sie es. War geständig. Urteil: 2,5 Jahre schwerer Kerker.
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Alter: 0; Schwurgerichtsverhandlung am 20.6. gegen Rosina Eberharter (33 Jahre), Dienstmagd in Zellberg. Kurz nach der Geburt eines Kindes erwürgte sie es. War geständig. Urteil: 2,5 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 0; Ledige Monika Lechner (25 Jahre) erschlug ihr neugeborenes Kind und versteckte die Leiche in einem Herd. Wurde entdeckt, sie gestand die Tat. Geschehen ist die Tat allerdings am 9.12.1889! Mysteriöse Anzeige im Matrikenbuch Kirchbichl: Bergung einer weiblichen Leiche am 10.5. aus dem Inn. Soll eine gewisse Lechner gewesen sein (ca. 40J!?). Schwurgerichtsverhandlung am 13.3.1890. Urteil: 5 Jahre schwerer Kerker. Verhandlung öffentlich. Im Zuschauerraum anscheinend auffallend viele Frauen.
Alter: 0; Schwurgerichtsverhandlung über Alice Zanghellini (23 Jahre), geboren in Jenbach, aus Borgo. Ließ ihr Neugeborenes nicht überleben. Urteil: 2 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 0; Marie Hell aus Hart begrub ihr neugeborenes Kind im Wald. Gerichtliche Untersuchung wegen Verdachts auf Kindsmord. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 5.12., 17: Urteil: 16 Monate schwerer Kerker. Innsbrucker Nachrichten 9.9.10, 7: Neuerliche Verurteilung von Hell, da sie wieder ein Kind geboren hatte, dies aber in Fügen bei einer reichen Familie abgelegt hatte. Kind wurde in Pflege gegeben, Mutter aber entdeckt. Urteil: 6 Monate Kerker.
Alter: 0; In Innsbrucker Nachrichten (6.7.1916, 8): Gerichtsverhandlung gegen Juliane König (19 Jahre), Köchin. Stammte aus Ampass. Gebar ein Mädchen aus einer Verbindung mit einem russischen Kriegsgefangenen. Erwürgte es. Urteil: 3 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 0; Leiche eines neugeborenen Mädchens wurde am 10.6.1946 bei Kirchbichl aus dem Inn gefischt. Wurde von der Mutter ins Wasser geworfen. Die Frau konnte ausgeforscht und verhaftet werden. Verhandlung vor dem Obersten französischen Gericht am 28.8.1946 gegen Elisabeth Masson aus Schwaz (26J-Serviererin). Gab gegenüber Verwandten viele verschiedene Gründe des Verschwindens des Kindes an. Warf es beim Innsteg in Stans in den Fluss. Urteilsfindung wurde an ein österreichisches Gericht weitergeleitet. Elisabeth Masson wurde am 17.3.1948 vor ein Schwurgericht in Innsbruck zu 4 Jahre schweren Kerkers verurteilt.