Alter: 6
Matthias Walch, Seilermeister zu Imst, verkauft seiner Tochter Judith Walch und ihrem Ehemann Josef Jais, Kleinuhrmacher zu Imst, die Hälfte von einer Behausung samt Stadel, Stall und Frühgarten. Diese Hälfte besaß vorher Jakob Deutschmann. Er hat sie am 13. Dez. 1789 an Walch verkauft. Der Kaufpreis beträgt 750 Gulden wovon 600 Gulden den Käufern als Heiratsgut nachgelassen werden.
Georg Achtzöhner vom Wattenberg stellt dem Spital von Hall einen Revers über ein Grundstück im Neurauth am Wattenberg aus, das er um 235 Gulden von Sebastian Stainlechner vom Arzberg in Schwaz gekauft hat.
Siegler: Johann Jakob Gienger, Gerichtsinhaber von Ret tenberg Siegelbitte: Hans Warmer, Diener des Gerichtsschreibers Ma ttheus Marpöck
Zeugen: Thomas Hauswurz von Wattens; Hans Grueber von Wattens
Alter: 9; Sohn eines Tischlermeisters. Spielte am Inn und geriet dabei ins Wasser. Wurde fortgetrieben und nicht gefunden. Seine Leiche wurde am 7.9. in Innsbruck angeschwemmt.
Alter: 32; Ingenieur der Perlmooser Zementwerke. Fuhr mit einem Faltboot von Kirchbichl Richtung Kufstein. Dort fand man aber nur das umgekippte Boot.
Alter: 28; Wirtschafterin. In der Zeitung starb sie wegen einer bösen Tat, mitschuldiger Kindsvater wurde verhaftet. Dürfte sich um eine versuchte Abtreibung gehandelt haben. Laut Matrikenbuch " Totgeburt"
Alter: 4; Sohn eines Wegemachers. Ertrank im Schwarzachbach.
Alter: 18; Schreinergehilfe aus München. Sollte wegen illegalem Grenzübertritt von der Polizei den bayrischen Stellen übergeben werden. Im Dienstraum bei einer Leibesvisitation erschoss sich das Opfer.
Alter: 3; Tochter eines Werksführers, stürzte in den Bach vor dem Haus und konnte nicht mehr rechtzeitig gerettet werden.
Alter: 50; Bankbeamter. Ging mit seiner Tochter am Gehsteig am Burggraben. Dort stand ein Handwagen, den die Trambahn rammte. Dieser Wagen wurde mit dem Opfer gegen ein Schaufenster gedrückt, das zerbarst. Schwere Wirbelsäulenverletzungen, an denen er starb. Große Kritik an den üblichen vielen Gaffern.
Alter: 20; Arbeiter in der Brauerei. Geriet bei der Arbeit in den Starkstrom und wurde getötet. Stammte aus Mähren.
Alter: 20; Telegrafenbeamter aus Donawitz. Seine Leiche wurde zufällig bei der Rettung einer anderen Person am 21.10.23 gefunden. Wies kaum Verletzungen auf, war also eher erfroren.
Alter: 37; Wollte mit einer Gruppe die Schreckenspitze ersteigen. Ging als letzter und glitt plötzlich aus. Leiche von Achenkirch nach Innsbruck zur Beerdigung gebracht. War Beamter in einer Speditionsfirma in Wien.
Anna Stöckl, Gattin des Balthasar Grahammer, Gastgeborener und Bürger von Braunau, vertreten durch Mattheus Leitl, Gerichtsprokurator von Braunau, stellt ihrem Gatten eine Vollmacht aus, da sie wegen ihres 'säugenden Kindes' nicht nach Hall kommen kann, um der Erbteilung nach dem Tode ihres Vaters Wolf Stöckl, Handelsmann und Bürger von Hall, beizuwohnen.
Siegler: Simon Moriz, Bürgermeister von Braunau
Zeugen: Christof Stepfl, churfürstlicher Bauschreiber; Albrecht Willenberg, Handelsmann und Bürger von Braunau
Alter: 86; Ertrank im Lech.
