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1786 Dez. 23 Reutte
AT GemA Breitenwang 7-9-14 · Item · 1786-12-23
Part of Gemeindeverwaltung

Steuerbuch für das Dürfte Lähn von 1786 mit den Katastemummem 1716 bis 1783. Gerichtsschreiber Josef Anton Naus begründet, warum in diesem Grundsteuerkataster die Taxe niederer als im Steuerbuch ist. Er bezieht sich dabei auf die Vorbemerkungen des Steuerbuches für den Markt Reutte. Das Steueraufkommen beträgt in Lähn fast 17 Gulden aufgeteilt auf drei Termine jährlich. Die Steuer ist beim Bürgermeister in Reutte abzuführen. Umrechnung: 1 Gulden = 60 kr, lkr - 5 Vierer oder Pfennig, 1 Vierer - 10 Berner. Steuerpflichtige sind Maria Anna Kommann, Michael Jäk, Peter Hillenbrand, Elisabeth Peintner, Franz Ginzingers Erben, Katharina Peintner, Xaver Osterried und Maria Anna Nigg. Spätere Besitzer werden nachgetragen und Grundstücksveränderungen korrigiert.

17. Jahrhundert
AT GemA Ehenbichl 7-9-14 · Series · 1600-01-01 - 1699-12-31
Part of Gemeindeverwaltung

Verzeichnis von Grundstücken, die durch Besitzveränderungen an auswärtige Grundeigentümer gekommen und daher für die Grundsteuerbeschreibung neu zu bewerten sind. Die Größeneinheiten werden in Fuder (Heufuder) unter dem Namen des alten Besitzers, von dem der Acker oder die Wiese herrührt, aufgelistet. So lauten die Eintragungen etwa: Eine Wiesmahd, die weiße Wandt genannt, von Georg Raich herrührend, (ist) von Ehenbichl nach Reitte an Tobias Keller (gekommen); oder: 3 Fuder kommen von Ehenbichl nach Reithe an H. Rauscher. Ebenso sind die Grundstücke verzeichnet, die von Praittenwang, Pflach und Reitti einer anderen Steuergemeinde zuzuschreiben sind.

1644 Nov. 23
AT GemA Elbigenalp 7-9-14 · Item · 1644-11-23
Part of Gemeindeverwaltung

Die Gemeindsleute zur Elbigenalb und Khöglen als Kläger vergleichen sich mit denen zu Untergiblen wegen der Holznutzung im Kizlenerwald (Khüzlenner) und veranlassen vor Anton von Rosst, Pfleger zu Ernberg und Richter Hans Zehentner, weiters Uriel Albl, Waldmeister, Wolfgang Rormoßer, Bürgermeister zu Reute, Jakob Scheidl und Georg Falger, Anwälte, sowie Wolfgang Bischoff, Schreiber die erstmalige Vermarkung. Die 60 Häuser von Elbigenalp sind durch Matthäus Loes, Anwalt, Georg Schedl, Peter Lechleitner, Christian Ögger, Hans Plager, Josef Loes, Hans Plaßer von Köglen, Christian Plager und Jenewein Lukas als Vormund, vertreten; die 18 Häuser von Untergiblen durch Jeremias und Georg Loes, Gail Pader, Jeremias Moll, Martin Schneller, Jakob Pader, Bartlmä Schneller und Bürgermeister Kaspar Rauscher von Reuti. Nach vorgelegtem Vertrag vom 31. Mai 1580 (Insert) untersagte Waldmeister Oswald Keller 1637, daß die von der Elbigenalb und Köglen den Abtransport des gehackten Holzes im Khüzlenner Bannwald vornehmen. Wegen dieses Holzes legen die Untergibler einen weiteren Beweis von 1638 vor. Gegen diese Beilagen nehmen die Kläger Stellung und es kommt zum Vergleich. Der Kizlenerwald unter dem Weg gehört den Untergiblem. Der erfogte Holzschlag ist zu kompensieren. Hingegen wird den Klägern der Rieppen- und Nederwald mit genannten Grenzen zugesprochen. Die Einhaltung geloben genannte Parteienvertreter vor Richter Hans Zehendtner. Siegler: Anton von Rosst, Kommandant und Pfleger, Hans Zehen(nd)tner, Richter der Herrschaft Emnberg

