Der verstorbene Hans Jakob Gieriger, Propst des Spitals am Phyrn, hat am 24. IV. 1594 einen Jahrtag bei der Pfarrkirche in Hall sowie ein Almosen für 35 arme Leute gestiftet. Dafür sind 400 Gulden zu 5 °A bei den Tiroler Landständen angelegt. Der Pfannhausamtsral Damian Gienger hat 1620 dieses Kapital um 200 Gulden erhöht. Bisher wurde der Jahrtag nicht gehalten, sodaß das Kapital samt Zinsen bereits 1200 Gulden beträgt. Die Brüder Sebastian und Hans Jakob Gienger, Pfannhausamtsrat, fordern nun die künftigen Einhaltung des Jahrtages.
Siegler: Stadt Hall; Stadtpfarrer von Hall
Alter: 58; Hofpostamtssekretär aus Wien. Stürzte beim Edelweißsuchen im Oberautal von einem Felsen und verletzte sich tödlich.
Alter: 35; Rechnungsrat aus Stuttgart. Versuchte eine Tour auf den Hochvogel durchs Vilsalptal. Verstieg sich beim Talgang und stürzte ab. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 36; War mit Kollegen mit Zerlegen von Baumwurzeln beschäftigt. Wurde dabei von einem Holzstück an der Schläfe getroffen und tödlich verletzt.
Alter: 4; Starb nach dem Verzehr von unreifer (?) giftiger Beeren.
Alter: 36; Ehepaar aus Freiburg in der Schweiz weilte auf Urlaub in Sölden. Ehemann Anton war Professor der Philologie in Freiburg. Beide wurden mehrere Tage vermisst. Suchtrupp fand sie schließlich. Stürzten am Wütenkar ab. Mann konnte gerade noch gerettet werden, Frau war bereits tot.
Alter: [unklar]; Marmorarbeiter aus Kiefersfelden. Ertrank beim Baden im Hechtsee. Seine Leiche konnte nicht gefunden werden.
Alter: 27; Große Brandkatastrophe im Lechtal. Betroffen war das Gasthaus „Zum Goldenen Hirschen“ in Holzgau. War vollständig aus Holz gebaut, wobei 40 Gäste im Haus waren. Kellnerin und Dienstmagd konnten sich nicht mehr retten. Der 3. Tote war ein Kaufmann aus Thüringen. Einige Bewohner konnten sich nur durch Sprünge vom Balkon in die Tiefe retten. Zogen sich dabei allerdings schwere Verletzungen zu. Die Dienstmagd Wasle starb 8 Tage später im Krankenhaus Krekelmoos. Stammte aus Häselgehr. Viele Feuerwehrmänner waren auf den Hochweiden bei der Mahd. Der Verdacht auf Brandlegung verstärkte sich bei den Untersuchungen. Täter schien der Besitzer Leo Hammerle (49 Jahre) zu sein. Hatte große Alkoholprobleme. Nach mehrwöchiger Untersuchungshaft stellte sich allerdings seine absolute Schuldlosigkeit heraus.
Alter: 23; Große Brandkatastrophe im Lechtal. Betroffen war das Gasthaus „Zum Goldenen Hirschen“ in Holzgau. War vollständig aus Holz gebaut, wobei 40 Gäste im Haus waren. Kellnerin und Dienstmagd konnten sich nicht mehr retten. Der 3. Tote war ein Kaufmann aus Thüringen. Einige Bewohner konnten sich nur durch Sprünge vom Balkon in die Tiefe retten. Zogen sich dabei allerdings schwere Verletzungen zu. Die Dienstmagd Wasle starb 8 Tage später im Krankenhaus Krekelmoos. Stammte aus Häselgehr. Viele Feuerwehrmänner waren auf den Hochweiden bei der Mahd. Der Verdacht auf Brandlegung verstärkte sich bei den Untersuchungen. Täter schien der Besitzer Leo Hammerle (49 Jahre) zu sein. Hatte große Alkoholprobleme. Nach mehrwöchiger Untersuchungshaft stellte sich allerdings seine absolute Schuldlosigkeit heraus.
