Bezirk Schwaz

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          Bezirk Schwaz

            1894 VE results for Bezirk Schwaz

            [unklar]
            AT Sa Karl Graf-14505 · Einzelstück · ? - 1945-10-11
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: [unklar]; Da die Eisenbahnbrücke bei Brixlegg nicht befahrbar war, wurde die Fahrgäste per LKW von Jenbach nach Brixlegg gebracht. Ein Lastwagen geriet dabei ins Schleudern, alle 25 Passagiere wurden von der Ladefläche geschleudert. Eine Person war auf der Stelle tot, 2 weitere starben im Krankenhaus Schwaz.

            Gaßner, Oswald
            AT Sa Karl Graf-14474 · Einzelstück · ? - 1945-08-26
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: 20; Beaufsichtigte im Gebiet des Kellerjochs Schafe. Wollte den Metzenkopf besteigen, wurde danach aber vermisst. Sein Schäferhund leitete einen Suchtrupp zuzr Leiche seines abgestürzten Herrn.

            8 Tote,
            AT Sa Karl Graf-14389 · Einzelstück · ? - 1945-02-27
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: [unklar]; Angriffsziel war der Bahnhof, der allerdings kaum getroffen wurde. Dafür das Wohngebiet im Norden. Carle Elena, 37 a, Turin. — Fedrizzi Rudolf, Innsbruck. — Höflinger Rudolf. Kaspurz Thomas. Kaspurz Anton, 10 a, Jenbach. — Leuprecht Hanna, 42 a, Wien. — Obrist Anton, 43 a, Stans. — Praxmarer Anna, 79 a, Brixlegg.

            Peter, Johann
            AT Sa Karl Graf-14353 · Einzelstück · ? - 1945-02-06
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: 15; Gruppe machte eine Skitour. Unterhalb des Tuxerjochhauses wurde sie von einer Lawine verschüttet. Suchmannschaft konnte ihre Leichen noch nicht finden. Die Peters waren Lehrersöhne aus Hippach, Perktold war Kooperator. Eine Gedenktafel für die Opfer wurde am 31.7.1949 am Tuxer Joch angebracht (Tiroler Tageszeitung 2.8.1949, 3).

            Perktold, Franz
            AT Sa Karl Graf-14354 · Einzelstück · ? - 1945-02-06
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: 34; Gruppe machte eine Skitour. Unterhalb des Tuxerjochhauses wurde sie von einer Lawine verschüttet. Suchmannschaft konnte ihre Leichen noch nicht finden. Die Peters waren Lehrersöhne aus Hippach, Perktold war Kooperator. Eine Gedenktafel für die Opfer wurde am 31.7.1949 am Tuxer Joch angebracht (Tiroler Tageszeitung 2.8.1949, 3).

            19 Tote,
            AT Sa Karl Graf-14325 · Einzelstück · ? - 1944-12-15
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: [unklar]; Getroffen wurden das Zentrum und das südliche Stadtgebiet. Bogner Rosa, 60, Stans. Hechenblaickner Rosa, 48, Vomp. Hupfauf Maria, 59, Schwaz. Keiler Pauline, 79, Schwaz. Kohler Anna, 78, Schwaz. Kreller Katharina, 57, Gries a. Br. Lindebner Gottlieb, 78, Stans. Lindebner Herrnine, 47, Schwaz. Lindner Aloisia, 17, Kundl. Luban Helga, 10, Münster in Westfalen. Luban Ingrid, 5, Münster in Westfalen. Luban Maria, 39, Schwaz. Mair Maria, 83, Absam. Meßner Maria, 79, Schwaz. Reger Aloisia, 32, Schwaz. Reger Reinalda, 2, Schwaz. Schwarz Maria, 53, Goprechts in in Bayern. Turschik Maria, 60, Schwaz. Weber Franziska, 34, Schwaz

            Peter, Otto
            AT Sa Karl Graf-14352 · Einzelstück · ? - 1945-02-06
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: 19; Gruppe machte eine Skitour. Unterhalb des Tuxerjochhauses wurde sie von einer Lawine verschüttet. Suchmannschaft konnte ihre Leichen noch nicht finden. Die Peters waren Lehrersöhne aus Hippach, Perktold war Kooperator. Eine Gedenktafel für die Opfer wurde am 31.7.1949 am Tuxer Joch angebracht (Tiroler Tageszeitung 2.8.1949, 3).

