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1792 II
AT StA Hall i. T. II-b-1499 · Item · 1792-02-01 - 1792-02-28
Part of Stadtverwaltung

Gertraud Reinisch, Witwe nach Lukas Faistenber ger, und Margreth Reinisch, Witwe nach Josef Unterberger, stiften 450 Gulden für je 12 hl. Messen in der Waldaufkapelle jährlich.
Siegler: Stadt Hall (großes Sekretsiegel von 1661); Dr. Mar tin Herberger, Oberkaplan; bischöfliches Konsistorium

Winkler, Helmuth
AT Sa Karl Graf-14990 · Item · ? - 1948-08-12
Part of Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

Alter: 17; Realschüler aus Wien. Befand sich auf einem Jugendlager im Zillertal. Stieg trotz Verbotes auf den Wildschrofen. Rutschte auf einem Lawinenkegel aus und kolltere mehrere hundert Meter bergab. Starb an schweren Kopfverletzungen.

Racz, Emmerich
AT Sa Karl Graf-14996 · Item · ? - 1948-08-30
Part of Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

Alter: [unklar]; Ungarischer LKW, mit Lebensmitteln beladen geriet auf der Arlbergstraße über den Fahrbahnrand. Stürzte 40m über eine Steinhalde ab und wurde komplett zerstört. Ein Insasse aus Ungarn wurde dabei getötet. 2 Tage später verschied ein weiterer Mitfahrer im Krankenhaus Zams. Er stammte aus NÖ.

Kapeller, Josef
AT Sa Karl Graf-14997 · Item · ? - 1948-08-30
Part of Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

Alter: 26; Ungarischer LKW, mit Lebensmitteln beladen geriet auf der Arlbergstraße über den Fahrbahnrand. Stürzte 40m über eine Steinhalde ab und wurde komplett zerstört. Ein Insasse aus Ungarn wurde dabei getötet. 2 Tage später verschied ein weiterer Mitfahrer im Krankenhaus Zams. Er stammte aus NÖ.

1759 Juni 15
AT GemA Iselsberg-Stronach 7-9-15 · Item · 1759-06-15
Part of Gemeindeverwaltung

Nach Errichtung der Schutzengelkapelle verpflichten sich von der Rottschaft auf dem Iselsbergs Pfarre Dölsach, Peter Wallnig als Rottmann, Kaspar Plautsch, Thomas Lubi, Kaspar Pichler, Jakob Oberstainer, Andrä Reitter, Urban Oberstainer, Hans Reitter, Sebastian Khienhofer, Peter Wittauer, Bartlmä für seinen Vater Valentin Moser, Florian Pruner, Josef Wastler, Kaspar Straganz. Josef Wegschaider, Christian für seinen Vater Peter Stainer, Florian Lercher, Adam Rainer, Thomas Mietschnig, Hans Oberpichler, Michael Harbert, Franz Zeinner, Josef Wallnig, Peter Gumpitsch, Bartlmä Lercher, Ulrich Grueber, Georg Plattner und Peter Warser eine Meßstiftung zu errichten und die gerichtliche Obligation in geeigneter Höhe auf eigene Unkosten zu übernehmen, damit die Zinsen aus dem aufzubringenden Kapital alle Unkosten decken. Siegler: Johann Josef Ignaz von Rosst, Landrichter Zeugen: Johann Christoph von Khälers und Johann Baptista Sigmund, Schreiber

1578 Mai 11
AT GemA Thurn 7-9-15 · Item · 1578-05-11
Part of Gemeindeverwaltung

Christian Sturmb zu Oberdorf bestätigt, daß er von Andrä und Mathes Khamerlander, Vater und Sohn, eine Wiesmahd zu Oberdorf mit Bewilligung des Andrä Khrannz als Amtmann der Ossiacher Freistiftherrschaft zu Grafendorf gekauft hat, um auf solcher Wiese mit Einverständnis der Nachbarschaft Thurn und Oberdorf eine Behausung zu erbauen. Er verpflichtet sich gegenüber der Nachbarschaft, alle Steuern, Kriegsdienste, Roboten und andere nachbarlichen Dienste nach Bedarf zu leisten und nicht mehr als eine Kuh und ein Schwein zu halten. Siegler: Josef Tausch, genannt Aichele, Stadt- und Landrichter zu Lienz Zeugen: Urban Rogger zu Oberlienz, Veit Taxer hinter dem Schloß Bruck, Hans Starnpher, Erzknapp zu Lienz

