Hans Kirchmayr von Igls stellt der Waidaufstiftung einen Revers über das Hopfnerlehen in igls aus, das er von seiner Frau Elisabeth Wiser geerbt hat.
Siegler: Elias Schetl, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Jeremias Kolb, Stadtschreiber und Bürger von Hall
Zeugen: Hans Mang, Uhrmacher und Bürger von Hall; Se bastian Platianer, Seiler und Bürger von Hall; Johann Paul Hagen, Diener des Stadtschreibers
Alter: 3.5; Beim Brand eines Hauses konnte Kind nicht gerettet werden.
Alter: 24; Wehrmann aus Igls. Erschoss sich aus Furcht vor einer Strafe.
Alter: 59; Wollte mit Kollegen Holzstämme aufschlichten. Diese gerieten in Bewegung und erdrückten das Opfer.
Alter: 19; Schlossergehilfe aus München. Stürzte auf der Fleischbank tödlich ab.
Alter: [unklar]; Schüler der Landeslehranstalt Rotholz wollte mit einem Kollegen ein Bad im Inn nehmen. Waren Nichtschwimmer. Bursche wagte sich zu weit in die Strömung und wurde fortgetrieben. Stammte aus Vorarlberg.
Alter: 32; War am Soziussitz eines Motorrades von Reutte aus am Weg. Beide Fahrer kamen zu Sturz, wobei für das Opfer im Krankenhaus Krekelmoos jede Hilfe zu spät kam. War Buchhalter aus Hindelang (Bayern).
Alter: 18; Tochter des Poltentaler Bauern. Wurde bei der Feldarbeit angeschossen. Kugel drang in den Kopf, wobei die Verletzungen tödlich waren. Unklar vorerst war der Schütze, auch ein Unfall von ihr selbst war nicht ausgeschlossen. Verdächtigt wurde Franz Leimgruber (18 Jahre), der eine Pistole mitführte, um auf Vögel zu schießen. Obduktion ergab, dass die Kugel am Hinterkopf eindrang, daher Eigenverschuldung des Opfers fast nicht möglich.
Alter: 20; Knecht, hatte sich bei Holzfällern aufgehalten. Wurde von einem fallenden Baum getroffen und erlitt tödliche Wirbelsäulenverletzungen.
Alter: 37; Hilfsarbeiter, schwermütig. Schnitt sich mit einem Messer die Kehle durch.
Alter: 81; Bauer am Zintberg. Schwermütig. Öffnete sich zuerst die Pulsadern und erschoss sich gleichzeitig mit einem Revolver.
Alter: 28; Warf sich vor einen Zug. Wurde erst kurz vorher aus der Psychiatrie entlassen. War geistig verwirrt.
Alter: 48; Starb nach einem Sturz in die Klamm.
Erzherzog Ferdinand Karl erläßt für die Schuhmacher des Gerichtes Thaur eine neue Handwerksordnung.
Siegler der Abschrift: Andreas Würtenberger, Gerichtsschreiber
Alter: 1.5; Sohn eines Bahnbediensteten. Wurde von einem Zug gestreift und schwer verletzt. Starb kurze Zeit später.
Alter: 49; Bäcker, stammte aus Schlesien. Finanzielle Probleme. Öffnete sich die Pulsadern.
Alter: 40; Mineur aus der Steiermark. Stürzte abends in die Zillertaler Ache und wurde fortgetrieben. Seine Leiche wurde am 4.7. bei St. Gertraudi gefunden und in Reith/Alpbachtal begraben.
Alter: 44; Wurde schon längere Zeit vermisst, seine Leiche wurde am 5.7. in St. Gertraudi aus dem Ziller geborgen. Dürfte im alkoholisierten Zustand in den Bach geraten sein.
Alter: 26; Vorerst unbekannte männliche Leiche wurde in der Nähe des Pulverturmes gefunden. Wies Strangulationsspuren auf. Später identifiziert als Schriftsetzer.
Alter: 3; Kletterte in einem unbewachten Augenblick auf einen Waschkessel und fiel in das heiße Wasser. Starb an den Verletzungen am Transport in die Innsbrucker Klinik.
Alter: 6; Setzte sich auf einen Meiler von Baumstämmen. Dieser gerieten in Bewegung und Kind wurde erdrückt.
Alter: 20; Mechaniker, sollte über Nacht ein Auto reparieren. Verwendete dazu eine Glühlampe. Geriet durch die Stromleitung in die elektrische Spannung, die ihn tötete.
Alter: 51; Obdachloser aus der Schweiz. Im alkoholisierten Zustand warf er sich gegen das Geländer des Sillkanals. Dieses brach und er stürzte in den Fluss. Wurde zwar bald danach geborgen, es war aber schon zu spät.
Alter: 8; Pflegekind des Schneiderbauern. Kletterte auf das Dach des Schupfens und kam in Berührung mit der elektrischen Leitung. Wurde später tot aufgefunden.
Jakob Sehgrafer und seine Gattin Christina Wunder sind so verschuldet, daß sie ihren Hof, Toidengut genannt, der noch dazu von einer Lawine schwer beschädigt wurde, ihrem Schwager übergeborenen wollen, damit der Hof nicht in fremde Hände kommt. Dies wird dem Bevollmächtigten des Spitals von Hall Franz Waidmann mitgeteilt, damit er als Vertreter des Grundherrn dazu seine Zustimmung gibt.
Alter: 40; Bergbauarbeiter, starb in einem Stollen an giftigen Gasen.
Alter: 15; Wollte eine Kuh auf die Weide treiben und wurde dabei von einem Blitz getroffen. War augenblicklich tot.
