Alter: 10; Stürzte am 9.10. von einem Birnbaum ab und verletzte sich schwer. Starb nun im Innsbrucker Krankenhaus.
Alter: 49; Pensionierter Salinenarbeiter. War mit Abtragen eines Mauerwerkes beschäftigt. Teile davon stürzten ein und erschlugen das Opfer.
Alter: 27; Pumpenwärter bei der Karbidfabrik. Wollte Rohrleitung ummontieren und musste dazu von Kollegen im Inn gesichert werden. Durch einen dahertriftenden Baumstamm wurde das Opfer weggerissen und versank in den Fluten.
Alter: 27; Beamter aus Budapest. Schoss sich in einem Hotel eine Kugel in den Kopf.
Johann Weyrather, Bauer von Bogen bekennt mit dieser Schuldurkunde, daß er seinem Vetter Ignaz Wötzer nach Übernahme der Teilschuld vom Braumeister Matthäus Zobl insgesamt 354 Gulden 30 kr schuldet. Weitere 83 Gulden schuldet er seinem Bruder Jakob Weyrather. Genannte Realitäten dienen als Pfandsicherstellung.
Inventar des Spitals der Stadt Lienz.
Inventar der Obermarkier Aipe. Laut Verzeichnis anläßlich der Inventur durch Bergmeister Fidel Mages und Paul Walch befinden sich auf der Alm drei Wolldecken, drei Leintücher, zwei Polsterbezüge, ein Handtuch, ein Tragsack, ein Salzsack, zwei Mehlsäcke, die Schmalzwaage, die Zahnwaage, Kessel und Maßkandl, ein Eisenhafen samt Deckel, ein Dreifuß, verschiedene Schmalzpfannen eine Käsekelle und eine Schöpfkelle, ein Küchenspieß, und ein 'Seichgatzl', sowie weitere genannte Gegenstände.
Erzherzog Ferdinand II. hat am 9. 10 1590 dem Hans Schwaickhofer und dem Michael Pradler einen Lehenbrief über einen Anger auf der Alm Melän am Wattenberg ausgestellt. Diesen Anger haben sie dem Oberpfleger des Stadtspitals von Hall Zyprian Ober verkauft und Erzherzog Ferdinand II. belehnt nun das Spital.;
Siegler: Erzherzog Ferdinand II. (Sekretsiegel)
Alter: 69
Alter: 33; Stark verweste Leiche wurde am 18.8.1912 am Nordabhang des Hafelekars gefunden. Identifizierung nach den Visitenkarten. Wurde nach Mühlau in die Totenkapelle gebracht. Stammte aus Schaffhausen.
Alter: 31; Tourist aus Kiefersfelden. Wurde jahrelang vermisst. Seine Leiche wurde erst am 6.10.1914 entdeckt und in die Heimatgemeinde überführt.
Alter: 26; Kaufmann aus Hamm, erschoss sich in einem Heustadel. Evangelisches Bekenntnis, daher kam Pastor aus Innsbruck zur Beerdigung.
Alter: 6; Tochter des Bäckermeisters. Fiel am 22.9. in ein Schaff mit heißem Wasser und erlitt schwere Verbrennungen. Starb daran 3 Tage später.
Alter: 62; Arbeiter aus Böhmen, erhängte sich am Dachboden.
Alter: 2; Tochter eines Wirtes in Holzleiten.
Alter: 22; Student aus München. Erschoss sich ein einem Hotelzimmer. Verfasste einen Abschiedsbrief, aber Gründe der Tat unbekannt.
Alter: 31; Wurde nach einer Tour im Sellraintal vermisst. Seine Leiche am 6.10.1914 bei der Liesener Alm gefunden. War Sohn eines Wirtes in Mühlbach/Oberbayern.
Alter: 22; Student der Militärarzneischule aus München. Wollte mit 2 Begleiter den Guffert besteigen. Hatten sich verstiegen. Beim Rückklettern stürzte Opfer über 200m tief ab. Konnte von einer Rettungsgruppe nur noch tot geborgen werden.
Alter: 51; Stürzte aus einem Fenster der Villa Schöneck und starb an den Verletzungen. Stammte aus Weer.
Erzherzog Ferdinand II. bestätigt ein 6%iges Darlehen von 400 Gulden von Hans Jakob Gienger, Dechant in Spittal am Phyrn, an die Hofkammer und verschreibt die Zinsen auf das Salzmairlamt in Hall.;
Siegler: Erzherzog Ferdinand II.
Anstellungsdekret für Johann Etzelsberger, Bauers sohn am Kollniggut in der Dämmer als Jäger des gepachteten Jagdreviers des ehemaligen salzburgischen Staatsforstes Lengberg.
Niklaus Schedle, Bauersmann von Bogen, läßt den von seinem Vater Anton Schedle geerbten Acker auf dem Resenbichl freihändig versteigern. Er wird von Johann Weyrather um 48 Gulden gekauft.
Alter: 45; Ertrank, möglicherweise nach einem epileptischen Anfall.
Namensliste der Verpflichteten zum Fleischholen, wenn ein Vieh verunglückt. Die Stückzahlen des Viehs schwanken pro Person zwischen ein und sieben Stück. Von den ca. 60 Verpflichteten sind Rochus Pirchner und Johann Haid mit 7 Stück, Anton Pfefferle mit 6 Stück, Franz Schatz, Mathias Mahringer, Josef Pcrktold und Johann Kravogel mit je 5 Stück verpflichtet.
Alter: 37; Senn, wollte nach Gämsen ausschauen. Stürzte am Bürglkopf über 100m in die Tiefe.
