Alter: 4.5
Alter: 63; Fuhr mit einem Pferdefuhrwerk mit Holz aus dem Zillergrund. Durch einen Radbruch stürzte er mit dem Fuhrwerk über die Böschung in die Ache ab. Wurde dabei tödlich verletzt.
Alter: 51; Jesuitenpater aus Wien. Stürzte beim Aufstieg zum Totenkarschartl im Verpeil ab. Ein Begleiter holte Hilfe, die aber wegen eines schweren Gewitters erst verspätet aufsteigen konnte. Das Opfer konnte dann nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 35; Hilfsarbeiter aus Haiming. Ertrank im Piburgersee. War Nichtschwimmer
Alter: 23; Der Mann aus Vomp ertrank im Jenbacher Strandbad.
Alter: 16; Ertrank beim Baden im Maiensee. Jugendgruppe konnten ihn zwar bergen, war aber schon ertrunken. Wohnort war Langen.
Alter: 27; Der Hilfsarbeiter aus Saalfelden und die Lehrerin mieteten sich ein Boot zu einer Ruderpartie. Kehrten aber nicht mehr zurück. Suchaktionen blieben zuerst erfolglos. Die Leiche von Hölzl kam am 11.8. an die Oberfläche, die von Schwarzl wurde am 13.8. geborgen.
Alter: 25; Der Hilfsarbeiter aus Saalfelden und die Lehrerin mieteten sich ein Boot zu einer Ruderpartie. Kehrten aber nicht mehr zurück. Suchaktionen blieben zuerst erfolglos. Die Leiche von Hölzl kam am 11.8. an die Oberfläche, die von Schwarzl wurde am 13.8. geborgen.
Alter: 49; Schwermütige Frau, stürzte sich in den Inn. Ihre Leiche konnte am 3.8. bei Kirchbichl aus dem Fluss geborgen werden.
Alter: [unklar]; Vorerst unbekannter Mann sprang vom Innpark aus in den Fluss und wurde fortgetrieben.
Alter: [unklar]; Gerichtsverhandlung in Sache Heinrich Tusch. Er verunglückte tödlich beim Bau der Achenseestraße, als er mit einem Kippwagen in einen Aufzugsschacht stürzte. Der Bauunternehmer und der Bauleiter wurden zu 1 Monat strengen Arrest verurteilt.
Alter: 69; Bauersgattin, schwermütig. Entfernte sich unbemerkt vom Haus und stürzte sich in den Inn.
Franz Mayr. Bauer zu Breitweg, hat ein Kapital von 300 Gulden gestiftet, dessen ? insen den Piarrmusikanten der Nikolauskirche für die Donnerstagmessen zugute kommen sollen.
Alter: 71; Pflegling im Altersheim, schwermütig, stürzte sich in den Inn.
Alter: 38;; Polizeiinspektor aus Innsbruck. Erfahrener Bergsteiger. Dürften beim Aufstieg zum Mt. Blanc wurde er von einem Steinschlag getroffen.
Alter: 69; Stürzte beim Kirschenpflücken vom Baum und war auf der Stelle tot.
Alter: 35; Dipl. Ingenieur aus Wien. Stürzte von der Hohen Geige im Pitztal durch Ausgleiten auf einer Firnfläche tödlich ab. War mit Vermessungsarbeiten beschäftigt. Starb am Transport nach Plangeroß an den schweren inneren Verletzungen.
Alter: 62; Hausgehilfin. Stürzte sich in der Müllerstraße aus einem Fenster im 2. Stockwerk in die Tiefe. Starb am Weg ins Krankenhaus.
Alter: 20; Tochter eines Gastwirtes, wurde in einem Haus, in dem sie wohnte, außerhalb von St. Johann, tot aufgefunden. Dazu stand der Stadel in Brand. Als Täter wurde der Knecht Johann Telser (49 Jahre) aus Südtirol verdächtigt, der verschwunden war. Das Opfer dürfte sexuell missbraucht und dann erwürgt worden sein. Konnte sich seiner Verhaftung längere Zeit entziehen und beging am 2.11.1949 Selbstmord
Alter: 70; Tagelöhner aus Schwendau. Stürzte beim Holzfischen in die hochwasserführende Ache und wurde fortgetrieben. Seine Leiche wurde am 18.8. in Kirchbichl aus dem Inn geborgen.
Alter: 50; Hilfskraft in einem Gasthaus in Wilten. Gesundheitliche Probleme. Tod durch Einatmen von Leuchtgas.
Alter: 51; War Mitfahrerin in einem LKW nach Gries/Brenner. Bei einem Ladestopp setzte sich das Fahrzeug unvermutet in Bewegung und stürzte in den Bach. Das Opfer wurde durch den Aufprall tödlich verletzt.
Alter: 59; Buchhalter. Stieß mit seinem Rad gegen einen anderen Radfahrer. Dabei kam er zu Sturz und erlitt schwere Kopfverletzungen, an denen er noch am gleichen Tag verstarb.
