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Archivistische beschrijving
1775 ca.
AT GemA Grän 7-9-69 · Stuk · 1775
Part of Gemeindeverwaltung

Realientaxation der Gemeinde Haldensee in der Pfarre Tannheim mit den Katasternummern 1658 bis 2294. Hinsichtlich der Klassifikation bezieht sich vorliegender Bd. Nr. 70 auf die Vorbemerkungen im Bd. Nr. 65, welche beim Dorf Rauth beigefügt sind. Die sonstige Vorgangsweise bei der Erhebung der Grundsteuerpflichtigen ist dem Bd. Nr. 7 vom Markt Reutte zu entnehmen. Bezüglich der Bonität der Grundstücke wird darauf verwiesen, daß durch dieses Dorf der Edebach fließt, der durch viel mühevolle Tagschichten erst jüngsthin wieder große Unkosten verursachte. Um den gemeinschaftlichen Arbeiten beim Archenbau gemäß Instruktion nachkommen zu können, wird jede Hausfläche von der ersten in die dritte Steuerklasse versetzt. Zudem überschwemmt der landesfürstliche Haldensee öfters die Güter, weshalb die geschädigten Gründe in der Bewertung herabgesetzt wurden. In der Reihenfolge der Hausnummern werden die Eigentümer mit sämtlichen Grundstücken und deren Anrainern, die Fläche, die Flurnamen und die Taxierung verbüchert. Entsprechend der Anlage des Theresianischen Grundsteuerkatasters werden die Grundstücke durchnumeriert. Auffallend ist, daß kein einziges Grundstück mit Grundzins belastet ist, somit keinem Grundherrn untersteht. Es sind über 600 Liegenschaften detailliert beschrieben, doch sind keine Veränderungen nachgetragen.

1841 Dez. 12 Grän
AT GemA Grän 7-9-68 · Stuk · 1841-12-12
Part of Gemeindeverwaltung

Schuldobligation der Gemeinde Grän über 250 Gulden welche schon am 12. Feber 1832 bei Johanna Falger von Holzgau wirksam geworden war. Dieser Betrag wurde am 7. Dez. 1841 von Johann Georg Knittel, Handelsmann von Elbigenalp, der Johanna Falger verh. Geis in Oberstockach lt. Quittung zurückbezahlt. Knittel überläßt die 250 Gulden nunmehr dem Johann Beßler von Haldensee. Somit schuldet Grän dieses Kapital in Solidarhaftung dem Kreditgeber Johann Beßler zu einem jährlichen Zinssatz von 4 % zu Martini. Quittungsvermerk vom 18. Jän. 1857 durch Johann Besler. Unterschrift: Johann Wießer, Vorsteher und weitere 20 Gemeindebürger sowie Johann Besler Zeugen: Josef Zobl, Mang Anton Hold und Franz GutheinzOriginal Papier Doppelbl. mit Orig. Unterschriften und Gebührenstempel

1841 Jän. 9 Reutte
AT GemA Grän 7-9-67 · Stuk · 1841-01-09
Part of Gemeindeverwaltung

Das Landgericht teilt dem Vorsteher zu Grän mit, daß die bei Gericht hinterlegten Gelder für den Schanzbau und die Feuerspritze (vgl. Nr. 82) nunmehr abgerechnet sind. Demnach erhält Grän 55 Gulden 54 kr an Rückvergütung mit der Auflage, den Empfang zu bestätigen und den Betrag nachweislich gut zu verzinsen. Wegen der gebotenen Anschaffung der Feuerspritze ist kein Einspruch möglich.

1841 Jän. 8 Reutte
AT GemA Grän 7-9-66 · Stuk · 1841-01-08
Part of Gemeindeverwaltung

Abrechnung des Gerichtes Ehrenberg mit den Gemeinden Nesselwengle, Grän, Thannheim, Zöblen Schattwald und Jungholz wegen des erübrigten Schanzbaugeldes und der Anschaffung von Feuerlöschspritzen. Et. Protokoll haben Thannheim und Jungholz aus dem Schanzbau noch 1278 Gulden Guthaben, welches nach Bezahlung der Feuerspritze für Thannheim (600 Gulden und Verkauf der alten Thannheimer Spritze an Grän (200 Gulden nach dem Steuerfuß auf die sechs genannten Gemeinden aufzuteilen ist. Von den verbleibenden 627 Gulden erhält Grän 55 Gulden 54 kr.