AT GemA Ried i. O. 7-9-14 · Item · 1440-05-23
Part of Gemeindeverwaltung

Vergleich zwischen Prutz, Ried, Pendels, Ebner Drittel und Kauner Drittel einerseits und jenen, welche eigene Güter bzw. Baurechte im Kaunertal haben, andererseits. Streitpunkt: Alle Zäune im Kaunertal sollen bis St. Veitstag offen bleiben. Beidseits der Wasser soll baumbreit eine Lücke sein bis in das Tal zum Wätzenbach. Hans Wilhelm von Mülinen, genannt Truchseß und Pfleger zu Laudegg, hat mit Matthias Huber, Richter zu Laudegg (Laudeck), Peter Kobel, Peter Schädel, Hans Stemphel, Michel Mais von Tryfacken, Peter Dorfvogt, Thoman Schmid, Hans Enderlein, Heinz Köge11 i von Ried, Hans Grameil, Jakob von Praithaslach und Hans Vögllein ein Schiedsgericht gebildet. Spruch: Das Feld zu Nufels soll unter dem Weg offen sein 8 Tage nach Georgi; das Feld zu Nufels (ausgenommen 5 Mannrnahd von Peter) den ganzen Mai; die Weide beim Fischbrunnen bis zur Brücke soll offen sein; das Viecken-Feld oberhalb des Weges bis zu Wilhelm Förleins Boden soll offen sein; ebenso wie unter dem Weg das Stockach bis zum Kupferschmiedfeld: offen soll sein das Wiesmahd vom Ganden bis zum Anger des Rasen (Oberhalb seines Hauses), die rote Au bis zum Spezger Gut und den Marksteinen und weiter aufwärts am gemeinen Weg bis zum Rauchmichels hohen Rain, der bei dem Füllen liegt, und weiter hinab bis an das Wasser, und zahlreiche weitere, genau beschriebene Gebiete. Siegler: Hans Wühlern von Mülinen, Hans Hofer, Matthias Huber, Richter zu Laudegg

1847 Nov. 20, Landeck
AT GemA Strengen B-2-14 · Item · 1847-11-20
Part of Gemeindeverwaltung

Vergleichsprotokoll der Waldservitutenkommission mit der Gemeinde Strengen, vertreten durch Johann und Josef Ladner, Jakob Walser, Josef Geiger, Josef Juen, Josef Lorenz, Josef Konrath, Stefan Traxl und Franz Auer als Gemeindebevollmächtigte und genannte Staatsbeamten. Das Ärar überläßt der Gemeinde Strengen den Zind- und Stockwald, den Strenger Dawin (Tabin), den Kohlplatzwald und Strengermaisl, den Oberberkwieswald, den Purschlwald, den Amtsmaiswald, den Tanugg-Amtswald und die öden Gründe dazwischen zum Eigentum mit Ausnahme des Weinzierlbodenwaldes und der Amtsmais mit genannten Grenzen. Die Weiderechte bleiben unberührt, auch Brenn- und Bauholzbezug bleiben aufrecht. Der Holzüberschuß aus den übereigneten Wäldern ist dem Ärar zum Verkauf anzubieten. Nutzungsrechte wie Pechklauben und Samensammeln durch Private bleiben erhalten. Nach diesem Vergleich müssen sämtliche Anrainer Grenzrevisionsprotokolle errichten. Die Triftrechte des Ärars auf Rosanna, Molten-, Gmosgfall- und Klausbach werden geregelt. Es folgen die Vergleiche mit Grins und das umfangreiche Vermarkungsprotokoll mit Strengen, Zams, Flirsch und Grins mit genannten Vertretern.

