Abschrift der Priviligierung der Stadt Hall durch Kaiser Leopold I. aus dem Jahre 1697.
Siegler der Abschrift: Rudolf Beyer, oö. Regimentssekretär und Regi strator
Alter: 54; Maurer aus Glurns. War in Zell/Ziller im Krankenhaus. Nach seiner Genesung wollte er durch den Zillergrund ins Tauferertal gelangen. Seine Leiche wurde am 9.6. unterhalb des Jochüberganges gefunden.
Alter: 2.5; Tochter eines Bahnwächters. Versuchte das Bahngeleise vor einem Zug zu überqueren. Wurde allerdings von diesem erfasst und zur Seite geschleudert. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 60; Mittellose, schwerhörige Frau, wurde in der Herzog-Otto-Straße von einem Auto überfahren und schwer verletzt. Starb bald darauf im Innsbrucker Krankenhaus.
Alter: 15; Bauernsohn, wollte ein Pferd auf die Weide bringen. Dieses schlug plötzlich aus und traf das Opfer an der Stirn. Starb einen Tag später an den Verletzungen.
Alter: 30; Kaminkehrergehilfe und bekannter Alpinist. Beim Durchklettern der Schüsselkar-Südwand brach ein Felsblock los, der das Sicherungsseil durchschlug. Stürzte 60m tief auf eine Felsnase ab und verletzte sich schwer. Starb am Transport aus der Leutasch. Wurde in Mutters begraben.
Alter: 42; Bauer, fuhr mit seinem Fahrrad im Gröber Tobel über den Straßenrand. Stürzte über eine steile Felsrinne in den Bach ab. Wurde noch schwerverletzt gefunden, starb aber bald darauf.
Alter: 15; Tochter des Bixerbauern mit Beziehungsproblemen. Erschoss sich im Schlafzimmer ihrer Eltern.
Alter: 24; Bautechniker aus Landeck. Wollte den Ostgrat der Zirmspitze überqueren und stürzte dabei über eine 300m lange Schneerinne ab. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 74; Wurde tot im Straßengraben gefunden. Diagnose ergab Bruch der Wirbelsäule. Dürfte von einem Auto niedergefahren worden sein. Später allerdings auf Ertrinken umgedeutet.
Alter: 43; Maurer, fuhr am 23.6. mit seinem Rad Richtung St. Johann. Dabei rollte er ein 2. Rad neben sich her. Bei einer Begegnung mit einem Auto geriet er ins Trudeln und wurde niedergefahren. Erlag eine Woche später seinen Verletzungen im Krankenhaus Kitzbühel. Wurde in Going beerdigt.
Alter: [unklar]; Bundesbahnpensionist. Seine Leiche wurde in Mühldorf (Bayern) aus dem Inn gezogen.
Alter: 4.5
Kaiser Leopold I. erneuert jenes Privileg, welches Heinrich, König von Böhmen, 1326 der Stadt Hall bezüglich der Konkursverhandlungen vor dem Stadtgericht erteilt hat (vgl. Urk. Nr. 6a)
Siegler: Kaiser Leopold I.
Alter: 27; Gattin eines Gendarmeriebeamten. Starb an einer Leuchgasvergiftung.
Alter: 37; Tourist aus Mährisch-Ostrau. Wollte mit einem Kollegen den Patteriol besteigen, glitt aus und stürzte 50m in die Tiefe. Ein Bergungstrupp fand ihn bereits tot auf.
Alter: 55; Kaufmann mit finanziellen Problemen. Tod durch Erhängen.
Alter: 22; Student aus Budapest. Stieß mit seinem Motorrad gegen ein Auto. Wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus Kufstein gebracht, wo er am Folgetag verstarb.
Alter: 31; Kassier bei der Patscherkofelbahn. Tod durch Erschießen. Dten aus
Alter: 30; Gattin eines Bahnbediensteten. Wollte am Bahndamm Kräuter sammeln. Wurde von einem Zug erfasst und zu Boden geschleudert. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 27; War Mitfahrer bei einem Kollegen auf einem Motorrad. Wollten einen Schotter-LKW überholen, der aber unvermutet abbog. Kamen zu Sturz, wobei das Opfer tödlich verletzt wurde. Gerichtsverhandlung am 1.12.36 gegen den LKW Fahrer Peter Ascher und den Motorradfahrer Wilhelm Drixl. Beide wurden für schuldig befunden, je 6 Wochen strenger Arrest.
Alter: 6; Kind fiel beim Spielen in den Inn und wurde fortgetrieben. Seine Leiche wurde am 30.8. in Kranebitten aus dem Inn geborgen und in Inzing begraben.
Alter: 54; Opfer wurde am Innrain von einem Motorradfahrer mit Beiwagen erfasst und an eine Laterne geschleudert. Starb in der Innsbrucker Klinik. Gerichtsverhandlung gegen den Fachlehrer Anton B. am 25.11.36: Musste einem entgegen kommenden Auto ausweichen und erfasste mit dem Beiwagen das Opfer. Wegen einiger Unklarheiten zu 14 Tagen schweren Arrestes verurteilt.