Kaiser Leopold II. verleiht der Gemeinde Zains auf deren Bitte zwei Jahrmärkte im Monat April am Montag nach Georgi und am 18. Oktober. Da diese Märkte den Zammern zum Nutzen und den Nachbarn zu keinem Nachteil gereichen, sollen sie aus landesfürstlicher Machtvollkommenheit, vorbehaltlich der jederzeitigen Änderung, Minderung oder Aufhebung, unbeschadet der Zollreglaien und anderer landesfürstlicher Rechte, verliehen werden. Wenn die Märkte auf gebotene Feiertage fallen sollten, sind sie am nachfolgenden Werktag zu halten. Das o.ö. Gubernium, alle geistlichen und weltlichen Obrigkeiten sind angehalten, die Zammer in diesen verliehenen Freiheiten zu schützen und von den Untertanen nicht schmälern zu lassen, bei sonstiger Strafe. Siegler: Kaiser Leopolt II. mit Unterschrift
Wegen des Einkaufs der Fremden in der Gemeinde Perfuchs, Brüggen, Perien(n), Stanz und Perfuchsberg (Fuchsberg) kommt es zu Uneinigkeit, da kein fixes Einkaufsgeld feststeht. Daher bezahlten manche Fremde mehr, manche weniger oder gar nichts. Um die Gleichheit herzustellen, beruft der Vorsteher Bernhard Tschon in Perfuchs eine Gemeindeversammlung ein, welche bestimmt: Jeder Fremde hat sich bei der Gemeinde zu melden und 50 Gulden Einkaufsgeld zu bezahlen. Hat der Fremde eine Profession oder betreibt er ein Gewerbe, so muß er für sich und seine Familie 60 Gulden bezahlen. Bei Einheirat in die Gemeinde sind ebenfalls 5Ö bzw. 60 Gulden zu bezahlen. Damit soll die Ansiedlung von armen Fremden, welche der Gemeinde immer nur zur Last fallen, verhindert werden. Um Genehmigung dieses Einkaufsgeldes durch das Landgericht wird ersucht.
Entwurf für einen Kaufvertrag (Sig 154), mit Auflistung der Interessenten der Alpe Maroi
UntitledBarbara Gelsterin pfründet sich mit Wissen ihres Anweisers Wolffganng Mörl, Bürger zu Lienz, und Zustimmung des Spitalmeisters Georg Paurenfeint und des Zechmeisters Mathias Grobitzitscher des Spitals zu Lienz ein und zwar auf Befehl des Junker Caspar von Welsperg, Anwalt des Freiherrn Cristoff zu Wolgkenstain und Rodenegkh auf Schloß Bruck. Barbara Gelsterin zahlt 65 fl zu 60 Kreuzer und setzt das Spital als Erben ein. Siegler: Anndre vom Graben Zeugen: Steffan Winckler, Cristoff Riemer, Hanns Naglschmidt
Protokoll zum Kässonntag
Oberbürgermeister Lob, Nebenbürgermeister Josef Wörle und Gerichtsverpflichteter Gotthard Koz bitten das Pflegamt Vils, das Wetterläuten wieder zu bewilligen. Denn in den letzten Jahren haben die Hochgewitter dem Getreideanbau sehr geschadet, zumal in dieser Höhe Hafer und Gerste ohnedies nur zur Hälfte reifen. Um die jährlichen Naturalabgaben auch künftig erbringen zu können, bitten die Untertanen, das Wetterläuten wieder einführen zu dürfen. Das Volk glaubt, daß die geweihten Glocken eine besondere Wirkung haben, um die Häuser und Felder vor Blitz und Hagel zu schützen. Gleichzeitig könne das anhaltende Geläute eine nützliche Erinnerung zum Gebet sein. In anderen Pfarren, besonders jenseits der Grenze, besteht bereits das Wetterläuten mit mehreren Glocken, sodaß Vils vom Glockenschall geradezu eingeschlossen ist. - Mit kreisamtlicher Genehmigung wird das Wetterläuten gestattet, obzwar es keine physikalische Wirkung habe. Doch sieht man im Geläute eine Hinwendung zu Gott und ein solches Zeichen diene der frommen Absicht zum Gebet.
Michel Schleiffer, Bürger zu Ratemberg, und seine Ehefrau Barbara verkaufen dem Priester Peter Brawn, Kaplan auf dem Frühmessaltar St. Barbara und St. Gilg in der Virgiliuskirche zu Ratemberg fünf lb Berner ewige Gült von ihrem Haus in der Stadt zu Ratemberg, welches zwischen dem Bogen und Jakob Giessers Behausung liegt. Es grenzt vorne an die gemeine Landstraße und hinten an den Graben bei der Stadtringmauer. Siegler: Bartlmä Anngst, Blickzeichner zu Ratemberg Zeugen: Lamprecht Knoll, Jörg Forsster und Franz Brawn, alle drei Bürger zu Ratemberg
Alter: 38; Verletzte sich schwer beim Straßenbau. Starb im Spital.