1614
AT GemA Kirchdorf i. T. 7-9-14 · Item · 1614
Part of Gemeindeverwaltung

Auszug aus dem Stiftsbuch (pag. 377) der Urbargüter in der Herrschaft Kitzbühel in den Lentwannger-, Spertner- und Auracher Propstämtem. Alban Siberer, Wirt und Gastgeber zu Kirchdorf, wird lt. Verleihbrief vom 6. Sept. 1672 die freie Au vom Legren Steg nächst der Brücke verliehen. Sie grenzt an seine Gründe und Hans Sibenharts Egart hinab bis an den Rain nächst der Straße, weiters an August Rettenmosers Gründl bis hinab auf Winkl. Er ist berechtig, diesen Grund vor Wasser zu schützen, einzufangen und zu retten. Dafür sind jährlich 1 Gulden 30 kr Urbarzins, 1 Stiftkreuzer und 2 Hühner Weisat zu entrichten. Die Wehr und Arche soll bis bis zum Ettendleinfang errichtet und erhalten werden. - Jetzt ist Michael Seybald Inhaber dieser Au.

1802
AT GemA Kössen 7-9-14 · Item · 1802
Part of Gemeindeverwaltung

Laienhafte Abschrift der Steuerfassionen des Schwendter Werchats (Tomus 21) mit der Kat. Nr. 580 bis 704.

1822 Sept. 11 Reutte/Ehrwald
AT GemA Ehrwald B-2-14 · Item · 1822-09-11
Part of Gemeindeverwaltung

Am 9. Sept. 1822 versammeln sich die Inhaber der Oberen drei Höfe und beschließen Maßnahmen, um das eigemächtige Abmähen der Weideplätze in der Sennalpe zu verhindern. Da die Sennalpe Gemeindeeigentum ist, sollen die Moosweideplätze nach Beendigung der Alpfahrt unter den Alpinhabern an den Meistbietenden verpachtet werden, oder die Alpinteressenten die Nachweideplätze der Reihe nach, jahrweise wechselnd nutzen. Die berechtigten Interessenten können ihre Plätze auch weiterverpachten. Außer den jahrweise von der Gemeinde bestimmten Interessenten ist es bei Strafe von 30 kr je Tragbürde verboten, zu mähen oder zu weiden. Vorerst überlassen die drei Höfe Holer-, Orter- und Müllerhof die Weideplätze auf drei Jahre dem Josef Samweber, vulgo Bölzer, dem Matthias Spielmann, Krux, Alois Hirnpaß und Sebastian Kerber um 12 Gulden Pachtzins jährlich zu genannten Bedingungen. Neben den Pächtern unterfertigen den Gemeindebeschluß der Gemeinde Vorstand Hosp, Johann Martin Schennach, Johann Josef Fässer und Johann Michael Pfennig. Vom Landgericht Ehrenberg wird dieser Beschluß ratifiziert und im Verfachbuch II, Nr. 546 am 11. Sept. verbüchert.

1597 Sept. 5
AT GemA Matrei i. O. B-2-14 · Series · 1597-09-05
Part of Gemeindeverwaltung

Vor Freiherr Michael von Wolkenstein und Rodenegg, Dompropst des Erzstiftes Salzburg, wird mit den Untertanen zu Windischmatrei, welche auf der Alpe Innerschloss (Innergschlöß ) Weiderechte besitzen, auf ihre Bitte hin, mit dem Pfleger eine Alpordnung vereinbart. Es wird geregelt, wann, wie und wie oft das Groß- und Kleinvieh der Berechtigten und des Amtmannes mit und ohne Hirten aufgetrieben werden darf. Auch der Dompropst und dessen Amtmann muß sich an die beschränkten Stückzahlen halten. Von einem Hof dürfen 24, von einem Viertel 6 und von einem Wätschger 3 Kühe aufgetrieben werden. Für Ochsen, Pferde, Kleinvieh und Schafe werden die Grasrechte analog festgesetzt. Der Auftrieb wird mit dem Amtmann und dem Rat der Alpherren jährlich neu festgesetzt. Für die berechtigten Urbarsleute zu Klausen, Schweinach und Bichl gelten geringere Viehzahlen. Ungenützte Rechte können an einen anderen Mitberechtigten abgetreten werden. Der Amtshof hat ein ganzes Hofrecht, der Markt- und Burgfried Matrei hat 23 Watschger-Bau, die Urbarsleute hinter der Burg 10 Watschger-Bau, zu Brüggen 8 Watschger-Bau, die vier Urbarleute zu Sebias 4 Watschger-Bau, jedes Bürgerhaus 2 Rinder.

