Alter: 48; Gattin eines Forstrates. Tod durch Erschießen.
Alter: 27; Wurde schon seit einem Monat vermisst. Ihre Leiche wurde nun bei Terfens aus dem Inn gezogen.
Alter: 30; Werkzeugmacher aus München. Wurde schon längere Zeit vermisst. Stürzte am Wilden Kaiser beim Abstieg nach Ellmau ab. Konnte nun geborgen und nach Kufstein überführt werden.
Der Rat der Stadt Hall beschließt eine Instruktion für den Stadtrichter Hans Schauer. Sie umfaßt insgesamt 9 Artikel.
Alter: 2; Starb nach einem Sturz an schweren Wirbelverletzungen.
Kreishauptmann Josef von Laicharding erteilt der zweiten Imster Flintenschützenkompanie unter Hauptmann Moyle den Marschbefehl, die zehnte Kompanie im Stanzertal abzulösen. Zum Gepäcktransport ist der erforderliche Vorspann für 5 halbe Wagen und für die Offiziere ein halber und ein viertel Vorspannwagen auf den Marschstationen gegen Quittung und Rechnung an die Tiroler Landschaft, bereitzustellen. Unterschrift: Anton Johann von Stebele, Landesschützenmajor Nachtrag: Diese Kompanie wird auf Pians und Grins geordert und ist dort auszuquartieren.
Holzverkauf betreffend
Anläßlich der Klage des Obristjägermeisters Paris Graf Lodron, daß die Emberger Untertanen entgegen den Forstmandaten Büchsen tragen, sowie Hasen, Füchsen und dem Federwildbret nachstellten, wird von der o.ö. Regierung neuerlich auf den Befehl verwiesen, diesen Frevel abzustellen. Dabei ist der Überreiter in allen Forstangelegenheiten und beim Abnehmen der Büchsen zu unterstützen. Gleichzeitig sind alle dem Wildgeflügel schädlichen Gerichte verboten.
Gemeinderechnung des Thomas Ganser, Kassier 6/Ehenbich!
Das k.k. Salinen-Waldamt Imst teilt der Gemeinde vorstehung mit, daß in der Anlage eine Abschrift der beantragten Bannlegung in der Grarnlach(Gramlich)-Waldung übermittelt wird und der Tag für die angezeigte Vermarkung rechtzeitig angekündigt wird. Im Begleitschreiben das Landgerichtes Landeck wird aufgetragen, die Bannlegung in den Gemeinden Fließ, Landeck und Hochgallmigg öffentlich bekannt zu machen. Das Schreiben des Salinen-Waldamtes Imst an das Landgericht Landeck, wird zum Schutz der Nachkommen und des Nährstandes der Gramlach-Wald Parz. Nr. 368 als Schutzwald erklärt, weil er bei Errichtung der neuen Handelsstraße abgeholzt werden mußte. Daher wird der Wald für die Gemeinde Angedair innerhalb genannter Grenzen (Kohlplatzl, Kellerle-Riese (Kellerle-Riß), Gaistal, Urgner Weg, Alpe nach der Leitung, an das Joch) mit acht Marksteinen versehen: 2 am Bergfuß, 2 hei der Krümmung der Rieser, 2 beim Ausgang der Rieser (Rißer) und 2 gegen das Hochgebirge. Für Jungbäume werden 3 Gulden und für Stämme 6 Gulden Strafe bei Holzfrevel festgesetzt. Angedair hat einen Aufseher zu wählen.