Jakob Walch, Weber zu Imst, verkauft der Judith Waich, Ehefrau des Kleinuhrmachers Josef Jais, eine Frühmahd in den Miihlängern und ein Stück Acker. Die Grundstücke sind dem Hl. Geist-Spital jährlich mit 1 Gulden 30 kr zinspflichtig. Der Verkäufer hat die Grundstücke von den Erben nach Valentin Wörl am 4.3.1811 gekauft. Ein weiterer Acker zu Palmbach gehört zum Schwarzlsgut und ist dem Zisterzienserstift Stams mit 1 Gulden 12 kr zinspflichtig. Für genannte Grunstücke beträgt der Kaufpreis 770 Gulden Siegler: Josef Anton Ebner, Landrichter
Alter: 22; 2 Burschen wollten Eichkätzchen jagen. Beim Übersteigen eines Zaunes löste sich ein Schuss aus dem Flobertgewehr und Kugel drang über den Unterkiefer bis ins Gehirn. Auf der Stelle getötet.
Alter: 25; Refendar aus Schweinfurt. Verließ seine Gruppe und wollte trotz Wetterumschwunges die Urbeleskarspitze vom Hornbachtal aus besteigen. Kam nicht mehr zurück und wurde daher lange gesucht, bis man seine Leiche fand. Schien nicht abgestürzt zu sein, sondern in einer Höhle erfroren. Gefunden am 9.9. unterhalb des Gipfels in einer Schneerinne, tw. mit Schnee bedeckt.
Alter: 54; Vorerst unbekannter Mann wurde erhängt aufgefunden. War anscheinend ein Malergehilfe aus Cavalese.
Alter: 6; Entfernte sich von der Bachler Alm um Ziegen einzufangen, kam aber nicht zurück. Konnte lange nicht gefunden werden, trotz großer Suchmannschaften. Erst am 21.8. in der Nähe des Jochs.
Alter: 63; Oberforstrat. Wurde vermisst, war in der Nacht in den Zemmbach geraten und ertrunken. Leiche am 22.8. in Uderns gefunden.
Alter: 3; Kind einer Lokomotivführersgattin ertrank im Inn.
Alter: 73; Russischer Baron. Weilte 1914 zur Sommerfrische in Meran. Bei der Rückfahrt nach Russland brach der Krieg aus und er wurde in Kufstein interniert. Später durfte er im Hotel residieren. Nach Kriegsende wurden seine Besitzungen von den Bolschewiken eingezogen, er konnte nicht mehr zurück. Seine Gelddepots in Deutschland verloren durch die Inflation an Wert und er wurde mittellos. Wurde schwermütig. Tod durch Erhängen.
Alter: 49; Briefträger, ertrank beim Baden im Inn beim Peterbründl, nachdem er seiner Tochter aus einer gefährlichen Situation gerettet hatte.
Alter: 18; Schlossergehilfe und Bäckergehilfe. Gruppe von jungen Burschen wollte im Weiher beim Schloss Petersberg baden. Kohler geriet in zu tiefes Wasser und drohte zu ertrinken. Wenzel wollte ihm helfen, wurde aber unter Wasser gezogen, sodass beide ertranken.
Alter: 21; Schlossergehilfe und Bäckergehilfe. Gruppe von jungen Burschen wollte im Weiher beim Schloss Petersberg baden. Kohler geriet in zu tiefes Wasser und drohte zu ertrinken. Wenzel wollte ihm helfen, wurde aber unter Wasser gezogen, sodass beide ertranken.
