Alter: 25; Wurde bei der Holzarbeit von einem Baum getroffen.
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Kematen in Tirol
Kematen in Tirol
NT Afling
NT Burghof
NT Michelfeld
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NT Afling
NT Burghof
NT Michelfeld
Alter: 25; Wurde bei der Holzarbeit von einem Baum getroffen.
Alter: 9; Fiel vom Tennen in die Tiefe und verletzte sich tödlich.
Alter: 26; Dienstknecht aus Birgitz.
Alter: 68; Dienstknecht, wurde seit einigen Tagen vermisst. Seine Leiche wurde am 5.6.1871 bei Volders aus dem Inn geborgen und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 42; Arbeiter in einer Pulverfabrik. Bei einer Explosion wurde er schwer verletzt und starb einen Tag später.
Alter: 74; Wurde von einem fallenden Baum erschlagen.
Alter: 20; War bei den Kaiserjägern in Innsbruck eingezogen. Desertrierte aus seiner Kompanie und schloss sich einer Räuberbande an. Diese wurde am 6.10.1876 gestellt und es kam zu einer Schießerei. Weirather wurde dabei getroffen, möglicherweise von einer Kugel aus seiner eigenen Pistole, getroffen und tödlich verletzt. Starb im Regimentsspital in Innsbruck.
Alter: 23; Kaiserjäger aus Absam, zur Arbeit in der Pulvermühle abkommandiert. Es entstand ein Schwelbrand und das Opfer starb an Erstickung.
Alter: 4; Ertrank in einem Gewässer.
Alter: 42; Tagelöhner mit Alkoholproblemen. Tod durch Erhängen.
Alter: 0; Hatte ihr neugeborenes Kind zu Hause aufgebahrt und behauptete eine Totgeburt gewesen zu sein. Ärztliche Untersuchung ergab allerdings eine Tötung. Schwurgerichtsverhandlung gegen Maria Unterberger (33 Jahre) am 15.12.1893. Verteidigung wollte auf geistige Einschränkung und Schwermut plädieren, Geschworene erkannten allerdings auf Mord. Urteil: 3 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 32; Ein Arbeiter aus Fügen wollte zu einer Jause mit seinen Kollegen eine Pulverstampfe zum Stillstand bringen. Aus ungeklärter Usache flogen über 100kg Pulver in die Luft und töteten das Opfer. Dazu großer Sachschaden. Seine Leiche wurde nach Fügen überführt.
Alter: 73; Arbeiter aus Grinzens.
Alter: 34; Knecht wurde in einem Stall tot aufgefunden. Dürfte am Weg dorthin ermordet worden sein. Verdächtigter in Haft.
Alter: [unklar]; Die letzten 2 Waggons eines Zuges sprangen aus den Schienen und stürzten um. Viele Verletzte, ein Obsthändler aus der Schweiz wurde getötet.
Alter: 10; Tochter des Mauteinnehmers. Stürzte beim Himbeerpflücken in die Melach und wurde fortgetrieben. (Innsbrucker Nachrichten 20.11.00, 4): Vater setzt für die Auffindung der Leiche 200K aus.
Alter: 60; Arbeiter, geriet mit benachbarten Bauern Isidor Hörtnagl (51 Jahre) in Streit. Täter war in keinem guten Ansehen bei der Ortsbevölkerung. Opfer wurde erstochen. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 11.12.00, 6: Ennemoser mischte sich in einen Familienstreit ein. Anscheinend handgreiflich gegen Hörtnagl. Wurde mit einem Taschenmesser an der Oberschenkelarterie tödlich verletzt. Vertagung der Verhandlung.
Alter: 16; Sohn des Gasthausbesitzers wollte beim Kematener Wasserfall Alpenrosen pflücken. Rasenstück brach mit ihm aus, er stürzte in die Melach. Im Inn aus dem Wasser gezogen.
Alter: 68; Tagelöhnerin stürzte von einem Wagen. Starb an inneren Verletzungen.
Alter: 18; Bauarbeiter stürzte am Burghof 2m von einem Gerüst und wurde dabei getötet.
Alter: 73; Pfründner, starb nach einem Sturz über eine Böschung.
Alter: 78; Pfründner. Starb an schweren Kopfverletzungen nach einem Sturz.
Alter: 54; Tagelöhner. Verletzte sich schwer durch Stiche mit einem Messer in den Hals und Bauch. Starb an den Verletzungen im Innsbrucker Spital. Stammte aus Mötz.
Alter: 3; Sohn eines Müllers fiel in den Mühlbach und konnte nicht mehr rechtzeitig geborgen werden.
Alter: 72; Wurde erdrosselt im Wald gefunden. Verbrechen vermutet. Stammte aus Gries/Sellrain.
Alter: 2; Vor dem Hause seiner Eltern erlitt der Knabe am 9.8. schwere Verletzungen durch eine tobende Kuh. Starb später in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 36; Müllergehilfe, verlor wegen Alkoholproblemen seine Arbeit. Tod durch Erhängen.
Alter: 1; Sohn des Wirtes vom Bahnhofrestaurant. Spielte auf den Geleisen und wurde von einem Schnellzug überfahren.
Alter: 51; Bauer, erhängte sich zu Hause.