Alter: 38; Große Brandkatastrophe im Lechtal. Betroffen war das Gasthaus „Zum Goldenen Hirschen“ in Holzgau. War vollständig aus Holz gebaut, wobei 40 Gäste im Haus waren. Kellnerin und Dienstmagd konnten sich nicht mehr retten. Der 3. Tote war ein Kaufmann aus Thüringen. Einige Bewohner konnten sich nur durch Sprünge vom Balkon in die Tiefe retten. Zogen sich dabei allerdings schwere Verletzungen zu. Die Dienstmagd Wasle starb 8 Tage später im Krankenhaus Krekelmoos. Stammte aus Häselgehr. Viele Feuerwehrmänner waren auf den Hochweiden bei der Mahd. Der Verdacht auf Brandlegung verstärkte sich bei den Untersuchungen. Täter schien der Besitzer Leo Hammerle (49 Jahre) zu sein. Hatte große Alkoholprobleme. Nach mehrwöchiger Untersuchungshaft stellte sich allerdings seine absolute Schuldlosigkeit heraus.
Alter: 25; Große Brandkatastrophe im Lechtal. Betroffen war das Gasthaus „Zum Goldenen Hirschen“ in Holzgau. War vollständig aus Holz gebaut, wobei 40 Gäste im Haus waren. Kellnerin und Dienstmagd konnten sich nicht mehr retten. Der 3. Tote war ein Kaufmann aus Thüringen. Einige Bewohner konnten sich nur durch Sprünge vom Balkon in die Tiefe retten. Zogen sich dabei allerdings schwere Verletzungen zu. Die Dienstmagd Wasle starb 8 Tage später im Krankenhaus Krekelmoos. Stammte aus Häselgehr. Viele Feuerwehrmänner waren auf den Hochweiden bei der Mahd. Der Verdacht auf Brandlegung verstärkte sich bei den Untersuchungen. Täter schien der Besitzer Leo Hammerle (49 Jahre) zu sein. Hatte große Alkoholprobleme. Nach mehrwöchiger Untersuchungshaft stellte sich allerdings seine absolute Schuldlosigkeit heraus.
Alter: 16; Realschüler aus Innsbruck. Brach mit Kollegen von der Franz-Senn-Hütte zur Oberrißalpe auf, um Edelweiß zu suchen. Stürzte dabei 15m tief ab und verletzte sich tödlich. Wurde in der Familiengruft in Wörgl bestattet.
Thomas Haller von Axams stellt der Waldaufstiftung einen Revers über das Wasserburgergut in Axams aus, das er um 1290 Gulden von den Erben der Elisabeth Ranngger gekauft hat.
Siegler: Martin Riedmüller Siegelbitte: Georg Schick, Stadtschreiber und Bürger von Hall
Zeugen: Christof Schrot, Pfannhausamtsschmied von Hall; Bartholomeus Khastl von Axams; Joachim Troyer, Diener des Stadtschreibers
Alter: 9; Ertrank im Mühlbach.
Alter: 24; War mit einem Kollegen im Wildsee bei Hochfilzen baden. Als sein Freund Probleme im Wasser bekam, wollte er ihn retten und ertrank dabei. Stammte aus Hochfilzen und wurde in St. Johann/Tirol beerdigt.
Alter: 24; 2 Leichen wurden in einer Gletscherspalte am Floitenkees gefunden. Wurden identifiziert als 2 Studenten aus Wien. Verständigung nach Mayrhofer erfolgte durch Brieftauben! Söhne eines Bahnbeamten bzw. Rechtsanwaltes.
Alter: 23; 2 Leichen wurden in einer Gletscherspalte am Floitenkees gefunden. Wurden identifiziert als 2 Studenten aus Wien. Verständigung nach Mayrhofer erfolgte durch Brieftauben! Söhne eines Bahnbeamten bzw. Rechtsanwaltes.
Alter: 18; Magd, vergiftete sich in ihrem Zimmer.
Alter: 25; Stieg mit Kollegen von der Erzherzog-Johann-Hütte zum Kleinglockner hinauf. Gerieten in einen Wettersturz. Blitz schlug in die Gruppe ein und traf das Opfer tödlich. Schwieriger Rücktransport nach Kals. Stammte aus der Steiermark, wurde im Ortsfriedhof beerdigt.
Alter: [unklar]; Stürzte bei Hochfinstermünz in die Innschlucht ab und verletzte sich tödlich. Benutzte einen falschen Wag zum Aufstieg. Er war bekannter Professor der Dermatologie aus Wien.
Alter: 60; Sägereiarbeiter, stach sich in seiner Wohnung ein Messer mehrmals in den Arm. Tod durch Verbluten.
Alter: 51; Knecht, stürzte bei der Heuarbeit am Fuße des Floitenschlaghanges über 50m tödlich ab. Wurde längere Zeit vermisst, erst am 13.8. gefunden. Dürfte möglicherweise alkoholisiert gewesen sein. Stammte aus Ginzling.
