Alter: 17; Tagelöhner, war mit Kollegen auf der Nordkette, um Blumen zu pflücken. Glitt aus und stürzte über einen Felsen ab.
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Alter: 17; Tagelöhner, war mit Kollegen auf der Nordkette, um Blumen zu pflücken. Glitt aus und stürzte über einen Felsen ab.
Alter: 18; War mit einem Kollegen am 14.4. auf Hahnenbalz. Kehrte zum vereinbarten Ort nicht mehr zurück. Wurde mit schweren Wunden am Fuß eines Felsens gefunden. Starb 6 Tage später an den Verletzungen.
Alter: 13
Alter: 8; Stiefsohn des k.k. Telegrafeninspektors. Sieg auf einen Kastanienbaum, um Früchte herabzuschütteln. Glitt aus und stürzte auf die Straße. Starb unmittelbar danach.
Alter: 46; Frau stürzte mit einem Holzbündel auf dem Rücken über einen Felsvorsprung und brach sich die Wirbelsäule.
Alter: [unklar]; Tagelöhner, verunglückte tödlich im Steinbruch des Baumeisters Mair. Seine Leiche wurde im städtischen Friedhof begraben.
Alter: 40; Arbeiter in einem Steinbruch bei der Hungerburg. Stürzte von einer Felswand und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 56; Starb nach einem Sturz von einem Baum.
Alter: 32; Erlitt einen tödlichen Unfall in den Bergen.
Alter: 25; War mit 3 weiteren Kollegen auf einer Bergtour im Karwendel. Am Rückweg vom Brandjoch trennte sich das Opfer von den Begleitern und wollte einen anderen Weg einschlagen. Wurde seitdem vermisst. Nach einer großen Suchaktion wurde seine Leiche am Fuße eines Felsens gefunden. Dürfte auf einem Schneefeld ausgerutscht sein. Hinweis, dass das schon der 3. (!) Unfall in den letzte 10 Jahren sei - in der Nähe von Innsbruck: 24.10.1875 Peter Kammerle (erst 1881 gefunden!) und Teichner am Thaurer Joch am 22.12.1879.
Alter: 30; In einem Steinbruch stürzte der Arbeiter von einem Felsvorsprung ab und starb auf dem Transport in seine Wohnung.
Alter: 16; Sohn eines Maurermeisters in der Höttingerau. War mit 2 Kollegen in der Kranebitter Klamm Platenigel suchen. Wurde von einem fallenden Stein am Kopf getroffen und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 35; Maurer, war anscheinend Schlafwandler. Stürzte bei einer Aktion in der Nacht vom 2. Stock ab und starb 2 Wochen später im Innsbrucker Spital an den Verletzungen.
Alter: 18; Arbeiter in der Mosaikwerkstätte in Wilten. Stürzte am Rückweg von der Frau Hitt ab und verletzte sich tödlich.
Alter: 70; Schriftsetzer, erlitt tödliche Verletzungen bei einem Sturz über eine Stiege.
Alter: 23; Malergehilfe. Wollte in der Kranebitter Klamm Platenigl suchen. Wurde vermisst. Suchtrupp fand ihn abgestürzt auf.
Alter: 20; Tischlergehilfe. Wollte auf einem Baum Fallen für Vögel platzieren. Verlor das Gleichgewicht und stürzte in die Tiefe. Starb an den schweren inneren Verletzungen.
Alter: 14; Stürzte bei der „Gelben Wand“ am Hechenberg (Karwendel) beim Platenigl-Pflücken ab. Wurde schwerverletzt in die Innsbrucker Klinik überführt, wobei er aber verstarb.
Alter: 46; Ehepaar Maurer begab sich in den Hofwald in Hötting. Frau glitt aus und stürzte über den Hang hinunter. Nach zwei Tagen verstorben.
Alter: 21; Tischlergehilfe bei der Möbelhandlung Brüll. Wollte Richtung Solstein aufsteigen, um Edelweiß zu suchen. Wurde seitdem vermisst. Erst am 6.5.1905 von einem Revierjäger gefunden!
Alter: 33; Knecht aus Volders vom Berchtoldhof in Allerheiligen. Wollte Taxen für den Almabtrieb holen. Glitt aus und stürzte in die Tiefe.
Alter: 27; Hausdiener in Innsbruck. Stürzte beim Plateniglsuchen am Fuße des Solsteines ab.
Alter: 21; Gärtner im Hofgarten. Machte einen Ausflug in die Kranebitter Klamm. Stürzte beim Plateniglsuchen über eine Felswand ab.
Alter: 21; Absturz von ca. 200m beim Plateniglsuchen in der Kranebitter Klamm. Schlossergehilfe rutschte auf nassem Untergrund aus, fast genau bei der gleichen Stelle, wie ein anderer Fall eine Woche zuvor.
Alter: 37; Schlossergehilfe, stürzte am Abend 2 Stockwerke tief in den Hof ab. Hatte die Angewohnheit, sich auf die Fensterbank zu setzen und muss dabei ausgeglitten sein.
Alter: 16; Bautechniker aus Innsbruck. Bei einer Tour auf die Nordkette trennte er sich von seinen Kollegen und wanderte Richtung Solstein und kam in ein schweres Gewitter. Wurde seitdem vermisst. Seine Leiche wurde am 30.8.1914 oberhalb der Solsteinhütte in einer Felsenschlucht gefunden (Innsbrucker Nachrichten 1.9.14, 16). Schon 1912 brachte man eine Gedenktafel an ihn in der Kranebitterklamm an.
Alter: 23; Schneidergehilfe, wollte mit 2 Kollegen Platenigl suchen am Hechenberge. Stürzte dabei ab.
Alter: 40; Zuerst unbekannter Mann wurde am Fuß einer Wand in der Kranebitterklamm gefunden. Auch er möglicherweise beim Plateniglsuchen abgestürzt. Identität nach 3 Tagen geklärt. Bankdiener in Innsbruck, aus Wien stammend.
Alter: 29; Lehrer aus Wien. Wurde vermisst, jetzt fand man seine Leiche an der Südseite der Frau-Hitt. Wurde nach Hötting überführt. Beerdigt in St. Nikolaus.
Alter: 29; Sekretär im Dekanalsamt Innsbruck. Wollte mit Kollegen am Achselkopf Platenigl suchen. Gerieten in einen Schneesturm. Opfer wählte einen gefährlichen Abstieg und wurde ein paar Tage vermisst.
Alter: 17; Versuchte mit 4 Kollegen unterhalb des Arzlerhorns Platenigl zu suchen. Stürzte dabei über 40m ab und war auf der Stelle tot.
Alter: 15; Stürzte beim Plateniglsuchen in der Kranebitter Klamm ab. Starb am Transport in die Innsbrucker Klinik. Laut Allgemeiner Tiroler Anzeiger: Besonderer Trost mag sein, dass er am Montag bei der Osterbeichte war!
Alter: 18; Sohn eines Gutsbesitzers in Mieders. Versuchte in der Nähe des Achselkopfes Platenigl zu suchen. Erlitt durch Absturz tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 23; Bankbeamter in Innsbruck. Wurde tot in der Seegrube gefunden. War alpingerecht ausgerüstet.
Alter: 20; Telegrafenbeamter aus Donawitz. Seine Leiche wurde zufällig bei der Rettung einer anderen Person am 21.10.23 gefunden. Wies kaum Verletzungen auf, war also eher erfroren.
Alter: 23; Wurde tot unterhalb des Brandjochs aufgefunden. Stammte aus der Steiermark. Dürfte nach einem Absturz erfroren sein.
Alter: 21; Bahnangestellter. War mit einem Kollegen am Abstieg vom Kleinen Solstein. Wollte noch Edelweiß suchen und stürzte bei den Hängen der Schoderwaldalpe ab.
Alter: 16; Eine 6. Klasse der Oberrealschule in Innsbruck machte einen Ausflug auf den Frau-Hitt-Sattel. Eine Gruppe entfernte sich und bestieg den Gipfel. Beim Abstieg erlitt das Opfer möglicherweise einen Schwindelanfall und stürzte ab. Wurde zur Höttingeralm transportiert, war allerdings schon tot. Kritik der Zeitung an der Verfügung des Unterrichtsministeriums, Schülerwanderungen zu organisieren. Vor allem die Lehrer der betroffenen Schule hatten sich stark dagegen ausgesprochen.
Alter: 16; Sohn eines Wirtes, stürzte am Solstein ab. Starb einen Tag später an den Verletzungen.
Alter: 22; Angestellte einer Apotheke in Innsbruck. Stürzte vom Kleinen Solstein ab. Konnte erst nach 3 Tagen tot gefunden werden.
Alter: 51; Stürzte bei einem Ausflug zum Rauschbrunnen an die 100m tief ab. Starb einen Tag später an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 20; Mineur in der Peer’schen Schottergrube. Felsstück brach los und zertrennte das Sicherungsseil. Opfer stürzte ab und erlitt tödliche Genick- und Schädelverletzungen.
Alter: 20; Medizinstudentin aus Preußen. Wollte in der Kranebitter Klamm Platenigl suchen. Wurde bei der Hundskirche abgestürzt aufgefunden. War für diese Tour schlecht ausgerüstet.
Alter: 23; Eine Leiche wurde im Kar der Hohen Warte (Solsteingebiet) gefunden. Konnte erst Tage danach identifiziert werden. War ein Malergeselle.
Alter: 19; Sohn eines Metzgers. Stürzte an der Sattelspitze tödlich ab.
Alter: 19; Student aus Breslau, in Innsbruck inskribiert. Unternahm mit 4 weiteren Kollegen eine Tour auf die Nordkette. Wollte vom Hafelekar zur Frau Hitt wandern. Kehrten auf Rat eines Einheimischen auf halben Weg um. Nebel fiel ein, Pätzold, der als letzter der Gruppe ging, verlor den Anschluss und wurde später vermisst. Seine Leiche wurde am 19.6. im Steinkar gefunden und nach Breslau überführt.
Alter: 61; Pensionierter Justizkanzleidirektor. Stürzte in der Nähe des „Ploner Hofes“ ab und verletzte sich dabei tödlich. Hatte eine Absperrung nicht beachtet.
Alter: 26; Leiche eines Mannes wurde unterhalb der Felsen des Hechenberges aufgefunden. Identifiziert als Beamter aus Innsbruck. Stürzte beim Plateniglsuchen ab.
Alter: 20; Student aus Deutschland. Wollte eine Tour über den Frau-Hitt-Sattel nach Scharnitz machen, wurde aber seit dieser Zeit vermisst. Am 13.10.1931 wurde am Kleinen Solstein ein Skelett aufgefunden und dem Opfer zugeordnet.
Alter: 23; Teilnehmer am Bundesturnfest in Innsbruck. Wurde am Solstein Opfer des Wetterumschwungs. Stammte aus Reichenberg.