Bruder Thomas Frawnchnecht, Schaffer des Konvents zu Ratemberg, Bruder Peter Österhaymer, Küster, BruderHans Weygant von Wynhaym, Bruder Valltein von Nürenberg, Bruder Wolfgang Tampfl, Bruder Ulrich Tischler von Wasserburg und Bruder Jörg Prausstetter, alle Konventualen zu Ratemberg, bekunden, dass ihr Prior Johannes Spies von seinem väterlichen und mütterlichen Erbe dem Kloster vier lb Berner Geldes jährlicher Gült auf zwei Äckern (Wispewnt und Tasch) von Christian dem Krall zu Brichslegk (Prixlekk) lt. beiliegendem Pergament-Zettel verschrieben hat. Dafür sollen jährlich vier gesungene Ämter zu genannten Tagen und Bedingungen gehalten werden, wofür 2 lb Berner gestiftet werden. Die restlichen 2 lb dienen am Jahrtag des Vaters des Priors zu Silvester als Armenspende für drei haus arme Menschen, die in die Konventsküche zu Fleisch, Kraut, Gerste, Brot, Gemüse, Wein geladen werden und auch genannte Geldalmosen erhalten. Die restlichen 10 kr erhalten der Küster und Sagrer. Sollte die Stiftung nicht erfüllt werden, gehören die 4 lb dem Spital an der Inprugkkn, welches der Prior gestiftet hat. Dann sollen die Bürger von Ratenberg die 4 lb zur Notdurft der Armen anlegen. Siegler: Konventsiegel Zeugen: am beigefügten Zettel: Lienhard Haller, Bürger zu Ratenberg, Lienhard Pfrünttner, Peter Kral, Sohn des Verkäufers, Peter von Ramsperg und Martin von Holtzhaym aus dem Prixental
Josef Sandbichler und Maria Sommer er beim Keller stellen den Antrag auf Purifikation ihrer Weiderechte auf der Alpe Niederkaser und Talfer, welche als Servitute sub. fol. 1094 im Verfachbuch Rattenberg einverleibt werden, weiters eine Waldung in der Sommerweide und im Hochberg sub fol. 1019.
Vertrag für Ried bezüglich 15 Mannmahd Bergwiese auf dem oberen und unteren Marstal, welche als Kälberalm genutzt werden.
Simon Walpurger, Bürger zu Imst, bekennt anläßlich eines Kaufes dem Spital zu Imst einen Rest schuldig geworden zu sein und überläßt nun dem Wolfgang Schoor, Spitalpfleger daselbst 27 kr jährlichen ewigen After- und Pfennigzins aus einer Egarten im obern Teil von Imst auf Draxein gelegen. Siegler: Urban Tumbler, Gerichtsschreiber und Anwalt des Landrichteramts zu Imst Zeugen: Thoman Erb, Bürgermeister, Gori Kolli, Andrä Mair, Hans Tosch.
Ignaz Wörle, Bürger zu Vils, und seine Ehefrau Maria geborene Ostler stellen dem Kirchpropst des St. Anna-Gotteshauses zu Reitti Philipp Renn einen Schuldschein über einen Betrag von 150 Gulden aus. Das Kapital ist jährlich am 10. Okt. mit 5 % zu verzinsen. Zur Sicherstellung werden zwei eigene Gärten in der Hilpoltsreitte verpfändet, welche zwischen Johann Hefele, Gail Einsl und Franz Schonger liegen. Siegler: Johann Michael Geisenhofen, Pflegsverwalter der Stadt und Herrschaft Vils RV: Tilgungsvermerk vom 20. April 1777 an Pfleger Johann Georg Hechberger in Reitti
Befehle an Alois Andrä Feiler, Schützenfähnrich zu Windshausen.
Margret, Tochter Heinrich des Kloynen, verkauft dem Hl. Geist Spital zu Hall einen jährlichen Zins von einem Pfund Berner von ihrem Viertel eines Anteils, genannt 'pern', an der ersten Pfanne im Pfannhaus zu Hall, welches sie von ihrem Vater geerbt hat. Die Kaufsumme beträgt zwölf Pfund Berner.;
Siegler:
Zeugen: Jakob der Zürl, Bürger von Hall Heinrich der Slicht, Michel Hurnauz, Bürger zu Hall, Heinrich der Fronbote von Hall
Agnes, Witwe des verstorbenen Jorg Stainhofer , verkauft ihr Haus und Hofstatt gelegen zu Lienz (Ortsangabe herausgeschnitten) neben ... (grenzt mit der oberen Seiten an die Behausung des Andre Lengholtzer und ist rechtes Burglehen), dem Augustin Brichs ner und Grete seiner Ehefrau. Siegler: Hans Strigelaig Zeugen: Ambros Hollaus, Cristoff Vasolt, Nicklas Hollenstainer, alle drei Bürger zu Lienz