Personen-, Familien-, Häuser- und Pferdestatistik von Thannheimb. 1764 leben in der Pfarre 2057 Personen, davon in Schattwald 297, in Zöblen 192, in Kienzen 135, in Berg 246, davon in Schattwald 297, in Zöblen 192, in Kienzen 135, in Berg 246, in Höfen 402, in Grehn 201, in Haldensee 129 und in Nesselwengle 465. Insgesamt gibt es in der Pfarre 31 unbehauste Familien, 481 Häuser, 453 behauste Familien, 5 Geistliche, 44 Dienstboten, 267 Professionisten. Die Personen sind nach Altersgruppen, Geschlecht, Ehestand und Ortschaften aufgeschlüsselt. In diesem Jahr gibt es 31 männliche und 24 weibliche Verstorbene, 45 Knabengeburten und 24 Mädchengeburten, 15 Verehelichungen, einen Auswanderer und zwei Zuzügler. Von den 209 Pferden sind in Ober- und Unterhöfen 52 und in Nesselwengl 46 vorhanden.
Maria Anna Ammann, Witwe nach Franz Schnitzer, Glaser und Bürger im Markt Reiti (Anweiser: Anton Nigg, Schustermeister zu Reiti), verkauft dem Büchsenmacher Anton Rieff die halbe untere Behausung im mittleren Markt, einschließlich Keller, halbem Stadel, hinterem halben Stall, samt Anger, Früh und Krautgarten. Die andere Haushälfte hat die Gemeinde als Schulhaus inne. Die Haushälfte ist freieigen und der Kaufpreis beträgt 430 Gulden Siegler: Kaspar Joachim Tschusy, Pfleger und Richter der Herrschaft Ehmberg Zeugen der Siegelbitte: Leopold Ginther und Josef Schraz, beide Bürger zu Reiti
Zwischen dem Pfleger Josef Kaisermann und dem Bestandsmann Peter Hörl einerseits und den sechs Viertlem des Gerichts Kitzbühel anderseits kommt es zu einem Mietvertrag. Es werden auf Schloss Kapsburg zehn bis zwölf Zimmer samt Küche für die k.k. Feldjägerkompanie um jährlich 150 Gulden zu genannten Bedingungen angemietet.
Erbabhandlung nach Peter Tradtner, Schmiede sohn, welcher bei seinem Bruder Franz, Schmiedemeister, als Knecht arbeitete. Peter Tradtner hat ein ausstehendes Guthaben von 160 Gulden bei seinem Bruder, welches ihm laut Übergabe vom 28. März 1742 zufiel. Von seiner Mutter Johanna Pader ist seit 1743 ein Erbvermögen von 9 Gulden 27 kr vorhanden. Nach Abzug der Totfallskosten, Gerichtskosten und Verpflegungskosten von insgesamt 87 Gulden 27 kr verbleiben für die 6 erbberechtigten Geschwister namens Franz, Maria, Anna, Katharina, Johanna und Elisabeth je 13 Gulden 40 kr Erhsporfcion. Siegler: Wolf gang Adam Lasser, Pfleger
Erneuerung der Ehehaft für Serfaus, Fiss u. Ladis
Johann Anton Ebner, Pfleger zu Imst beurkundet die Vereinbarung von Teilzahlungen einer Schuldpost herrührend von einem Hauskauf zu Imst zwischen Peter Paul Kolb, Gerichtsprokurator als Vertreter des Anton von Leis und den Schuldnern Dr. med. Michael Anton Piero, und seiner Frau Magdalena von Sterzinger. Siegler: Johann Anton Ebner Mit Auszug aus einem Kaufbrief betreffend die Eheleute Eugen Millegger, Chirurg zu Imst und seine Frau Rosina Weber aus einem Indorsat-Nachtrag von Jakob Christoph Sterzinger 1800 Mai 10.
Herzog Friedrich befiehlt seinen Zöllnern an der Töll und am Lueg, die Zollfreiheit der Haller Bürger bezüglich der Silberstange zu berücksichtigen.;
Siegler: Herzog Friedrich
Alter: 0; Gerichtsverhandlung gegen Wallburg Prerauer (20J Dienstmagd), die ihr neugeborenes Kind erdrosselt und in den Bach geworfen hatte. Leiche des Kindes wurde gefunden, ihre Mutter half ihr dabei. Wurde zu 7 Jahren, ihre Mutter zu 6 Jahren schweren Kerkers verurteilt.
Der verstorbene Ignaz Schneider, Weggeldpächter bei St. Leonhard in Hall, hat 100 Gulden gestiftet, damit sein Grab versorgt und zu Allerheiligen jeweils mit 6 Kerzen geschmückt wird.