            Mühlsteiger, Anna
            AT Sa Karl Graf-14294 · Einzelstück · ? - 1944-09-30
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: 39; Der Bauer Johann Troppmair Fügenberg beschloss nach einem Fronturlaub im Mai 1944 nicht mehr zur Truppe zurückzukehren. Fand im Fasserhäusl bei dem alten Ehepaar Außerladscheider Unterkunft. Dies wurde von der Anna Mühlsteiger (39 Jahre) aus Südtirol bemerkt und sie begann die drei Personen zu erpressen. Als sie drohte, sie bei der Gestapo anzuzeigen, wurde sie von Troppmair erwürgt. Die Leiche wurde verscharrt. Die Braut von Troppmair wurde eingeweiht und diese berichtete den Vorfall dem Fügener Bürgermeister. Alle Personen behielten Stillschweigen. Erst durch ein Gerücht wurde der Fall 1950 behandelt. Keine Anklage, Tat fällt unter „Befreiungsamnestie“. Bundesgesetz vom 6.3.1946. (Tiroler Tageszeitung 13.3.50, 2)

            Paul, Antony
            AT Sa Karl Graf-14257 · Einzelstück · ? - 1944-07-13
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: 38; 4 französische Arbeiter wurden von der Ortswehr erschossen. Sie waren Kriegsgefangene, allerdings "freie Arbeiter" des Jenbacher Werkes. Hatten sich in ihrer Freizeit zum Achensee begeben. Da zu dieses Zeit ein Absprung von amerikanischen Fallschirmjägern vermutet wurde, waren die Sicherheitsorgane übervorsichtig. Die Franzosen wurden angehalten und sollten sich ausweisen. Als ein Franzose dazu in die Tasche griff, vermutete der Beamte, dass er eine Waffe hervorholen wollte und schoss auf den Mann. Seine Begleiter gerieten in Panik und eröffneten das Feuer auf die anderen Franzosen. Dabei wurden alle getötet. Ums Leben kam aber auch ein heimischer Gendarmeriebeamter, der von einer Kugel der Heimischen getroffen wurde. Stammte aus Arzl/Innsbruck. Am 13.7.1946 wurde eine Gedenkfeier mit französischen Offizieren und heimischen Geistlichen veranstaltet (Tiroler Tageszeitung 15.7.1946, 4). Verhandlung über die "Tragödie von Pertisau" vor dem Obersten Französischen Gerichtshof ab 23.10.1947: Angeklagt sind Gottfried Haberl (Sägearbeiter), Adolf Unterberger (Landarbeiter), Karl Singer (Fischer), Therese Hödl (Hotelbesitzerin) und Johanna Sandonovi (Kellnerin). 6 Franzosen (Zivilarbeiter bei den Jenbacher Werken) saßen im Pfandlerhof und wurden für abgesprungene Fallschirmjäger aus Amerika gehalten. Kellnerin berichtete dies der Hotelbesitzerin und die meldete dies weiter an Gendarmerieinspektor Graf. Dieser drang ins Lokal mit 2 weiteren Heimischen ein und forderte ein „Hände Hoch“. Es wurde aber von außen sofort geschossen, wobei es die 5 Toten und dazu 4 Schwerverletzte gab. Im Urteil wurde nicht von einer absichtlichen Tat ausgegangen aber verweigerte Hilfeleistungen an den verwundeten Franzosen. Unterberger 2,5 Jahre Gefängnis, Haberl und Singer 2 Jahre. Freisprüche für die Frauen. Singer war auch für den Tod von Graf verantwortlich.

            Ortner, Hans
            AT Sa Karl Graf-14260 · Einzelstück · ? - 1944-07-15
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: [unklar}; Wanderte mit ihrem Mann oberhalb der Plauener Hütte. Trat einen großen Stein los, der sie einklemmte. Konnte erst nach 5 Stunden befreit werden, was sie nicht überlebte. Das Ehepaar kam aus Leipzig.

