Alter: 30; Geschäftsführer, allerdings mit großen wirtschaftlichen Problemen. Schoss sich eine Kugel in die Brust. Starb im Innsbrucker Spital.
Alter: 53; Knecht, aus Tamsweg stammend, wurde im Wald oberhalb von Kramsach erhängt aufgefunden. War zuletzt in einer Sägerei in Breitenbach beschäftigt.
Alter: 25; Postbediensteter, fuhr mit seinem Motorrad auf ein Auto auf. Erlitt schwere Verletzungen an denen er 2 Tage später im Spital starb.
Alter: [unklar]; Wurde ertrunken im Blabache aufgefunden. Dürfte am Nachhauseweg in der Nacht vom Weg abgekommen sein. Stürzte in den Bach und konnte sich nicht mehr befreien.
Alter: 1.5; Starb nach dem Trinken von Formaldehyd im Innsbrucker Spital.
Alter: 20; Knecht, fuhr mit einem Pferdewagen von Aurach Richtung Kitzbühel. Pferde scheuten bei einem Gefällstück wobei das Opfer sie nicht mehr bändigen konnte. Wurde auf die Straße geschleudert und starb noch am gleichen Tag an den Verletzungen.
Alter: 24; Technischer Beamter, Mitglied eines Wiener Arbeitervereins bei einem Lehrwartekurs. Stürzte in der Nähe der Berliner Hütte als Führer einer Gruppe mit seinen Skiern ab. Starb am Transport nach Ginzling. War staatlich geprüfter Skilehrer.
Alter: 71; Kleinrentner, wurde auf der Straße zwischen Wörgl und Wildschönau von einem Radfahrer überfahren und tödlich verletzt.
Martin Werner von Gagers in Telfes stellt der Waldaufstiftung einen Revers über den halben Strigl- oder Ponriserhof aus, den er von seinem Vater Hans Werner übernommen hat.
Alter: [unklar]; Geistig verwirrt. Stürzte sich in den Inn. Seine Leiche wurde am 17.4. bei Rietz aus dem Wasser gezogen. Stammte aus Karrösten.
Alter: 31; Vorerst unbekannte Leiche wurde erhängt im Wald gefunden. Später identifiziert als ein Kaffeebrenner aus Vorarlberg.
Alter: 1.5; Sohn eines Kleinhäuslers, ertrank beim Spielen unbemerkt in einem Tümpel im Weiler Lag.
Alter: 79; Starb nach einem Sturz an den schweren inneren Verletzungen.
Alter: 5; Sohn eines Handelsangestellten. Versuchte einen Ball am Balkon zu fangen, den ein anderes Kind vom Garten aus nach oben warf. Stellte sich dazu auf eine Kiste. Verlor dabei das Gleichgewicht und stürzte 4m tief in den Hof. Starb in der Innsbrucker Klinik an inneren Verletzungen.
Alter: 25; Photographengehilfe. War bei der Feier einer Gasthauseröffnung am Steinerkogel dabei. Wurde dabei von Kollegen mit Alkohol abgefüllt. Wollte danach nach Mayrhofen absteigen, dürfte dabei aber den Weg verfehlt haben. Stürzte über 200m über einen Felsen ab. Kritik an den dummen Brauch des Antrinkens von Auswärtigen.
Alter: 65; Geriet beim Heimgang in der Nacht über die Straßenböschung und fiel in einen Graben, wo er ertrank.
Alter: 49; Buchhändler, gesundheitliche Probleme. Stürzte sich aus einem Fenster vom 3. Stock in den Innenhof.
Alter: 4.5; Tochter eines Friseurs. Stürzte über eine Stiege. Man unterschätzte die Verletzungen, an denen sie 3 Tage später verstarb.
Alter: 14; Pflegekind bei einem Bauern. Wurde von einem triftenden Baumstamm am Hinterkopf getroffen und schwer verletzt. Starb nach der Überführung ins Schwazer Spital. Wurde in Kirchbichl beerdigt.
Alter: 63; Huttenbichlbauer. Stürzte im Stall durch das Futterloch und erlitt tödliche Rückenverletzungen.
