Alter: [unklar]; Holzarbeiter wurde von einem Baumstamm tödlich auf der Brust getroffen.
Alter: 65; Wollte trotz geschlossener Bahnschranken die Geleise überschreiten und wurde dabei von einer Verschubgarnitur überrollt.
Alter: 37; Taxiunternehmer aus Reith/Alpbachtal. Verlor die Kontrolle über sein Motorrad und kam zu Sturz. Er erlag seinen Verletzungen im Krankenhaus in Jenbach (?).
Alter: 2.5; Kinde eines Malermeisters., Fiel in den Mühlbach und konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 56; Bahnbeamter, schwermütig. Stürzte sich vor einem abfahrenden Zug im Bahnhof Hahnenkammbahn.
Alter: 38; Kaufmann aus Oberfranken. Dürfte illegalen Grenzübertritt im Gebiet der Steinplatte aus Erschöpfung nicht mehr weiter gekommen sein und erfror.
Alter: 40; Schuhmachermeister. Stürzte bei einer Straßenkreuzung in Sparchen mit seinem Motorrad und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 10; Schafhirte stürzte beim Lutzlochschrofen 80m in die Tiefe und verletzte sich schwer. Starb einen Tag später im Krankenhaus Zams.
Alter: 63; Rentner, wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden. Ursache war eine Leuchtgasvergiftung.
Alter: 41; Der Mechanikerlehrling Albert Kneringer (18 Jahre) erstach seinen Ziehvater in einer Barackenwohnung in der Reichenau. Versuchte anschließend zu flüchten wurde aber von Gendarmen verhaftet. Vorausgegangen war anscheinend ein Streit seines Ziehvaters mit seiner Mutter.
Alter: 25; Die Leiche des Bauern wurde aus der Ziller geborgen. Hatte familiäre Probleme.
Bürgermeister Martin Anton Wörz von Sprengenstein, Franz Vischer, Gasthalter, Josef Lechleitner und Gabriel Katrein, Gerichtskassier, sämtliche des Rats zu Imst, verkaufen dem Georg Simon Iloler, Bürger des Marktes daselbst die Witstavern zum Goldenen löwen, auch Stadl, Stallung und Garten um 2.700 Gulden mit Zustimmung des Grundherrn Josef Valentin Wörz von Sprengenstein. Siegler: Josef Valentin Wörz
Stefan Pranter, Schuhmachermeister, und seine Ehefrau Maria Heinricher (Beistand: Wolfgang Fränzl am Müllergut zu Alpendorf) verkaufen mit Zustimmung der Urbarsorbrigkeit dem Adolar Sinesberger beim Obern Sattler mehrere Grundstücke samt Stadel auf der Weitau nächst Spital, welche von Johann Heinricher, von Jakob Wieser 1782, von Georg Thumer, Fratschler auf der Filzer, von Anna Gföller 1783 und von Leonhard Seißl in der Stopfenau, an die Verkäufer kamen, um 436 Gulden Siegler: Johann Friedrich von Lamberg, Herr der Herrschaft Kitzbühel usw. Zeugen der Anlobung: Josef Kotier, Metzger in Pillersee, und Joachim Wör getter, Bäckermeister
Hanns Trautson von Sprechenstein, Ritter und der fürstlichen Grafschaft Tyrol Erbmarschall, der Römischen Königl.Maj.Rat und Regent der Oberösterreichischen Lande bestätigt mit Berufung auf die Lehensbriefe des Annthoni von Branndiß zu Cronburg, Königl. Maj. Rat und Regent als Vormund des einzigen Sohns des Veit Freiherrn von Wolckenstain und Herrn zu Rodnegk, Cristoff, den Mathes Grebitschitzer, Spitalmeister der Kirche und des Spitals zu Lienz, als Lehens träger auf anderthalb Arl Bau gegen Leussach gelegen; weiters ein Gütl in Kalszu. Oberlessach zu Pradell, das jetzt Rueprecht Rausch zinsweise innehat. Siegler: selbst, Schloß Prugg
