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1780 Juni 28 Ried
AT GemA Fendels 2-2-99 · Item · 1780-06-28
Part of Gemeindeverwaltung

Die Gemeinde Vendls unter Engelbert und Josef Schlecher als Verkäufer und die Gemeindevertreter Andrä Fenz, Georg Haidegger und Georg Schranz haben mit Konsens des Pfarrers Josef Wolf von Prutz einen Teil des umgehenden Feldzehents zu Vendls um 975 Gulden gekauft. Sie verpflichten sich mit diesem Revers gegenüber dem Pfarrer als Grundherrn jährlich zu bestimmter Zeit 30 Mutt saubere Gerste und 1 Gulden 12 kr Geld auf Gemeindekosten einzuliefem, ein Stechkalb franko zu stellen, wenn der Pfarrer zum Kirchtag in Vendls nicht erscheint. Sollte der Pfarrer von Prutz beim Kirchtag in Fendis die Predigt und das Hochamt halten, so erhalten er die Mahlzeit, sein Knecht die Verpflegung und das Pferd das Futter. An Laudemium stehen dem Pfarrer jährlich 24 kr zu. Jedes dritte Jahr ist ein Stier zu halten. Siegler: Johann Josef Gerold, Pfleger und Fandrichter der Herrschaft Faudegg

1780 Juni 28 Ried
AT GemA Fendels 2-2-98 · Item · 1780-06-28
Part of Gemeindeverwaltung

Engelbert Schlecher und dessen Vetter Josef Schlecher, beide von Fendis verkaufen nach Einwilligung des Brixener Konsistoriums und des Pfarrers zu Pruz der Gemeinde Fendis unter Dorfvogt Andrä Fenz, Georg Heidiger und Georg Schranz eine Drittel aus dem umgehenden Feldzehent um 975 Gulden zu genannten Bedingungen Siegler: Josef Wolf, Pfarrer zu Pruz, als Grundherr Zeugen der Siegelbitte: Johann Josef Gerold, Pfleger und Landrichter der Herrschaft Laudegg und Franz Josef Lener, Gerichtsschreibersubstitut

1780 Juni 28 Ried
AT GemA Fendels 2-2-97 · Item · 1780-06-28
Part of Gemeindeverwaltung

Josef Pult, Bauer zu Fendis, seine Brüder Johann und Franz sowie die Brüder Josef und Anton Raggl, alle von Fendis, verkaufen der Gemeinde von Fendis unter Dorfvogt Andrä Fenz, Georg Baldiger und Georg Schranz den von ihren Eltern vor sechs bzw. acht Jahren geerbten Drittelfeldzehent zu genannten Bedingungen um 560 Gulden Ein Drittel dieses Zehents besitzt die Gemeinde bereits. Den zweiten Teil verkaufen heute Engelbert und Josef Schlecher. Als Lehensträger wird von der Gemeinde Maurermeister Martin Fenz von Fendis vorgeschlagen. Siegler: Franz Anton Zeiller, Lehens-Hauptvasall Siegelbitte an: Johann Josef Gerold, Pfleger und Landrichter der Herrschaft Laudegg

1776 Dez. 26 Fendels
AT GemA Fendels 2-2-96 · Item · 1776-12-26
Part of Gemeindeverwaltung

Gerichtsverpflichteter Engelbert Schlecher protokolliert, daß der Benefiziat Christoph Holzer auf dem Wisele der Gemeinde Fendis für die armen Schulkinder 15 Gulden stiftet. Die Zinsen sollen jährlich ausgeteilt und davon das Schulgeld für die Armen bezahlt werden. Der Rest ist dem Schulmeister zu zahlen. Dieses Kapital wird bei Franz Pult am 19. Jän. 1777 mit 4 % veranlagt. 1783 übernimmt die Gemeinde unter Dorfvogt Matthias Schranz diese Stiftung und den Zinsendienst.

1776 Sept. 20 Innsbruck
AT GemA Fendels 2-2-95 · Item · 1776-09-20
Part of Gemeindeverwaltung

Die Regierung in Innspruck antwortet dem Pflegsverwalter Johann Baptist Gerold wegen des in Rufenall eingefallenen Viehs, daß Pruz, Kauns und Faggen einen anderen Vorschlag machen oder sich um einen Vergleich bemühen sollen, um die Abgrenzung durch Zaun oder Graben zu umgehen. Über den Erfolg soll sodann berichtet werden.

1776 Sept. 16
AT GemA Fendels 2-2-94 · Item · 1776-09-16
Part of Gemeindeverwaltung

Die Gemeinden Pruz, Kaunß und Faggen wenden sich bezüglich des vom ehemaligen Pfleger Philipp Andrä Sterzinger am 25. Aug. 1762 (vgl. Nr. 79) ergangenen Urteils wegen der Viehpfändung durch Fendis an die Regierung in Innsbruck, weil die bei den Bergmähdem vorgeschriebenen Gräben ungewöhnlich seien, hingegen die Errichtung von Zäunen durch die Waldordnung verboten ist. Die Grenzüberschreitungen durch das Vieh seien daher unvermeidlich.