Sebastian Kolly, Bürger und Rotgerber zu linst ver kauft dem Johann Prager, Pfarrherr und Veit Thonig, Bürger und Kirchpropst der St. Johannes- und St. Lorenzenkirche daselbst 1 Gulden 6 kr järhlichen Grundzins vom Holzanger auf der Schneide zu Imst. Siegler: Georg von Waltenhofen, Pflegsverwalter zu Imst Zeugen: Georg Ennglschalkh, Gerichtssreiber, Georg Holler jun., Georg Puchler, Hans Degenhart und Thoman Kappeller, alle Bürger zu Imst
Exekutionsklage des Anton Oppacher gegen Georg Aufschnaiter im Geppenhäusl wegen einer Kapitalschuld von 750 Gulden für den Kauf der Alpe Luegegg.
Zeugenaussagen des Stefan Lechleitner, des Wendelin Prantl, beide Bauersleute von Fendis, des Josef Senn von Ladis und des Nachtwächters Paul Schranz von Ried über die Weidenutzung beim Pendler Kreuz und beim Mattonkopf bis zu den Kauner Gütern, weiters vom Tiefen Tal bis Rufenall und zum Ochsenkopf.
Den Kufsteiner Fassbindern wird aufgetragen, in Zukunft die Fässer zwei und dreifach zu verschlagen.
Seit der Schuldanweisung vom 12. Juli 1785 hat Michael Angerer, Noiler, jetzt Zärer, von Franz Graf Steidel zu Ried 256 Gulden zu fordern. Mit Einverständnis des Gläubigers Michael Angerer wird nunmehr eine Schuld von 200 Gulden zediert. Der abgetretene Schuldner Franz Graf Steidel gesteht ein, dem Anton von Mayr als neuem Gläubiger nunmehr zu unveränderten Pfandrechten 200 fl zu schulden, bei gegenseitiger halbjähriger Kündigung zu 3 1/2 % Zinsen. Zeugen: Josef Weiler, Troger zu Anras, Georg Kammerlander Zeschger Siegler: Johann Erasmus Hofstetter, Pfleger der Herrschaft Anras
Wie Nr. 111.
Bestallungsentwurf für Lorenz Koch als Pfarrmesner, Organist und Schulmeister von Tannheim mit der Bitte um Stellungnahme durch den Pfarrer Georg Falger. Nach dem Tode des Mesners Marx Zobl wurde Koch auf ein Jahr aufgenommen und erhält vom Gerichtsamtmann und dem gesamten Gerichtsausschuß eine Instruktion. Auch künftig soll er jährlich zu Georgi in der Kirche öffentlich um seinen Dienst neu ansuchen, die Kirchenschlüssel überreichen und den Bescheid vom Pfarrgericht abwarten. Es werden alle Mesneraufgaben in der Pfarrkirche, in der Leonhardikapelle und Martinikapelle beschrieben. Auch die Michaelikapelle, die Anna-Gruftkapelle und die Antonikapelle sind fleißig zu warten, die vielen Glocken und das Uhrwerk zu betreuen, sowie die Türen zu versperren. Er hat die Glocken zu genannten Tagen und Uhrzeiten zu läuten und für die Kerzen zu sorgen. Ebenso muß er die Orgel schlagen und den Kirchengesang pflegen, 'im übrigen auch eine Schul halten,' und zwar in der oberen Stube des Mesnerhauses. Er hat die Jugend im Lesen und Schreiben, auch Beten und anderen christlichen Übungen zu unterrichten, wofür er von jedem Kind ein wöchentliches Schulgeld zu fordern hat. Weiters erhält er 40 Gulden und die freie Wohnung im neuerbauten Mesnerhaus in Unterhöfen und die Nutzung genannter Grundstücke, 1 Gulden 30 kr und ein lb Flachs für jedes Begräbnis.
