Alter: 32; Italienischer Kriegsgefangener, Arbeiter im Stahlwerk. Aß roten Kukuruz (?), den ihm seine Angehörigen geschickt hatten und starb daran. Wurde im Ortsfriedhof beerdigt.
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Alter: 32; Italienischer Kriegsgefangener, Arbeiter im Stahlwerk. Aß roten Kukuruz (?), den ihm seine Angehörigen geschickt hatten und starb daran. Wurde im Ortsfriedhof beerdigt.
Alter: 19; Dienstknecht. Brach bei der Holzarbeit tot zusammen. Anscheinend Folgewirkung des Krieges, Gasvergiftung?
Alter: 10; Kind starb an einer Pilzvergiftung in der Klinik.
Alter: 2; Starb nach dem Verzehr von giftigen Beeren.
Alter: 13; Starb an einer Pilzvergiftung.
Alter: [unklar]; Bahnarbeiter aus Telfs. Heizte in seiner Unterkunft Kohlenofen ein. Ausströmendes Gas wurde nicht bemerkt und tötete ihn.
Alter: 48; Starb an Alkoholvergiftung trotz Einlieferung in die Klinik.
Alter: 10; Kind eines Webers gelangte an hochprozentigem Alkohol und starb nach dem Genuss an Vergiftungen.
Alter: 39; Vergiftete sich mit trichinösem Schweinefleisch. Seine Frau starb ebenfalls daran am 12.12.
Alter: 33; Verstarb an vergiftetem Schweinefleisch (Trichinen), gleich wie ihr Gatte am 21.11.
Alter: 2; Trank irrtümlich Lysol und starb an Vergiftung. 3. Unglücksfall in der Familie in 3 Jahre. Am 28.2.1922 Absturz von Gottfried (9 Jahre) und am 12.10.1922 von Hermann (2 Jahre) durch Verbrühen.
Alter: 1.5; Kinder spielten mit Lysol und gaben es dem Jüngsten zum trinken. Trotz schneller ärztlicher Hilfe konnte er nicht gerettet werden.
Alter: 43; Holzarbeiter, aus Kaltenbach stammend. Verwechselte eine Flasche Rum mit Essigessenz und starb trotz schneller ärztlicher Hilfe.
Alter: 38; Waren Monteure im Bürgerlichen Brauhaus. Kellerräume sollten ausgetrocknet werden. Zu diesem Zweck wurde ein Koksofen in Betrieb genommen. Ausströmendes Gas betäubten die beiden Arbeiter, die sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Starben im Spital. Stammten aus der Steiermark bzw. aus NÖ.
Alter: 4; Kind eines Bauern vom Sonnberg. Starb nach dem Verzehr von Herbstzeitlosen.
Alter: 19; Waren Monteure im Bürgerlichen Brauhaus. Kellerräume sollten ausgetrocknet werden. Zu diesem Zweck wurde ein Koksofen in Betrieb genommen. Ausströmendes Gas betäubten die beiden Arbeiter, die sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Starben im Spital. Stammten aus der Steiermark bzw. aus NÖ.
Alter: 4; Starb nach dem Verzehr von unreifer (?) giftiger Beeren.
Alter: 39; Chauffeur, bekam als Anerkennung für eine Arbeit von der Witwe Maria Völlenklee eine kleine Flasche Schnaps mit Aufschrift „Enzian“. Diese hatte sie im Zimmer ihres verstorbenen Mannes gefunden. Das Opfer teilte den Inhalt mit 2 weiteren Kollegen. Bald traten Vergiftungserscheinungen auf. Wurden ins Spital eingeliefert, wo Opfer bald starb. Möglicherweise war Strychnin in der Flasche.
Alter: 2; Kind holte sich eine Flasche vom Küchentisch und trank daraus. Darin war aber Essigessenz und es verstarb bald darauf an Verätzung. Gerichtsverhandlung gegen die Mutter Anna Kofler in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 13.11.29, 11: Wurde aber freigesprochen.
Alter: 5; Kind wurde tot im Bett aufgefunden. Arzt konstatierte Vergiftung, möglicherweise durch Beeren.
Alter: 64; Starb durch übermäßigen Genuss hochprozentiger Alkoholikas.
Alter: 34; Starb nach einem Überkonsum von Schlafmitteln. Anscheinend aber kein Selbstmord.
Alter: 21; Sohn eines Gastwirtes, dürfte in seiner Wohnung aus Versehen den Gashahn geöffnet haben und schlief anschließend ein.
Alter: 73; Bauer, starb nach starkem Brechdurchfall. Arzt konstatierte Vergiften durch verdorbenes Fleisch.
Alter: 10 Monate; Kind eines Tischlermeisters.
Alter: [unklar]; Medizinalrat aus Düsseldorf. Wurde tot im Bett aufgefunden. Weilte auf Urlaub in Mösern. Sehr spät wurde erkannt, dass eine Vergiftung mit Veronal vorlag. Dürfte allerdings irrtümlich eine Einschlafdosis zu hoch dosiert haben.