1533 Febr. 7 Innsbruck
AT GemA Sillian 7-9-14 · Item · 1533-02-07
Part of Gemeindeverwaltung

König Ferdinand, Graf zu Tirol, erläßt ergänzend zu seinem Marktprivileg, welches er 1525 als Gubernator der o.ö. Lande erlassen hatte, auf Bitte der Sillianer 10 Punkte, welche den Verkauf von Wein, Getreide, Salz und Vieh regelt. Er gebietet allen Hauptleuten, Burggrafen, Amtleuten, Pflegern, Richtern, Bürgermeistern und Räten, die Sillianer in ihren konfirmierten Marktfreiheiten zu schützen. Es soll der Verkauf auf dem Land oder Gau des Gerichtes Heinfels verboten sein. Es ist jedoch jedem Heinfelser Gerichtsmann gestattet, außer dem Großvieh Waren außerhalb des Jahrmarktes zu kaufen und zu tauschen. Auch die Art der Bezahlung der Handwerker usw. ist den Heinfelsern freigestellt. Weiters wird der Salzbedarf für die Sillianer geregelt. Das Großvieh soll von jedem Gerichtsmann nur auf dem Wochenmarkt gekauft oder vertauscht werden. Alle Waren, die auf dem Wochenmarkt nicht abgesetzt werden können, dürfen an anderem Ort oder Markt verkauft werden. Zu magere Ochsen müssen aber neuerlich in Sillian zum Kauf an geboten werden. Die Wirtshäuser haben für den entsprechenden Weinvorrat zu sorgen. Arme Gerichtsleut können Geld aufleihen. Wein und Getreide muß vorerst auf dem Wochenmarkt angeboten werden. Für die Vermarktung darf auch Almvieh abgetrieben werden. Siegler: König Ferdinand

(1568 Dez. 7)
AT GemA Tristach 7-9-14 · Item · 1568-12-07
Part of Gemeindeverwaltung

Josef Tausch, genannt Aichelle, Landrichter der Herrschaft Lienz, wird von der Nachbarschaft Tristach gegen Amlach um Zeugeneinvernahme angerufen. Es werden als Zeugen Florian Hueber von La van t, Valentin Räder zu Oberlienz, Hans Koch, Lienhard Weingartner zu Patriasdorf, Veit Zimmermann und Hans Ratschopf gehört, um wegen der strittigen Weidegrenze in der untern und obern Rabvell auszusagen. Übereinstimmend wird bezeugt, daß die Amlacher in den letzten Jahrzehnten mit ihrem Vieh nie in der Rabvell gesehen wurden. Die Amlacher seien mit ihrem Vieh nicht weiter und höher als bis zur Edenwand gekommen. Nach Anhörung der Kundschaften haben die sechs Zeugen ihre Aussagen mit einem leiblichen Eid geschworen und bekräftigt. Siegler: Josef Tausch, Landrichter Beisitzer: Josef Khrannz, Hans Albernig, Bürger zu Lienz und Sebastian Taller von der Prappernitze

1828
AT GemA Ladis 7-9-14 · Item · 1828
Part of Gemeindeverwaltung

für Zahlungen (Patronatsbeiträge) an Kirche und Schule Nr. 6: Anstellung zum Dorf- und Kirchenbaubieter; Martin Hammerle

1727 Juni 16
AT GemA Schattwald 7-9-14 · Item · 1727-06-16
Part of Gemeindeverwaltung

Im Streit um die Holznutzung in dem Kappler Schwandt kommt es zwischen der Pfarre Pfrondten und denen von Thannheim zu einem Lokalaugenschein. Valentin Bessler, Pfarrhauptmann, Felix Hecheberger und Martin Wözer beziehen sich auf den Tauschbrief vom 2. Juni 1717, welcher die Marktannen auf dem Ögg bezeichnet. Es werden neue Tannen bis zum Bach hinunter markiert und die Grenzen bei der Begehung am 16. Juni 1727 neu beschrieben. Für die nächsten 30 Jahre ist das Holzhauen aufgehoben. Unterschrift: Gerhard Zwerger, Gerichtsschreiber