Zwischen der Herrschaft Emnberg und Hochenschwangau wurde wegen des Ammerwalder Gebirgs von Tyrol und Baym in Kufstein am 14. Okt. 1670 eine Kommission eingesetzt (vgl. Nr. 104), der Vertrag ratifiziert und die Neuvermarkung in der Oxenhirschwang beschlossen. Bei der nunmehrigen Vermarkung der 45 Grenzpunkte sind anwesend: Hans Zwerger, Waldmeister, Franz Keller, Umgeldverrechner, Andreas Kecht, Nikolaus Amman, Christian Knipflperger, Matthias Prunhueber, Hufschmied, Georg Niggl, Sattler, Michael Kecht, Lebzelter, alle Bürger, Martin Hörting, Schreiber, Martin und Georg Zwerger, alle von Reiti, Peter Zwerger, Forstknecht, Hans Zwerger, Matthäus Ginther, alle von Ehenpichl, Georg Kornmann von Praitewanng und Georg Schneller von Kreckhlmoß. Weitere genannte Deputierte sind von Hochenschwangau anwesend. Die Grenzbeschreibung beginnt auf dem Albls- oder Hirschwanngkopf oben auf der Schleglwelze und endet beim vierten Landmarkstein. Siegler: Franz Karl von Rosst, Pfleger zu Emnberg
Mesnerinstruktion für Paul Allemann und Anna Maria geborene Schneller, verwitwete Hofer. Anläßlich des Todes des alten Mesners Josef Hofer wird das erledigte Mesneramt der hinterlassenen Witwe und deren jungem Ehemann Paul Allemann verliehen. Sie erhalten die gesamten Mesnergüter mit halbem Haus an der Mittergasse neben dem Widum, die Stolgebühren aus Jahrtagen, Bruderschaftsmessen, Hochzeiten, Begräbnissen, Versehgärigeti, laufen, aus dem WetterläiUen usw. Dafür hat Allemann die in den früheren Instruktionen (1733, 1707, 1662) angeführten Mesnerdienste laut genannten 1(1 Punkten gegen eine Kaution von 1500 Gulden zu vollziehen und der Gemeinde Zams für den Schulfonds 200 Gulden Kapital zu erlegen oder mit 4 % zu verzinsen Für die Stiefkinder Johannes, Franziska und Brigitte Hofer hat er zu sorgen, da sein Vorgänger Hofer nur wenig Vermögen hinterließ. Unter Anweiser Michael Hötlricgl verpflichten sich die Witwe und ihr Ehemann gegenüber Josef Holer, Anwalt und Gastgeborenezu Zams zur Einhaltung der Instruktion. Zeugen: Johann Zanger), Dorfvogt, Friedrich Schimpfössl und Severin Holer. Nach Präsentation vor der Obrigkeit wird am 3. März 1750 vor dem neuen Dorfvogt Jakob Greill usw. nochmals das Handgelübde geleistet. Siegler: Johann Josef Stöckhl, Pfleger zu Landeck
Herzog Leopold IV. von ÖsterreIch verleiht der Stadt Hall zur Belohnung für ihre Treue sein Haus mit dem Turm zu Hall, welches sie zu einem Rathaus ausbauen sollen und welches bisher das 'Königshaus' genannt wurde. Außerdem darf die Stadt von den großen Weinfässern einen Zoll einnehmen, wie er auch bei anderen Zollstätten üblich ist.;
Siegler: Leopold IV.
Sammelposition: Amtliche Preise für requiriertes Heu und 8froh, Schätzungsauftrag für das Hellngütl in der Seebe, Auszug aus den Steuerbestimmungen.
Simon Prunner, Bürger zu Rattenberg, verkauft der Bruderschaft fünf lb Berner ewige Gült von seinem eigenen Hausteil in der Stadt Rattenberg. Es liegt zwischen Christian Selawers und Peter Awers Häusern und wird vom Verkäufer mit seiner Familie selbst bewohnt. Dafür hat ihm der Zunftmeister Ulrich Gratt eine ungenannte Summe bezahlt. Siegler: Hans Schirer, Bergrichter zu Rattenberg Zeugen: Peter Pangarter, Jakob Scherer, beide Bürger zu Rattenberg, und Johannes von Hallein
Zehentakten betreffend den Streit zwischen den geistlichen und weltlichen Zehentnem in Liesfeld und Kundl. Klagskonzept an den Richter von Rattenberg von 1608; Konzept an Hans Arba zu Nideraich 1621; Quittung des Balthasar Tengg an Josef von Tannenberg 1694; Verzeichnis der Zehentner zu Kundl und Liesfeld an den Widum, o. J.; Erklärung der Liesfelder an den Stadt- und Landrichter Johann Christoph Frölich, ca. 1700; Verzeichnis der Kundler Zehentgründe 1748; Entwurf über die Zehente, Zehentgründe und Zehentinhaber für Graf Tannenberg und Johann Felix Spergser 1748; Konzept an Kayserman zu Kundl wegen Getreidezehent und an Spergser 1749; Memorial wegen Zehentabteilung zu Kundl 1748, Protokollsabschrift des Landgeometers Johann Kayserman 1755; Stellungsnahme des Pfarrers Franz Anton Kotier von Terlan 1763; Stellungnahme und Gutachten des Kundler Pfarrers Thomas Sebastian Prosser 1765; Klage der Kundler und Liesfelder gegen Pfarrer Prosser 1769; Rechtsgutachten der Professoren Franz Xaver Holl und Franz Friedlich Payr 1766 (dreifach); Schreiben an Spergser 1766; Schriftverkehr mit der o.ö. Regierung 1769; Konzept einer Klagsschrift gegen Pfarrer Prosser 1769.