            Weyrat, Jeann
            AT Sa Karl Graf-14254 · Einzelstück · ? - 1944-07-13
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: 40; 4 französische Arbeiter wurden von der Ortswehr erschossen. Sie waren Kriegsgefangene, allerdings "freie Arbeiter" des Jenbacher Werkes. Hatten sich in ihrer Freizeit zum Achensee begeben. Da zu dieses Zeit ein Absprung von amerikanischen Fallschirmjägern vermutet wurde, waren die Sicherheitsorgane übervorsichtig. Die Franzosen wurden angehalten und sollten sich ausweisen. Als ein Franzose dazu in die Tasche griff, vermutete der Beamte, dass er eine Waffe hervorholen wollte und schoss auf den Mann. Seine Begleiter gerieten in Panik und eröffneten das Feuer auf die anderen Franzosen. Dabei wurden alle getötet. Ums Leben kam aber auch ein heimischer Gendarmeriebeamter, der von einer Kugel der Heimischen getroffen wurde. Stammte aus Arzl/Innsbruck. Am 13.7.1946 wurde eine Gedenkfeier mit französischen Offizieren und heimischen Geistlichen veranstaltet (Tiroler Tageszeitung 15.7.1946, 4). Verhandlung über die "Tragödie von Pertisau" vor dem Obersten Französischen Gerichtshof ab 23.10.1947: Angeklagt sind Gottfried Haberl (Sägearbeiter), Adolf Unterberger (Landarbeiter), Karl Singer (Fischer), Therese Hödl (Hotelbesitzerin) und Johanna Sandonovi (Kellnerin). 6 Franzosen (Zivilarbeiter bei den Jenbacher Werken) saßen im Pfandlerhof und wurden für abgesprungene Fallschirmjäger aus Amerika gehalten. Kellnerin berichtete dies der Hotelbesitzerin und die meldete dies weiter an Gendarmerieinspektor Graf. Dieser drang ins Lokal mit 2 weiteren Heimischen ein und forderte ein „Hände Hoch“. Es wurde aber von außen sofort geschossen, wobei es die 5 Toten und dazu 4 Schwerverletzte gab. Im Urteil wurde nicht von einer absichtlichen Tat ausgegangen aber verweigerte Hilfeleistungen an den verwundeten Franzosen. Unterberger 2,5 Jahre Gefängnis, Haberl und Singer 2 Jahre. Freisprüche für die Frauen. Singer war auch für den Tod von Graf verantwortlich.

            Graf, Hermann
            AT Sa Karl Graf-14258 · Einzelstück · ? - 1944-07-13
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: 49; 4 französische Arbeiter wurden von der Ortswehr erschossen. Sie waren Kriegsgefangene, allerdings "freie Arbeiter" des Jenbacher Werkes. Hatten sich in ihrer Freizeit zum Achensee begeben. Da zu dieses Zeit ein Absprung von amerikanischen Fallschirmjägern vermutet wurde, waren die Sicherheitsorgane übervorsichtig. Die Franzosen wurden angehalten und sollten sich ausweisen. Als ein Franzose dazu in die Tasche griff, vermutete der Beamte, dass er eine Waffe hervorholen wollte und schoss auf den Mann. Seine Begleiter gerieten in Panik und eröffneten das Feuer auf die anderen Franzosen. Dabei wurden alle getötet. Ums Leben kam aber auch ein heimischer Gendarmeriebeamter, der von einer Kugel der Heimischen getroffen wurde. Stammte aus Arzl/Innsbruck. Am 13.7.1946 wurde eine Gedenkfeier mit französischen Offizieren und heimischen Geistlichen veranstaltet (Tiroler Tageszeitung 15.7.1946, 4). Verhandlung über die "Tragödie von Pertisau" vor dem Obersten Französischen Gerichtshof ab 23.10.1947: Angeklagt sind Gottfried Haberl (Sägearbeiter), Adolf Unterberger (Landarbeiter), Karl Singer (Fischer), Therese Hödl (Hotelbesitzerin) und Johanna Sandonovi (Kellnerin). 6 Franzosen (Zivilarbeiter bei den Jenbacher Werken) saßen im Pfandlerhof und wurden für abgesprungene Fallschirmjäger aus Amerika gehalten. Kellnerin berichtete dies der Hotelbesitzerin und die meldete dies weiter an Gendarmerieinspektor Graf. Dieser drang ins Lokal mit 2 weiteren Heimischen ein und forderte ein „Hände Hoch“. Es wurde aber von außen sofort geschossen, wobei es die 5 Toten und dazu 4 Schwerverletzte gab. Im Urteil wurde nicht von einer absichtlichen Tat ausgegangen aber verweigerte Hilfeleistungen an den verwundeten Franzosen. Unterberger 2,5 Jahre Gefängnis, Haberl und Singer 2 Jahre. Freisprüche für die Frauen. Singer war auch für den Tod von Graf verantwortlich.