AT GemA Reutte 7-9-14 · Item · 1491-03-22
Part of Gemeindeverwaltung

König Maximilian bekundet von Inspmgk aus, daß sein Vetter Erzherzog Sigmund unter seiner Regierungszeit zum Nutzen des Hauses Österreich, seiner Länder und Leute dem Markt Rewtti einen Wochenmarkt und etliche Jahrmärkte verliehen hat. Damit diese Märkte Bestand haben mögen, erteilt Maximilian seinen Leuten zu Rewtti die Gnade, daß sie in ewige Zeiten Zuzügler in ihre Gemeinde gegen ein bestimmtes Geld aufnehmen dürfen. Gleichzeitig werden ihnen alle bisherigen Rechte und Gewohnheiten bestätigt. Siegler: König Maximilian

1708 Nov. 9 Bichlbach
AT GemA Bichlbach 7-9-14 · Item · 1708-11-09
Part of Gemeindeverwaltung

In Ergänzung des inserierten Vertrages vom 30. Mai 1582 (vgl. Nr. 4) vergleichen sich die Gemeinden Bichlbach, Wengle und Lähn, daß zum Schutz des Stripfenwaldes beim alten Hag ein Markstein gesetzt werden soll. Weitere Marksteine sind vom Starken Knoflach bis ins Gemtal zu setzen. Das geschlagene Holz soll allen drei Gemeinden zustehen. Nach der Alpabfahrt der Bichlbacher dürfen die Gemeindsleute von Lähn die Nachweide nutzen und umgekehrt die Bichlbacher die Lähner Melkalpe. Genannte Marksteine liegen am alten Hag, im Tal gegen den Stripfenwald, an den Mähdern der Bichlbachtaje, auf dem Starken Knoflach zwischen den Pfarren Bichlbach und Lermoos, am Schönen Boden unter der Roßfalle und am Fahrenegg.

1565 - 1579
AT StA Vils 7-9-14 · Series · 1565 - 1579
Part of Gemeindeverwaltung

Jahresrechnung für die Liebfrauenkirche zu Vils. Am 13. Juli 1565 legt Augustin Wöhrli über seine Einnahmen und Ausgaben erstmals Rechnung, wobei ihm noch 2 Gulden 58 kr gutzuschreiben sind. Am 23. Feber 1566 wird ihm dieser Außenstand quittiert. Es folgen weitere Jahresabrechnungen durch Matthias Leb vom 7. Sept. 1569 mit einer Differenz vom 6 Gulden 37 kr, vom 31. Juli 1570 durch Leb, vom 6. Mai 1572 durch Leb, ebenso vom 24. April 1574. Leb bleibt auch in den folgenden Jahren Heiligenpfleger. Die maximalen Ausgaben belaufen sich auf 20 Gulden 49 kr jährlich. Die letzte Jahresabrechnung vom 8. Juli 1579 schließt mit einem Minus von 2 Gulden 5 kr 3 Vierem.

1807 Sept. 29
AT GemA Fieberbrunn 7-9-14 · Item · 1807-09-29
Part of Gemeindeverwaltung

Voranschlag über die Baufälligkeiten an Gotteshäusern und an herrschaftlichen Gebäuden in der Hofmark Pillersee mit den notwendigen Reparaturen, Baumaterialien und Arbeitsschichten für das Jahr 1808. In St. Ulrich sind die Kirche, der Widum, ein Heustadel und das Mesnerhaus reparaturbedürftig, weiters der Kaplaneiwidum. An der Kirche in Fieberbrunn ist nur das Kirchdach zu reparieren, doch in zwei oder drei Jahren wird auch die Neudeckung des Turmes fällig. Größere Reparaturen sind am Widum und Ökonomiegebäude notwendig, welche vom Stift Rott bezahlt werden. Am Gotteshaus in Hochfilzen sind nur geringe Reparaturen am Dach und am Boden im Langhaus erforderlich, welche aus dem Kirchenvermögen bestritten werden. Die Reparaturkosten am Herrenhaus in Hochfilzen betragen 108 Gulden und sind vom Stift Rott zu finanzieren. Am Haus des Hofmarkschreibers sind Boden und Dach durch das Stift Rott zu erneuern.