Kaiserin Maria Theresia konfirmiert die bisher an den Markt Reutti und die interessierten Untertanen der Pfarre Praittenwang verliehenen Privilegien ihres verstorbenen Vaters Kaiser Karl VI. vom 17. März 1717 (vgl. Nr. 123), welche wortwörtlich mit allen älteren Marktfreiheiten und Privilegien inseriert sind, und fügt drei weitere hinzu, nämlich: Erstens soll in Reutte, Praitenwang und Ehrenbühl (!) keine Fremden ohne Bewilligung des Pfleggerichts und Vorwissen der Bürgerschaft aufgenommen werden. Zweitens soll der Bürgermeister nach Ablauf der zweijährigen Amtsperiode die Gemeinderechnung seinem Nachfolger und dem Ratsausschuß vorlegen. Drittens soll der Viehmarkt vom 11. Sept. auf den 22. Sept. verlegt werden. Siegler: Großsiegel der Kaiserin
Steuerabrechnung zwischen dem Steuerkassier Franz Miller in Brüggen und mit Krautschneider. In dem Prüfungsbericht werden die Differenzbeträge ausgeglichen.
Alter: 69; Bauer zu Gründl.
Die Nachbarn zu Klausen namens Thomas Tegischer, Thomas Holzer, Sebastian Schweinacher, Nikolaus Raneburger, Josef Wal einer und Leonhard Rautter ersuchen das Waldmeisteramt aufgrund des alleinigen Stockrechtgenusses vom 4. April 1735 mit den Nachbarn zu Seblas und Schweinach, eine Waldteilung nach Gütern vorzunehmen. Unter Beizug von Christian Köfler, Webermeister und Christian Troyer, Inwohner zu Windischmatrei, wird die Ausmarkung genannte Waldparzellen vorgenommen. Die Waldungen beginnen am Fuxegg dem Fronboden zu und hinein in die Melli(t)z hinter den Schweinacher Häusern. Die 5 Klausner Waldeigentümer vergleichen sich, daß anfallende Arbeiten im Schutzwald hinter ihren Häusern gemeinsam im. Verhältnis ihrer Guts große geschehen sollen.
Gerichts- und Urbarrechnung über die 1755 bis 1757 ergangenen Marschund Rückmarschkosten, sowie Beratung des Gerichtsausschusses über die Nachfolge nach Josef Anton Khnitl, verstorbener Anwalt im oberen Lechtal, und weitere genannte Konferenzpunkte. Gerichtskassier Franz Anton Strele, Anwalt zu Haiterwang, erhält für seine Urbarrechnungen 20 Gulden Neuer Anwalt wird Johann Georg Lumpper. Die Franziskaner in Reitti erhalten ein Almosen von 55 Gulden Gerichtsdiener Franz Hofer 20 Gulden Der Arzt Dr. Peter Paul Mayr ersucht wegen weiter Wegstrecken um ein jährliches Fixum an. Glaser Franz Hofer und Schlosser Hieronymus Singer legen Rechnungen für des Pfleghaus vor. Die Pflegamts- und Richtertaxen werden erörtert und die Wustungsforderung künftig in Geldkurs berechnet. Vom Ausschuß sind anwesend: Josef Fridl, Bürgermeister, Johann Ferdinand Baumeister, Ignaz Schenherr, Johann Georg Schall, Säckelmeister, Bernhard Schöpf, Franz Pohler, Franz Xaver Ammann, Lorenz Reiff, Johann Uelsess, Johann Georg Lang, Georg Weissenbach, Josef Anton Singer, Christian Lang, Oswald Wildanger, Mang Schnöder, Lermoß, Anton Sailer, ... Schretter, ... Kerber, Franz Anton Ott, Piechlpach, Anton Zoz und Martin Hochenegg.