            Graf, Ludmilla
            AT Sa Karl Graf-14259 · Einzelstück · ? - 1944-07-15
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: 44; Wanderte mit ihrem Mann oberhalb der Plauener Hütte. Trat einen großen Stein los, der sie einklemmte. Konnte erst nach 5 Stunden befreit werden, was sie nicht überlebte. Das Ehepaar kam aus Leipzig.

            Naurice, Robert
            AT Sa Karl Graf-14261 · Einzelstück · ? - 1944-07-15
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: [unklar}; Wanderte mit ihrem Mann oberhalb der Plauener Hütte. Trat einen großen Stein los, der sie einklemmte. Konnte erst nach 5 Stunden befreit werden, was sie nicht überlebte. Das Ehepaar kam aus Leipzig.

            Baujard, Lucien
            AT Sa Karl Graf-14255 · Einzelstück · ? - 1944-07-13
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: 36; 4 französische Arbeiter wurden von der Ortswehr erschossen. Sie waren Kriegsgefangene, allerdings "freie Arbeiter" des Jenbacher Werkes. Hatten sich in ihrer Freizeit zum Achensee begeben. Da zu dieses Zeit ein Absprung von amerikanischen Fallschirmjägern vermutet wurde, waren die Sicherheitsorgane übervorsichtig. Die Franzosen wurden angehalten und sollten sich ausweisen. Als ein Franzose dazu in die Tasche griff, vermutete der Beamte, dass er eine Waffe hervorholen wollte und schoss auf den Mann. Seine Begleiter gerieten in Panik und eröffneten das Feuer auf die anderen Franzosen. Dabei wurden alle getötet. Ums Leben kam aber auch ein heimischer Gendarmeriebeamter, der von einer Kugel der Heimischen getroffen wurde. Stammte aus Arzl/Innsbruck. Am 13.7.1946 wurde eine Gedenkfeier mit französischen Offizieren und heimischen Geistlichen veranstaltet (Tiroler Tageszeitung 15.7.1946, 4). Verhandlung über die "Tragödie von Pertisau" vor dem Obersten Französischen Gerichtshof ab 23.10.1947: Angeklagt sind Gottfried Haberl (Sägearbeiter), Adolf Unterberger (Landarbeiter), Karl Singer (Fischer), Therese Hödl (Hotelbesitzerin) und Johanna Sandonovi (Kellnerin). 6 Franzosen (Zivilarbeiter bei den Jenbacher Werken) saßen im Pfandlerhof und wurden für abgesprungene Fallschirmjäger aus Amerika gehalten. Kellnerin berichtete dies der Hotelbesitzerin und die meldete dies weiter an Gendarmerieinspektor Graf. Dieser drang ins Lokal mit 2 weiteren Heimischen ein und forderte ein „Hände Hoch“. Es wurde aber von außen sofort geschossen, wobei es die 5 Toten und dazu 4 Schwerverletzte gab. Im Urteil wurde nicht von einer absichtlichen Tat ausgegangen aber verweigerte Hilfeleistungen an den verwundeten Franzosen. Unterberger 2,5 Jahre Gefängnis, Haberl und Singer 2 Jahre. Freisprüche für die Frauen. Singer war auch für den Tod von Graf verantwortlich.