1732 Feber 20 Schattwald
AT GemA Schattwald 7-9-15 · Item · 1732-02-20
Part of Gemeindeverwaltung

Gemeindeordnung für Käppi und die Mitinteressenten von Tannheim. Vor dem Gerichtsamtmann Josef Tauscher und den Gerichtsverpflichteten Johannes Precheler und Anton Zobl von Schattwald beschließen Martin Wozer, Andreas Haf. Andreas Krosser, Johannes Scheiber, Georg Renns Witwe, Peter Pföffer, Hans Jacob Millers Erben, Konrad und Ferdinand Wözer und Josef Thannheimbers Witwe, alle von der Käppi, mit Hans Georg Paur als Vertreter genannter Tannheimer Nachbarn, Martin Rieff von der Wies, Georg Schraz, Martin Zobl, Josef Rieff, Valentin Thanheimber zu Frickhen, Josef und Nikolaus Ammann von Schattwald, Johannes Thanheimber, Gabriel Thanheimber, Johannes Woher und Leopold Zobl den Viehaufschlag in einer neuen Ordnung. Für die gemeine 29/Schattwald Hirtschaft auf der Kappel von Johanni bis Herbst sind für eine Kuh eine Weide, für ein Kalb eine halbe Weide und für ein Roß bis zu drei Weiden zu bestimmen. Die beiden Dorfmeister haben auf ihre Kosten zwei Stiere zu halten und sind dafür vom Hirtenlohn befreit. Jeder muß sein Vieh selbst durch die Viehgasse bis ober Matthäus Hafens Haus treiben, bei sonstiger Strafe von 12 kr. Weideplätze können pachtweise getauscht werden, doch muß das Vieh über Nacht heimgetrieben werden. Für 16 kr kann das Vieh auf die Hochalpe gegeben werden. Holz darf nur nach der jährlichen Austeilung geschlagen werden. Zum Säubern der Weiden dürfen keine Kinder oder alte Leute geschickt werden, sonst sind täglich 15 kr fällig. Im Frühjahr ist das Weidevieh dem Dorfmeister zu melden. Jedem Haushalt steht überdies gegen Bezahlung eine halbe Weide zu. Siegler: Franz Karl von Rosst, Pfleger zu Ehrenberg

1850 ca.
AT GemA Wängle 7-9-15 · Item · 1850
Part of Gemeindeverwaltung

Grenzbeschreibung für die Gemeinde Höfen mit ihren Nachbargemeinden Reutte, Weissenbach, Wängle und Lech. Die Grenze beginnt an der Straße nach Weissenbach mit dem Grenzstein: H-R-W südwestlich von einer Bildsäule und endet nach ausführlicher Beschreibung bei der Gundenspitze ober den Lawinen, wo der dreifache Grenzpunkt mit Weissenbach, Höfen und Wängle gebildet wird.

1823 Feber 6 Häselgehr
AT GemA Häselgehr 7-9-15 · Item · 1823-02-06
Part of Gemeindeverwaltung

Wegen der gemeinschaftlichen Heuteile hat sich unter einigen Einwohnern in der Gemeinde Heselger einschließlich der übrigen Ortschaften eine Unordnung ergeben, die durch Gemeindebeschluß nunmehr geregelt werden soll. Nach ur alter Übung werden diese Heuteile alle vier Jahre neu ausgelost. In dieser Zeit ist jeder berechtigt, seinen Teil selbst oder durch einen anderen zu heuen. Da aber manche ihren Heuteil bis zu dreimal oder viermal nutzen und heuen, entsteht großer Nachteil, da auch das Markgras vertilgt wird. Daher wird beschlossen, wer seinen Heuteil mehr als zweimal abmäht, muß 4 Gulden in die Armenkasse der Gemeinde zahlen. Unterschriften: Franz Anton Uelses, Drittelvorstand, Alexander Moll, Ambros Strobl, Johann Lechtleitner, Ignaz Scheidle, Karl Kropf und Klemens Weissenbach als Kassier