Alter: 40; Italienischer Maurerpolier bei der Mittenwaldbahn. Wurde am 29.8. von einem böhmischen Arbeiter überfallen und durch Messerstiche schwer verletzt. Starb nun im Spital von Innsbruck. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 12.12.1911, 9: Angeklagt wurde Albert Loistl (23 Jahre). Mino war sein Vorarbeiter, der seine Leistungsfähigkeit einschätzen musste. Wurde danach bezahlt. Täter glaubte, die sei zu gering. Trafen in einem Gasthaus aufeinander. Beim Heimgang überfiel der Täter sein Opfer und stach ihm mehrmals in den Unterleib. Urteil: Tod durch den Stang!
Alter: 36; Wollte mit einem Kollegen die Parseierspitze ersteigen. Glitt aus, stürzte nur wenige Meter ab, aber verletzte sich dennoch tödlich. Stammte aus Göttingen und war Bahnbediensteter. Wurde in Grins begraben.
Alter: 32; Arbeiter in der Fa. Schretter. Betrat das Transformatorenhaus und ignorierte Rufe zur Vorsicht. Griff in eine Hochspannungsleitung und wurde auf der Stelle getötet.
Alter: 55; Gattin des Pracherbauern in Linstal. Wurde lange vermisst. Ihre Leiche wurde am 20.9. in OÖ aus dem Inn gezogen und dort begraben. Litt an religiösem Wahn.
Alter: crika 30; Vorerst unbekannter Mann erschoss sich in der Sillschlucht.
Alter: 4; Pflegekind der Fam. Nöckl. Stürzte aus dem Fenster im 1. Stock auf die Straße und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 50; Bauer. Beim Binden einer Holzfuhre riss ein Strick und er wurde über die Böschung der Kaunertalstraße in den Faggenbach geschleudert, wo er ertrank.
Alter: 3; Kind eines Bahnbediensteten. Fiel in der Nähe des Bahnhofes in den Inn. War mit Mutter auf Besuch.
Alter: 60; Fiel vor ca. 3 Wochen mit dem Kopf auf den Boden. Brach durch ein Brett auf ihrem Balkon. Starb später an den Verletzungen.
In der Landgeriditskanzlei wird die Beschwerde des Gemeindevorstehers von Tarrenz Gottlieb Schennach wegen der Weideübertretungen auf den Prennjurgütern (Prenjurgütern) gegen die Gemeinde Obermarkt vorgetragen. Zur Schadensfeststellung wird eine Tagsatzung festgelegt. Die Gemeinde Obermarkt ist durch Anton Pfefferle und Johann Josef Anbacher und Baumeister Paul Walchvertreten, Tarrenz durch Philipp Lang, Bernhard Fiirruter, Gottlieb Schennach, Franz Auer und Franz Josef Kirschner. Im Vergleich wird der Gemeinde Imst das Recht zugesprochen, die Herbstweide wie bisher mit den Tarrenzern zu teilen, jedoch mit der Einschränkung, ihr Vieh 6 Tage nach Michaeli erstmals aufzutreiben. Sollten auf den Prennjurgütern (Prenjurgütern) noch Feldfrüchte stehen, so ist mit dem Viehauflrieb zuzuwarten. Dafür ist Tarrenz berechtigt, die zur Gemeinde Imst gehörigen Grundstücke zu Prennjur (Pränjur) abzuweiden.
Dienstrevers des Thomas Perlocher von Rum als Zieglmeister der Stadt Hall. Sein Bruder Martin Perlocher von Thaur bürgt ebenfalls. 237;
Siegler: Paul Alber, Pfleger von Thaur
Alter: 63; Erlitt bei einem Sturz tödliche Brustverletzungen.
Zirkulare des Guberniums gegen das Tabakrauchen von Schulern Lehr- und Frabriksjungen
Josef Bratscher, Handelsmann in Hindelang beantragt, daß er ein Guthaben mit dem Wirt zum Wilden Mann wechseln will. Er übernimmt von Tautscher ein Guthaben von Anton Klim und überträgt dafür denselben Betrag von 22 Gulden 51 dem Johann Weirather in Bogen. Weirather verspricht dem lauf scher, diese zedierte Schuld zu bezahlen.
Alter: [unklar]; Schuster, vagabundierend, stürzte in der Nähe des Prügelbaues über die Ufermauer und kollerte in den Inn. Wurde fortgetragen.
Alter: 26; Sohn der Postwirtin. Geriet mit Gottfried Pallhuber (22 Jahre), Bahnarbeiter in Wörgl, in Streit. Dieser stieß dem Opfer im stark alkoholisierten Zustand ein Messer in die Brust. Starb bald darauf. Täter wurde kurze Zeit später verhaftet. Stammte aus Niederdorf im Pustertal. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 16.9.1911, 5: Totschlag von den Geschworenen bejaht, Überschreitung der Notwehr. Urteil: 4 Monate schwerer Arrest (!?).
Alter: 67; Leiche mit schweren Brandwunden wurde in einem Steinbruch beim Hußlhof gefunden. Später identifiziert als unterstandslose Frau aus Vorarlberg.
Alter: 48; Tagelöhner, in Zell/Ziller wohnhaft, ist im Wimmertalgrund beim Edelweißsuchen tödlich abgestürzt.
Alter: 73; Kleinhäusler. Riesige Brandkatastrophe in Zams. 45 Häuser incl. Kirche vernichtet. Schaden ca. 1,5 Mio. Kronen. Ausgebroch im Gasthaus „Zum Hirschen“. Große Hitze und Trockenheit der letzten Tage. Opfer wurde erst später vermisst. Seine Leiche am 25.8. in den Ruinen entdeckt.