Vor Pfleger Ignaz Nikolaus Stöckl, Franz Grissemann, Anwalt zu Zams und Johann Kolb, Schreiber, kommt es auf Antrag des Johann Josef Holler, Johann Holler, Josef Nuener, Bartlmä Schueter, Nikolaus Greil und Christian Tamerl zu einem Fokalaugenschein in der oberen Patscheid, weil sich einige Mitbesitzer weigern, den Archenbeitrag zu leisten. Die Obrigkeit erkennt, daß alle Parteien, welche Güter auf dem Boden in der Patscheid besitzen, gemeinschaftlich zu archen haben, doch mit dem Unterschied, daß die näher am Innstrom Gelegenen zwei, die anderen nämlich Josef Nuener, Christian Tammerl, Josef Summerauer, Johann Strengs Witwe, Michael Recheis, Jakob Leitner und Benedikt Länderer nur einen Teil in die anfallenden Archenkosten beizutragen haben. Die Aufteilung der Kostenanteile sollen die Parteien selbst vornehmen. Siegler: Ignaz Nikolaus Stöckl, Pfleger und Richter der Herr schaft Landeck
Einräumung des Wegerechtes an die Gemeinde Ried durch Michael Stecher
Kaufabrede (Vorvertrag) für den Kauf der Alpe Maroi in St. Anton; Flirsch vertreten durch Vorsteher Engelbert Grissemann, Johann Alois Juen und Franz Geiger, beide Gemeindeausschuss; Liste mit Namen und Anzahl der Rechte; Niederschrift verfasst in Schruns;
UntitledSchuldbrief der Katharina Lenz
Johann Martin Lob und Josef Wörle bitten namens der Vilser Gerichtsuntertanen das k.k. Pflegamt um Bewilligung, das Getreide aus dem Land Tirol hieher fuhren zu dürfen.
Herzog Georg von Nieder- und Oberbayern bekundet mit diesem Stiftsbrief, dass er von seinem Gut für bedürftige Menschen in 18 Städten ein Almosen geben will und deshalb folgende Güter mit genannten Gülten der Stadt Rattenberg zueignet: eine Hube zu Rattfellden mit acht Lagllehen aus dem Urbarpropstamt Rattfellden, eine Hube in Brannttnperg im Mostaler Amt, welche Michl Hueber innehat, einen Mühlschlag im Achgrund zu Fuldepp, so Hans Eisnreich innehat, die Mühle ob Fuldepper Steg, die Lamprecht im Bauhof innehat, ein Wiesmahd zu Odenasachbach im Mostaler Propstamt. Exekutoren dieser Stiftung sind Bürgermeister und Rat der Stadt Rattenberg. Sie sollen jährlich einer frommen, ehrbaren und armen Jungfrau zur Heirat verhelfen, für 9 fl soll alljährlich eine Brotspende zu gannten Bedingungen erfolgen. Die erübrigte Brotspende soll an das Spital zu Rattenberg, die Siechen und Hausarmen ausgeteilt werden. Siegler: Der Aussteller
Herzog Friedrich bestätigt anstelle des unmündigen Herzog Sigmund der Stadt Hall, daß niemand ohne Zustimmung der Stadt zwischen Innsbruck und Terfens und zwischen Innsbruck, Amras, Aldrans und Kolsaß ein Gewerbe, einen Handel, eine Gastwirtschaft oder Weinschenke betreiben darf. Zuwiderhandelnde zahlen 25 Mark Berner Strafe, wovon je zehn Mark der Stadt und der herzoglichen Kammer sowie fünf Mark der herzoglichen Kanzlei zufließen.;
Siegler: Herzog Friedrich
Carl Josef Mayr, Chirurg, Barbier und Bürger von Hall, kauft um 300 Gulden von Maria Johanna Elisabeth Sterzinger, Gattin des Josef Anton Millauer, Hofgetreidekasten- und Schmalzverleger zu Hall, vertreten durch ihren Schwager Anton Valentin Graß, Obermünzgraveur in Hall, mehrere Grundzinse von dem Haus des Andreas Rigi in der Marktgasse (heute: Salvatorgasse) und vom Badhaus auf dem Graben.