1776 Feber 11 Wiesele
AT GemA Fendels 2-2-93 · Item · 1776-02-11
Part of Gemeindeverwaltung

Franz Christoph Falger quittiert für das Benefizium, daß er vom Dorfvogt Johannes Pult von Vendls den Zins von 7 Gulden 30 kr für 1775 erhalten hat.

1775
AT GemA Fendels 2-2-92 · Item · 1775
Part of Gemeindeverwaltung

Güter- und Häuserbeschreibung in der Gemeinde Fendis mit den Acker- und Mahdstätten unter Angabe der Quadratklafter. Hausinhaber sind: Kurat Franz Enter, Christian Schranz, Thomas Richle, Josef Kölle, Paul Schuechter, Johannes Braxmairer, Maria Schranz, Simon Fallkeis, Maria Fallkeis, Josef Lechleitner, Martin Tenz, Franz Schlapp, Josef Schlecher, Ignaz Schranz, Afra Kölle, Andrä Kölle, Paul Fischer, Hans Schranz, Leonhard Winkler, Georg Rauchs Erben, Christian Kölle, Karl Heiseier, Josef Zangerle, Peter Schlapp, Johann Tenz, Maria Erhard, Kasimir Schranz, Josef Falger, Sebastian Lechleitner, Franz Seiler, Josef Buldt, Anton Öberhardt, Josef Kodes Erben, Paul Schranz, Engelhard Schlecher, Eva Zangerl, Maria Handl, Andrä Tenz, Josef Fallkeis, Maria Schranz, Georg Schranz, der Mesner, Martin Schranz, Johannes Lechleitner, Philipp Buldt, Valentin Walthardt, Josef Schranz, Jörg Heidegger, Christian Kölle, Georg Buldt, Ferdinand Schranz, Franz Rigi, Johannes Buldt, Kassian Schranz und Josef Fallkeis.

1772 Sept. 6 Wiesele
AT GemA Fendels 2-2-91 · Item · 1772-09-06
Part of Gemeindeverwaltung

Durch Konsistorialdekret wird verordnet, daß der Eremit zu Pfuntz Marian Jörg denen von Kanus attestieren soll, daß der Benefiziat auf dem Wisele Franz Christoph Holzer zwei Briefe in Händen gehabt und gelesen habe, worin bezeugt wird, daß die Pruzer bis auf Kufenall hineingefahren seien.

1766 Aug. 30 Fendels
AT GemA Fendels 2-2-90 · Item · 1766-08-30
Part of Gemeindeverwaltung

Die gesamte Gemeinde verlobt sich und beschließt zur Vermeidung der leidigen Feuersbrunst, daß für die nächsten 10 Jahre um 6 Gulden Andachten und Messen gehalten werden. Weiters soll die nächsten 10 Jahre mit dem Kreuz nach Caldapruinen gegangen und dort auf Gemeindekosten ein Amt gefeiert werden. Nach Möglichkeit soll jeder FJausvater seine Untergebenen fleißig schicken. Von Martini bis Georgi sind die Nachtwachen zu halten.

AT GemA Fendels 2-2-9 · Item · 1534-10-02
Part of Gemeindeverwaltung

Lienhard Mosprugger, Pfleger zu Laudegg (Gerichtsherr: Veit von Wehingen) sitzt zu Bruz an gewöhnlicher Dingstatt und nimmt auf Bitte der Kauner Prokutatoren Adam Greul und Kaspar Weiharter gegen die Prokuratoren Georg Gotsch und Kaspar Zenngerli von Venndls die Kundschaften des Christian Pazif, Spitaler, und des Jakob Ganntewein von Bruz entgegen. Pazif sagt aus, daß er für Bruz 23 Jahre im Langizberg in Teuftal gehütet habe und in Rufineil gefahren sei. Dort habe er Christian Oxner von Kauns getroffen, der überall die Kauner Ziegen gehütet habe, was ihm die von Venndls unter Androhung der Pfändung untersagten. Ganntenwein bezieht sich auf Heis Greuter. Bruz sei hinauf bis auf Matan am Grat gefahren. Venndls habe diesseits des Grates keinen Ochsenberg gehabt. Siegler: Lienhard Mosprugger, Pfleger zu Laudegg Beisitzer: Ruep Pair, Bastli Kungolt und Hans Greul, alle im Gericht Laudegg

1766 Juli 28
AT GemA Fendels 2-2-89 · Item · 1766-07-28
Part of Gemeindeverwaltung

Überlegungen zur Anstellung eines Viertelarztes im Gericht. Dies sei zwar heilsam, doch wegen der Entlegenheit vieler Orte kaum umzusetzen, da die Patienten die hohen Kosten der Visite scheuen. Ein jährliches Gehalt von 300 ff wäre angemessen, doch der gemeine Mann ist durch Steuern und andere Belastungen, wie Wasserschäden, schon schwer bedrückt. Obwohl die Geistlichkeit und Exempten zur Gemeinschaft nichts beitragen, wären sie die Nutznießer, da der einfache Mann schon die Ausgabe weniger Kreuzer scheut. Selbst in Landesvierteln mit dichter Besiedlung hat sich der gemeine Mann dergleichen Medikamente abgewöhnt. Daher sollte die Entscheidung zu weiteren Belastungen den jeweiligen Gerichten Vorbehalten bleiben.

1766 Feber 18 Silz
AT GemA Fendels 2-2-88 · Item · 1766-02-18
Part of Gemeindeverwaltung

Martin Hechenperger von Silz quittiert als Kurator für die Mündel Anna und Anton Hechenperger (Kinder nach Andrä Hechenperger und Regina Gapp), daß er aus der Schuldobligation vom 30. Jän. 1740 bereits früher 350 ff und nunmehr weitere 500 ff vom Gerichtsverpffichteten Josef Kölle und vom Dorfvogt Thomas Richle von Vendls zu Lichtmeß bar erhalten habe. Siegler: Franz Karl Graf Clari, Pfandsinhaber der Herrschaften St. Petersberg und Wiesberg Siegelbitte an: Johann Christian Wagner, Richter der Herrschaft St. Petersberg

1765 Okt. 20 Freiburg i. Br.
AT GemA Fendels 2-2-87 · Item · 1765-10-20
Part of Gemeindeverwaltung

Schwester Augustina von den Klarissen in Freiburg bittet ihren Vetter Anton Raich zu Wenns zu intervenieren, damit die Gemeinde Fendles das Kapital nicht aufkünden möge. Martin Hechenberger von Silz habe ihrer Schwester Maria Antonia in Hall mitgeteilt, daß der Vetter Josef Schobber zu Silz das Kapital um 4 % nehme. Die Bittstellerin wäre aber froh, wenn sie das Geld um 4 7i % am alten Ort belassen könnte.

1765 Juli 11 Pendels
AT GemA Fendels 2-2-86 · Item · 1765-07-11
Part of Gemeindeverwaltung

Die Notizen über die jährlichen KuratieeinkünfteVendls betreffen Zinsgüter 30 Gulden Fixum 82 Gulden Jahrtagsstiftungen 20 Gulden Butterschmalz 14 Gulden 30 kr, Gerste 39 Gulden Roggen 14 Gulden sowie Holz, Stolgelder und Opfergelder von insgesamt 321 Gulden Zu Lasten des Kuraten gehen die Haltung von zwei Winterkühen, die unentgeltliche Abhaltung von 15 Stiftsmessen, die Abgabe von Naturalien und Steuern, der Stamser Zins, die Mitbeteiligung an allen Gemeindekosten, auch an Prozessen, Kosten für Hirtlöhne, die Bezahlung einer Dienstmagd und der Tagwerker.

1763 Nov. 27 Ried
AT GemA Fendels 2-2-85 · Item · 1763-11-27
Part of Gemeindeverwaltung

Pfleger Philipp Andrä Sterzinger ladet die legitimierten Gewalthaber der Gemeinde Vendls im Pfändungsstreit gegen Kauns betr. Rufenall zur Tagsatzung für den 15. Dez. in seine Behausung vor.

1763 Nov. 10
AT GemA Fendels 2-2-84 · Item · 1763-11-10
Part of Gemeindeverwaltung

Die Vorsteher der Gemeinden Kauns und Taggen richten an den Pfleger zu Laudegg bezüglich des Pfändungsdstreites die Bitte, da die vorgeladenen Tendier Vorsteher ausgeblieben sind und nur mit einer „lehrdunstigen“ Schrift antworteten, die beklagten Tendier zu einer rechtlichen Tagfahrt vorzuladen.

1763 Nov. 2 Ried
AT GemA Fendels 2-2-83 · Item · 1763-11-02
Part of Gemeindeverwaltung

Philipp Andrä Sterzinger richtet auf Veranlassung von Kauns an den Gerichtsverpflichteten Andrä Schlecher und die übrigen Gemeindevorsteher der beklagten Gemeinde Vendls eine Ladung zu einem Lokalaugenschein wegen der Ausmarkung in Rufenall und der daraus resultierenden Pfändungsstreitigkeiten, da den Kaunem unklar sei, wie ihre Kälber gepfändet wurden. Das Pfändungsprotokoll ist binnen drei Tagen zurückzustellen. Sollte dieses Protokoll vertuscht oder durch Reichart Pult gar verbrannt worden sein, ist mit einer Strafe zu rechnen.

1763 Aug. 9 Innsbruck
AT GemA Fendels 2-2-82 · Item · 1763-08-09
Part of Gemeindeverwaltung

Anton Walther von Yhnnsbruckh empfiehlt der Gemeine Vendels den Richter zu „suspektieren“, da er selbst in der Gemeinde Pruz Mitinteressent ist und dort die gemeinsame Weide genießt. Walther glaubt, daß der Pfleger für Pruz entschieden habe, weil er selbst ein Nachbar ist. Im Nachsatz erwähnt er, daß er den Praktikanten nach Thaur getan und ihn beim Frühmesser Holzhamer in die Kost gegeben habe, weil der Gerichtsschreiber noch ein Junggeselle sei.

1763 Aug. 5
AT GemA Fendels 2-2-81 · Item · 1763-08-05
Part of Gemeindeverwaltung

Vendls richtet an die o.ö. Regierung die Bitte, an die Obrigkeit zu Laudegg den Befehl zu erlassen, mit der angedrohten Exekution einzuhalten, bis man die notgedrungene Beschwerde gegen die klagende Gemeinde Pruz wegen der 2/3 Judizialkosten im Weidestreit eingebracht habe.

1763 Juli 18
AT GemA Fendels 2-2-80 · Item · 1763-07-18
Part of Gemeindeverwaltung

Die Gewalthaber der Gemeinde Pruz beantragen bei Gericht die Eintreibung der Unkosten samt Zinsen von 53 Gulden 11 kr aus dem Rechtsstreit mit Vendls. Worauf Pfleger Philipp Andrä Sterzinger die Gewalthaber Reichart Pult, Michael Heiseier und Jakob Schlapp zur Zahlung binnen 14 Tagen bei sonstiger Exekution auffordert.

AT GemA Fendels 2-2-8 · Item · 1534-09-26
Part of Gemeindeverwaltung

Lienhard Mosprugger, Richter zu Laudegg (Pfleger Veit von Wehingen), nimmt in Bruz auf Bitte der Prokuratoren Georg Gotsch und Kaspar Zenngerli, beide von Venndls, eine Kundschaft zu Protokoll, um gegen die Scheinboten Jakob Gantewein und Hans Tenngl von Bruz, und gegen die Scheinboten Wolfgang Nigg, Hans Roch und Kaspar Weinhart, alle von Kauns, aussagen zu lassen. Hans Wolf sagt aus, daß er bei Kaspar Maß zu Kauns Hirte gewesen sei. Dieser habe ihm gesagt, er soll in St. Pettersbach in die Mais fahren und nicht mit dem Vieh herunten bleiben, damit es keinen Hunger leide, denn die Venndler fressen ihn nicht. Die von Venndls haben sich oft über Bruz und Kauns beschwert, weil man sie überfahre Siegler: Lienhard Mosprugger Beisitzer: Mark höret von Serfauß, Kaspar Prantvogt von Füss und Martin Pauman von Ried

AT GemA Fendels 2-2-79 · Series · ? - 1763-07-21
Part of Gemeindeverwaltung

Waldhüter Josef Strobl attestiert in zwei Reversen, daß er 1733 von Waldmeister Peter Sterzinger zu Pruz im Haus seines Vaters Anton Strobl vernommen habe, daß Kauns das Holzrecht bis zum Tiefental heraus genieße. Pruz habe nur im Tiefental die Weide, jedoch nicht weiter hinein. In seinem ersten Jahr als Waldhüter habe er die Grenzen im Tiefental abgegangen, welche ihm der zweite Waldmeister Johann Anton Sterzinger (Sohn des Peter Sterzinger) und sein Schwiegervater Matthäus Maß als Wildhüter zeigten.Original Papier Doppelbl. mit aufgedr. S.

1761 März 31
AT GemA Fendels 2-2-78 · Item · 1761-03-31
Part of Gemeindeverwaltung

Pfleger Philipp Andrä Sterzinger erinnert die Gemeinde Vendls an den Befehl vom 29. Dez. 1759 (vgl. Nr. 77). Da sich der derzeitige Kirchmair Josef Rigi entschuldigt, ohne Einwilligung der Gemeinde Vendls die Verwaltung des alten und neuen Kirchenvermögens am Wisele nicht übernehmen zu können, sei es höchste Zeit, ihm diese Kapitalien auszuhändigen und die Zinsen einzutreiben. Rigi ist daher am kommenden Freitag nach Pruz zum Herrn Pfarrer zu beordern, um in Anwesenheit Bruder Antons die Kapitalien übernehmen zu können.

1759 Dez. 29 Innsbruck
AT GemA Fendels 2-2-77 · Item · 1759-12-29
Part of Gemeindeverwaltung

Die o.ö. Repräsentation und Hofkammer verordnet der Gemeinde Vendls, einen tauglichen Mann für die Verwaltung des alten und neuen Kirchenvermögens am Wisele anzustellen. Dieser soll Kapitalien aufkünden, neue investieren, Zinsen eintreiben und darüber alle zwei Jahre Rechnung legen.

1758 - 1762 Freiburg i. Br.
AT GemA Fendels 2-2-76 · Item · 1758 - 1762
Part of Gemeindeverwaltung

Die Äbtissin Maria Xaveria Hessel vom St.Klara-Orden zu Freiburg i. Br. quittiert, daß sie von Anton Raich für die Mitschwester Maria Augustina Anderer 28 Gulden 45 kr Jahrzins für 1758 erhalten habe. Das Legat stammt vom Vater Blasi Anderer und von Johannes Anderer. Weitere zwei Quittungen der Äbtissin Maria Dominica Filling für die Jahreszinse von 1761 und 1762 werden an Raich ausgestellt.

1757 Juli 27 Fendels
AT GemA Fendels 2-2-75 · Item · 1757-07-27
Part of Gemeindeverwaltung

Protokoll zwischen der Gemeinde Fendis als Beklagte und Pruz als Klägerin wegen der strittigen Weidegrenze über den Grat von Spiz bis an Burgstallsehrofen. Von Fendis erscheinen beim Lokalaugenschein als Bevollmächtigte Reichart Pult, Michael FFeiseler, Jakob Schlapp und Andrä Schlecher. Fendis gesteht den Pruzem in dem Wisele- und Rufenallbezirk keinerlei Weiderecht zu. Die Unparteiischen Wolfgang Schweiggl von Ried, Johann Katrein zu Füss und Josef Penz zu Serfaus meinen, daß aus dem Vertrag von 1470 (Vgl. Prutz Nr. 19/1) nicht klar hervorgehe, welcher Grat als Weidegrenze angesprochen sei. Doch was von dem oberen Grat dem Tüeffental zu liegt, ist wohl von beiden Gemeinden gemeinsam zu nutzen. Die Rufenallwiese gehöre lt. Tauschbrief eindeutig den Pendlern.

1752 Juni 25 Innsbruck
AT GemA Fendels 2-2-74 · Item · 1752-06-25
Part of Gemeindeverwaltung

Wegen der Inkorporierung der Kirche auf dem Wisele in das Benefizium und die Übertragung der Glöcklein antwortet o.ö. Repräsentation und Hofkammer: Man hoffe, daß die alte Kapelle abgebrochen oder zumindest zugesperrt werde, um nicht liederlichen Leuten als Unterschlupf zu dienen. Keinesfalls darf das Kirchpropstamt den Einsiedlern überlassen werden.

1752 April 18 Innsbruck
AT GemA Fendels 2-2-73 · Item · 1752-04-18
Part of Gemeindeverwaltung

Die o.ö. Repräsentation und Hofkammer genehmigt den Vergleich zwischen der Gemeinde und dem Waldbruder Paul Glazl um die Versetzung der Mauer bei der Hl.-Kreuz-Kapelle auf dem Wisele zu Vendls. Es wird angefragt, was es mit der Übertragung der Glöcklein für eine Beschaffenheit habe.

1752 März 21 Ried
AT GemA Fendels 2-2-72 · Item · 1752-03-21
Part of Gemeindeverwaltung

Vergleich der Gemeinde Vendls mit dem Frater Paul Glazl auf dem Wisele wegen eines Grundeinfangs. Zwischen Andrä Kelle (Kölle), Severin Schranz, Dorfvogt Paul Schranz und Paul Pult, alle Vendls, und dem Frater Anton Wesch, Einsiedler auf dem Wisele (Gewalthaber Frater Glazl), kommt es zu einer Neuauflage des Vergleichs vom 30. Nov. 1750, welcher 1751 von der o.ö. Repräsentation und Hofkammer genehmigt wurde. Im Nachvergleich wird eine Versetzung der geplanten Mauer festgelegt, da sie für den Viehtrieb und die Schneeflucht hinderlich ist. Bruder Paul nimmt somit vom ersten Vergleich Abstand und läßt den vom Forstüberreiter gesetzten Markstein etwas weiter herabsetzen. Siegler: Philipp Andrä Sterzinger, Richteramtsverwalter zu Laudegg Zeugen: Meinrad Gigele und Franz Josef Anton Schölling, beide Schreiber RV: Konfirmierung vom 18. April 1752

1751 Juli 27
AT GemA Fendels 2-2-71 · Item · 1751-07-27
Part of Gemeindeverwaltung

Dekret zur Pastoralvisitation von Fendis. Nach Erbauung der neuen, schönen Hl.-Kreuz-Kirche auf dem Wisele erübrige sich die kostspielige Wiederherstellung der alten Hl.-Kreuz-Kapelle, zumal diese nie eingeweiht worden war. Das Vermögen der alten Kapelle ist auf die neue Kirche überschrieben worden und die Nachbarschaft entschlägt sich ohnedies der Verwaltung. Allfällige Mittel der Einsiedelei sollen abgerechnet und Überbunden werden. Zur Einziehung der Kuratiegefälle wurde die Nachbarschaft lt. Stiftsbrief vom 26. Feber 1626 nicht eingebunden. Wegen der mühevollen Einziehung soll daher von den 31 Mut Gerste und den 22 Mut aus fremden Gemeinden der Einzieher dem Kuraten wöchentlich 1 Gulden 48 kr und genannte Naturalien reichen. Damit sind auch die alten Jahrtage lt. Kurat Josef Wöchner abgegolten. Daher hat der Kurat für die zwei strittigen Jahrtage der Familien Zangerl und Sprenger von anno 1640 keine Extraforderung zu stellen.

1750 Feber 12
AT GemA Fendels 2-2-70 · Item · 1750-02-12
Part of Gemeindeverwaltung

Vom Gerichtsausschuß Laudegg wird in Steuersachen einhellig beschlossen, daß die Gemeinde nach Abzug eines Freibetrages von 25 Gulden von jedem Gulden Grundzins, die Landsteuer und die Extrawustungen und Anlagen zu versteuern hat. Der Komzins soll je Mut taxiert werden: 1 Mut Weizen mit 2 Gulden 1 Mut Roggen mit 1 Gulden 30 kr und Gerste mit 1 Gulden 18 kr. Weiter Taxen werden für Alpbutter, Käse, Zieger, Kitze, Hühner, Kapaune, Schweinsschultem und Eier genannt. Unter 3 kr Grundzins wird nichts abgezogen. Von milden Stiftungen und ablöslichen Zinsen wird nichts taxiert. Wer den Grundzins ablöst, ist steuerlich wie die anderen Grundherren zu behandeln.

AT GemA Fendels 2-2-7 · Item · 1523-03-14
Part of Gemeindeverwaltung

Lienhard Mosprugger, Richter zu Baudegg, nimmt zu Bruz die Kundschaft auf Bitte der Prokuratoren Martin Gross und Kaspar Zenngerle für die ganze Gemeinde zu Venndls zu Protokoll. Es geht um eine strittige Weide in Ruffaneil gegen die ganze Gemeinde Kauns. In Gegenwart des Dorfvogtes von Kauns Wolfgang Nigg und Melchior Fuchs zu Gaiswisen sagen die Zeugen Oswald Neuner zu Bruz, Klaus Herman und Hans Auderle aus Wenns wahrheitsgemäß aus. Neuner sagt, er sei vor 32 Jahren nach Venndls gekommen und habe als Hirte mit dem Vieh auf Rufanel(l) ungehindert weiden dürfen. Herman sagt aus, daß er vor 24 Jahren von Venndls weggezogen sei, aber vorher immer ungehindert das Vieh durch seinen Boten auf Rufanel(l) habe weiden lassen. Auderle bezeugt, daß er vor 27 Jahren in Venndls gedient und die Rufanel(l) verflucht habe, weil sie so weit entfernt und zu Kauns viel näher sei. Sein Herr Heis Greutter habe ihn aufgeklärt, daß Weide und Wiese immer zu Venndls gehörten, wie auch Hans Waldner bezeugen kann. Siegler: Richter Lienhard Mosprugger Beisitzer: Ruepp Pair zu Ried, Hans Tarscher und Hans Ortwein, beide Bruz

1747 Feber 19 Pendels
AT GemA Fendels 2-2-69 · Item · 1747-02-19
Part of Gemeindeverwaltung

Vergleich und Gemeindebeschluß wegen der Niederleg, wer, wann, wieviel Zugvieh zur Rod beistellen muß. Auch die Gemeindearbeiten sind der Rod nach anzusagen und zu verrichten. Man muß nicht mehr Zugvieh stellen, als man überwintert. Entsprechend der zugeteilten Rod ist das Weggeld aufzuteilen. Unterschriften: Andrä Kölle, Gerichtsverpflichteter, Jakob Khölle, Dorfvogt, Jakob Denz, Jakob Pult und Johannes Eberhardt

1746 Dez. 18
AT GemA Fendels 2-2-68 · Item · 1746-12-18
Part of Gemeindeverwaltung

Auszug aus der Rechnung des Zweidrittelgerichtes Laudegg. Um Streitigkeiten vorzubeugen, soll das Grasgeld für gekaufte Ochsen oder Pferde, wenn sie in der Gemeinde als Wintervieh gehalten wurden, entfallen. Kauft ein Gemeindsmann ein Pferd von außerhalb des Zweidrittelgerichts, so muß er davon das Grasgeld entrichten.

1743 Jän. 25
AT GemA Fendels 2-2-67 · Item · 1743-01-25
Part of Gemeindeverwaltung

Blasius Auderer quittiert, daß er vom Dorfvogt Simon Falckh von Fendtles den 42. Jahreszins von 46 Gulden erhalten habe.

1742 Mai 23 Ried
AT GemA Fendels 2-2-66 · Item · 1742-05-23
Part of Gemeindeverwaltung

Mit Billigung der Grundherrschaften (St.-Margarethen-Gotteshaus und geistl. Benefizium Fendis) tauscht Matthias Khuen auf Freizperg mit den Eheleuten Anton Stocher und Maria geborene Grießer (Anweiser Franz Ambros zu Ried) seinen Stadel und Stall samt Gütern, wie er diese von Johannes Zangerl gekauft hat, um 1100 Gulden sowie sein Rindvieh, Korn und Futter um weitere 300 Gulden Dafür tauscht Stecher seinen Hausstadel Riedöben im Özer Kirchspiel samt einigen Fahrnissen um 1050 Gulden Um die Differenz von 350 Gulden zediert Khuen eine auf seinem Gut lastende Schuld von 400 Gulden welche er bei Johann Baptist Zangerl, Handelsherr in Schlesien, hat. Somit muß Khuen dem Stocher noch 50 Gulden bar bezahlen. Siegler: Andrä Sterzinger, Pfleger zu Laudegg

1740 Feber 1 Zams
AT GemA Fendels 2-2-65 · Item · 1740-02-01
Part of Gemeindeverwaltung

Franz Kolpp, kaiserlicher Forstüberreiter zu Zambs, und seine Ehefrau Rosina geborene Zauner quittieren dem Andrä Klrölle, Bildhauer und Gerichtsverpflichteten zu Fendis, sowie dem Dorfvogt Jakob Schlapp, daß sie von ihm das Darlehen von 1350 Gulden samt Zinsen, welches sie für die Ablöse des Feldzehents des Hl.-Kreuz-Benefiziums verliehen hatten, bar zurückerhalten haben. Siegler: Ludwig Einser, Gerichtsverwalter der Herrschaft Laudegg Siegelgelöbnis an: Josef Holer, Anwalt und Gastgeborenezu Zams Zeugen: Georg Schneller, Dorfvogt, und Christian Leitner, beide Zambs

1739 Dez. 23
AT GemA Fendels 2-2-64 · Item · 1739-12-23
Part of Gemeindeverwaltung

Der Generalvikar Ferdinand Josef teilt dem Dekan von Imst Graf Troyer mit, daß das Konsistorium von Brixen aus besonderer Ursache einen einmaligen Beitrag des Spitals von Pruz in der Höhe von 100 Gulden bewilligt habe, doch dürfe dieser Milde Ort bei der Gemeinde Pruz künftig weder für Pfarrkirchen- noch für Widumsreparaturen herangezogen werden. Sollten die vier Kuratien Kauns, Ried, Vendls und Kaltenprun mit dem 1667 erfolgten Vergleich und der dazu am 7. Juli 1739 getroffenen Rechtsmeinung nicht einverstanden sein, bleibt ihnen der Rechtsweg offen.

1739 Juli 7
AT GemA Fendels 2-2-63 · Item · 1739-07-07
Part of Gemeindeverwaltung

Das Konsistorium zu Brixen teilt dem Dekan zu Imst, Graf Troyer, mit, daß es zwischen der Gemeinde Pruz und den vier Kuratien bezüglich Widums- und Kirchenreparatur bei dem Vergleich von 1667 bleiben soll, jedoch Paramente und Orgel nicht inbegriffen sind. Es wird empfohlen, einen jährlichen Beitrag zu leisten.

1739 Juni 17 Prutz
AT GemA Fendels 2-2-62 · Item · 1739-06-17
Part of Gemeindeverwaltung

Vor dem Brixner Kommissar Anton Felix Graf Troyer, Dekan zu Imst, und dem Pfleger Andrä Sterzinger von der Herrschaft Laudegg, dem Pfarrer Christian Witting von Wenns und dem Kuraten Franz Beyer von Arzl kommt es wegen Renovierungskosten von 900 Gulden für die Pruzer Pfarrkirche zwischen Pfarrer Thomas Pircher, Dorfvogt Anton Wolff usw. einerseits und den Kuratien Ried, Kauns, Kaunerberg, Kaunertal, Faggen und Tesens mit genannten Abgeordneten zu einem neuen Aufteilungsschlüssel, da der alte von 1667 unklar ist und die Turmreparatur von 1729 nur unter Vorbehalt bezahlt wurde. Im Vergleich einigt man sich, daß 100 Gulden sogleich bezahlt werden, wovon es die Kirchen in Kaltenbrunn, Ried, Kauns, Vendls, Tesens und St. Christina 25 Gulden trifft, und die Gemeinden Ried, Kauns Kaunerberg, Kaunertal, Tesens, Vendls (8 Gulden 30 kr) und Faggen zusammen 75 Gulden Künftig muß Prutz jeden geplanten Um- oder Neubau, auch Reparaturen oder Renovierungen zur Begutachtung bei der Obrigkeit anmelden. Ob auch Kirchenzierden, Meßgewänder und Orgelreparaturen mitzufinanzieren sind, soll ein Gutachten klären.

1739 Mai 7 Wenns
AT GemA Fendels 2-2-61 · Item · 1739-05-07
Part of Gemeindeverwaltung

Blasius Auderer schreibt seinem Schwager Andreas Kölle, Bildhauer und Gerichtsverpflichteter zu Vendls, daß er der Gemeinde Vendl(e)s zur Abzahlung des Zehents ein unbefristetes Darlehen von 1400 Gulden zu 4 % zu Lichtmeß bar geben könne. Die Rückzahlung kann ratenweise nach vorheriger Ankündigung zu 50 Gulden oder 100 Gulden erfolgen.

1739 Jan. 25 Ried
AT GemA Fendels 2-2-60 · Item · 1739-01-25
Part of Gemeindeverwaltung

Frater Paul Glazl, Einsiedler am Wisele bringt bei Gericht vor, daß sich die gesamte Gemeinde Vendls anläßlich des Zehentverkaufs durch Franz Kolpp von Zambs und seiner Frau am 23. Feber 1738 entschlossen habe, den Zehent von dem Benefiziaten Franz Renn und den zwei Eremiten durch eine „pragmatische Losung“ an die Gemeinde Vendls abzutreten. Daher ist auch die Meßstiftung für Franz Kolp(p) von diesem Zehent zu verzinsen. Dafür bürgen die Gewalthaber von Vendls Andrä Kölle, Bildhauer, Christian Pichler, Dorfvogt, Reinhard Pult, Severin Schranz, Jakob Pult und Jakob Tenz. Frater Glazl bekräftigt dies durch eigenhändige Unterschrift und Handgelöbnis für den Benefiziaten und für seinen Mitbruder Frater Anton Wösch an Gerichtsschreiber Philipp Andrä Sterzinger. Zeugen: Ignaz Heel und Abraham Köle Siegler: Andrä Sterzinger, Pfleger zu Laudegg

AT GemA Fendels 2-2-6 · Item · 1523-03-14
Part of Gemeindeverwaltung

Lienhard Mosprugger, Richter zu Laudegg nimmt an gewöhnlicher Dingstatt zu Bruz mit dem Stab öffentlich die Kundschaft entgegen. Es bitten ihn für die Nachbarschaft zu Vendls die bevollmächtigten Prokuratoren Martin Groß und Kaspar Zenngerli, um die Zeugen im Weidestreit auf Rufanell in Gegenwart des Wolfgang Viegg, Dorfvogt zu Kauns, und des Melchior Fuchs zu vernehmen. Zeuge Hans Dumer von Übersachsen sagt aus, daß er als Hirte vor 50 Jahren für Venndls in Rufanel gehütet habe. Dort habe Martin Greutter eine Wiese besessen, die bis an den Wald hinabreichte. Dort habe er mit seinem Vieh ungehindert geweidet. Hans Jon bezeugt, daß er vor 28 Jahren die Ochsen für Venndls gehütet und diese Wiese in Rufanel ungehindert benützt habe. Siegler: Lienhard Mosprugger Beisitzer: Ruep Pair zu Ried, Hans Tarscher und Hans Ortwein, beide aus Bruz

1738 Feber 23 Zams
AT GemA Fendels 2-2-59 · Item · 1738-02-23
Part of Gemeindeverwaltung

Franz Kolpp zu Zambs und seine Ehefrau Rosina geborene Zauner verkaufen dem Benefizium beim hl. Kreuz zu Vendls mit Billigung des Pfarrers Thomas Pirchner von Pruz, des Kuraten Franz Renn zu Kauns, Gewalthaber Frater Paul Glazl, Eremit, und Christian Schlechl einen Feldzehent, welcher von den Köllschen Erben und Georg Zangerl von Tschuppach stammt, um 1350 ü oder einem Zinssatz von 5 %. Auf diesem Zehent liegt ein Mensaltitel von 700 Gulden für Severin Ott. Mit dem Verkauf ist eine ewige Messe für den Verkäufer verbunden. Siegler: Andrä Sterzinger, Pfleger der Herrschaft Laudegg

1737 März 24 Fendels
AT GemA Fendels 2-2-58 · Item · 1737-03-24
Part of Gemeindeverwaltung

Christian Kölle wird einstimmig zu folgenden Bedingungen zum Mesner bestellt: Er soll die Schule jährlich acht Tage nach Martini beginnen. Von jedem Kind darf er wöchentlich nur einen Kreuzer und das übliche Holz nehmen. Die Sammlung des Leutkoms und des Handstreichgeldes ist künftig verboten. Wenn er ein Mesnergut besitzen sollte, muß er sich an den Gemeindearbeiten beteiligen. Wenn er Kirchenarbeiten zu verrichten hat, muß er einen Ersatz stellen. Unterschrift: Balthasar Pfenig, Dorfvogt

1735 Juni 16 Sigmundsried
AT GemA Fendels 2-2-57 · Item · 1735-06-16
Part of Gemeindeverwaltung

Andrä Kölle, Michael Veiler, Dorfvogt, Thomas Kölle, Franz Handle, Christian Kölle und Jakob Schlapp als Gewalthaber sowie Sebastian Falckheis, Balthasar Pfening, Georg Pult, Martin Teuz, Gail Hairer, Christian Schlecher, Josef Schranz, Anton und Severin Kölle, Christian Zangerle, Johann Schranz, Andrä Handle, Michael Heiseier, Andrä Schranz, Max Handle, Thomas Schranz, Anton und Sebastian Lechleitner, Anton Wille, Franz Richle, Andrä Schranz, Reinhard Pult und Severin Schranz verbürgen sich gegenüber dem Konsistorium von Brixen, auch namens ihrer im Ausland befindlichen Nachbarn von Vendls, daß sie die Kaution für die Erhaltung der geplanten Kreuzwegstationen übernehmen.

1734 Jän. 17
AT GemA Fendels 2-2-56 · Item · 1734-01-17
Part of Gemeindeverwaltung

Andrä Schranz sen. zu Vendls bescheinigt mit diesem Schuldbrief, daß er das von seinem Vater Johannes Schranz am 26. Aug. 1699 dem Benefizium von Vendls überbundene Vermögen von 34 Gulden zu einem Zinssatz von 5 % schuldet und dafür den Bergacker als Pfand sicherstellt. Siegler: Andrä Sterzinger, Pfleger zu Laudegg Siegelbitte an: Andrä Khölle Zeugen: Martin und Christian Khölle, beide von Vendls

1734 Jän. 15
AT GemA Fendels 2-2-55 · Item · 1734-01-15
Part of Gemeindeverwaltung

Elisabeth Gstrein, Ehefrau des Ambros Lenz zu Vendls, bescheinigt mit diesem Schuldbrief dem Liebfrauen- und St.Margrethen-Gotteshaus zu Vendls, daß sie das von ihrem Vater Nikolaus Gstrein herrührende Vermögen von 140 Gulden zu einem Zinssatz von 5 % zu genannten Bedingungen schuldet. Siegler: Andrä Stözinger, Pfleger der Herrschaft Laudegg Siegelbitte an: Andrä Khölle Zeugen: Kassian und Kaspar Schranz

1734 Jän. 13
AT GemA Fendels 2-2-54 · Item · 1734-01-13
Part of Gemeindeverwaltung

Gallus Hayrer von Vendls bescheinigt mit diesem Schuldbrief dem Benefizium in Vendls das von seiner Schwägerin Kunigunde Schöpf herrührende Darlehen von 28 Gulden zu genannten Bedingungen entlehnt zu haben. Siegler: Andrä Störzinger, Pfleger der Herrschaft Laudegg Siegelbitte an: Andrä Khölle Zeugen: Andrä Schranz sen. und Martin Tenz