Erzherzogin Claudia stellt dem Marlin Thanner, Bürgermeister von Rattenberg, eine Schuldverschreibung über 350 Gulden aus. Die jährlich anfallenden Zinsen von 17 Gulden 30 Kreuzer werden vom Münzamt Hall bezahlt.
Erzherzogin Claudia stellt dem Christof Forcher, Ratsbürger von Hall, eine Schuldverschreibung über 350 Gulden aus. Die jährlichen Zinsen von 17 Gulden 30 Kreuzer werden vom Münzamt Hall bezahlt.
Erzherzogin Claudia stellt den Brü dern Hans und Franz Jakob von Schwaz eine Schuldverschreibung über 150 Gulden aus. Die jährlichen Zinsen von 7 Gulden 30 Kreuzer werden vom Münzamt Hall bezahlt.
Mattheus Mayr von Oleins im Stubai stellt der Waldaufstiftung einen Revers über drei Viertel des Ulmhofes in Oleins aus, den er von seinem Vater Valtin Mayr übernommen hat.
Siegler: Andreas Gärtner, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Ferdinand Marstaller, Stadtschreiber und Bürger von Hall
Zeugen: Balthasar Kryner jenseits der Haller Innbrücke; Christof Jaguz, Tischler und Bürger von Hall; Franz Planckh, Diener des Stadtschreibers
Der verstorbene Balthasar Staudacher, Bürger meister von Hall, hat in seinem Testament eine Stiftung für die Nikolauskirche gemacht: Es soll jährlich nach dem Nikolaustag eine Seelenmesse gelesen werden und die zwei beim Kreuzaltar hängenden Engel besser beleuchtet werden. Dafür stiftet er 130 Gulden.
Siegler: Stefan Gifel, Stadtpfarrer von Hall; Stadt Hall
Andreas Nikolaus, Ratsbürger von Matrei, und Michael Mayr, Marktschreiber und Bürger von Matrei, geborenen vor Michael Freiseisen, Markirichter von Matrei, zu Protokoll, daß in dem zwischen den Brüdern Christof Lechner und Hans Lechner von Sillian im Pustertal aufgerichteten Unterhaltsbrief nur der Pflegesohn aufgenommen wurde.
Siegler: Michael Freiseisen; Martin Fux, Wirt, Gastgeborener und Ratsbürger von Matrrei
Erzherzogin Claudia teilt der oö. Regierung mit, daß die Hörmann’sche Verlassenschaftsabteilung für nächstets Monat festgesetzt ist und die Witwe mit ihren Ansprüchen bis dahin warten soll.
Schreiben des Spitaloberpflegers von Hall Adam Franz an den Landeshauptmann an der Etsch, daß Jaknb Sehgrafer seit nunmehr 13 Jahren den jährlichen Grundzins von 3 Yhren Most verweigert hat. Es werden Abschriften jener Urkunden beigelegt, die den rechtmäßigen Anspruch des Spitals beweisen. Fs wird u.a. der Ubergabsbrief der Getraud von Seoen, geborenerene von Embs, sowie der Kaufbrief des Spitals von 1473 erwähnt (vgl. Urk. Nrr. 181 und 196).
Hans Waidmann von Meran, seit 1610 Bevollmächtigter des Spitals von Hall, bestätigt, daß der Besitzer des Toldengutes in Tscherms jährlich 3 Yhren Most zu zinsen hat und bis 1628 auch geliefert hat.
Siegler: Hans Waidmann
nhalt wie Nr. 990
Siegler: Kaspar Haug; Matthias Schaiter
Zeugen: Hans Hermann, Ratsbürger von Meran; Hans Roth, Gerichtsgeschworener und Bürger von Meran
Margret, Schwester des verstorbenen Jakob des Chlain, verkauft dem Hl. Geist Spital zu Hall zwei Pfund Berner jährlichen Zins von ihrer Arbeit an der ersten Pfanne im Pfannhaus, welche ein 'peren' genannt wird und von ihrem Vater ererbt wurde. Von dieser Arbeit hatte das Spital schon bisher ein Pfund Berner erhalten.;
Siegler:
Zeugen: Niklaus von Steinhauser aus Pass eier, Salzmairl in Hall Andreas Halschreiber, Simon Chirmeyer, Hans Phfalhairner, Bürger zu Hall
Kaspar Haug, Stadt und Landrichter von Meran, bestätigt auf Verlangen des Hans Waidmann von Meran, Bevollmächtigter des Spitals von Hall, daß Matthias Schalter, Rigelhofer von Untermais, zu Protokoll gegeborenen hat, daß er 1599 von seinem Vorgänger Andreas Trenkwalder gehört hatte, daß das Toldengut jährlich 3 Yhren Wein als Grundzins für das Spital von Hall an den Rigelhof zu liefern hat. Seit 1628 weigert sich der jetzige Besitzer Jakob Sehgrafer mit dem Hinweis, das Spital solle ihm erst die Rechtsmäßigkeit der Forderung beweisen.
Siegler der Abschrift: Ferdinand Marstaller, Stadtschreiber und Bürger von Hall
Christof Schmid, Pflegesverwalter von Stein unter Lebenberg, bestätigt auf Verlangen des Hans Waidmann von Meran, Bevollmächtigter des Spitals von Hall, daß 1613 Christian Niderhofer das Toldengut dem Hans Wunderer und seiner Gattin Maria Niderhofer vererbt hat. 1626 kam es an Jakob Sehgrafer und seine Gattin Christina Wunderer.
Siegler: Christof Schmid
Hilebrandt Parth, Gerichtsschreiber von Stein unter Lebenberg, bestätigt auf Verlangen des Hans Waidmann von Meran, Bevollmächtigter des Spitals von Hall, den Wert des Toldengutes des Jakob Sehgrafer gemäß der jüngsten Steuerbereitung. Das Toldengut hat jährlich 3 Yhren Most dein Spital zu Hall zu liefern.
Siegler: Hilebrandt Parth
Hans Rauscher verkauft um 290 Gulden dem Matthias Kolbenberger einen Stadel auf der Lend. Die Bezahlung erfolgt bei Wilhelm Scharl, Zeuge des Geschäftes ist Balthasar Teyrl.
Seit nunmehr zwölf Jahren hat Jakob Sehgrafer von Tscherms keine Weinabgabe geleistet, weshalb das Spital von Hall, vertreten durch den Spitaloberpfleger Adam Franz, einen Ausstand von 36 Yhren Wein zu verzeichnen hat.
Michael Rüngger, Rädermachermeister und Bürger von Hall, hat von Michael Högwein d.J., Gastgeborener und Bürger von Hall, als Vormund des Simon Platianer, Sohn des Andreas Platianer d.Ä., einen Stadel am Kugelanger gekauft, den er zu einer Wohnung und einer Werkstätte ausbauen will. Die Stadt gibt dazu die Erlaubnis, wenn er zum Nachbarhaus eine Trennwand aufführt und einen entsprechend großen Platz vor dem Haus für die zu reparierenden Wägen schafft.
Siegler: Philipp Naupp, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Johann Sebastian Zehenntner, Diener des Stadt schreibers Ferdinand Marstaller, Bürger von Hall
Zeugen: Georg Sebald, Säckler und Bürger von Hall; Veit Spaunz, Seiler und Bürger von Hall
Gilg Mayr, Bäckermeister und Bürger von Hall, und seine Gattin Barbara Hueber, vertreten durch Christof Kittenrainer, Metzgermeister und Bürger von Hall, setzen sich in ihrem Testament gegenseitig als Erben ein. Lediglich Barbara Hueber bestimmt zusätzlich, daß bei ihrem Tod die Rosenkranzbruderschaft in Wüten 4 Gulden und die armen Leute 4 Star Brot erhalten sollen.
Siegler: Adam Franz, Bürgermeister von Hall Siegelbitte: Daniel Paur, Diener des Stadtschreibers Ferdinand Marstaller, Bürger von Hall
Zeugen: Hans Mang, Uhrmacher und Bürger von Hall; Ge org Singlsperger, Maler und Bürger von Hall
In mehreren Schreiben stellt Georg Straf, verheiratet mit einer Haller Bürgerstochter, die Bitte, ihn als Bürger in Hall aufzunehmen und ihm die Ausübung seines Handwerks zu erlauben. Das Haller Schneiderhandwerk war bisher dagegen, zwei Schnei- der namens Lienhard und Hans Kumpfmüller hatten ihn sogar bedroht, weil er zwischenzeitlich sein Gewerbe in Heiligkreuz 'am Herthauser Brückl' ausgeübt hat.
Matthias Petter, Gastgeborener und Bürger von Hall, und seine Gattin Ursula Meitinger, vertreten durch Hans Rauscher, Bürger von Hall, verkaufen dem Hans Anzinger, Münzwardein, ihren Turm, jetzt das Wirtshaus zum 'Goldenen Kreuz' am Unteren Platz bei der Brotbank in der Zaggigasse (= Schergentorgasse 2). Es grenzt im Osten an Eva Malleth, die Gattin Hans Anzingers, im Süden an die Gemeinde, im Westen an das andere Haus der Verkäufer und im Norden an das Zagglgassl (= Schergentorgasse).
Siegler: Philipp Naupp, Stadtrichter von Hall; Matthias Petter; Hans Rauscher Siegelbitte: Hans Segenhaus, Diener des Stadtschreibers Fer dinand Marstaller, Bürger von Hall
Zeugen: Dr. Johann Jakob Harrer, oo. Regimentsadvokat; Georg Schick, Amtschreiber des königlichen Damenstifts; Michael Worath d.J., Handelsherr und Bürger von Hall; Veit Fader, Handelsherr und Bürger von Hall
Traute, Witwe des Hans Sygwein, Bürger von Hall, ihr Sohn Hans und ihr Schwiegersohn Hans Taenhart von Rattenberg und dessen Gattin Barbara verkaufen dem Heinrich dem Präntlein, Bürger von Hall, ihren 'chrepen' an der zweiten Pfanne im Pfannhaus zu Hall mit allen Rechten und mit den 'knollen', die dazu gehören.;
Siegler:
Zeugen: Andreas der Rotkopf, Halschreiber zu Hall Franzisk ZeIher, Richter zu Hall, Andre Stich, Rudolf Fuchsmag, Heinrich Haunold, Chuncz Kaufmann, Peter Fürer, Chunrad Perger, Bürger zu Hall
nhalt wie Nr. 979
Die am,6. März 1639 verstorbene Maria Frick, in erster Ehe verheiratet mit Hans Teisslpach, Seiler und Bürger von Hali, in zweiter Ehe verheiratet mit Adam Eggl, Bürgermeister von Hall, hat in ihrem Testament vom 1. Juli 1638 dem Nikolausgotteshaus in Hall 300 Gulden für einen Jahrtag gestiftet. Ihre Kinder Michael Teisslpach, Gastgeborener und Bürger von Hall, Rosina Teisslpach, verheiratet mit Valtin Vogl, Fässer in Hall, und Bartholomeus Eggl, Büiger von Hall, übergeborenen nun die 300 Gulden.
Siegler: Konsistorium von Brixen; Stadt Hall; Michael Teisslpach; Bartholomeus Eggl; Abraham Hanns (Vertreter der Rosina Teisslpach)
Die Tiroler Landstände erhalten von der Stadt Hall ein Darlehen von 1400 Gulden, wofür jährlich 70 Gulden Zinsen fällig werden.
Siegler: Bernhard, Abt von Stams (1639 datiertes Wappen); Mareus, Propst von Neustift (Prälatenstand); Hans Georg Khuen von Belasy (Adelsstand); Jakob Trapp (Adelsstand); Tobias Ziegler, Ratsbürger von Meran (Bürgerstand): Georg Isinger, Gastgeborener und Ratsbürger von Innsbruck (Bürgerstand); Dr. Stefan Ingram (Bauernstand); Johann Paul Schluderbach, Gerichtsschreiber von Sonnenburg
Katharina Wild, verheiratet mit Thomas Salchner von Oleins im Stubai, vertreten durch Blasius Gleinser vom Hildebrandhof auf Gleins, stellt der Waldaufstiftung einen Revers über den halben Gleinserhof aus, den sie von ihrem ersten Gatten Christof Stippler
Eigenhändiges Schreiben des Dr. Hippolit Guarinoni, worin er von den Hornpacherischen Erben Kosten für Krankenbeharidlungen und ein Legat von 40-50 Gulden für die neue Kirche bei der Volderbrücke [ordert.
Mattheus Khern von Mils, Pfannhausamtsschaffer, hat von seiner Schwester Ursula Khern, verheiratet mit Hans Schauer, Gastgeborener und Bürger von Hall, einen Stadl vor dem Milsertor geerbt, der im Osten an den Gemeindegrund und Hans Prugger, im Süden an die Li ndstraße und Hans Prugger, im Sesten an Abraham Hans und in Norden an die Straße nach Mils grenzt. Dort darf er eine Wohnung einbauen, wenn er sich verpflichtet, diese nur an Inwohner von Hall zu vermieten und im Kriegsfall das Haus auf Wunsch der Stadt kostenlos abzureisen.
Aufstellung des Balthasar Staudacher, welche Aus gaben (29 Gulden 57 Kreuzer) er aus den ihm aus der Resenpergerischen Verlassenschaft übergeborenenen Geldern (34 Gulden 27 Kreuzer) bestritten hat.
Abrechnung des neu erbauten Gotteshauses der vier Heiligen am Aichach, unterschrieben vom Stadtpfarrer Stefan Gifl und Dr. Hippolit Guarinoni.
Die Tiroler Landstände erhalten von der Nikolaus kirche in Hall ein Darlehen von 1250 Gulden, wofür jährlich 62 Gulden 30 Kreuzer Zinsen fällig werden.
Siegler: Paul, Abt von Stams (Prälatenstand); Mareus, Propst von Neustift (Prälatenstand); Veit Künigl (Auelsstand); Jakob Trapp (Adelsstand); Adam Azwanger, Ratsbürger von Bozen (Bürgerstand); Paul Atlmayr, Ratsbürger von Innsbruck (Bürgerstand); Johann Baptist Töpßl von Eppan (Bauernstand); Johann Paul Schluderpacher, Landgerichtsschreiber von Sonnenburg (Bauernstand)
Georg Wagner, Ratsbürger von Hall, stiftet für einen Seelengoltesdienst für seinen verstorbenen Bruder Mattheus Wagner eine Schuldverschreibung über 775 Gulden bei der Saline (vgl. Urk. Nrr. 969 und 970).
Siegler: Georg Wagner
Anna von Hohenklingen, Tochter des verstorbenen Herrn Randolf von Pradell von Villanders, bestätigt, daß sie ein Fuder Wein von einem Weingarten zu Geraute oberhalb Klausen, welches ihr Vater von Chunrad dem Kummerlein gekauft hatte, um 31 Mark Bemer Meraner Münze dem Hänsel, Sohn des verstorbenen Niklaus des Zürlers, wieder verkauft hat.;
Siegler:
Zeugen: Ludwig, Richter zu Brixen Chunrad von Pradel, Chorherr zu Brixen, Heinrich Ainchum, Reinhard von Hannspach, Diener der Anna von Hohenklingen
Erzherzogin Claudia stellt dem Georg Wagner, Ratsbürger von Hall, eine Schuldverschreibung über 775 Gulden auf die Saline aus.
Siegler: Erzherzogin Claudia
Uriel Möst, oö. Rat und Kammermeister, bestätigt dem Georg Wagner, Ratsbürger von Hall, eine Schuldverschreibung über 775 Guiden auf die Saline Hall.
Siegler: Uriel Möst
Schreiben der Regierung, die Stadt Hall soll endlich der am 31. November 1635 ergangenen Aufforderung Nachkommen und Abschriften ihrer Stadt- und Marktprivilegien vorlegen. Dies im Zusammenhang mit der Privilegienverleihung an die Stadt Innsbruck im Jahre 1239.
Schreiben der Brixner Consistorial räte an den Dechant von Innsbruck Johann Mayr, daß Stefan Gifel neuer Stadtpfarrer in Hall ist. Der baufällige Widum in Hall soll mit einem Teil des Erbes des alten Pfarrers renoviert weroen.
Erzherzogin Claudia präsentiert dem Brixner Bischof Wilhelm nach dem Tode des Christof Wenig als neuen Stadtpfarrer von Hall Stefan Gifel.
Kaplan Stefan Gifl sucht bei der Stadt nach dem Abgang von Nikolaus Lorenz um die freie Spitalpfarrerstelle an. Diese ist nicht abgeneigt, Gifl als neuen Spitalpfarrer dem Stadtpfarrer zu präsentieren.
Bürgermeister und Rat der Stadt Zürich teilen der Stadt Hall mit, daß der Zürcher Bürger Hans Rudolf Werdmüller trotz des bereits verstrichenen Termins Ansprüche in der Höhe von 400 Gulden auf das Erbe des Lorenz Graf von Hall anmeldet. Das TerminVersäumnis sei nicht Schuld Werdmüllers.
nstruktion und Ordnung für David Zigl und Balthasar Teyrl, städtische Fleischaufschreiber und aufschläger bei der Fleischbank.
Bartholomeus Reinisch vom Zirggenhof in Stubai stellt der Waldaufstiftung einen Revers über den Zirggenhof oberhalb von Mieders aus, den er von seinem Vater Michael Reinisch von Mieders übernommen hat,
Siegler: Bartholomeus Eggl, Stadtrichter von Hall Sigelbitte: Ferdinand.Marstaller, Stadtschreiber und Bürger von Hall
Zeugen: Jakob Premb von Wattens; Oswald Wopfner von Volderwaid; Paul Reinisch von Schönberg
(?) Aufstellung jener 12 Schuldbriefe über insgesamt 6600 Gulden, die Stefan Gifel, Stadtpfarrer von Hall, der Nikolauskirche zur besseren Finanzierung der Musik überläßt.
(Valentin) Hall: Herzog Albrecht IV. von Osterreich bestätigt der Stadt Hall alle Privilegien, die sie bisher besaß.;
Siegler: Albrecht IV.
Sebastian Herolt von Tulfes stellt der Waldauf stiftung einen Revers über das Baurecht von 15 Anteilen (Lüss) am unteren Neurauth in Tulfes aus.
Siegler: Michael Deisslpach, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Ferdinand Marstaller, Stadtschreiber und Bürger von Hall
Zeugen: Christof Miller von Volderwald; Mattheus Hopfner von Tulfes; Jeremias Kolb, Diener des Stadtschreibers
Schreiben der Regierung an Hans von Wolkenstein, Landeshauptmann an der Etsch, er solle zum Ansuchen Dr. Hippolit Guarinonis von Hall um Verleihung eines Glasherstellungsund -handelspmonopols in der Grafschaft Tirol Stellung nehmen. Beiliegend das eigenhändig geschriebene Gesuch Guarinonis, worin er seine bisherigen Erfahrungen mit der Glasherstellung und -handel, wie er ihn 1615 von Höchstetter übernommen und nunmehr seit 18 Jahren betreibt, schildert.
Ambrosius Singer von Axams stellt der Waldauf stiftung einen Revers über ein halbes Lehen in Birgitz, Baumkirchnergut genannt, aus.
Siegler: David Zigl, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Jeremias Kolb, Diener des Stadtschreibers Fer dinand Marstaller, Bürger von Hall
Zeugen: Christian Schober von Mils; Christian Prugger von Baumkirchen; Jeremias Kolb
Die Vertreter der Tiroler Landstände erhalten von der Stadt Hall ein Darlehen von 2400 Gulden für die Landesverteidigung, wofür jährlich 120 Gulden Zinsen fällig werden.
Siegler: Paul, Abt von Slams (Prälatenstand); Mareus, Propst von Neustift (Prälatenstand); Christof von Welsberg (Adel); Jakob Trapp (Adel); Hans Khauffmann, Stadtschreiber und Ratsbürger von Meran (Bürger); Paul Allmayr, Ratsbürger von Innsbruck (Bürger); Christof Leyß von Kaltem (Bauernstand); (,eorg Payr (Bauernstand)