1832 Feber 1 Reutte
AT GemA Grän 7-9-65 · Stuk · 1832-02-01
Part of Gemeindeverwaltung

Steuervorschreibung an die Gemeinde Grähn für die Erwerbssteuer 1832, welche bis 15. Feber von nachstehenden Parteien von der Gemeindevorstehung einzutreiben und nach Reutte zu erlegen ist: Johann Weiß, Müller, Johanna Pflauder, Bäckerin, Johann Zobl, Schmied, Sebastian Pflauder, Wirt, Josef Gschwender, Schäfler, Josef Anton Schedle, Krämer, Josef Zobl, Schuhmacher (alle Grähn), Xaver Schorer, Müller, Matthias Gutheinz, Schuhmacher, Josef Bäßler, Gamhändler, Josef Rief, Schäfler, Josef Gutheinz, Schuhmacher (alle Haldensee), Josef Rief, Schäfler (Grähn), Konrad Fichtl, Schreiner (Grähn), Johann Schedle, Schuhmacher (Haldensee), Ludwig Zobl, Kornhändler, Dominikus Rief, Schuhmacher, Josef Schedle, Händler (alle Grähn) und Josef Brecheler, Gerber, (Haldensee). Die Steuer beträgt je Betrieb 1 Gulden nur der Gamhändler steuert 2 Gulden Das Steueraufkommen für 21 Gewerbe beträgt somit 22 Gulden

1829 April 17 Reutte
AT GemA Grän 7-9-64 · Stuk · 1829-04-17
Part of Gemeindeverwaltung

Die Gemeindevorstehung zu Grähn verkauft an das Ärar den nötigen Baugrund zur Erbauung eines Zollhauses und einer Gartenanlage für das Amt Enge im Ausmaß von 75 1/2 Quadratklaftem zum freien Eigentum. Dieser Baugrund kann im sog. Wolfhaag in beliebiger Richtung gewählt werden, wofür 25 Gulden 10 kr. als Kaufpreis nach erfolgter Ratifikation dieses Kaufvertrages fällig werden. Il/Grän Die auf diesem Grund haftenden Lasten und Kauferrichtungskosten übernimmt das Ärar. Der Kaufvertrag ist vom k.k. Mautoberamt Reutte ausgestellt und trägt den Genehmigungsvermerk der k.k. Gefallenverwaltung in Innsbruck vom 6. Juli 1829. Unterschriften: Sebastian Pflauder, Vorsteher Zeugen: Johann Zobl, Johann Schefer

1828 Juli 10 Reutte
AT GemA Grän 7-9-63 · Stuk · 1828-07-10
Part of Gemeindeverwaltung

Versicherungspolizze für die Feuerassekuranz der öffentlichen Gebäude bei der Gemeinde Grähn, Enge und Lumberg, welche lt. Grundbuchauszug vom Nov. 1827 für die Expositurkirche St. Wendelin in Grähn samt Widum und Schulhaus auf eine Versicherungssumme von 21.900 Gulden veranschlagt wird Die jährliche Prämie beträgt 3 ft. 39 kr, die Gewerbesteuer 1 Gulden 59 kr Berechnungsgrundlage für Kirche und Widum sind 3400 Gulden und für das Schulhaus 400 Gulden Unterschrift: Assekuranzvorstand Geizhofer

1823 April 21 Unterhöfen
AT GemA Grän 7-9-62 · Stuk · 1823-04-21
Part of Gemeindeverwaltung

Franz Xaver Schedle, Bürger und Metzgermeister im Markt Reutte, verkauft sämtlichen Gemeindeinsassen zu Grähn drei freie und eigene Weiden oder Grasrechte in den Grähner Gemeindsehehaften unter Kat. Nr. 6711, welche er von seinem Vater Johann Schedle geerbt hatte, um 86 Gulden Den Kaufbetrag hat der Verkäufer vom Gemeindevorstand Sebastian Pflauder bar erhalten, was er hiemit quittiert. Unterschriften: Johann Georg Zobl, Gerichtsanwalt, Xaver Schedle, Metzger, Sebastian Pflauder Zeugen: Thaddäus Erdt, Unterhöfen und Michael Brechler

1822 April 29 Tannheim
AT GemA Grän 7-9-61 · Stuk · 1822-04-29
Part of Gemeindeverwaltung

Die Xaver Wechsischen Eheleute und deren Kinder quittieren der Gemeinde Green, daß sie außerpfarrliche Personen und eine mittellose Familie sind und aus bloßer Gutmütigkeit seit zehn Jahren hier eine Unterkunft haben. Damit diese Gemeinde und die gesamte Pfarre Tannheim mit ihnen keinerlei Belastung habe, geben die Eheleute den verbindlichen Revers ab, nur so lange als Hintersassen auf Wohlgefallen und bis auf Widerruf ihre Wohnung in Green genießen zu wollen, als gegen sie keine Klagen Vorkommen. Unterschrift: Xaverius Wech

1822 Feber 19 Unterhöfen
AT GemA Grän 7-9-60 · Stuk · 1822-02-19
Part of Gemeindeverwaltung

Gerichtsanwalt Johann Georg Zobl stellt der Gemeinde Grän einen Revers aus, daß Franz Xaver Wech mit seiner Ehefrau als pfarrlicher Untertan des Drittels Ellmen im mittleren Lechtal bereits im neunten Jahr sich in der Gemeinde Grän aufhaltet. Nach Gesetzeslage ist ein ununterbrochener Aufenthalt von 12 Jahren erforderlich, um in der Gemeinde Grän als Gemeindemann aufgenommen werden zu müssen. Er will daher der Gemeinde die Befürchtung nehmen, sich als Gemeindebürger zu etablieren und versichert durch Revers, daß er auch bei mehr als zehnjährigem Aufenthalt in Grän keine Gemeinderechte beanspruchen werde, was durch den Gerichtsamtmann bestätigt wird.

1800 ca.
AT GemA Grän 7-9-59 · Stuk · 1800
Part of Gemeindeverwaltung

Katasterauszug über eine Liegenschaft samt Behausung des Simon Fiegenschuh samt zugehörigen Grundstücken. Von den 20 genannten Gründen wird der Wert zur Steuerbemessung veranschlagt und die Größe in Schritt angegeben. Ebenso wird die Lage und Art des Grundstückes beschrieben. Die Namen der Anrainer und die Parzellennummer werden ebenfalls vermerkt. Vom Steuertreiber Zobl werden für eine Bemessungsgrundlage von ca 150 Gulden zu einem Steuertermin 18 kr errechnet.

1781 Nov. 30 Heiterwang
AT GemA Grän 7-9-58 · Stuk · 1781-11-30
Part of Gemeindeverwaltung

Genannte 75 Gemeindsleute von Haiterwang bekunden, daß Johannes Rief, aus Kleinnesselwengl gebürtig, seine Theologiestudien beendet hat und dem Weltpriesterstand beitreten will. Dazu muß er bei der geistlichen Behörde einen Tischtitel beibringen, wozu er die Gemeinde gebeten hat. Sollte er daher nicht die notwendigen Lebensmittel aufbringen können, so verpflichten sich die Gemeindsleute von Haiterwang nach den Satzungen des Bistums Augsburg, ihm die notwendige Unterstützung lebenslänglich zukommen zu lassen, damit er standesgemäß leben und sich ernähren kann. Dies geloben Genannte dem Gerichtsschreiber Johann Konstanz Paur. Zeugen: Franz Karl Buchmann, Chirurg zu Biechlbach und Johannes Krank, Uhrmacher zu Lech in Aschau Siegler: Christoph Jakob von Sterzinger, Pfleger und Landrichter der Herrschaft Ehrenberg

1781 Juli 27 Tannheim
AT GemA Grän 7-9-57 · Stuk · 1781-07-27
Part of Gemeindeverwaltung

Durch Gerichtsamtmann Johann Georg Zobl wird zwischen den Gemeinden Gren, Näßlwengle und Haller die Grenzerneuerung auf dem Alpele Gessenwang, welche alle fünf bis sieben Jahre vorzunehmen ist, durch Ausschreibung und Einladung an die Stadt Füssen protokolliert. Zu obigem Termin erscheinen die Deputierten, welche den Zustand der Grenze und die Grenzmarken beschreiben, sowie die Markierung durch rote Farbe erneuern. Die Grüner beklagen sich über den schlechten Zustand des Füssener Zaunes. Bei der Renovierung waren der Gerichtsamtmann Johann Georg Zobl, der Ehrenberger Forstmeister Modest Schwarz, Forstknecht Xaver Rief, Josef Gutheinz, Klesler zu Nößlwengle und Anselm Peintner (12), von Liren Michael Zobl, Georg Frickh, Michael Schedle, Josef Unsinn, und die Knaben Josef und Johannes Zobl (17), von Füssen Stadtschreiber Josef Anton Stapf, Stadtbaumeister Johann Georg Paur, Johann Nepomuk Wanck, Müller, Anton Heisrer, Mang Alois Eisenhof und Johann Michael Roth, Steinhauers Sohn anwesend. Siegler: Johann Georg Zobl, Gerichtsamtmann

1778 Juli 17/18 Füssen
AT GemA Grän 7-9-56 · Stuk · 1778-07-17
Part of Gemeindeverwaltung

In Beantwortung auf Richter Sterzingers Vorhaltungen rechtfertigt sich Füssen, daß auf der Alpe von Gäsewang schon öfters mit großen Kosten ein Zaun errichtet, jedoch gleich wieder eingerissen worden sei. Man beklagt die großen Kosten für den geplanten Lechbrückenbau, washalb die Stadtkammer nicht den gesamten Zaun auf einmal finanzieren könne. Die Zaunerneuerung soll nächstes Jahr beginnen. Bis zur Fertigstellung will Füssen auf eigene Kosten einen Wächter aufstellen, welcher das Vieh vor Schaden schützen und bei Grenzverletzungen vertreiben soll. Der Gemeinde Grän wird von Richter Christoph Sterzinger unter Strafandrohung aufgetragen, jeden Schaden zu vermeiden.

1778 Juli 7 Reutte
AT GemA Grän 7-9-55 · Stuk · 1778-07-07
Part of Gemeindeverwaltung

Richter Christoph Sterzinger teilt dem Stadtbürgermeisteramt Füssen mit, daß er wegen des bei der Gemeinde Grän eingeklagten Schadens das Notwendige erlassen habe. Doch aus den vorgelegten Urkunden gehe zu Sterzingers Verwunderung ein ganz anderer Sachverhalt hervor, weshalb er eine unschuldige Gemeinde nicht bestrafen könne. Da der durch Fiissener Vieh angerichtete Schaden auf der Gräner Alpe Gessenwang wesentlich höher liege, wird an die bisher säumige Errichtung des Zaunes erinnert. Die von Grän schon lange betriebene Zaunerrichtung wurde von Füssen zwar versprochen, jedoch nie realisiert, obwohl ein Zaun zur Vorbeugung aller Klagen das beste Mittel wäre. Daher wird nochmals die Errichtung dieses Zaunes empfohlen und bei weiterer Verzögerung der Vollzug bei höherer Behörde angedroht.

1776 Jän. 18 Grän
AT GemA Grän 7-9-54 · Stuk · 1776-01-18
Part of Gemeindeverwaltung

Witwe Veronika Hörbst, vormals am Lumberg wohnhaft, hält sich nunmehr bei Josef Kneusle auf der Bog auf. Sie bekundet ihren freien Willen, daß nach ihrem Tode ein hölzernes Bildnis des Heilands im Gefängnis darstellend samt einem gemauerten Kerker im St. Wendelin-Gotteshaus in dem Gren aufzustellen ist. Die Holtzafel soll in der Art gleich dem St. Josef-Bildnis zu Zöblen und ähnlich dem St. Sebastian am Berg ausgeführt werden. Die anfallenden Kosten sind aus dem ihr gehörigen Fuder Heu zu bestreiten. Sollte die Verwirklichung dieser Willensmeinung undurchführbar sein, so will sie dafür eine Messe stiften. Unterschriften: Franz Ludwig Hueber, Frühmesser, Michael Zobel, Thomas Zobel und Josef Hible (?) Mit Einverständniserklärung der Verwandtschaft: Josef und Michael Rief, Matthias Hörbst

1775 ca.
AT GemA Grän 7-9-53 · Stuk · 1775
Part of Gemeindeverwaltung

Katasterauszug über eine Liegenschaft samt Behausung, Hof und Grundstücken, deren Größe, Lage und Flurbezeichnungen eine Taxierung von 967 Gulden 41 kr ergibt. Insgesamt werden 47 Grundstücke beschrieben, von denen das größte mit 64 Gulden 30 kr bewertet wird.

1764 April 30 Nesselwängle
AT GemA Grän 7-9-52 · Stuk · 1764-04-30
Part of Gemeindeverwaltung

Johann Martin Schedle, Georg Frickh und Johannes Miller aus dem Green bringen namens der Gemeinde vor, daß sie durch Johann Stadler im unteren Geschwendt in ihrer Ehre verletzt wurden. Um einen Rechtsstreit zu vermeiden, wird unter Vermittlung der Schiedsmänner nach vielem Zureden die Rücknahme der Beleidigungen erwirkt. Der beklagte Stadler erklärt, daß er nicht wissentlich gegen die Gemeinde gehandelt oder geredet habe. Sollte es trotzdem geschehen sein, so war dies nicht aus bösem Willen, sondern wegen seiner damaligen Trunkenheit geschehen, was er aus Liebe und Ehre hiemit widerrufe. Unterschriften: Matthäus Tauscher, Gerichtsamtmann, Matthäus Rief, Forstknecht, Josef Guetheinz und Johann Tauscher, als Zeugen

1762 Aug. 7
AT GemA Grän 7-9-51 · Stuk · 1762-08-07
Part of Gemeindeverwaltung

Die Pfarre Tannheimb wird nach einer gemeinsamen Entschließung (einschließlich Grenn) an die Herrschaft Ehmberg wegen des veränderten Geldkurses in mehreren Beschwerdepunkten in einer Bittschrift vorstellig. Sie ersucht, die Dispens für einen 10%-Aufschlag, wie er bis Ende 1761 beim Reichskurs üblich war, beibehalten zu dürfen und alle Einnahmen und Ausgaben weiterhin so abrechnen zu dürfen, weil das Gericht Ehrenberg an das Allgeu und Schwaben grenze und weil sich von 500 Haushaben zur Sommerszeit 300 als Maurer etc. im Ausland befinden und sie von jedem Gulden bei der Umrechnung 15 kr verlieren. Somit verlören sie von 20 bis 30 Gulden ein Viertel des Sommerverdienstes. So könnten sie auch kein Vieh mehr kaufen, weil sich die Ausländer wegen des Umrechnungskurses scheuen, dieses nach Tannheim zu treiben Auch bei der Feilbietung einschließlich des Garns würden die Tannheimer diesen Kursverlust erleiden, da sie den meisten Handel mit dem Ausland betreiben müssen. Die ganze Talgemeinde sei aber bereit, alle Abgaben an die Behörden in tirolischem Patentgeld zu entrichten. In den übrigen Beschwerdepunkten hält man sich auf das bereits erfolgte Vorbringen des Gerichtsamtmannes weiter aufrecht. Unterschriften: Anton Grad, Georg Schraz, Jakob Egg, Andreas Rief, Josef Tauscher und Engelbert Freidling als Ausgeschossene

1743 Okt. 1
AT GemA Grän 7-9-50 · Stuk · 1743-10-01
Part of Gemeindeverwaltung

Bezugnehmend auf die Grenzbegehung von 1731 (vgl. Urk. Nr. 65) kommt es zwischen der ganzen Gemeinde Grenn und Nesselwengel samt den mitinteressierten Bai lenem mit der Stadt Füssen wegen der Grenner und Nesselwengler Viehweide diesseits des Jochs am Alpele Gessenwang zu einer Visitation und Markemeuerung. Der Zustand genannter Marken wird protokolliert, bis zum Lumberger Sehrofen beschrieben, die Lackierung der Marken mit roter Farbe und die Renovierung der Zäune mit dem eigenen Holz bis zum Frühling zugesagt. Die Begehung erfolgt durch Gerichtsamtmann Josef Tauscher, den Forstknecht Matthias Rief und dessen Sohn Xaver (8) sowie Johann Tauscher (11). Von Grenn sind Georg Zobel, Martin Schedl, Martin Miller, Matthias Frickh, Jörg Frickh, Hans Martin Schedle (18), Jörg Zobel (18) und Anton Millers Sohn anwesend. Füssen ist durch Amtsbürgermeister Pfaundler, Stadtschreiber Franz Anton Rieb, Rechnungsmeister Johann Peter Höß, Hans Adam Höß und Hans Michel jun. (16) vertreten. In beiliegender Abrechnung werden die Spesen, Diäten, Botengänge, Schreibgebühren und Zehrungskosten mit 9 Gulden 53 kr durch Tauscher abgerechnet, wovon es Nesselwengel 3 Gulden 17 kr und Grennn 6 Gulden 36 kr trifft. Siegler: Josef Tauscher, Gerichtsamtmann der Pfarre Tannheim

1731 Okt. 2
AT GemA Grän 7-9-49 · Stuk · 1731-10-02
Part of Gemeindeverwaltung

Bezugnehmend auf die letzte Grenzbegehung vom Jahre 1714 (vgl. Nr. 64) werden die Grenzmarken der Grener und Neselwengler Viehweide auf dem Jochalpele Gessenwang gemeinsam mit der Stadt Füessen alle fünf bis sieben Jahre durchgegangen und genannte Steine renoviert. Dabei bemängeln die Grener die schlechte Zaunerhaltung. Neben dem Gerichtsamtmann Josef Tauscher, Forstknecht Matthäus Rief und Sohn Josef Tauscher jun. (17) waren seitens der Grener Matheis Frickh, Martin Miller, Johannes Rieff, Martin Schedle, Johannes Zobl, Hans Zobl und dessen Sohn Jakob (17) und Jörg Zobls Sohn Johann Bartlmä (18) sowie Jörg Miller jun. (17) anwesend; von der Stadt Füssen Bürgermeister Johann Fischer, die Alpmeister Christian Angerer und Jakob Raim, Josef Prinz, sowie Mang Schuchter, Stadtmaurer. Siegler: Josef Tauscher, Gerichtsamtmann der Pfarre Tanheimb

1714 Sept. 4
AT GemA Grän 7-9-48 · Stuk · 1714-09-04
Part of Gemeindeverwaltung

Bei der zuletzt am 1. Sept. 1705 vorgegangenen Grenzbegehung auf der Alpe Gessenwang zwischen der Gemeinde Gren, Nesselwengl und Haller mit der Stadt Füessen wurde beschlossen, alle fünf bis sieben Jahre einer Renovierung der Grenze vorzunehmen, was somit namens der Interessenten durch den Gerichtsamtmann nach Einladung der Stadt Füessen geschieht. So wird nunmehr der durch Ungewitter abgekommene Markstein am Simmerle oder Jöchl erneuert und die Jahrzahl eingehauen. Die Steine 6 bis 1 betreffen alle Nesselwengl und wurden für unbedenklich gefunden, doch war der Zaun teilweise beschädigt. Auch die 12 Marksteine der Lener wurden bis zum Lumberger Schroten durchgegangen, vom Moos gesäubert und der Stein Nr. 12 erneuert. Dabei beklagen sich die Grener über den schlechten Zaun der Füssener, weshalb das Stadtvieh sie oft schädige. Statt der geforderten 10 Gulden Entschädigung werden dem Gerichtsamtmann 3 Gulden abgegolten. Bei der Begehung waren der Gerichtsamtmann, der herrschaftliche Forstknecht Jakob Rief und dessen 12jähriger Sohn Matthäus anwesend, weiters von Gren Michael Zobl, Schuster, Hansjörg Pfeffer, Georg Zobl, Anton Miller (20), Andreas und Peter Miller (14); von Füessen Postmeister und Bürgermeister Franz Socher, Stadtschreiber Johann Baptist Wächter, Hans Haller, Bierbrauer sowie die Alpmeister Matthias Griser und Johann Geisehof, Stadtmaurermeister Anton Dreer, Mang und Anton Geysenhof (18) und Hans Adam Höss (16). Siegler: Thomas Tauscher, Salzfaktor und Gerichtsamtmann der Pfarre Tan heimb

AT GemA Grän 7-9-47 · Stuk · 1521-01-06
Part of Gemeindeverwaltung

Vor Anton Horwart, Hauspfleger zu Ernberg vergleichen sich Füssen mit der Gemeinde Tanhaim wegen der zu Füssen gehörigen Alpe Gessenwang bezüglich eines von Kaiser Maximilian irrig gewährten Steuerprivilegs durch eine einmalige Abschlagszahlung von 15 Gulden 30 kr. Füssen ist durch Endris Segger, Ulrich Bürger und Stadtschreiber Heinrich Fridbold vertreten, Tanhaim durch Paul Zobel aus dem Grün, dzt. Amtmann zu Tanhaim, Hans Ruef am Berg, Jörg Weiharter aus dem Grün, Jörg Plockh zu der Kapelle, Hans Reckh ab der Halde, Konrad Zobel aus dem Wisly, Hans Reuttenman aus dem Junckhholtz, Merk Gaist zum Gaist, Sebastian Schratz zum Nesselwengly und Konrad Hindelang von Oberstorf. Bei Überreichung dieses Briefes müssen die Füssener denen von Tanhaim obgenannte Summe als ewigen Zins bezahlen, womit sie von aller Steuer, Reisgeld oder was sonst diesem Tal auferlegt werden sollte, befreit sind. Siegler: Anton Horwart, Pfleger zu Ernberg, und Rudolf von Hochenegkh zu Vilseck, dessen Junker

1520 Dez. 1
AT GemA Grän 7-9-46 · Stuk · 1520-12-01
Part of Gemeindeverwaltung

Kaiser Karl V., Graf zu Tirol, entscheidet zwischen Haldensee, Grün und Tanhaim einerseits und Füssen, Untertanen des Fürstbischofs von Augspurg, anderseits wegen eines strittigen Artikels aus dem alten Spruchbrief vom Jahre 1459, welcher die Grenze auf der Alpe Gessenwang lt. Insert zwar angibt, jedoch von den Streitparteien nicht verstanden wurde. Nach Lokalaugenschein durch die Kommission mit vier nicht genannten Vertrauensmännern einigen sich die Parteien gütlich. Die zwei Marken vom Nesselwängl Gehörd an bis zum Hohen Spitz, genannt Gugger, sollen so verbleiben. Die Grenze soll über das Töbelin bis zur Marktanne und gerade zum Schliffer direkt gegen den Ortmark Gugger, wo es in die Gehörd geht, an ein Tal und hinauf in einen hohen Spitz, genannt Gugger, verlaufen und mit numerierten Marksteinen samt Kreuzen versehen werden. Die von Grün und Haldensee dürfen über diese bezeichnet^ Grenze ohne Erlaubnis und Wissen der Füssener kein Vieh treiben. Siegler: Kaiser Karl V.

AT GemA Grän 7-9-45 · Stuk · 1459-05-30
Part of Gemeindeverwaltung

Zwischen dem Rat der Stadt Füssen einerseits und Haldensee, Gerün (Grüm) und Tannhaim anderseits kommt es wegen der Weide auf der Alpe Gessenwang vor Peter Milauner von Pettnaw, Richter zu Herttemberg, als von Herzog Sigmund in Insprugkh am 27. April 1459 (Freitag vor hl. Auffahrttag) bestellten Obmann, zur Streitbeilegung. Zur Tagfahrt erscheinen vor Ort Hans Schot, Pfleger von Füssen, Heinz Rueff und Jack Hochrawtter, und für Haldensee und Gerün Hans Busch von Zambs, Ruprecht Rupp von Naßareit, Hans Haller von Rewtti, Michel Jaufer von Silcz, Hans Rupp von Phaffenhofen und Tornas Teuffenprunn von Aschaw. Künftig sollen die von Füssen mit ihrem Vieh sowie mit Holz und Weide die Alpe Gessenwang bis an die in diesem Spruch genannte Grenze (dem sog. Schilf bis an die Gehörd zu einer Tanne im Tal und gerade hinauf zur Guckerspitz und weiter zur Nesselwangier Gehörd) nutzen. Jenseits dieser Grenze haben die von Füssen keinerlei Rechte. Auch die von Haldensee und Gerün haben oberhalb dieser Grenze keine Rechte. Zum Ausgleich zahlen die von Füssen am St. Veitstag denen von Haldensee und Gerün nach Tanhaim 50 Gulden Die Gerichts- und Zehrungskosten zahlt jeder Teil für sich selbst. Die Einhaltung dieses Spruchs geloben dem Obmann die Sendboten Weinhard Woroch, Bürger zu Füssen und Konrad Zobl von Gerün. Siegler: Peter Milauner als Obmann, Michael Jaufner von Sylcz, als Beisitzer für Haldensee und Gerün, sowie Hans Rusch von Zams, als Beisitzer für Füssen

Zonder titel
AT GemA Grän 7-9-44 · Reeks · 1859 - 1900
Part of Gemeindeverwaltung

Weitere signierte Stücke (Nr. 11/35-52) betreffen die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts und Nr. 11/53-60 das 20. Jahrhundert Es handelt sich dabei um Holzstreitigkeiten, den 1859 ersteigerten Haldensee, den Großbrand von 1865, Grenzmarken, Brückenerhaltung, Zuchtstierhaltung, Kaufverträge, Jagdpacht, Viehversicherung usw. Diese jüngeren Akten (nach 1850) wurden den Editionsrichtlinien entsprechend hier nicht aufgenommen.

1848 Mai 20 Haldensee
AT GemA Grän 7-9-43 · Stuk · 1848-05-20
Part of Gemeindeverwaltung

Die versammelte Gemeinde einigt sich, beim Tod eines Gemeindebürgers eine Betstunde abzuhalten und je Kommunikanten 1/2 kr für Wachsgeld und die Sterbemesse zu spenden.

1848 Jän. 23 Haldensee
AT GemA Grän 7-9-42 · Stuk · 1848-01-23
Part of Gemeindeverwaltung

Für die Fronschichten betr. den Bach wird ein Taglohn von 36 kr festgesetzt, wobei je Haus die beste Arbeitskraft heranzuziehen ist. Arbeitet eine Frau, sind 9 kr Entschädigung zu zahlen. Diese Vereinbarung wird vom Ausschuß Franz Gutheinz und weiteren 22 Beteiligten unterschrieben.

1846 Mai 20 Nesselwängle
AT GemA Grän 7-9-41 · Stuk · 1846-05-20
Part of Gemeindeverwaltung

Kirchpropst Phillipp Sprenger quittiert der Gemeinde Haldensee, vom Gemeindeausschuß Matthias Bischof die Schulden (119 Gulden 10 kr) an die Kirche Nesselwängle beglichen zu haben.

1846 Jän. 20 Haldensee
AT GemA Grän 7-9-40 · Stuk · 1846-01-20
Part of Gemeindeverwaltung

Matthäus Bischof vom Gemeindeausschuß Haldensee bekennt, dem Johann Besler 159 Gulden und genannte Zinsen für drei gekaufte Gemeindegründe zu schulden. Die Gemeinde verpflichtet sich, dem Kreditor dafür jährlich 4 % Zinsen zu geben, wobei einer für alle und alle für einen haften.

1845 Juli 11 Reutte
AT GemA Grän 7-9-39 · Stuk · 1845-07-11
Part of Gemeindeverwaltung

Anton Amman quittiert der Gemeindeparzelle Haldensee für die am 22. Dez. 1841 verkauften Weiderechte, von Johann Besler 200 Gulden erhalten zu haben. Zeugen: Michael Weirather und sein Sohn Rochus

1845 März 23 (1538 Juli 20)
AT GemA Grän 7-9-38 · Reeks · ? - 1845-03-23
Part of Gemeindeverwaltung

Vor dem Gerichtsverwalter zu Ehrenberg Wolfgang Kuen, Johann Hans Koch, Richter, Jörg Rauscher, Gerichtsschreiber und den Sprechern Bastian Renn und Konrad Burger von Tannheim vergleicht sich die Nachbarschaft zu Tannheim wegen der Gemeindeweide in Öden-Alp auf Tannheim mit der Nachbarschaft zu dem Haldensee und in Grän mit diesem Spruchbrief. Nach Augenschein kommen die Parteien gütlich überein, die Weidegründe zwischen ÖdenAlp und dem Gebirg, welche denen zu dem Haldensee und in Grän zugehören, zu vermarken. Neben genannten Grenzen wird eine Vereinbarung über Weidenutzung, Schneeflucht, Geißvieh, Wegnutzung usw. getroffen. Siegler: Wolfgang Kuen, Verwalter des Gerichtes Ehrenberg Hans Koch, Richter zu Ehrenberg

1842 Dez. 30 Reutte
AT GemA Grän 7-9-37 · Stuk · 1842-12-30
Part of Gemeindeverwaltung

Maler Johann Michael Wötzer quittiert, für gelieferte Farben und Vergoldungsarbeit an der St. Jakobs-Kapelle in Haldensee, von Johann Baptist Meisburger, Heiligenpfleger, 5 Gulden erhalten zu haben.

1842 Dez. 30 Reutte
AT GemA Grän 7-9-36 · Stuk · 1842-12-30
Part of Gemeindeverwaltung

Kupferschmied Sebastian Pacher quittiert den Erhalt von 5 Gulden an Baptist Meisburger von Haldensee.

1842 Mai 5
AT GemA Grän 7-9-35 · Stuk · 1842-05-05
Part of Gemeindeverwaltung

Anton Amman quittiert den Erhalt von 50 Gulden für eine verkaufte Weide. Für den Gemeindeausschuß Haldensee unterschreibt Johann Georg Rief.

1841 Dez. 22 Tannheim
AT GemA Grän 7-9-34 · Stuk · 1841-12-22
Part of Gemeindeverwaltung

Kaufbrief für die Gemeinde Haldensee von Johann Anton Amman zu Tannheim, von Dickachmühl, gewesener Adlerwirt zu Oberhöfen. Er verkauft der Gemeinde in dem Gemeindsberg drei Weiderechte um 200 Gulden

1837 Juni 12 Tannheim
AT GemA Grän 7-9-33 · Stuk · 1837-06-12
Part of Gemeindeverwaltung

Sebastian Pflauder, Vorsteher der Expositurgemeinde Grän, Johann Erd und Johann Brecheier schließen mit Heinrich Meisburger von Haldensee, Gemeinde Grän, vor dem Anwalt Matthias Zobl einen Vertrag wegen des Krankenzimmers für den mittellosen Klemens Hörmann von Haldensee. Meisburger hat auf Anra ten des Arztes für den Kranken mit Einverständnis der Gemeinde ein heizbares Zimmer an seine Behausung angebaut und unter genannten Bedingungen in sein Eigentum übernommen.

1834 Juli 24 Imst
AT GemA Grän 7-9-32 · Stuk · 1834-07-24
Part of Gemeindeverwaltung

Fischerei-Pachtvertrag auf dem Haldensee über sechs Jahre zwischen der k.k. Gefällenverwaltung (Rentamt Imst in Vertretung des Ärars) und dem Bestbieter Johann Brechler zu einem Jahreszins von 4 Gulden 10 kr. Zeugen: Mang Anton Hold, Matthäus Gutheinz, Johann Erdt, Gemeindevorstand

1834 Feber 12 Tannheim
AT GemA Grän 7-9-31 · Stuk · 1834-02-12
Part of Gemeindeverwaltung

Maria Barbara Besler, verehelichte Steiner von Oberhöfen überläßt ein Stück Grund mit zwei Fuder Heuboden im Haldenseer Feld, genannt Lippenwinkel, der Gemeinde Haldensee zu genannten Bedingungen.

1832 Nov. 2 Reutte
AT GemA Grän 7-9-30 · Stuk · 1832-11-02
Part of Gemeindeverwaltung

Die Klage der Gemeinde Haldensee gegen Franz Bader von Pfronten wegen Beschädigung des Waldes und der Weideplätze durch die Holztrift wird durch eine Entschädigung von 75 ft 36 kr und Überlassung von drei kleinen Wiesen erledigt. Künftig sollen die Dachsen für die Köhlerei dem Bader zugestanden werden. Um die Schäden gering zu halten, soll ein Augenschein vorgenommen werden.

1832 Juni 2 Reutte
AT GemA Grän 7-9-29 · Stuk · 1832-06-02
Part of Gemeindeverwaltung

Landrichter Marberger erinnert den Anwalt zu Tannheim, daß die Gemeinde Haldensee von der Pfarrgemeinde Tannheim noch ein Guthaben von 80 Gulden habe.

1831 Dez. 9 Unterhöfen
AT GemA Grän 7-9-28 · Stuk · 1831-12-09
Part of Gemeindeverwaltung

Josef Gugger und Franz Zobl als Bevollmächtigte der Gemeinde Haldensee werden beim Anwalt zu Tannheim, Matthäus Zobl, vorstellig, da durch große Wassergüsse und Murabbrüche in Edenalp Wälder weggerissen und die Verschüttung des Dorfes und der Felder befürchtet werde. Es wird daher ersucht, daß die Gemeinde Tannheim den gekauften Wald auf Edenalp nicht schlage. Daher verpflichten sich die Alpinhaber, den Schwändelewald nicht abzuholzen. Unterschriften: Johann Georg Kotz, Pfarrer, Johann Möber, Sebastian Gart schir

1831 Aug. 10 Reutte
AT GemA Grän 7-9-27 · Stuk · 1831-08-10
Part of Gemeindeverwaltung

Landrichter Marberger teilt im Auftrag des Kreisamtes der Gemeinde Grän mit, daß sie von der Gemeinde Tannheim genannten Kapitalsrest für den Wasserbau am Haldensee im Herbst unter Rechnungsvorlage einzutreiben habe.

1831 Mai 23 Nesselwängle
AT GemA Grän 7-9-26 · Stuk · 1831-05-23
Part of Gemeindeverwaltung

Der Vorsteher der Gemeinde Haldensee, Josef Anton Woher, zediert eine Schuld von 50 Gulden welche vorher an Kordula Zobl von Rauth offenstand, an Dominikus Rief. Somit habe Rief von der Gemeinde Haldensee nichts mehr zu fordern.