Zwischen den Nachbarn am Berg in der Sei nitzen, Unterrain und den Asslabern (Aßlabern) namens Georg und Mich] Stiepler, Peter Schneider, Stefan Fuetsch, Alban Berger, Georg Unterrainer, Johann Schweinacher, Veit und Matthias Ganzer zu Asslab (Aßlab) vergleichen sich wegen genannter Heimwaldungen sonnseitig vom Lößwald bis zum Plitzgraben. Aus diesen Wäldern ist auch das Brücken- und Zaunholz von den beteiligten Waldinhabern zu entnehmen. Ebenso wird auf der Schattseite der Wald zu sieben Parzellen genannten Inhabern zugeteilt. Siegler: Dominikus Forstlechner, Bergrichter und Waldmeister Zeugen: Anton Purst, Richter zu St. Veit i. D. und Hans Schwinghackl, Bürger und Gastgeborenezu Windischmatrei
Namensliste der Inhaber der gekauften Schloß- und Urtlgüter der Gemeinde Angedair, welche durch Los ermittelt wurden. Die 76 Parzelleninhaber sind nach der Reihe der Verlosung nominiert. Die Größe der Parzelle, deren Kaufpreis, Höhe der Anzahlung, Restschuld, Jahreszins und der Tag der Wasserrod werden genannt. Im Anhang wird auf zwei Seiten die genaue Wasserrod, mit dem Wechsel der Wochentage für den Rummelwaal (Rumiwaal) und für die Urtlgründe nach der Losnummer der Parteien bestimmt.
Martin Unterperger zu Asch verkauft seinem Sohn Nikolaus eine Behausung samt Hofstatt am oberen Platz zu Lienz um 200 fl Rh. Siegler: Hanns Silberpeckh, Stadtrichter zu Lienz Zeugen: Pawl Sittich, Lienhart Tischler, Peter Trobsinger, alle drei Bürger zu Lienz
Waldvergieich mit Ärar, Vermarkung, Planzeichnung
Schreiben der Behörde an die Gemeinde bezüglich des Schulhauses.
UntitledDie Gastwirte Johann Ramponi, Marx Resch, Kornelius Tengg und Hans Hiennerspichler sowie die Bierbrauer Abraham Kaltschmidt und Michael Altherr beschweren sich gegen den 1669 eingekauften Wirt Georg Mayr, der auch das Weberhandwerk betreibt.
Georg Falger, Stadt- und Landrichter der Herrschaft Kizpichl, erlässt im Streit zwischen den sechs Viertlem und den Geyschneidem einen Bescheid, wonach der Arbeitslohn nach dem Regimentsbefehl von 1646, weiters nach der Handwerksordnung der Stadtschneider von 1678 mit Erneuerung von 1710 nicht für immer gleich zu bleiben habe, sondern sich nach den Viktualienpreisen richte. Daneben gibt es im 10. Artikel der Handwerksomung noch den Stückpreis. Wegen der stark gestiegenen Preise wird daher zu Recht erkannt, dass die beklagten Geyschneidermeister, wenn sie bei den Bauern in Kost sind, zwar keinen Stückpreis verlangen dürfen, doch den Taglohn erhöhen sollen. Siegler: Der Aussteller
Alter: 14
altin Falbesohner von Oleins im Stubai stellt der Waldaufstiftung einen Revers über den halben Gleinserhof aus, den er von seinem Vater Ruprecht Falbesohner übernommen hat.
Zeugen: