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1373 März 5 Burghausen
AT StA Kufstein 7-9-11-14 · Item · 1373-03-05
Part of Gemeindeverwaltung

Herzog Stephan III. bestätigt den Bürgern ihre Steuerfreiheit, die der Herzog in Unkenntnis der Privilegien, durch seinen Kammermeister, Hans den Jägermeister, einfordern ließ.

1768
AT GemA Galtür 7-9-14 · Item · 1768
Part of Gemeindeverwaltung

Abschrift (Plankopie) der Alpe Vermont vom Jahre 1768, Original in Ardez, Schweiz. Die 'Mappa' wurde am 3. August 1768 anläßlich der strittigen Vermarkung zwischen der Komture Guarda und der Steinsberger Gemeinde im Engadin angelegt. Der 'Locus quaestionis' ist die Stier-Leiten am IIUQnß. Im Westen bildet der KramenalerBach die Begrenzung. Weitere Grenzen (roter Strich) und Fdurhezeichnungen werden genannt: Madern(er)a-ßach, Kromer Bach, Tschifernella (Schifaneller), Groß-Vermunt (Alpe Vermont); Die strittigen Gebiete liegen in Vorarlberg, wo heule der Silvretta Stausee ist.

17. Jahrhundert
AT GemA Ainet B-9-14 · Item · 1600 - 1699
Part of Gemeindeverwaltung

Vor Hans Georg Schölhamer, Anwalt und Hein rich Gasteiger, Landrichter erscheinen zur Tagsatzung Christoph und Christian Unterleibinger, Wolfgang Moser, Bürger zu Lienz als Beistand im Archenstreit gegen die Rotten Wald und Gwabi. Durch die von den Rotten errichtete Wasser- und Wehranlage wird das Wasser auf die SchlaiterSeite und somit auf den Prunnenacker des Stefan Unterleibinger geworfen. Nach Eingezogener Kundschaft vom 27. Oktober 1586 hätten die Gwabler von alters her kein Recht auf einen solchen 'Miterling”, weshalb von den Klägern dessen Abtragung bzw. Einzäunung und Zinsleistung gefordert wird. Die Beklagten halten durch ihren Rechtsfreund Kaspar Paurnfeind, Bürger zu Lienz, entgegen, daß der Miterling schon immer vorhanden und in ihrem Besitz gewesen sei.Schlaiten wendet ein, daß dieser Miterling seit 36 Jahren, also seit 1586 bestanden habe und genutzt worden sei. Daher sollten die Unterleibinger abgewiesen werden.

1920 Okt. 5
AT GemA Pfunds 7-9-14 · Item · 1920-10-05
Part of Gemeindeverwaltung

Das jüngste Register enthält 61 Nummern, wo von die das Spital betreffenden Stücke im Kirchenarchiv zurückbehalten werden (Nr. 13, 31, 46) weiters wird das Theresianische Prunklibeli vom 18. Feber 1750 über die Kunfirmierung der Gerichtsprivilegien im Pfarrarchiv derzeit einbehalten. Sonst fehlt von den signierten Stücken nur Nr. 57 betreffend die Schulstubenverleihung.

1628 April 13 Reutte
AT GemA Vorderhornbach 7-9-14 · Item · 1628-04-13
Part of Gemeindeverwaltung

Kompromißurteil im Instanzenprozeß um die Alm- und Holzrechte auf der Alpe Petersberg zwischen den Gemeindsleuten im Hombach und den Gemeinden im unteren Lechtal: Elbigenalp, Heselgähr und Eimen. Die Kommission unter Johann Pingera beruft sich in ihrem Urteil auf den inserierten Kommissionsbefehl vom 8. Aug. 1619. Am 21. und 22. Aug. 1623 kommt es im Wirtshaus zu Reutte zur Tagsatzung, sodann zu Zeugenaussagen, Lokalaugenschein, Klagen, Gegenklagen, welche sich durch Kriegsläufe verzögern. Am 28729. Jän.1626 kommt es im Wirtshaus des Georg Los in Elbigenalp zur Erkenntnis, daß die Galtalpe in der Alpe Pettersberg ohne die Hombacher innerhalb genannter Grenzen für die Unterlechtaler Gemeinden genutzt werden soll. Für diese Alpabtretung erhalten die Hornbacher 800 Gulden in vier Raten. Zur Vergleichseinhaltung verpflichten sich Hans und Melchior Scheiber, Jakob Bischof, Melchior Schlichtherle, Bernhard Ulseß, Christoph Ginther, Andreas Schlichterle und Christian Köpfte, sowie genannte Vertreter der Drittelgemeinden. Siegler: Johann Pingera, Pflegsverwalter zu Landegg und Pfunds Siegelbitter: Karl Baldauf, Diener, Georg Zobl, Anwalt, Wirt und Gastgeborenezu Zams, Anton Rauscher zu Tanheim und Jakob Gigler, Gerichtsschreiber zu Landeck Zeugen: Dr. jur. Johann Anton Lays, Lic. Rudolf Maier in der Aschau und Martin Köck, Schreiber

1826 Juni 20 Reutte
AT GemA Wängle 7-9-14 · Item · 1826-06-20
Part of Gemeindeverwaltung

Zwischen den Hofinhabem zu Oberletzen und der Gemeinde Lech kommt es wegen Schäden durch Viehtrieb zum Vergleich. Lech darf zweimal wöchentlich die Heimweide durch die Heimwege hinauf und durch den Herrschaftswald das Vieh ungehindert weiden lassen, jedoch nicht den Lehnbach-, Frick- und Sennerwald betreten. Der Hof Oberletzen ist befugt, seine Weideplätze bis zum Seebach zu nutzen und auch den Viehtrieb durch die Herrwege zu fuhren. Versprengtes Vieh vom Hof darf von der Gemeinde nicht gepfändet werden, sondern ist zu dulden. Dieser Vergleich ist bis zur Auffindung alter Urkunden gültig. Beide Teile verpflichten sich, kein Vieh ohne Hirten aufzutreiben. Unterschriften: Franz Frick, Franz Anton Pföffer, Josef Maria Nauß, Martin Senner, Franz Schretter und Johann Martin Krepp

AT GemA Heiterwang 7-9-14 · Item · 1617-05-09
Part of Gemeindeverwaltung

Jakob Klainhans, derzeit Gerichtsanwalt, Peter Hosp, Dorfmeister, Peter Kupprian, Kirchpropst, Jakob und Hans Jäger, Gebrüder, Michael Mayr, Schmied, und Hans Rainer in der Au, alle zu Bichlbach, und Matthäus Seiz, Wirt und Gastgeborene Georg Schüsstl, Adam Recheiß, Hans Gramer und Kaspar Schuester, auf der Leen und zu Wängle der Pfarre Bichlbach im Gericht Ehrenberg, als Ausschuß der beiden Drittel Bichlbach und Lähn, bestätigen, von der Nachbarschaft Heiterwang für die St. Lorenzkirche anläßlich der neuen Pfarrerichtung in Heiterwang, von Bichlbach 1100 Gulden Ablöse erhalten zu haben. Auch die jährlichen 5 Gulden Zinsen von diesem Geld an das Urbar der Kirche von Bichlbach brauchen die Heiterwanger nicht mehr zu bezahlen. Siegler: Burckhardt Laymann von und zu Liebenau, Ehrenheim und Steinenberg, Hauptmann und Pfleger der Festung und Herrschaft Ehrnberg. Viertelhauptmann im Oberinntal und Inner- und Außerthor, und Jakob Khlainhans. Siegelbitte an: Josef lasch, derzeit Richter zu Ehrnberg Zeugen: Wilhelm Leüth, Gerichtsschreiber zu Ehrnberg, Georg Pfeffer, Bürger und Gerichtsredner zu Reutte, Cristoph Klainhanß, Wirt und Gastgeborenezu Bichlbach und Hans Gusst, genannt Fürsst zu Lermoos, alle im Gericht Ehrnberg seßhaft

1544 Juni 16
AT GemA Schönwies 7-9-14 · Item · 1544-06-16
Part of Gemeindeverwaltung

Hans Kolli, Bürger zu Imst (Vmbst) Vormund des Pflegesohns des Lienhard Jeucli jun. bekundet, daß die Gemein zu Saurs (Sawrs), Gericht Landeck 5 lb Berner Afterzins von ihrem Zehent zu Saurs zu Martini jährlich an Lienhard Jeuch bzw. seinen Vormund zu reichen halte. Georg Reciieis ersucht als bevollmächtigter Prokurator der Gemeinde Saurs um Ablösung dieses Zinses gegen eine Kaufsumme von 20 Gulden was im Namen des Pflegesohnes gewährt wird. Daher verzichtet Hags Kolli künftig auf diesen jährlichen Zehent zugunsten der Gemeinde Saurs, was mit diesem Brief bekräftigt wird. Siegler: Christoph Hörburger, Pfleger und Richter zu Imst Zeugen der Siegelbitte: Hans Tasch, Christoph Posch, Martin Erb und Kas par Kneussl, alle Bürger zu Imst

1800- 1809
AT GemA Waidring 7-9-14 · Series · 1800 - 1809
Part of Gemeindeverwaltung Waidring

Rapport von Melchior Haag an Major Stainer vom 6. Mai 1809, Versorgung der zwei Schwazer Knappenkompanien im Gericht Kitzbühel betr., Ordonanzschreiben wegen bayerischer Proklamationen, weitere Frontberichte an Major Jakob Stainer, Verzeichnis aller Depeschen vom Vorposten Pass Strub an Major Stainer, Anforderung von Nachschub durch Hauptmann Johann Kerscher, Aufbietung des Landsturms 1905, Ordonanzbrief von Melchior Haag am Hirschbichl 1806, Abzug der Sturmmannschaft und deren Löhnung 1805, Rückzug des Landsturmmajors Johann Jakob Stainer 1800.

1714 Mai 2
AT GemA Kirchberg i. T. 7-9-14 · Item · 1714-05-02
Part of Gemeindeverwaltung

Die Geschwister Katharina und Maria Krimbacher geben mit Beistand Bartlmä Mödlingers am Kirchberg und Martin Aschabers zu Ascha eine Verzichtserklärung an ihren Bruder Hans (Beistand: Josef Heindl zu Gaux) über den von ihrem Vater Sebastian Krimbacher zu Großen-Krimpach überkommenen Besitz, nämlich zwei freieigene Viertlgüter auf der Maum in der Sperten mit 1 Gulden Dienstbarkeit an das Ulrichs-Gotteshaus am Kirchberg, ein Viertlgut zu Zisterstöth in der Sperten, die Rindergräser auf der Alm Usterskar, ein Häusl samt Tenne und Futterstall aus dem freieigenen Gut Niederrettenbach und ein vermarktes Stück von der Nösslawiese sowie das Holzschlagrecht von jährlich einem Baum für Schindelholz im Mitterastner Heimberg und alle lebende und tote Fahrnisse. Siegler: Jakob Grueber, Pflegs- und Propsteiverwalter der Herrschaft Ytter und Englsberg Zeugen: Karl Krimpacher zu Khrimpach, Veit Höckh zu Schmirla, Hieronymus Hezenauer zu Khrün und Leonhard Aigner zu Unterstöth

1838 Dez. 6
AT GemA Wildschönau 7-9-11-14 · Item · 1838-12-06
Part of Gemeindeverwaltung

Dem Waldamt Brixlegg wird von der Salinendirektion aufgetragen, bei den eingefangenen Flächen das Maß nicht nur zu schätzen, damit in den Hausbriefen keine falschen Flächenmaße übernommen werden. Ausnahmen von dieser Regelung werden nur unter genannten Bedingungen bewilligt. Siegler: Verschlusss.