(1484 Juli 10) Salzburg
AT GemA Hopfgarten i. B. 7-9-14 · Item · 1484-07-10
Part of Gemeindeverwaltung

Erzbischof Johann bestätigt die Verleihung des Montag-Wochenmarktes in Hopfgarten durch seinen Vorgänger Gregor. Transsumt in der Privilegienbestätigung des Erzbischofs Michael am 4. Okt. 1555. Siegler: Erzbischof Michael von Salzburg

1549 Mai 13 Innsbruck
AT GemA Radfeld 7-9-11-14 · Item · 1549-05-13
Part of Gemeindeverwaltung

Zwischen den Rattenberger Landgerichtsuntertanen, den Brixleggern, Ratveldern, auch Söllleuten kommt es mit den Bergwerksleuten vor dem Waldmeister Bernhard Rorpacher wegen der Nutzung der Schwarzwälder zu einem Gerichtsabschied. Innsbruck entscheidet, dass es bei der alten Waldordnung Herzog Georgs von Bayern bleiben soll und die Nutzung der Heimhölzer für den Hausbedarf aufrecht bleibe.

1692 Juli 30 Innsbruck
AT GemA Kirchbichl 7-9-12-14 · Item · 1692-07-30
Part of Gemeindeverwaltung

Zwischen Jakob Brobst, Diakon des Regularstifts Herrenchiemsee und dem Pater Karl Meizner, Pfarrvikar zu Kirchbichl, einerseits und der Pfarrgemeinde zu Kirchbichl anderseits kommt es wegen der Abhaltung der Frühmesse zu einer Neuregelung in zehn Punkten und zu einer Angleichung an die Stolordnung. Die Einhaltung des Vergleichs geloben Pfarrvikar Karl Meizner und Georg ferner, Hofrichter von Herrenchiemsee, sowie die Abgeordneten der Kirchengemeinde von Kirchbichl Jakob Andres und Marx Schröcker. Siegler: Kommissariatssiegel

1604 Okt. 3
AT GemA Langkampfen 7-9-11-14 · Item · 1604-10-03
Part of Gemeindeverwaltung

Karl Schurff zu Schönwörd auf Mariastain und Niderpraittenpach, Pfandinhaber des Urbaramts der Herrschaft Kueffstain verleiht auf Bitte der Nachbarschaft zu Unterlangkampfen unter Dorfmeister Hans Dehner, Hans Kayserer und Leonhard Layer einen Grund auf der Gemein gegen den Gießen vom Yhn herein. Wer diesen Grund innehat, muß den Bach vom Rabenstain bis an den Wasserfall hinein fleißig versorgen, um nicht dem Gotteshaus und der Nachbarschaft zu schaden. Derzeit muss Georg Tobler zu Lanngkhampfen diesen Bach betreuen und den Zaun am Gießen erhalten. Für diesen Grund sind 6 kr Zins und ein Stiftkreuzer an das Stainer Propstamt zu reichen. Siegler: Der Aussteller

1845 Sept. 9 Rattenberg
AT GemA Reith i. A. 7-9-11-14 · Item · 1845-09-09
Part of Gemeindeverwaltung

Schuldabtretung für eine Schulstiftung von Andrä Jenull auf Leonhard Hager beim Farbmacher in Kundl. Andrä Jenull, Besitzer der Mesnerkeuschezu St. Georgen in Bleiberg, Bezirk Amoldstein bei Villach, bestätigt dem Leonhard Hager den Empfang von 123 fl 59 kr. Gleichzeitig tritt er 120 fl, welche für die Schule zu Scheffach beim Landgericht R. deponiert waren, zu den alten Pfandrechten ab. Siegler: Gerichtsstempel

AT StA Hall i. T. II-b-14 · Item · 1337-11-08
Part of Stadtverwaltung

Herzog J ohann verspricht dem Rat, den Geschworenen und der Bürgerschaft von Hall, künftig keinen auswärtigen Mann, er sei sein eigener oder eines Gotteshauses Leibeigener, als Bürger in Hall aufzuzwingen.;