1619 Okt. 24
AT GemA Heiterwang 7-9-15 · Item · 1619-10-24
Part of Gemeindeverwaltung

Vergleichbrief für etliche Nachbarn zu Haitterwang anläßlich der Ausstückung von Grundstücken. Burghard Layman von Liebenaw, Pfleger der Festung und Herrschaft Emberg, bekundet, daß die Gemeinde des Dorfes Haiterwang vor einigen Jahren eine eigene Pfarrkirche errichtet und sich von der Pfarre Püechlpach abgekauft habe. Dadurch haben sich viele eine Schuldenlast aufgebürdet. Daher wird ihnen eine Grundausstückung bewilligt (Kammerbefehl vom 1. Juli), um die Schulden zu bezahlen und den Pfarrer erhalten zu können. Laut Insert sind vom Grunderlös 150 Gulden für Schulden und der Rest von 270 Gulden für den Pfarrer in Gülten anzulegen, sowie 1 Gulden Grundzins in das Pflegamt zu entrichten. Vor Wilhelm Leitl, Gerichtsschreiber, Christoph und Hans Peter, Forstüberreiter, Hans Hager zu Piechlpach, Anwalt, Anton Gigeis, Hoffischer, Matthias Senn (?), Posthalter, Georg Meßmer, Sebastian Gschwendt und Martin 14 /Heilerwang Told, Dorfmeister zu Haiterwanng, wird die Aussteckung der Gründe vorgenommen für: Elias Jäger, Wirt, Christian Solderer, Anwalt, Jakob Rammlsten, Zacharias Gschwendt, Schmid, Kaspar Hosp, Mesner, Hans Hafner, Elsbeth Kramer, Wwe., Christoph Kramer, Mang Konrad, Ulrich Hennggi, Georg Daiser, Rädermacher, Andrä Niggl. Jakob Perchtold, Georg Teschler und Georg Kramer, Georg Koch, Hans Wörle, Kaspar Üblher, Martin Told, Balthasar Gigl, Georg Cramer, Hans Rauch, Georg Hosp, Georg Mesmer, Georg Conrad, Matthäus und Adam Jäger, Matthias Gigl, Georg Stricker, Hans Rauscher, Bartlmä Cramer, Bartlmä und Adam Radi sowie Georg Lenpach. Die meist kleinen Gartengrundstücke werden mit ihren Maßen und den Anrainern beschrieben. Siegler: Burghard Laymann, Pfleger zu Emberg

1612 Nov. 13
AT GemA Ehenbichl 7-9-15 · Item · 1612-11-13
Part of Gemeindeverwaltung

Am 12. Jän. 1645 beglaubigt Anton von Rosst, Pfleger zu Emnberg, auf Bitte der umliegenden Orte der Pfarre Praitenwanng und Aschau die Rodordnung der Salzfuhren von 1612, die der damalige Pfleger Burkhard Laymann ausstellte: Die Instruktion besagt, daß das Salz im Markt Reuti abzuladen und zu fertigen ist. Die Gerichtsobrigkeit verordnet für den Lebensunterhalt in den Pfarren Praitenwanng und Aschaw, daß zwar das Salz im Salzstadel zu Reuti und in keinen anderen Häusern abzuladen und vom Faktor unverzüglich nach Vils, Weissenpach oder Fdessen weiterzuleiten ist, ohne die Fässer zu beschädigen, doch sollen die Fuhrleute der beiden Pfarren jedes dritte Faß und Reuti die anderen Fässer transportieren. Nur wenn sie die Menge der Fässer selbst nicht schaffen, dürfen andere Gerichtsleute Salz laden. Beschädigte Fässer und Panzen dürfen erst nach Anzeige an den Faktor geladen werden. Mehr als eine Fahrt je Tag darf kein Fuhrmann durchführen. Zur Überwachung der Ordnung sollen Aschau und Breitenwang einen Stallknecht wählen, der auf einer Tafel alle Salzführer auflistet und durch Los die Rodfolge festlegt. Der Knecht erhält je Faß b/Ehenbichl drei Vierer. Dem Zöllner an der Brücke und dem Wegmacher zu Weissenpach ist das Weggeld zu zahlen. An Rodlohn gebührt ihnen je Faß von Reuti nach Vils 30 kr und nach Weissenpach 20 kr. Siegler: Anton von Rosst, Pfleger zu Emnberg