Alter: 1.5; Starb nach dem Trinken von Formaldehyd im Innsbrucker Spital.
Alter: 31; Wagner, konsumierte eine große Menge an Freischnaps und starb an Alkoholvergiftung.
Alter: 54; Familie eines Bahnangestellten wollten die gefundenen Pilze verzehren. Da sich auch ein giftiger darunter befand, erkrankten alle Angehörigen. Ehefrau starb an den Folgen.
Alter: 3.5; Sohn eines Sägearbeiters aus Holz. Starb nach dem Verzehr von Tollkirschen.
Alter: 48; Starb kurz nach dem Genuss von Pilzen.
Alter: 5; Kind starb plötzlich, vermutlich durch den Verzehr von giftigen Beeren.
Alter: 30; Bauernknecht aus Amras. Wurde schwer betrunken in einem Acker in Pradl gefunden und ins Krankenhaus eingeliefert. Starb dort nach kurzer Zeit. Diagnose: Alkoholvergiftung. Spätere Erhebungen ergaben, dass er auch einen Bruch des Schädels hatte, der von einer vorhergegangenen Rauferei im Gasthaus stammte.
Alter: 10; Kind eines Hilfsarbeiters aus Arzl/Innsbruck. Starb an einer Pilzvergiftung im Innsbrucker Krankenhaus.
Alter: 4.5; Holte sich in einem unbeaufsichtigten Moment eine Flasche vom Regal und trank daraus. Deren Inhalt war aber Essigessenz. Kind starb nach 2 Tagen an Verätzungen.
Alter: 50; Maurer, arbeitslos. Wurde bei den Prügelbaubaracken bewusstlos aufgefunden. Starb im Krankenhaus. Diagnose: Alkoholvergiftung.
Alter: 8; Tochter eines Telegrafenbeamten. Wurde mit Vergiftungserscheinungen in die Kinderklinik eingewiesen, wo sie kurz darauf verstarb. Die Ursache dürfte eine Fleischvergiftung gewesen sein.
Alter: 52; Straßenarbeiter, starb nach dem Genuss von einer großen Menge Schnaps.
Alter: 56; Armer, älterer Mann erschien in einem Laden und verlangte einen Schnaps. Bursche schenkte aus einer Korbflasche ein und gab dem Mann den Trunk. Dieser erlitt schwere Verätzungen, da in der Flasche Essigessenz war. Wurde in das Kufsteiner Krankenhaus eingeliefert, wo er bald darauf starb. Gerichtsverhandlung gegen die Mutter des Knaben am 10.6.1936, der den vermeintlichen Schnaps verabreichte. Wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht wurde sie zu 14 Tagen strengen Arrestes (bedingt), verurteilt.
Alter: 56; Kriegsinvalider Mann aus Brixen/Südtirol. Wurde in einem Innsbrucker Hotel bewusstlos aufgefunden. Hatte gegen seine Schlaflosigkeit eine zu hohe Dosis Veronal genommen. Starb am folgenden Tag im Innsbrucker Krankenhaus. Andere Quellen nennen Gehirnblutung und Lungenentzündung als Todesursache
Alter: 25; Starb an einer Gasvergiftung. War wohnhaft in Paris. Dort gestorben und Leiche überführt. Am 20.11. in Hall begraben.
Alter: 28; Kontoristin aus Hagen/Westfalen. Wurde mit Vergiftungserscheinungen ins Innsbrucker Spital überführt, wo sie bald darauf starb. Es wurde eine Überdosis an Schlafmitteln diagnostiziert. Ihre Leiche wurde in die Heimat überführt.
Alter: 30; Ganze Familie in Arzl erkrankte schwer nach dem Genuss von Pilzen. Nach einigen Tagen starben die Mutter und 2 Kinder.
Alter: [unklar]; Ganze Familie in Arzl erkrankte schwer nach dem Genuss von Pilzen. Nach einigen Tagen starben die Mutter und 2 Kinder.
Alter: [unklar]; Ganze Familie in Arzl erkrankte schwer nach dem Genuss von Pilzen. Nach einigen Tagen starben die Mutter und 2 Kinder.
Alter: 3; Trank in einem unbeaufsichtigten Augenblick aus einer Flasche mit Essigessenz und erlitt tödliche Verätzungen.
Alter: [unklar]; Gattin eines Schlossermeisters, starb an einer Pilzvergiftung kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus.
Alter: 16; Bauerntochter, starb nach dem Genuss einer verdorbenen Wurst.
Alter: 48; Bauer am Burgstall. Wurde nach Vergiftungserscheinungen nach dem Genuss einer Wurst ins Wörgler Krankenhaus eingeliefert, wo er bald darauf starb.
Alter: 67; Sensenschmied. Starb nach dem Verzehr von giftigen Pilzen.