Alter: 65; War am Heimweg von einem Begräbnis zu seinem Gut zwischen Brandenberg und Steinberg. Vermutlich durch Steinschlag wurde er in die Ache geschleudert. Da zur gleichen Zeit das Triftwasser abgelassen wurde, konnte seine Leiche erst in Kramsach geborgen werden.
Gregor Kirchmayr, oö. Regiments- und Troyer’scher Sekretär, als Vormund des Johann Stapf, Sohn des Hans Stapf und der Maria Riedl, stellt der Waldaufstiftung einen Revers über ein Kammerland aus dem Tenggenhof zu Amras aus, das er von dessen Onkel Franz Stapf, Gastgeborener zu Amras, gekauft hat.
Siegler: Gregor Kirchmayr
Alter: 66; Verletzte sich nach einem Sturz tödlich.
Alter: 14; Jugendlager am Achensee mit Schülern aus Wien. 5 davon versuchten mit ihrem Lehrer einen Aufstieg auf den Tristenkopf. Beim Abstieg rutsche das Opfer aus und stürzte über 80m tief ab. Starb noch am gleichen Tag an seinen Verletzungen.
Alter: 26; Wachmann, wollte einen Verdächtigen in der Altstadt anhalten, worauf dieser flüchtete. Bei der Verfolgung schoss dieser auf den Wachmann und verletzte ihn schwer. Starb bald darauf in der Innsbrucker Klinik. Große Trauerfeier in der Stadt und Überführung der Leiche nach Sillian.
Alter: 80; Bauer in Saurs. Wollte vor einem Materialzug die Geleise überqueren, wurde aber vom Waggon erfasst und überfahren. Starb noch an der Unfallstelle.
Alter: 23; Sohn eines Hüttenwirts und bekannter Bergführer. Versuchte mit 2 Kollegen die Erstbesteigung der Kuhljochspitz-Nordwand. Fiel ins Seil und konnte von seinen Kameraden nicht gehalten werden. Erlitt tödliche Kopfverletzungen. Wurde nach Zirl überführt.
Alter: 25; Arbeiter in der Tonfabrik aus Kärnten. Wollte im Inn baden, wurde von der Strömung erfasst und fortgetrieben. Leiche konnte nicht gefunden werden.
Alter: 24; Arbeiter aus Arzl/Innsbruck. War beim Brückenbau beschäftigt. Sollte Rollwägen abbremsen, geriet aber unter die Räder und wurde verletzt. Starb im Krankenhaus von Zams.
Alter: 32; Tourist aus München. Wollte vom Ostgrat auf den Westgrat der Dreitorspitze klettern, stürzte dabei aber 150m tief ab. Wurde von einem Bergeteam aus Leutasch geborgen.
Alter: 43; War im Burgwald mit Holzarbeiten beschäftigt. Wollte einen verklemmten Stamm mit Hacke und Zepin lösen. Unvermutet geriet dieser in Bewegung und erschlug das Opfer.
Alter: 21; Kenterte mit einem Faltboot kurz nach dem Start in Mayrhofen. Seine Mitfahrerin Dr. Emma Hörtnagl konnte sich retten, das Opfer wurde weiter abwärts aus dem Ziller geborgen. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.
Alter: 50; Bäuerin aus Falterschein/Zams, schwermütig. Erhängte sich im Stall.
Andreas Fermer, Pfannhausamtszinskassier von Hall, verkauft um 450 Gulden dem Dominik Zingnis zu Freienthum, Hofkammerrat und Salzmair von Hall, einen Acker von einem Tagbau beim Ziegelstadel im Haller Feld, der grundherrlich dem Spital untersteht.
Siegler: Andreas Fermer
Zeugen: Christof Wallpaeh von Schwanenfeld, Pfannhaus amtsrat; Matthias Vischer, Ptannhausamtskassier; Dominikus Zingnis
Alter: 26; Starb nach einem Sturz von einem Felsen.
Alter: 60; Bauer wurde schon seit Tagen vermisst. Großer Suchtrupp fand seine Leiche schließlich am Weg vom Gießenbach zur Eppzirler Scharte. War über einen steilen Abhang abgestürzt.
Alter: 73; Wurde bei Holzarbeiten in der Axamer Lizum von einem fallenden Baumstamm getroffen. Verletzungen wurden unterschätzt – er starb am Abend in seinem Haus.
Alter: 31; Fuhr mit ihrem Bräutigam per Motorrad von St. Johann ins Unterinntal. Dabei brach der vordere Rahmen des Motorrades und die Frau wurde nach vorne auf die Straße geschleudert. Starb an den schweren Kopfverletzungen im Kitzbühler Krankenhaus. Ihre Leiche wurde nach Judenburg überführt.
Alter: 67; War als Senner auf der Kasalm knapp hinter der bayrischen Grenze beschäftigt. Wurde beim Melken erschlagen. Vermutlich Raubmord. 2 Tatverdächtige wurden 2 Tage später in Rosenheim verhaftet.