Alter: 54
Paul Bock, Bäckermeister in Imst, verkauft dem Matthias Walch, Seilermeister, ein Viertel von einem Tennen. Dieser grenzt an Waichs Behausung. Diesen Tennen hat der Verkäufer von seinem Vater Johann Bock geerbt. Der Kaufpreis beträgt 112 Gulden Siegler: Josef Anton Ebner, Landrichter zu Imst Zeugen: Johann und Martin Alois Moritz, Schreiber
Paul Spann von Salchach im Stubai stellt der Wald aufstiftung einen Revers über den halben Hof in Oleins in Stubai aus, den er von Mattheus Hilber von Götzens gekauft hat.
Siegler: Hans Eggl, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Ferdinand Marstaller, Stadtschreiber und Bürger von Hall
Zeugen: Matthias Partner von Mieders; Blasius Silier von Mieders; Philipp Jakob Luz, Diener des Stadtschreibers
Alter: 24; Maurer aus Lenggries. Absturz im Gebirge. Daten in
Alter: 21; Student aus Ungarn. Stürzte am Plattigerkogel in die Tiefe und konnte von seinem Kollegen am Seil nicht gehalten werden. Wurde im Ortsfriedhof beerdigt.
Alter: 25; Kellermeister, aus Dornbirn stammend. Wurde stark alkoholisiert von seinen Kollegen nach Hause gebracht. Stand in der Nacht auf und stürzte aus dem offenen Fenster auf die Straße.
Alter: 30; Touristin aus München. Stürzte von der Dreitorspitze in der Nähe der Meilerhütte tödlich ab. Ihre Leiche wurde nach Garmisch überführt. Im Matrikenbuch im Jahr 1924 bei Auffindung des Verunglückten eingetragen.
Alter: 20; Schlosser aus Bayern. Stürzte bei der Moßner Alpe tödlich ab.
Alter: 23; Bankbeamter in Innsbruck. Wurde tot in der Seegrube gefunden. War alpingerecht ausgerüstet.
Alter: 17; Sohn eines Bäckermeisters. Ertrank beim Baden im Ziller.
Alter: 18; Bahnarbeiter, war mit Auswechseln von Geleisschrauben beschäftigt. Durch den Lärm eines Zuges bemerkte er einen Gegenzug nicht und wurde überfahren. Wurde in Ellbögen begraben.
Alter: 50; Rechtsanwalt aus Innsbruck, in Wien ansässig, stürzte am Weg zum Plansee unvermutet in einen Bach ab.
Alter: 60; Bauer, half bei der Holztrift. Wollte einen Stammstau („Fuchs“) in der Klamm auflösen und wurde dazu abgeseilt. Geriet unter Wasser und konnte nicht mehr rechtzeitig heraufgezogen werden.
Die kruder Josef und Karl von Aigner verkau fen mit Zustimmung des Zisterzienserklosters Stams als ordentlicher Grundherrschaft dem Jakob Walch 2 1/2 Schettland Acker zu Palmbach um 245 Gulden Der Acker grenzt im Osten an die Verkäufer selbst, im Süden an Franz Fischer, Lammwirt, im Westen an Dorothea Schlierenzauer und im Norden an Oswald Webers Kinder. Das Grundstück stammt aus dem Schwarzlsgut und zinst jährlich 1 Gulden 12 kr. Die Verkäufer haben den Acker von ihrer Mutter Maria Anna geborene Kappeller geerbt. Siegler: Abt Sebastian
Alter: 19; Wurden von einem Fährmann in der Nacht über den Inn gefahren. Ihre Fackel losch aus, die Frauen sprangen ins Wasser, weil sie sich in der Nähe des Ufers wähnten. Leichen wurden von einem Suchtrupp geborgen.
Christof Paradeiser, re'herr zu Neuhaus und Gradisk, Erblandjägermeister in Kärnten, bestimmt in seinem Testament neben anderen kirchlichen Stiftungen folgende Armenstiftung: An jedem Jahrestag seines Todes erhalten 50 arme Männer jeweils 30 Kreuzer. 12 arme Männer erhalten wöchentlich je 30 Kreuzer. Fünfmal pro Jahr erhalten 50 arme Frauen jeweils 12 Kreuzer.