1607 Mai 16
AT GemA Niederndorf 7-11-14 · Item · 1607-05-16
Part of Gemeindeverwaltung

Balthasar Henaus, genannt Gärtner, bekundet, dass Wolf und Eva Greiderers Haus in der mit ihm getauschten kennte stehe und zum Zweidrittelurbargut Niederrettenschöß am Ebserberg gehöre. Er und seine erste Frau Martha haben genannte Liegenschaften lt. Übergabsbrief vom 26. Dez. 1581 von Veit Raubinger auf der Faistenau und Stephan Kölleperger zu Aschachsowie mit Verzichtsbrief vom 11. Jan. 1590 übernommen. Nunmehr wird mit dem Ehepaar Greiderer aus dem Drittelurbargut Niederrettenschöß der Wegacker im Pettingfeld getauscht und die Differenz mit 218 fl ausgeglichen. Als Gült zahlen die Greiderer an Henaus jährlich 2 fl zur Urbarstift und 15 kr Fürstensteuer. Die Tauschpartner vereinbaren gegenseitig das Vorkaufs- und Rücktauschrecht, damit das Gut wiederum zusammengebracht werden möge. Siegler: Karl Schurff zu Schönwört, Freiherr auf Mariastein usw. Urbarrichteramtsverwalter der Herrschaft Kuefstain Zeugen: Paul Waldman, Schneider und Bürger zu Kuefstain, Wolf Krenzinger zu Pötting am Ebserberg und Hans Walch, Diener des Urbargerichtsamtsverwalters, Hans Emstrasser zu Aufing, Greiderers Schwager

AT GemA Münster 7-9-11-14 · Item · 1525-11-10
Part of Gemeindeverwaltung

Im Rechtsstreit um die Archensteuer wird zwischen Sigmund Füeger zu Krenburg und Mäzen einerseits und den Nachbarschaften der Schranne Münster anderseits vor dem Richter Hans Stürzer (Gerichtsherr: Anton Rumei) von der Hofmark Liechtenwerdt entschieden: Füeger soll für die entstandenen Unkosten auf der Wisau zu Mäzen beim Yhnfluss 11 fl bezahlen und künftig je nach Bedarf die Archenkosten anteilig ersetzen, doch nach vorheriger Ankündigung durch die Nachbarschaften. Diesen Vergleich geloben einzuhalten: Leonhard Gebhart, Hauspfleger auf der Mäzen, Christoph Peuntl und Georg Mülperger aus dem Moserthal als Bevollmächtigte Füegers, weiters Gregor Klingenhamer als Bevollmächtigter der Nachbarschaften, sowie Martin Schmid zu Münster, Hauptmann daselbst, Hans Rampl, Georg Regel von Asten, Balthasar Rampl und Lamprecht Scheurl. Siegler: Anton Rumei, Gerichtsherr' der Hofmark Liechtenwerdt

1661 Aug. 24
AT StA Landeck B-2-14 · Item · 1661-08-24
Part of Gemeindeverwaltung

Susanna Wanner, Witwe zu Landeck (Lanndegg), in der Herrschaft Landeck verkauft mit ihrem Anweiser Konrad Mayr zu Landeck nach Bewilligung der Gerichtsherren Sebastian und Christoph Giennger als Grundherren dem Sigmund Weinzirl, Pfleger und Gastgeb zu Wiesberg 2 Gulden 30 kr als Afterzins um eine Kaufsumme von 50 11. Der Zins stammt aus dem 2/3-1 laus mit Baum- und Frühgarten zu Landeck im Kappenzipf] - den 3. Teil hat der Anweiser Konrad Mayr inne welches an das Gemeingassi, Jakob Kerber und Hans Greiter grenzt; weiters eine Teilau in Keif(f)enau am Inn gelegen. Beide Güter sind der Landecker Schloßherrschaft grundrechtbar. Siegler: Sebastian G(i)ennger, als Landecker Gerichts- und Grundherr Siegelbitte an: Elias Kolb, Gerichtsschreiber, Hans Mayr, Schrei bereidiener Zeugen: Adam Keller zu Angedair (Angadayr) und Christian Ychele (?) zu Hochgallmigg, Hans Zangerl, Bestandsmann auf Schloß Wiesberg

AT GemA Aurach b. K. 7-9-14 · Item · 1598-01-16
Part of Gemeindeverwaltung

Die Brüder Christian, Erhard und Georg Kalltenprunner sowie Christian Vogel zu Pfaffensbennt im Pillersee übergeben namens der Ehefrau Anna und der Kinder nach Martin Kaltenprunner ein Rinderalmrecht zu Gruebalm, welches ihr verstorbener Bruder und Schwager Hans und Peter für ihr Seelenheil dem St. Ruprechts-Gotteshaus zu Awrach gestiftet haben. Doch soll dieses Grasrecht zur Nutzung in der Familie verbleiben und dafür dem Kirchpropst der jährliche Zins von 9 kr gereicht werden. Siegler: Matthäus Kupfersmid, Bürgermeister zu Kytzbüchl Zeugen der Siegelbitte: Gilg zu Gaygen, Ruprecht zu Nyderalltran und Hans Stannger auf dem Galltenperg, Gerichtsleute zu Kytzbüchl

1612 April 11
AT GemA Jochberg 7-9-14 · Item · 1612-04-11
Part of Gemeindeverwaltung

Beschwerde der 13 Gutsinhaber wegen Verbots der Gewinnung von Zaunund Dachholz, sowie von Streu und Dachsen im Jochbergwald.

1811 ca.
AT GemA Scheffau a. W. K. 7-9-11-14 · Item · 1811
Part of Gemeindeverwaltung

Fortsetzung der Steuerfassion des Viertls Scheffau mit den Kat. Nr. 886 bis 896 (wie oben) mit den Eigentümern: Anna Stöckl vom Balnerhäusl, Christina Hock beim Weber, Barbara Kapeller beim Mühler, Johann Rainer, Michael Gastl, Schneidermeister, Heinrich Hölzl, Kramer, Ursula Schiestl beim Joachim, Simon Neuschwenter beim Glöggler, Thomas Ralser, Sensenschmied und Sebastian Estners Erben zu Tradtenpach.

1850 - 1890
AT GemA Walchsee 7-9-11-14 · Series · 1850 - 1890
Part of Gemeindeverwaltung

Gemeinderatsbeschluss wegen Gesuch der Alpbesitzer von Habersau unter Gemeindevorsteher Matthias Fischbacher, den Gemeinderäten Wolfgang Achomer, Johann Gründler und den Gemeindeausschüssen Jakob Hechenbichler, Georg Schwaiger und Sebastian Neuner. Weitere Gemeinderatsprotokolle und Auslaufkonzepte des Gemeinderates und des Gemeindeausschusses von Walchsee. Weitere Gemeinderatsbeschlüsse und Aussschussprotokolle, auch Auslaufkonzepte und Auslauf]oumale des Gemeinderates betreffend Franz Fleidl, Simon Esterhammer, Jahresabrechnung des Vorstehers Johann Oberhofer, Voranschläge, Vertrag mit Thomas Achomer, Jahresrechnung des Vorstehers Johann Buchauer

1668 - 1687 Juli 3
AT StA Wörgl 7-9-11-14 · Item · 1668 - 1687
Part of Gemeindeverwaltung

Maximilian Gandolph, Erzbischof von Salzburg, verleiht nach dem Tod seines Lehensträgers Hans Achleithner dessen 24 innegehabten Rindergräser auf der Alm Lodron im Kurzen Grund der Kelchsau den Kindern aus der Ehe mit der ebenfalls verstorbenen Gattin Parti (?) Werperger namens Georg, Barbara, beide in der Pfarre Söll ansässig, und setzt sie in das salzburgische Beutellehen Siegler: Der Aussteller

(1512 Jan. 23) Innsbruck
AT GemA Kundl A-2-14 · Item · 1512-01-23
Part of Gemeindeverwaltung Kundl

Urteil über die Holz- und Waldnutzung im Streit zwischen Gerhard Saurwein, Holz- und Waldmeister in den Herrschaften Rattenberg, Kueffstain und Küzpichl und den Untertanen in diesen drei Herrschaften. Was bisher in dem Hoch- und Schwarzwald bisher üblich und rechtens war, soll auch weiter mit der Instruktion und Ordnung des Waldmeisters und der dann vorgesehenen Strafe abgehandelt werden. Heimwälder, die zu den Gütern der Untertanen gehören oder umzäunt sind, unterstehen dieser Str afe nicht.