Hans von und zu Winckelhofen und Krakofl, Pfleger zu Emnberg stellt für Matthäus Ruef, Maurerhandwerker zu Thanhaim einen Sippsalbrief aus. Durch Kundschaftssage des Felix Füegenschuh, Matthäus Grad und Jakob Renn, alle von Thanhaim wird dessen eheliche Geburt bezeugt. Er ist ein ehelicher Sohn des Thomas Ruef und der Christina Zobl, Tochter des Konrad Zobl und wurde christlich erzogen. Er lebte bis zum Tod seiner Eltern in Zöblen und hat noch zwei Töchter namens Margarethe und Magdalena. Weder er noch seine Eltern unterstanden einer Leibeigenschaft, sondern er ist wie alle anderen Personen in der Grafschaft Tirol frei, ledig und eigen. Siegler: Der Aussteller Zeugen: Hans Mair, Amman, Konrad Zobl, Georg Herbst und Michael Wezer, alle von Tanhaim
Kaspar Fadumb, als Dorfvogt von Zams, und die Vierer Johannes Zircher, Christian Rüdiger, Georg Schneller und Ignaz Salzgeher bestätigen dem Pfarrer von Zams Dr. Johann Schenniger im Namen der Gemeinde für die weitere Abhaltung der Friihmeß, daß er dazu keine Verpflichtung habe, sondern dies freiwillig lue. Dafür übernimmt die Gemeinschaft das von den Widumgütern zu zahlende Archengeld und befreit den Pfarrer von der Zahlungsverpflichtung. Sie quittieren somit, daß sie, so lange der Pfarrherr die Frühmeß lesen läßt, er für die Archenerhaltung keine Zahlungsverpflichtung habe, so weit es die Widumgüter betrifft. Siegler: Abraham Stöckhl, o.ö. Regimentsadvokat und Pfle ger der Herrschaft Landeck Siegelbitte an: Martin Jais, Gerichtsschreiber Zeugen der Siegelbitte: Martin und Franz Schneller, Schreiber
Zwischen dem Handwerk der Lederer und Rotgerber und den sechs Viertlem des Landgerichts Kizpichl kommt es wegen Einkaufs und Verkaufs der Häute, auch Verarbeitung des Leders zum Vergleich. Man beruft sich auf die Handwerksordnung vom 28. Mai 1646. Ein Vorkaufsrecht für die Lederer gibt es nicht. Auch die Schuhmacher dürfen Sohlen- oder Flickleder verkaufen. Die Viertier Barthnä Exenberger im Jochberg, Thomas Koidl zu Gaigen und Georg Filzer zu Hörlach, Reither Viertl, Georg Hechstl zu Fuxhamb und Georg Seybald zu Wiesenschwang, Viertl St. Johann, Wolfgang Prandtleitner zu Niederhoven und Gilg Lampl zu Pemstetten, Kirchdörfer Viertl, Sebastian Müller und Jakob Grandter zu Lackhen im Pillerseer Viertl, sowie Simon Meyrl und Simon Pacher zu Edenhausen im Kössner Viertl, geloben gemeinsam mit genannten Lederern die Einhaltung des Vergleichs. Siegler: Bernhard Christoph von Pflaumem, Pfleger etc. der Herrschaft Kizpichl Zeugen: Martin Knöll, Gerichtsprokurator, Balthasar Vilzer zu Hanngmoß und Johann Schöberl, Landgerichtsschreiber
Umgelds-Instruktion für die Bier-Brauer.
Schwester Augustina von den Klarissen in Freiburg bittet ihren Vetter Anton Raich zu Wenns zu intervenieren, damit die Gemeinde Fendles das Kapital nicht aufkünden möge. Martin Hechenberger von Silz habe ihrer Schwester Maria Antonia in Hall mitgeteilt, daß der Vetter Josef Schobber zu Silz das Kapital um 4 % nehme. Die Bittstellerin wäre aber froh, wenn sie das Geld um 4 7i % am alten Ort belassen könnte.
Steuerkataster des Viertels Jochberg, beginnend mit dem Kochinger Werchat Kat. Nr. 235 - 348.
Franz Xaver Gugg, Glockengießer zu Salzburg, macht für zwei Feuerspritzen, eine auf Rädern und eine zum Tragen, einen Kostenvoranschlag von 208 und 72 Gulden 1788/89. Bewertung der Feuerlöschrequisiten und des Nachtwächterhauses für die Feuerassekuranz 1837. Feuerverordnung 1853 und Schuldzession 1893.
Steuerbuch der Gemeinde Jochberg nach der neuen Berechnung mit Zuschlag des Dominikale oder nach dem liquiden Steuerkapital, geordnet nach Katastemummem und Grundeigentümern.
Gerichtsbescheid in der Streitsache zwischen Liesfelden und den Inhabern des Lechnergutes (Inhaber: Andrä Waldner, Insitzer: Hans Klingler, Rechtsbeistand: Michael Höfer) im Lanthal wegen eines Weiderechtes. Die Kläger Christian Thomas Stöger, Gerichtsprokurator, Matthias Pichler, Peter Pöckhl und Hans Schorn werden als Bevollmächtigte der Gemeinde Liesfelden auf einen im Jahr 1615/16 verhandelten Prozess verwiesen, von ihrer Klage abgewiesen, und zur Zahlung der Gerichtskosten verurteilt. Siegler: Johann Christoph Frölich, Stadt- und Landrichter zu Rattenberg
Kaufvertrag ("Kaufbrief") der Gemeinde Flirsch über die Erweiterung des Friedhofs (Gottesacker) , abgeschlossen mit Jakob Pfisterer, 1813, unterschrieben und gesiegelt.
Sem títuloVor dem Pfleggerichtsanwalt Matthias Anton Hefter wird zu Recht erkannt, daß die Oberkollser Nachbarschaft zur Einhütung der Kühe und Kälber auf der Anraser Alm berechtigt ist. Daher dürfen die Oberkollser dort ihr WTintervieh weiden, da sie den Besitz durch Zeugenaussagen genügend nachgewiesen haben. Die Prozeßkosten und die beiderseitigen Zeugenaussagen sind von den Anrasern zu tragen. Dagegen beschweren sich Anras und Rain und behalten sich den Instanzenweg vor. Siegler: Matthias Anton Hefter, Anwalt und Gerichts schreiber
Nach Katharina Preßlaber, Ehefrau des Kaspar Wibmer auf Zedlach, kommt es zur Vermögensbeschreibung und -Verteilung. An Preßlaberischem Vermögen hinter läßt die Erblasserin laut Abrechnung vom 7. Okt. 1690 einschließlich Zinsen und Fahrnissen 496 Gulden 39 kr. An Unterhalts- und Pflegekosten für ihre letzten zwei Lebensjahre sind 160 Gulden bei Valentin Gänzer und Blasius Päterer angefallen. Nach Abzug der Gerichts kosten verbleibt ein Reinvermögen von 287 Gulden Davon erhalten die Kinder der verstorbenen Schwester Margarethe Wibmer (Frau des Valentin Gänzer) namens Peter, Heinrich, Barbara und Margarethe sowie die Tochter der verstorbenen Schwester Maria Wibmer (Frau des Blasius Päterer) namens Katharina und das natürliche Töchterl Maria je die Hälfte. Das Nachlaßvermögen wird bei genannten Personen angewiesen. Siegler: Wolfgang Lasser, Pfleger
Servitutenregulierung mit Prutz
Alter: 20; Bauer aus Oetz wurde von einem Gendarmen angehalten um nach den Papieren gefragt zu werden. Gab sich aber widerspenstig und es kam zu einer Rauferei. Opfer konnte dem Gendarmen den Säbel entwenden und schlug damit auf ihn ein. Beim darauffolgenden Fluchtversuch, wurde er erschossen.
Alter: 30; 2 Touristen stürzten am Gimpel ab. Konnten länger nicht geborgen werden. Stammten aus München, Magistratsassistent und ein Schreiner. Rutschten auf einem Eisfeld aus und stürzten ca. 80m in die Tiefe.
Alter: 26; 2 Touristen stürzten am Gimpel ab. Konnten länger nicht geborgen werden. Stammten aus München, Magistratsassistent und ein Schreiner. Rutschten auf einem Eisfeld aus und stürzten ca. 80m in die Tiefe.
Alter: 10; Überquerte hinter einer Tram die Geleise und übersah die folgende Haller-Garnitur. Verstarb an den schweren Verletzungen im Spital.
Alter: 14; Realschüler aus Pradl, wollte in der Nordkette oberhalb des Garzaumhofes Platenigl suchen und stürzte dabei ab.
Alter: 43; Am folgenden Tag wollte Opfer das Unglück seines Kollegen erklären. Wurde auf die gleiche Weise getötet!
Alter: 17; Arbeiter im Sägewerk. Kam einem laufenden Riemen zu nahe, wurde erfasst und mitgerissen. Starb am Weg zum Innsbrucker Krankenhaus.
Alter: 16; Wollte mit 2 Kollegen Holz in den Namloser Bach einbringen. Wurde von einem triftenden Baumstamm am Kopf getroffen und ins Wasser geschleudert. War sofort tot.
Alter: [unklar]; Klosterfrau, Schaffnerin im Kloster Thurnfeld, wurde von Karl Kogler (Absam, 30 Jahre), der bis kurz vorher ebenfalls im Kloster arbeitet mit 3 Schüssen von hinten niedergestreckt. Starb im Spital an den Verletzungen. Täter wurde 2 Tage später in Hall verhaftet.