1529 April 3
AT GemA St. Johann i. T. 7-9-15 · Item · 1529-04-03
Part of Gemeindeverwaltung

Balthasar Troyer, Bürger zu Kizpichl, bestätigt, dass er von der Landschaft und ganzen Nachbarschaft des Gerichts Kitzpichl von seinen Ansprüchen anlässlich der Empörung von 1525 durch den Stadt- und Landrichter Georg Perger als königlichem Kommissar, eine Entschädigungssumme zugesprochen erhielt. Von den sechs Viertlem Christian Schmidreutter, Friedrich zu Hallemdorf, Konrad Wiser, Stefan zu Schmidem, Adlgehr Wahl im Billersee und Wolfgang Drachslstetter wurde ihm die Entschädigung bar ausbezahlt. Er behält sich aber als Kästner des Kardinals und Erzbischofs von Salzburg vor, dass Ansprüche aus dieser Amtsverwaltung in obiger Entschädigung nicht integriert sind. Siegler: Georg Perger, Stadt- und Landrichter

1661 April 8
AT GemA Niederndorf 7-11-15 · Item · 1661-04-08
Part of Gemeindeverwaltung

Hans Pizinger, Schmied im Risgraben (Rizgraben), verkauft dem Pangraz Hackhl, Huf- und Waffenschmied, in der Kreuztracht Kossen gebürtig (Beistand: Thomas Hupf zu Riz) ein Peuntl samt Schmiede und Holzbezugsrecht für Zaunholz etc. aus dem Gut Hazenstatt um 240 fl und 2 Thaler Leutkauf. Pizinger hat dieses Gut am 21. Juni 1654 von Thomas Anckher zu Hazenstatt gekauft. Davon sind an Gülte dem St.Georgs-Gotteshaus zu Niederndorf als Grundherrschaft 15 kr zu entrichten. Siegler: Anton Girarchi von Castele, Hauptmann der Festung Kuefstain; Siegelbitte an Jakob Wisinger, Stadt- und Landrichter zu Kuefstain Zeugen: Christoph Egerpach, Gerichtsprokurator zu Kuefstain, Christian Schmid zu First, Pfarre Ebbs

1608 Nov. 27
AT GemA Radfeld 7-9-11-15 · Item · 1608-11-07 - ?
Part of Gemeindeverwaltung

Die Eheleute Anna und Martin Moser zu Krumppach unter der Hachl vergleichen sich mit der den Lehensassen zu Ratemberg und Ratvelden wegen strittiger Viehweiden und dem Grasgeld in der Au. Siegler: Hans Ulrich Gotsch, Hauptmann zu Ratemberg, und Karl Schalber, Landrichter Zeugen: Martin Emppacher zu Vochental, Christian Vasser und Ruprecht Schwarzenperger, beide am Krambsach

1848 Juli 27 Rattenberg
AT GemA Reith i. A. 7-9-11-15 · Item · 1848-07-27
Part of Gemeindeverwaltung

Verzeichnis der Güter in Reith, welche dem Abdecker Georg Trixl den sogenannten Metzen Getreide zu geben haben. Genannte 75 Güter müssen jährlich je nach Gutsgröße 1/8 bis 3/4 Metzen als Naturalleistung dem Abdecker reichen.

1715/1718
AT StA Wörgl 7-9-11-15 · Item · 1715 - 1718
Part of Gemeindeverwaltung

Zwischen Simon Lay zu Vorderhausberg in der Wildschenau und Martin Harkhl, beide Bauersleute auf den Vorderhausberger Gütern, kommt es zu einer gütlichen Waldabteilung und Ausmarkung, welche durch den Waldmeister 1718 vollzogen wird. Auf Bitte Harkhls wird das Heimholz nachträglich ausgewiesen.