Siegler: Josef Anton Lachmayr, Stadtrichter von Hall, Johann Bededikt Heiny, Salzamtsrat; Matthias Leonhard Grießenbeck, Stadtschreiber; Anton Valentin Graß
Alter: 15; Bahnarbeiter aus dem Trentino.
Alter: 48; Hilfsarbeiter, fuhr mit seinem Motorrad gegen ein Auto und verletzte sich tödlich.
Alter: 65; Revierförster, dürfte sich aus unbekannten Gründen in den Inn gestürzt haben. Seine Leiche wurde am 2.4. bei Kundl aus dem Wasser geborgen.
Alter: 59; Der Eisenarbeiter war mit mehreren Kollegen am Weg zur Arbeitsstätte. Ein Traktor geriet dem Fahrer außer Kontrolle und fuhr gegen die Gruppe. Das Opfer konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und wurde vom Anhänger überrollt. Erlitt tödliche Kopfverletzungen. Gerichtsverhandlung gegen den Fahrer Walter Wimmler (27 Jahre). Wurde wegen fahrlässiger Tötung zu 7 Monaten strengen Arrest, bedingt auf 3 Jahre, verurteilt.
Alter: 16; 4 Burschen fanden Kriegsmunition und begannen damit zu spielen. Als eine Patrone ins Feuer geworfen wurde, kam es zu einer Explosion, die das Opfer tötete.
Alter: 48; Der Motorradfahrer aus Absam (Mühlenbau-Monteur) stieß im Speckbachergraben mit einem LKW zusammen. Starb an den schweren Verletzungen kurz nach der Einlieferung ins Haller Krankenhaus.
Alter: 28; Knecht, erhängte sich in einem Heustadel. War trübsinnig nach einer Kriegsverletzung.
Alter: [unklar]; Vorerst unbekannter Mann erhängt aufgefunden.
Alter: 72; Im Bahnhof wurde eine vorerst unbekannte Frau von einem Schnellzug überfahren. Selbstmord kann nicht ausgeschlossen werden. Später identifiziert und als Unfall erkannt. Wohnte im Josefinum in Mils/Hall
Alter: 23; Italienischer Arbeiter in der Schottergrube des Tonwerkes. Wurde von einer abstürzenden Schottermasse verschüttet und dabei erdrückt.
Alter: 54; Bauer, wurde von einem vorläufig unbekannten Täter angeschossen. Starb noch beim Transport ins Innsbrucker Krankenhaus. Schwurgerichtsverhandlung am 9.12.1949 gegen Herbert Draxl (25 Jahre), der die Tat begangen haben soll. Anklage allerdings nur auf Indizien. Durch Zeugenbefragungen wurde Draxl schuldig gesprochen. Urteil: 15 Jahre Haft wegen Meuchelmordes. Vom Verteidiger wurde Nichtigkeitsbeschwerde eingereicht, die allerdings später verworfen wurde.
Alter: 68; In Mühlau wurde die Leiche eines Mannes gefunden. Dürfte sich bei einem Sturz beim Holzsammeln tödlich verletzt haben.
Alter: 74; Handelsvertreter, wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden. Ursache war eine Leuchtgasvergiftung. Selbstmord konnte nicht ausgeschlossen werden.
Alter: 8; Ziegenhirte, wollte die Tiere von den Gleisanlagen treiben und wurde dabei von einem Zug überfahren.
Alter: 38; Ein Installateur kam mit seinem Auto auf der Straße Volders-Wattens von der Fahrbahn ab. Das Auto überschlug sich, wobei seine Gattin tödlich verletzt wurde.
Alter: 28; Bauingenieur aus Innsbruck, schwermütig. Tod durch Erschießen.