            Brisleux, Louis
            AT Sa Karl Graf-14256 · Einzelstück · ? - 1944-07-13
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: 39; 4 französische Arbeiter wurden von der Ortswehr erschossen. Sie waren Kriegsgefangene, allerdings "freie Arbeiter" des Jenbacher Werkes. Hatten sich in ihrer Freizeit zum Achensee begeben. Da zu dieses Zeit ein Absprung von amerikanischen Fallschirmjägern vermutet wurde, waren die Sicherheitsorgane übervorsichtig. Die Franzosen wurden angehalten und sollten sich ausweisen. Als ein Franzose dazu in die Tasche griff, vermutete der Beamte, dass er eine Waffe hervorholen wollte und schoss auf den Mann. Seine Begleiter gerieten in Panik und eröffneten das Feuer auf die anderen Franzosen. Dabei wurden alle getötet. Ums Leben kam aber auch ein heimischer Gendarmeriebeamter, der von einer Kugel der Heimischen getroffen wurde. Stammte aus Arzl/Innsbruck. Am 13.7.1946 wurde eine Gedenkfeier mit französischen Offizieren und heimischen Geistlichen veranstaltet (Tiroler Tageszeitung 15.7.1946, 4). Verhandlung über die "Tragödie von Pertisau" vor dem Obersten Französischen Gerichtshof ab 23.10.1947: Angeklagt sind Gottfried Haberl (Sägearbeiter), Adolf Unterberger (Landarbeiter), Karl Singer (Fischer), Therese Hödl (Hotelbesitzerin) und Johanna Sandonovi (Kellnerin). 6 Franzosen (Zivilarbeiter bei den Jenbacher Werken) saßen im Pfandlerhof und wurden für abgesprungene Fallschirmjäger aus Amerika gehalten. Kellnerin berichtete dies der Hotelbesitzerin und die meldete dies weiter an Gendarmerieinspektor Graf. Dieser drang ins Lokal mit 2 weiteren Heimischen ein und forderte ein „Hände Hoch“. Es wurde aber von außen sofort geschossen, wobei es die 5 Toten und dazu 4 Schwerverletzte gab. Im Urteil wurde nicht von einer absichtlichen Tat ausgegangen aber verweigerte Hilfeleistungen an den verwundeten Franzosen. Unterberger 2,5 Jahre Gefängnis, Haberl und Singer 2 Jahre. Freisprüche für die Frauen. Singer war auch für den Tod von Graf verantwortlich.

            Pasquelini, Angelo
            AT Sa Karl Graf-14227 · Einzelstück · ? - 1944-05-26
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: 38; Im Zemmgrund wurde eine männliche Leiche gefunden und konnte durch seine Papiere identifiziert werden. War Italiener und schien über die Zillertaler Alpen gekommen zu sein und dürfte aus Erschöpfung erfroren sein.

            Trojer, Josef
            AT Sa Karl Graf-14204 · Einzelstück · ? - 1944-04-04
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: 55; Südtiroler Umsiedler, waren an der Achenseestraße mit Schneeschaufeln beschäftigt. Sie wurden dabei von einer Lawine verschüttet. Konnten nur mehr als Leichen geborgen werden.

            Salcher, Maria
            AT Sa Karl Graf-14154 · Einzelstück · ? - 1943-12-19
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: 53; Bomben stammten aus einem Notabwurf. Trafen den südlichen Teil der Stadt. Einschläge auch über Freundsberg bis zum Kellerjoch. 10 Tote. Kein Bericht darüber in der Zeitung!

            Salcher, Paula
            AT Sa Karl Graf-14156 · Einzelstück · ? - 1943-12-19
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: 42; Bomben stammten aus einem Notabwurf. Trafen den südlichen Teil der Stadt. Einschläge auch über Freundsberg bis zum Kellerjoch. 10 Tote. Kein Bericht darüber in der Zeitung!

            Beiser, Alfons
            AT Sa Karl Graf-14149 · Einzelstück · ? - 1943-12-19
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: 71; Bomben stammten aus einem Notabwurf. Trafen den südlichen Teil der Stadt. Einschläge auch über Freundsberg bis zum Kellerjoch. 10 Tote. Kein Bericht darüber in der Zeitung!

            Rainer, Julie
            AT Sa Karl Graf-14152 · Einzelstück · ? - 1943-12-19
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: 41; Bomben stammten aus einem Notabwurf. Trafen den südlichen Teil der Stadt. Einschläge auch über Freundsberg bis zum Kellerjoch. 10 Tote. Kein Bericht darüber in der Zeitung!

            Rainer, Adolf
            AT Sa Karl Graf-14153 · Einzelstück · ? - 1943-12-19
            Teil von Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

            Alter: 4; Bomben stammten aus einem Notabwurf. Trafen den südlichen Teil der Stadt. Einschläge auch über Freundsberg bis zum Kellerjoch. 10 Tote. Kein Bericht darüber in der Zeitung!