1763 Aug. 14 Kufstein
AT GemA Kirchbichl 7-9-12-15 · Item · 1763-08-14
Part of Gemeindeverwaltung

Johann Georg Debarde stellt an die Gemeinde Kirchbichl für die angefallenen Spesen in der Streitsache um die Frühmesse eine Rechnung über 12 fl 4 kr, welche er dem Andrä Widtschwenter, Lackhner zu Oberndorf, quittiert.

1393 Jan. 7 Kufstein
AT StA Kufstein 7-9-11-15 · Item · 1393-01-07
Part of Gemeindeverwaltung

Herzog Stefan III. von Oberbayern bestätigt und vermehrt die Rechte und Privilegien von Kufstein. 'Wann wür Khuffstain im fürbas unser statt haissen, nennen und sie haben und fürdern wellen von besondem gnaden als ander unser statt (...)' Die neue Stadt erhält das ausschließliche Niederlagsrecht für alle Waren, welche sowohl zu Wasser als auch zu Lande zu beiden Seiten des Inn eingeführt werden. Diese dürfen nur von der Stadt selbst an die Bürger und Untertanen des Gerichts verkauft und nur mit ihrer Einwilligung weiter geführt werden. Im Gericht Kufstein darf kein selbständiger Handel getrieben werden, alle Waren und Lebensmittel müssen zum Verkauf in die Stadt auf den Wochenmarkt kommen, der jeden Samstag stattfindet. Daneben wird besonders bestimmt, daß niemand im Gericht Gewand verschneiden, Eisen feil haben und nach Waag und Maß verkaufen darf. Nur was in der Stadt nicht verkauft wird, darf weiter gehandelt werden. Zudem wird die Errichtung einer neuen Schenke im gesamten Umkreis des Gerichtes verboten.

1598 Juli 12
AT GemA Matrei i. O. B-2-15 · Item · 1598-07-12
Part of Gemeindeverwaltung

Peter Hirber zu Gan(c)z in der Herrschaft Win dischmatrei tauscht mit Zustimmung des Urbaramtmanns der Grundherrschaft Matrei Wolf Adam Lasser mit dem Simon Wornig zu Gan(c)z sein Almfahrtsrecht für Groß- und Kleinvieh in der Arnitz (Arniczen ), wie es einst dem Watschger-Bauer zustand. Dafür gibt Wornig seine Almrechte auf dem Z(e)unig. an Hirber. Siegler: Wolf Adam Lasser Zeugen der Siegelbitte: Jakob Purnpamer von Matrei, Jeronimus zu Gan(c)z und Lukas zu Prugg

1566 März 8, Marienberg
AT GemA Ischgl 7-9-15 · Item · 1566-03-08
Part of Gemeindeverwaltung

Abt Philipp und der Konvent des Benediktinerklosters St. Marienberg im Vinschgau verleihen zu Erbrecht, Baurecht und Zinslehen dem Martin Kathrein in Mäthon (Matan), Gericht Ischgl, den Idhof (Ydhof) zu Ischgl (Yschgl) in Paznaun. Kathrein soll den Zins wie dem früheren Abt Peter bei der großen Engedeiner Wag zinsen, nämlich 64 Sehet Käse, 1 Abt- und 1 Amtmannmahl und im Schalt jahr 8 Schafe. Statt dieser Abgaben sind auf St. Kathrein 6 fi 48 kr und im Schaltjahr für die Schallschaf l f! 12 kr zu zinsen, sowie zu Lebzeiten von Abt Bernhard, Abt Martin und Abi Cristanus. Bei Verkauf des Baurechtes ist dem Kloster das Vorkaufsrecht für ein Monat einzuräumen. Es ist verboten, den Hof an Geistliche, mächtige Herren, Eigenleute und säumige Schuldner zu verkaufen. Siegler: Abt und Konvent