Alter: 58; Bauer aus Amras und sein Knecht Albert Hosp (36 Jahre) trieben an die 200 Schafe von Sellrain nach Hause. Bei der Mautstelle vor Kematen brachen Schafe in einen Krautgarten ein und begannen zu grasen. Der Mautpächter Holzknecht geriet dadurch in Rage und stach auf die beiden Begleiter ein. Wurden in die Klinik Innsbruck gebracht, wo der Bauer bald darauf starb.
Alter: 28; Warf sich vor einen Zug. Wurde erst kurz vorher aus der Psychiatrie entlassen. War geistig verwirrt.
Alter: 16; Hilfsarbeiter aus Zirl. Rutschte auf einem Neubau auf einem Brett aus und stürzte aus 4m in die Tiefe. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 16; Gruppe von Burschen badete im Inn. Opfer wagte sich zu weit in die Strömung hinaus und wurde mitgerissen. Seine Leiche konnte zuerst nicht gefunden werden. Sie wurde erst am 20.9. bei Hötting aus dem Inn gezogen.
Alter: 51; Hilfsarbeiter aus Axams. Wurde im Kemater Gemeindewald tot aufgefunden. Stürzte beim Suchen von Pilzen über eine Böschung ab. Vorausgegangen könnte ein epileptischer Anfall sein.
Alter: 22; Hilfsarbeiter, ertrank beim Baden im Inn. Versuchte es in der Mittagspause der Arbeit, wurde aber von der starken Strömung erfasst. Konnte zwar schnell, aber nur mehr tot geborgen werden.
Alter: [unklar]; Knecht aus Leutasch. Stürzte vor 3 Tagen von einem Heustock und erlag nun den schweren Kopfverletzungen im Innsbrucker Spital.
Alter: 18; 4 Mädchen wichen einem LKW aus, allerdings auf die falsche Seite. Das Opfer wurde mit dem Kopf auf eine Mauer gedrückt und getötet.
Alter: [unklar]; Bauer in Michlfeld versuchte Einbrecher zu stellen, die in seinen Hof eingestiegen waren. Wurde von ihnen mit mehreren Messerstichen getötet. Dürften Fremdarbeiter oder ausgebrochene Kriegsgefangene gewesen sein. Eine Belohnung von 5000M wurde ausgesetzt.
Alter: [unklar]; Jugoslawischer Volksdeutscher wollte aus dem Sellraintal mit einem großen Handwagen Holz ins Lager bringen. Auf einer abschüssigen Stelle geriet der Wagen außer Kontrolle und überrollte das Opfer. Der Lagerarzt konnte nur mehr den Tod agnostieren.
Alter: 2.5; Ein Bauer nahm am Rückweg von seinem Feld einige Kinder auf der Ladefläche seines Traktoranhängers mit. Dabei löste sich die Verriegelung der Bordwand und das Kinde fiel auf den Weg. Wurde dabei von den Rädern des Anhängers überrollt und getötet.
Alter: 43; Bahnarbeiter aus Silz. Wurde durch das Entgleisen eines Zuges von einem Waggon geschleudert und tödlich verletzt.
Alter: 21; Arbeiter aus Jugoslawien, wurde bei Sprengarbeiten schwer verletzt und starb noch am gleichen Tag daran im Krankenhaus Innsbruck.
Alter: 31; Kriegerswitwe, lernte den Malergehilfen Ferdinand Strickner (39 Jahre) kennen. Ihr Verhältnis wurde allerdings immer problematischer und sie wollte von dem Mann loskommen. Nach einer Trennung kehrte sie aber wieder zu ihm zurück. Nach einer neuerlichen Auseinandersetzung wollte sie mit der Bahn von Paffenhofen nach Innsbruck fahren, wurde aber von Strickner verfolgt. Dabei zog er eine Pistole und schoss zuerst auf sie, danach auf sich selber. Die Frau wurde getötet, er überlebte, war aber seit dieser Zeit völlig blind. Schwurgerichtsverfahren am 13.5.1948 gegen Ferdinand Stricker, der die Tat leugnete. Bezeichnete den Tod der Frau als Selbstmord, wobei sie zuvor ihn angeschossen hätte. Urteil: 5 Jahre schwerer Kerker. Einen Tag später erhängte er sich in seiner Zelle.
Alter: 21; Bauersknecht, versuchte im Inn zu Baden. Geriet dabei in einen Strudel und wurde fortgeschwemmt. Seine Leiche konnte nicht gefunden werden.
Alter: 1.5; Kind fiel im Ausländerlager in die Melach, wo es ertrank. Seine Leiche konnte nicht gefunden werden.
Alter: 7; Am Siedlungsbogen prallte der Schüler mit seinem Tretroller gegen ein Auto. Wurde auf die Kühlerhaube geschleudert und auf der Stelle getötet.
Alter: 43; Schuhmachergehilfe, Volksdeutscher aus Jugoslawien, wurde im Ausländerlager vom Landsmann Rudolf Jambor (67) erstochen. Vorausgegangen war ein heftiger Streit.
Alter: 64; Arbeiter, schwermütig nach dem Tod seiner Frau. Brachte sich tiefe Schnittwunden mit einem Rasiermesser am Bauch zu. Überschüttete die Wohnungseinrichtung mit Benzin und zündete sie an. Brand wurde gelöscht, er konnte aus der Wohnung geborgen werden, starb aber bald darauf im Innsbrucker Krankenhaus.