Einzelstück 11 - 1578 Juli 22

Signatur

AT GemA Heiterwang 7-9-11

Alternative Identifikatoren/Signaturen

Titel

1578 Juli 22

Datum/Laufzeit

  • 1578-07-22 (Anlage)

Erschließungsstufe

Einzelstück

Umfang und Medium

Original Pergament - Libeli 6 Blatt 36x 30 cm, Siegel fehlt

Bestandsgeschichte

Abgebende Stelle

Beschreibung

Zwischen Reuti, Pfarre Praittenwanng, und der Gemeinde zu Haiterwanng, Pfarre Püechlpach, kommt es wegen strittiger Weide- und Waldgrenzen im Rauchalbly und auf der Homwanndt zu einer Neuvermarkung. Zur Tagsatzung treffen sich genannte Reuttener unter dem Ernberger Richter Hans Mayer samt Geschworenen am Ort Gurtten mit denen von Haittewanng namens Hans Weber, Oswald Muesawer, Adam Jäger, Jakob Gigl, Matheis Koch, Matthäus Pach, Jakob Muesawer, Mang Hosp, Martin Humpp, Hans Wild und Hans Miller, alle Haiterwanng, sowie Jakob Klainhans von Püechlpach. Beginnend am Rauchalbliskopf werden genannte Marksteine beschrieben, verbessert, erneuert und durch weitere Kreuzzeichen von Hans Schneller aus Pflach markiert. Die wichtigsten Grenzpunkte sind: der Schlelgwelze gegen den Klauswald, gegen das Rauchalblistal, im Schratental (Scharrtental), nach der Hornwand, herum auf die Hayrenwand, in der Grueb und hinaus auf das Lichte Egg, in den lichten Weißen Schroten. Wegen der großen Distanz werden mehrere neue Marken gesetzt und beschrieben. Im Ryntal enden die Almrechte von Reuti und Haitterwanng. Viele strittige Steine werden für ungültig erklärt. Innerhalb genannter Grenzen, einschließlich der Hütte zu Gligerle hat Heiterwang seine Weiderechte, doch darf Reutte die Weide auf der Hornwand bis zur Schleglwelze besuchen. Die Kosten dieses Vergleichs sind je zur Hälfte zu tragen. Forst- und Jagdrechte des Landesfürsten werden durch diesen Vergleich nicht berührt. Siegler: Hans Mayr, Richter zu Emberg Spruchleute: Jakob Petter, Waldmeister zu Ehrenberg, Benedikt Weissenpach und Georg Reinprecht, Gerichtsschreiber zu Ehrenberg

Bewertung, Vernichtung und Terminierung

Zuwächse

Ordnung und Klassifikation

Benutzungsbedingungen

Reproduktionsbedingungen

In der Verzeichnungseinheit enthaltene Sprache

  • Deutsch

Schrift in den Unterlagen

    Anmerkungen zu Sprache und Schrift

    Physische Beschaffenheit und technische Anforderungen

    Findmittel

    TLA-Mikrofilm: 2036 2037

    Existenz und Aufbewahrungsort von Originalen

    Existenz und Aufbewahrungsort von Kopien

    Verwandte Verzeichnungseinheiten

    Verwandte Beschreibungen

    Anmerkung zur Veröffentlichung

    Tiroler Geschichtsquellen 37/14/2

    EAP

    Zugriffspunkte (Thema)

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    Identifikator "Beschreibung"

    Archivcode

    Benutzte Regeln und/oder Konventionen

    Status

    Entwurf

    Erschließungstiefe

    Teilweise

    Daten der Bestandsbildung, Überprüfung, Löschung/Kassierung

    Quellen

    Bereich Zugang