1491 April 1 (Karfreitag)
AT GemA Reutte 7-9-15 · Item · 1491-04-01
Part of Gemeindeverwaltung

Jörg Schmid, Mang Ledrer, Hans Loncz, Martin Heß, Philipp Wipff, Veit Clainhanns, Jörg Weyhartter, Ulrich Obrewtter, Hans Ledrer von Rewtti, Jörg Schweygkli von Pflach, Thomas Grünn, Oswald Purckhartt von Prayttenwang, Hans Schmid, Hans Heeß, Ulrich Ledrer, Michel Weyhartter, Kaspar Berchtolld, Jörg Messerschmid, Mang Jäckhli, Thomas und Oswald Schmid, Hans Schnellster, Hans Vischer, Martin Gännser, Hans Heunkin, Thomas Murr, Kaspar Mayßlin, Veit Zeinnlich, Hans Murr, Mattheis Schmutzer, Konrad Zellenig, Hans Magolld, Jörg Rauther (?), Hans Raich, Hans, Oswald und Ulrich Rueff, Rudolf Schmid, Jörg, Hans und Oswald Wüest, Hans Maurer, Philipp Mussackh, Ütz Perchtolld, Mang Muchelin, Peter Schnitzer, Jordan Hammerschmid, Peter Wermlin, usw. Hans Fuchs von Praittenwang, Jörg Müller von Müll, Mang Kueny von Pflach und Genannte bevollmächtigen Sebastian lascher, Hans Starch und Heinrich Perchtolld zu Rewti, damit sie die Verschreibungen und Briefe in ihrem Namen an König Maximilian über einen Betrag von 500 Gulden wegen des Marktes ausfertigen dürfen und die Herren von Schwangew um die Besiegelung bitten dürfen. Siegler: Johann Vischer zu Braytewanng Zeugen der Siegelbitte: Jörg Herr und Hans Kurczhanns vom Echennpüchel

1775 ca.
AT GemA Elmen 7-9-15 · Item · 1775
Part of Gemeindeverwaltung

Fassion über die Wälder der Gemeinde Martenau im Unteren Lechtal. Darunter befindet sich das sog. Lärchach mit altem Bestand, welches für den Archenbau am Lechfluß und den Wegbau reserviert ist. Es grenzt an das Premstal und Wantlestal und mißt 36 Joch. Weiters besitzen die Gemeindsleute den Bannwald, der zum Flausbau und zur Ausbesserung dient. Er ist ebenfalls zur Hälfte abgeholzt und grenzt an Hombach, den großen Grabenstein, den Mädtlesruggen und an den Lahnschlag und mißt 70 Joch. Der Nöderwald dient als Viehweide, ist mit schlechtem Holz überwachsen und mißt 66 Joch. Der vierte Wald liegt unter und ober dem Hohen Kopf und dient für Brunnenholz mit 100 Joch. Der fünfte Wald liegt zwischen Leiten- und Lichttal, ist jedoch nur mit unbrauchbarem Holz und Gesträuch überwachsen und kann als schlechte, dürre Weide verwendet werden. Er wird daher nicht bewertet. Der sechste Wald, die Klimb genannt, hat wenig brauchbares Holz und grenzt an den Heslgehrer Berg. Die Rechte sind mit Elbmen, Klimb, Rauchwand, Gutschau, Hättemach und Heslgehr zu teilen. Schließlich unterliegt der Ehehaft noch der Narrenwald, der mit Holz und Weide mit Eimen zu teilen ist. Unterschriften: Anton Bader, Tobias Spieß, Michael Rimbell, Christian Günther und J. Schluchterer (?)

1500 Okt. 12 Tannheim
AT GemA Tannheim 7-9-15 · Item · 1500-10-12
Part of Gemeindeverwaltung

Den Bevollmächtigten der Pfarrgemeinde des Dingstuhls zu Tanhaim, Konrad Kuenzerly, Heinrich Zobel, Ulrich Frickh und Peter Zobel beglaubigt der Notar Sebastian Tascher im Pfarrhof in der unteren Stube einen Pergamentbrief Herzog Friedrichs und eine zugehörige Konfirmation König Maximilians, welche denen im Lechtal verliehen worden war. Der inserierte Freiheitsbrief vom 16. Aug. 1416, ausgestellt in Hertenberg, und Maximilians Konfirmation vom 11. Dez. 1497, ausgestellt in Ynnsprugkh, betreffend Steuer- und Jagdrechte, werden in Gegenwart des Vikars Erhard Vischer, des Tannheimer Kaplans Ulrich Rist, des Hans Ul, genannt Dillg, und des Hans von Ellmaw beglaubigt. Notariatssignet: Sebastian Tascher, Gerichtsschreiber zu Emberg