Siegler: Herzog Johann

1633 Jän. 5
AT GemA Fendels 2-2-14 · Item · 1633-01-05
Part of Gemeindeverwaltung

Peter Keller zu Venndls verkauft dem Frühmeßbenefizium zu Venndls eine jährliche Gülte von 3 Gulden 6 kr von seinen zwei Mutmal Acker in der Grueben, welcher an Christian Zanngerl, Christian Heisenjeckhl, an das bayrische Lehen und Jakob Gail grenzen, weiters von einer Wiese im oberen Gschwennt, welche an die Geschwister des Verkäufers, an Peter Tripp, an die Gemeinde und an Peter Guetwenger grenzt. Der Kaufpreis beträgt 62 Gulden Siegler: Karl Baldauf zu Kaunsegg, Pflegsverwalter und Richter der Herrschaft Laudegg Siegelbitte an: Gerichtsschreibereidiener Kaspar Rauscher durch Jakob Gügele Zeugen: Jakob Gail, Simon Erdtwein und Oswald Gail, alle Venndls RV: jetzt Peter Gannt

1747 Sept. 14 Wien
AT GemA Tannheim 7-9-140 · Item · 1747-09-14
Part of Gemeindeverwaltung

Maria Theresia konfirmiert so wie ihre Vorgänger Kaiser Leopold, (vgl. Urk. Nr. 65), Kaiser Josef (vgl. Urk. Nr. 99) und ihr Vater Kaiser Karl. VI. (vgl. Urk. Nr. 110) die erlangten Privilegien und Freiheiten der Gemeinde Tannheim, wie diese seit Herzog Friedrich IV. nach und nach verliehen worden sind. Dazu zählt auch das Jus nominandi dreier geeigneter Subjekte zur Nachbesetzung eines Amtmannes (?) und das Fischereirecht in den Bächen, jedoch nicht in den landesfürstlichen Seen.

1792
AT StA Vils 7-9-140 · Item · 1792
Part of Gemeindeverwaltung

Tagebuch des Bürgermeisteramtes über die Einnahmen und Ausgaben der Stadt Vils vom Jahre 1792. Wie in früheren Rechnungsjahren werden alle Einnahmen, insbesondere die Alpgelder für 448 Stück eigenes Vieh und für 74 Stück fremdes Vieh aufgelistet. Ein umfangreiches detailliertes Ausgabenverzeichnis läßt die Aufgabenbereiche der Gemeindeführung gut erkennen. Größte Ausgabenposten sind die Löhne für die Hirten.

1537 III 31
AT StA Lienz 7-9-140 · Item · 1537-03-31
Part of Gemeindeverwaltung

Markt- und Handelsbestimmungen für Lienz zur Abstellung des Fürkaufs.

1735 Mai 24/Juni 24 Reutte
AT GemA Reutte 7-9-140 · Item · 1735-05-24
Part of Gemeindeverwaltung

Franz Bals (Palß), Barbier in Reitti, verkauft in Vertretung seiner vier Schwestern Magdalena (Ehefrau des Anton Diller), Brigitte (Ehefrau des Anton Mayr), Franziska (Ehefrau des Johann Georg Hochhinter) und Anna Bals und namens seiner Mutter Margaretha geborene Saurer gemeinsam mit Franz Anton Oster (Ehemann der Barbara Palß), femers mit Johann Peter Recht, Richter und Mayr zu Aschau (Gewalthaber der Maria geborene Mayr, Wwe. Dinsl) und der Johann Georg Balsischen Kreditgeber an die Bürgerschaft im Markt Reitti unter Bürgermeister Jakob Mang Ammann und Baumeister Georg Zeiller eine ganze Behausung samt Frühgartl im oberen Markt auf der Kög. Das freieigene Haus grenzt im Osten an die Gemeinde, im Süden an Peintners Haus, im Westen an Peintners Anger und im Norden an Martin Halbmers Erben. Der Kauf zum Preis von 400 Gulden mit genannten Zahlungsbedingungen kann binnen Jahresfrist rückgängig gemacht werden. - Quittungen für Jakob Mang Ammann von den Balsischen Geschwistern und deren Mutter Margaretha Saurer vom 24. Juni 1735 liegen bei. Siegler: Josef Johann von Pach, Pfleger und Landrichter zu Ehrenberg Siegelbitte an: Michael Schueler, Schreiber Zeugen der Siegelbitte: Lukas Tragseil, Schneider, und Josef Schletterer, Schmied, beide Bürger zu Reitti

1757 April 15 Innsbruck
AT GemA St. Johann i. T. 7-9-140 · Item · 1757-04-15
Part of Gemeindeverwaltung

Salzvertrag für die Stadt und das Landgericht Kueffstain, welcher die Salzabnahme von der Pfanne in Hall zwischen den drei Gerichten Rattenberg, Kueffstain und Kizbichl regelt und bei der o.ö. Repräsentation^ und Hofkammer-Registratur hinterlegt wird.

Mitte 19. Jh.
AT GemA Niederndorf 7-11-140 · Series · 1850
Part of Gemeindeverwaltung

Aktenkonvolut über Verbauung des Jennbaches, weiters Straßen- und Brückenbau, Notstraße und Behelfsbrücke über den Jennbach, Archenverbauung, Auflassung der Straße Ebbs, Archenbaubeiträge zum Jennbach von Niederndorf und Ebbs usw.

AT StA Rattenberg 7-9-11-140 · Item · 1492-03-30
Part of Gemeindeverwaltung

Peter Pangartner, Bürger zu Ratnberg, bekundet, dass er von Lamprecht Schmazer sei. Haus und Grund in der Stadt Ratenberg gekauft hat, welches an die Ringmauer gegen den In(n) hinaus und an die Gassen grenzt. Davon sind an die alte Bruderschaft der Stadt Rat(e)nberg jährlich 3 fl ewige Gült zu entrichten. Weitere 2 lb Berner vom eigenen Haus Bangartners an die Brudermeister Ulrich Widman, Ludwig Talhamer, Christian Luef, Franz Brawn und Andrä Hawg sind strittig. Daher kommt es unter Ritter Christoph von Laymyng zu Ambranng, derzeit Pfleger zu Ratnberg, und Gilg Fronhaimer, Zöllner daselbst, zur gütlichen Einigung, wonach Pangartner freiwillig auch die 2 lbjährlich zinst. Siegler: Christoph von Laymyng Zeugen: Konrad Vettinger, Ulrich Ledrer und Lienhard am Widen zu Volmtal

1743 Febr. 5, Windischmatrei
AT GemA Matrei i. O. B-2-140 · Item · 1743-02-05
Part of Gemeindeverwaltung

Nach Elisabeth Schreckhueber, lediger Herbergsmensch bei Simon Ruggenthaller auf Zedlach wohnhaft, wird deren Verlassenschaft beschrieben und verteilt. Laut Erbsverhandlung vom 7. Dez. 1741 nach deren Brüdern Matthias und Simon Schreckhueber sei., beide Mitbewohner auf Zedlach, hat sie beim Gutskäufer Georg Rainer 82 Gulden 4 kr ausstehende Guthaben sowie die anfallenden Zinsen zu fordern. Erbberechtigt sind die Kinder nach Simon Schreckhueber und die älteste Erbtochter Margarethe. Siegler: Wolfgang Adam Lasser, Pfleger

Teilungsprotokoll
GemA Flirsch B-Gr. 8-140 · Item · ca. 1800
Part of Gemeindeverwaltung Flirsch

Protokoll, einer "Teilung auf ewig" für Bergmähder, mit den Namen zahlreicher Bewohner von Flirsch und den dazugehörigen Mähdern

Untitled
1898
AT GemA Ladis 7-9-81-140 · Item · 1898
Part of Gemeindeverwaltung

Festsetzung der Kulturauslagen und Gemeindesteuern

1715 Feber 2
AT StA Imst 7-9-140 · Item · 1715-02-02
Part of Gemeindeverwaltung

Abraham Stalzer zu Tarrenz liefert dem Franz Ott, Bürger, als Spitalmeister zu Imst für ein Darlehen von 42 Fl eine jährliche Verzinsung von 3%. Siegler: Thomas Ignaz Zeller von Zeilhaimb, Pfleger zu Imst