1376 III 14
AT StA Lienz 7-9-14 · Item · 1376-03-14
Part of Gemeindeverwaltung

Ueschel von Lawant verkauft mit seiner Ehefrau dem Christan,des Schmiedes Sohn,zu Oberluencz sein Eigengut, das zu oberst an der Prapernicz liegt, das vordem Hensel Zimmermann bebaut hat, um 18 1/2 Mark Aglaier. Siegler: Ueschel von Lawant Zeugen: Gregory von Doernberkch, Hainrich von Greuendorf, Jacob von Lawant, Fricz Mair, Jacob von Ried, Perchtolt Srint von Oberl uencz, Hainrich Placzoler Dorsal vermerk: umb das guetth an der Prapernicz 1376

1746
AT GemA Iselsberg-Stronach 7-9-14 · Item · 1746
Part of Gemeindeverwaltung

Urbarfragment der Stadt Lienz, fol. 329 und 334 Johann Josef Aschauer zinst im - Namen des Messinghandels laut älteren Urbarien von Sag und Garten hinter dem Holaus, von der Schmelzhütte, von den Hofstätten und dem Hammerwerk von den Kohlplätzen an der Debant 1 Gulden 15 kr, weiteren Zins vom oberen Schmelzfluß. Diese Zinsreichung wird von den Gewerken bestritten. Deshalb kam es 1880 zum Vergleich. Weitere Urbargründe werden aufgelistet von Johann Amor, Ruepp Niderwiser, Franz Aschauer, Thomas Löderer, Martin Amor, Simon und Franz Oblasser

1566 März 8, Marienberg
AT GemA Ischgl 7-9-14 · Item · 1566-03-08
Part of Gemeindeverwaltung

Abt Philipp vom Kloster St. Marrenberg und der Konvent des Benediktinerordens im Vinschgau, Bistum Chur, verleihen zu Erbbaurecht und leben dem Martin Kathrein zu Mathon (Matan), Gericht Ischgl als Lehenträger den Niggelaus-Hof samt Zehent und den Paznauner-Hof, beide in der Pfarre Ischgl liegend, sowie die Alpen Limba (Fymudo), im Madiein und im Velill (Fellull)- Die unter dem früheren Abt Heinrich zu zinsenden 160 Sehet Käse und 10 Käse für den Zehent, 2 Abtund 2 Amtmann-Mähler, 2 Schafe und zu den Schaltjahren 5 Schafe sollen in 20 Gulden 6 kr 4 Vierer Geldzins und zum Schaltjahr um 2 Gulden 48 kr vermehrt, abgegolten werden. Dieser Geldzins wurde bereits unter Abt Bernhard, Abt Martin und Abt Cristanus am St. Kathrein-Tag richtig gereicht. Bei Herren- und Mannfall sollen die Güter mit einem Kapaun neuerlich empfangen werden. Bei Verkauf ist dem Kloster das Vorkaufsrecht, vermindert um 1 1b Berner, einzuräumen und 1 Monat vorher anzumelden. Wenn sich die Bauleute an diese Vereinbarungen halten, sollen sie nicht mehr vom Hof vertrieben werden. Siegler: Abt und Konvent

AT GemA Zams 7-9-14 · Item · 1452-06-18
Part of Gemeindeverwaltung

Anläßlich der Streitigkeiten zwischen Imst einerseits und denen von Zams und Saurs anderseits wegen des innehabenden Kerats am Senf(t)enberg und Berg Ersem (Essen) kommt es zu einer Neuvermarkung. Als Sprecher fungieien: Franz Waibel von Roppen, Hans Sturm von Hippach, Ght. St. Petersberg, Hans Wammes von Prantach, Martin Thüser von Plans. Die Ausmarkung am Senkenderß beginnt ob dem Tal am Sack. Weitere Marksteine sind am Tewen 'ind herab im Teich (Sattl in dem Sack), herab in den Bach. Diese Grenze soll von keinem Teil überfahren werden, auch wenn der andere Teil ihn nicht nutzt. Erst nach dem St. Markus-Tag darf eine Nutzung mit Wissen des anderen Teils erfolgen. Siegler: Jörg Diepeskircher Zeugen der Siegelbitte: Jas Weber, Christian Lasegger, Eberhard Passer, Oswald Hautrall von Tarrenz, Hans Vied von Isländers

1363 Sept. 9, Bozen
AT StA Imst 7-9-14 · Item · 1363-09-09
Part of Gemeindeverwaltung

Herzog Rudolf bestätigt in Stams dem Markt Imst das inserierte Privileg des Grafen Meinhard wegen der Niederlage und des Weinschankes vom 7. Juni 1282. Siegler: Herzog Rudolf (von Habsburg)

1652 Juni 17 Schattwald
AT GemA Nesselwängle 7-9-14 · Item · 1652-06-17
Part of Gemeindeverwaltung

Wegen der gemeinsamen Erhaltung eines Benefiziaten kommt es zwischen den Gemeindsleuten von Schattwald, Frickhen, Wiss, Käppi und Staig zu einem Vertrag mit der Nachbarschaft zu Nesßlwennglen, Haller und Gätern, da die Schattwalder in der St. Wolfgangskapelle auf der Käppi zusätzliche Wochenmessen begehrten. Nesßlwengle bezieht sich auf einen Stiftbrief von 1506, der keinen Gottesdienst in Schattwald erwähnt. Vor dem Pfarrer von Sonnthofen, Mag. Georg Geisler, dem Tannheimer Pfarrer Mag. Johann Joachim Kössenring, und dem Emberger Pfleger Anton von Rosst wird mit dem künftigen Benefiziaten Simon Schaz vereinbart, daß am dritten Sonntag Messe und Predigt in Nesßlwennglen und wöchentlich am Dienstag oder Donnerstag eine Messe in der St. Wolfgangskapelle zu halten ist. Dafür erhält der Priester vom Kirchpropst 2AlNesselwängle wie bisher jährlich 40 Gulden an Zinserträgen, sowie die Erträge aus dem zugehörigen Gütl und zusätzlich 30 Gulden zu genannten Bedingungen. Überdies hat er zu fünf Ablaßfesten in St. Wolfgang die Messe zu lesen. Die Einhaltung des Vertrages geloben neben obgenannten Priestern Thomas Tauscher, Kaspar Emer und Ulrich Werner von Nesßlwennglen, Georg Schraz von Haller, Friedrich Frickh, Thomas Zillapichler, Nikolaus Zobl und Hans Weber, Wirt, alle von Schattwald, Andreas Weyrater und Valentin Frickh von Frickhen, Sebastian Weber auf der Wies, Lorenz Hafen, Hans Aman und Kaspar Klinng von der Käppi sowie Hans Schedl auf der Staig. Siegler: Johann Spackhler, Pfarrherr zu Sonnthofen und Anton von Rosst, Pfleger zu Emberg Zeugen: Peter Pachter, Salzamtsschreiber zu Reiti und Hans Mar zu Kiennzen

1690 Nov. 3 Ehrenheim
AT GemA Pflach 7-9-14 · Item · 1690-11-03
Part of Gemeindeverwaltung

In der Pflegsbehausung Emhaimb wird vor Pfleger Franz Karl von Rosst, dem Gerichtsschreiber Johann Pfaundler und dem Gerichtsanwalt Martin Hörting auf Veranlassung der Gemeinde Pflach der gerichtliche Bescheid vom 8. Okt. 1642 erneuert. Demnach bleiben die Gemeinrechte für Pflach auf der hinteren Alpe Raz aufrecht, bis die Bürgerschaft von Reiti etwas anderes nachweisen kann. Die Bestellung des Hirten soll der Markt Reiti mit dem Ausschuß der umliegenden Orte der Pfarre Praitewang gemeinsam nach deren Gutheißung vornehmen und das Alpgeld anlegen. Der Hirtlohn für die Jahre 1655 bis 1658 ist aus den Anlagezetteln der Gemeinderechungen zu erheben, woraus für die Gemeinde Pflach zu ersehen ist, daß für das auf der Alpe Raz ausgeschlagene Galtvieh nach Stücken zu bezahlen ist. Daher muß die beklagte Gemeinde Pflach für heuer an Hirtlohn nicht 26 Gulden 19 kr, sondern nur 25 Gulden beitragen. Ebenso müssen zum Hirtlohn die Gemeinden von Reiti, Praitewang, Ehenpichl oder Pflach unweigerlich beitragen. Nach Bezahlung der Gerichtskosten ist die Einstellung der Salzfaßlfuhren für die Pflacher wieder aufgehoben. Siegler: Pfleger Franz Karl von Rosst

AT GemA Stanzach 7-9-14 · Item · 1673-03-05
Part of Gemeindeverwaltung

Für die Gemeinden Stanzach und Eimen wird auf deren Anbringen entschieden, daß die vor 20 Jahren für das Galtvieh einvernehmlich erweiterten Weiden ober den Feldern gegen Eimen, von der gemeinen Talstraße bis hinauf unter den Schrofen beim Zaun, bisher ohne Widerspruch genutzt werden. Somit hat kein Teil den anderen etwas genommen, sondern es wurde aus freiem Willen die Weide erweitert. Im Frühjahr und Herbst wird das Eimer Vieh auf deren Stallweide aufgeschlagen, im Sommer das Galtvieh von Stanzach 14 Wochen lang. Um künftig Streitigkeiten zu vermeiden, soll ein Zaun errichtet werden, wozu das erforderliche Holz entnommen werden darf. Sonst ist die neu erschlossene Weidefläche aber in den Waldbann zu legen.

1687 März 3
AT GemA Berwang 7-9-14 · Item · 1687-03-03
Part of Gemeindeverwaltung

Wegen der Anlegung eines ganz neuen Weges durch das Millegg, welches im Besitz der Embergischen Herrschaft und des Christian Perchtold ist, kommt es vor dem Pfleger Karl Baron von Rosst als Grundherren zwischen dem besagten Müller Christian Perchtold, Sohn des Georg Perchtold, Müller an dem Rotlech im Milleggerhof, einerseits und der Nachbarschaft im Prant anderseits, zu einem Vergleich. Dieser Weg soll ohne Nachteil der herrschaftlichen Grundrechte erbaut und erhalten werden. Dieser Weg darf nur im Winter als Schnee- und Schlittenweg von St. Galli bis St. Georg! benutzt werden. Da der Weg am Millegg etwas eng ist, sollen die Leerschlitten, die gegen den Roten Lech fahren, auf den alten Weg ausweichen. Da Perchtold und die Prantner Gemeinde den Weg alleine zu erhalten haben, dürfen nur diese den Weg benützen und sie dürfen keinem Fremden außerhalb der Pfarre Perwanng die Durchfahrt gestatten. Da Perchtold für den Weg Grund hergegeben hat, darf er für eine halbe Kuh die gemeinschaftliche Prantner Viehweide nützen. Siegler: Karl Baron von Rosst, Pfleger und Grundherr zu Ernberg Zeugen: Hans Zimmermann von Mitterögg, Martin Prunhueber, Hufschmied in Reiti und Johannes Schwenzegast, Maurer zu Pflach

1845 April 26
AT GemA Biberwier 7-9-14 · Item · 1845-04-26
Part of Gemeindeverwaltung

Schuldbrief des Johann Wörz, Bergknappe an den Schulfond Lermoos