Alter: 63; Pfarrer aus Schuls (Schweiz). Seine Leiche wurde in seine Heimat überführt.
Alter: 30; Zimmermann aus Miesbach. Starb an den Folgen eines Sturzes im Innsbrucker Spital.
Karl Lenner, Wirt und Gastgeborener am Unteren Schönberg, stellt der Waldaufstiftung einen Revers über das Geyrscheisgut oberhalb der Ruetz aus, das er von seinem Vater Christian Lenner geerbt hat.
Siegler: Karl Lenner
Alter: 33; Starb durch einen Sturz in einen Brunnen.
Alter: 5; Sohn eines Rechnungsrates aus Wien. Spielte mit einem Freund an einem Waldweg. Von einem Stapel mit Rundhölzern lösten sich einige Stämme und überrollten das Opfer. Wurde sofort getötet. Die Leiche wurde nach Wien überführt.
Alter: 21; Tourist aus Rosenheim. Ging mit einem Kollegen am Sonnwendjoch Edelweiß suchen. Stürzte dabei ab. Bergungstrupp brachte seine Leiche nach Brixlegg.
Alter: 15; Am Schwarzsee fand ein Werbeschwimmen statt. Burschen stiegen für eine bessere Sicht auf das Dach der Badeanstalt, das Opfer geriet dabei in eine Starkstromleitung und wurde sofort getötet. Gerichtsverhandlung gegen den Leiter des Elektrizitätswerkes Kitzbühel Karl Bodenseer in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 22.3.28, 11: Der Vorwurf war, dass die Leitungen zu nieder errichtet wurden, dazu immer höhere Spannungen. Die Verhandlung wurde vertagt und später überhaupt eingestellt.
Alter: 26; Sohn eines Gutsbesitzers in Aldrans. Stürzte am Kampl beim Edelweißsuchen tödlich ab. Schlechtes Wetter als Auslöser.
Alter: 26; Bauer, verunglückte tödlich auf einer Alm.
Alter: [unklar]; Handlungsreisender aus Innsbruck. Finanzielle Probleme. Warf sich vor einen Güterzug.
Alter: 56; Knecht, schwermütig, stürzte sich in ein Wasserbassin in der Nähe seiner Wohnung.
Alter: 45; Wollte mit einem Holzfloß von Scholastika nach Pertisau fahren. Kurz vor dem Ziel wurde er von einem Blitz getroffen und tödlich verletzt.
Alter: 22; Bankbeamter aus Stuttgart. Stürzte beim Aufstieg auf die Kuchenspitze über 200m tief tödlich ab. Sein Partner konnte seinen Absturz gerade noch abbremsen.
Alter: 25; Bankbeamter in München, stürzte im Kaisergebirge ab und erlitt tödliche Rückenverletzungen.
Alter: 6
Wolfgang Gämblich, Georg Kolbenberger, und Hans Gämblich, alle Riemermeister und Bürger von Hall, beschweren sich über Wolfgang Zanger, Christof Greimadt und Martin Kriner, alle Sattler und Bürger von Hall, daß sie Arbeiten (Halfter, Maulkörbe, 'Treiben und Snännglwerch') verrichten, die den Riemern Vorbehalten sind, wie dies durch alte Veträge geregelt ist.
Alter: 64; Gendarmeriebeamter aus Vorarlberg. Tod durch Erschießen.
Alter: 7; Kind wurde durch einen Tritt eines Pferdes im Absamer Aichat im Bauch schwer verletzt. Starb später im Haller Spital an Leberriss.
Alter: 34; Wollte am Abend einen LKW, der ohne Licht fuhr, in Fahrtrichtung Innsbruck überholen. Aus der Gegenrichtung kam ihm ein anderer Motorradfahrer entgegen. Stießen zusammen. Gubert starb im Haller Spital. War Rechtsanwaltsanwärter und stammte aus Jenbach. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 31.8.28, 9 gegen den Chauffeur des LKWs. War ohne Licht am Weg und kümmerte sich nicht um die Verletzten. Edi Linser war als Gutachter eingesetzt. Urteil: Freispruch, da Tod nicht unmittelbar dem Chauffeur angerechnet werden konnte!
Alter: 41; Dekorateur aus Potsdam, USA Staatsbürger. Wollte mit einer Kollegin vom Hallerangerhaus die Grubenkarspitze besteigen. Gerieten in einen Wettersturz mit Schneefall. Verirrten sich, Frau konnte mit viel Mühe zur Unterkunft zurückkehren und Hilfe holen. Opfer starb aber an Erschöpfung und Erfrieren.