Alter: 1.5; Kinder spielten am Ufer des Zillers. Jüngstes blieb zurück, rutschte aus und fiel in den Bach. Konnte nicht mehr gerettet werden. Seine Leiche wurde erst am 23.7. bei Hart aus dem Fluss gezogen.
Alter: 52; Aus der Großache wurde eine Leiche geborgen und später identifiziert. War ein Konditoreigehilfe in Kitzbühel.
Alter: 74; War längere Zeit vermisst, wurde im Ehrwalder-Moos Weiherbach gefunden. Dürfte gestürzt sein und geriet mit dem Kopf unters Wasser. Galt als Sonderling. Selbstmord nicht ausgeschlossen.
Alter: 24; Knecht, wurde seit mehreren Monaten vermisst. Seine Leiche wurde am 18.2.1929 gefunden und zur Beerdigung nach Mittersill überführt. Hatte sich ertränkt.
Alter: 25; Student an der Technischen Hochschule in München. Stürzte auf der Südseite der Schüsselkarspitze in den Tod. Ursache war ein Seilriss. Wurde im Ortsfriedhof beerdigt.
Alter: 47; Schwedischer Staatsbürger, Advokat. War alleine in Tirol in den Bergen unterwegs. Wollte von der Karlshütte ins Oberinntal absteigen und stürzte dabei in eine steile Rinne ab. Erlitt tödliche Brustverletzungen. Seine Leiche wurde am 10.6. gefunden und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 8; Sohn des Bürgermeisters. Wurde auf der Straße von einem Auto, das Richtung Innsbruck fuhr, niedergestoßen und tödlich verletzt.
Alter: 28; Arbeiter in der Gerberei. Geriet bei Reinigungsarbeiten in der Anlage in den Stromkreis und wurde getötet.
Alter: 4.5; Kind sprang unvermutet hinter einem Heuwagen hervor und wurde vom Auto des Hermann Fiegl aus Sölden erfasst und war sofort tot.
Caspar, Burggraf zu Luenncz und zum Lueg, verkauft sein lediges Gut in Grafendorf, das jetzt Vallentan Pant innehat, und das jährlich 3 Pfund Pfennige, zwanzig Kreuzer und vier Weisat zinst und rechtes freies Eigen ist, dem Hanns Pawmgartner, gesessen zu Ygkchlstarf und Caspar Lindner, seinem Vetter, um hundert Gulden Rheinisch. Siegler: selbst
Kaspar Ignaz, Bischof zu Brixen, bekundet, daß Dr. Johann Schenninger sel., Pfarrer zu Zams, zu Lebzeiten eine Frühmeß gestiftet hat, demnach nunmehr mit den übrigen Partikularstiftern insgesamt 5.000 Gulden zusammengetragen wurden. Anläßlich der Visitation am 29. Aug. 1734 wurde folgender Stiftsbrief vereinbart: Die Hauplstiftung von 1.000 Gulden Pfarrer Sehwenn Ingers soll dem Kirchenvermögen einverleibt werden. Für weitere 4.000 Gulden sollen die Kirchspielleut von Zams mit ihrem Vermögen pfandweise haften. Das Patronatsrecht soll dem Ordinariat und der Gemeinde alternierend zustehen. Zams verpflichtet sich, nur einen tauglichen Priester aus der Diözese Brixen zu präsentieren. Der vorgeschlagene Priester Thomas Schennach wurde am 24. Nov. 1734 kont'essiert. Der Frühmesser soll täglich von Georg! bis Michaeli um 6 Uhr, danach um 7 Uhr die Messe lesen. Für den Hauptstiftcr und die Panikularstifter soll er wöchentlich genannte Messen halten. Im Advent und in der Pasten soll er der Jugend mittags die Christenlehr halten. Er soll dem Pfarrer dienen und für die Gemeinde die Seelsorge mittragen. Dafür erhält er vom Dorfvogt in 5 Raten insgesamt 200 Gulden das neue Fiühmeßhaus und jährlich 18 Klafter gehacktes Brennholz, Der Mesner erhält 6 Gulden zusätzlich. Siegler: Kaspar Ignaz, Bischof von Brixen, mit Unterschrift
Bürgermeister Gotthard Konz bestätigt, daß nicht von jedem Haus die vorgeschriebene Anzahl Mäuse gefangen und abgeliefert wurde, weshalb ein Äquivalent von 2 Gulden 22 kr, welches sich nach dem Viehstand richtet, zu zahlen ist.
Herzog Leopold IV. von Österreich entscheidet im Streit über die gerichtliche Zuständigkeit zwischen der Stadt Hall und dem Salzmairl Nikolaus Steinhauser. In Amtssachen soll der Salzmairl nach alter Amtsgewohnheit entscheiden. Bezüglich der Güter und anderer Sachen soll der jeweils zuständige Richter bzw. die zuständige Stadt entscheiden. Jeder, der außerhalb des Salzamtes steht, soll vor dem herzoglichen Pfleger zu Hall sein Recht suchen. Anderslautende Urkunden wurden vom Herzog bereits eingezogen. Bezüglich des Rechtsfalles des Salzburgers und seiner Frau hat Herzog Leopold IV. seinen Kanzler Ulrich von Empts, den Herren von Wehingen und seinen Amtmann Vintler als Kommission eingesetzt. Bezüglich der der Stadt zustehenden Salzknollen, deren Bezug der Salzmairl eingestellt hat, soll es bei der bisherigen Gepflogenheit bleiben. Eine Reihe spezieller richterlicher Angelegenheiten, die den Senglein und den Turlein betreffen, hat der Herzog an sich gezogen.;
Siegler: Herzog Leopold IV.
Aufforderung der Repräsentations- und Hofkammer an die Kürschner, den Überling (was für ihr Handwerk nicht notwendig ist) den Hutmachem zu verkaufen.