Alter: [unklar]; Zwischen 2 italienischen Arbeitern brach bei einem Gasthaus im Mühltal ein Streit aus. Einer wurde mit einem Stein erschlagen.
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Alter: [unklar]; Zwischen 2 italienischen Arbeitern brach bei einem Gasthaus im Mühltal ein Streit aus. Einer wurde mit einem Stein erschlagen.
Alter: [unklar]; In der Schankbaracke der Eisenbahnarbeiter brach Streit aus. Bei der Messerstecherei wurde ein Beteiligter getötet.
Alter: 23; Zwischen 2 Arbeitslosen brach ein Streit aus, der in einer Messerstecherei endete. Einer wurde getötet.
Alter: 25; Bauerntochter wurde nach der Fronleichnamprozession von einem Burschen mehrfach in den Hals gestochen. Tatmotiv dürfte Eifersucht gewesen sein. Wurde von Ärzten als Irrsinnig bezeichnet.
Alter: 40; Berüchtigter Dieb sollte vom Gendarmen Mathias Stickler nach Kitzbühel gebracht werden. Auf halben Wege dorthin griff der Arretant den Polizisten an und brachte ihn lebensgefährliche Stiche bei. Polizist konnte sich dennoch erwehren und erstach den Dieb mit seinem Säbel.
Alter: 46; Fuhrmann aus Lustenau. Wurde in Wilten auf seinem Fuhrwerk von hinten erschossen. Gerichtsverhandlung gegen Josef Kettner (41 Jahre) aus Lana am 17.12.1864. Tat konnte ihn nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden. Wegen früherer Straftaten allerdings dennoch zu 7 Jahren Kerkers verurteilt.
Alter: 26; Fuhrknecht wurde in der Nähe der Hl-Geistkirche erstochen aufgefunden. Verletzungen anscheinend nach einer Rauferei.
Alter: 41; Zimmermaler aus Hötting. Wurde auf der Straße von seiner Frau erstochen. Wurde zuvor öfters von ihm misshandelt. Verdächtigte ihn auch des Ehebruches. Gerichtsverhandlung am 23.11.1861: Urteil: Viele mildernde Umstände mit 5 Jahren schweren Kerkers.
Alter: 35; In der Nähe des Brandherdes des vorigen Tages wurde die Leiche einer Frau gefunden. Wurde identifiziert als Vagabundin mit tödlichen Kopfverletzungen.
Alter: 7; Bauernmädchen, wurde am Weg zur Schule vermisst. Suchende fanden ihre Leiche in Rehrbichl, die eine tödliche Schnittwunde am Hals aufwies. Dazu schwere Schnittverletzungen im Unterleib. Vagabundierender Bettler wurde verdächtigt. Gestand anscheinend auch den Mord in Niederndorf im letzten Jahr. Als Täter wurde Wolfgang Fischbacher erkannt, der auch am 31.5.1860 Elisabeth Berger ermordete. Wurde am 14.12.1861 öffentlich exekutiert.
Alter: 43; Wollte seiner Mutter helfen, die von seinem Bruder bedroht wurde. Erhielt von diesem Stiche in den Oberschenkel, der die Schlagader durchtrennte. Verblutete anschließend.
Alter: [unklar]; Wirt des Gasthofes „Katzbach“ wurde zu Weihnacht 1860 von einem Burschen niedergeschlagen, als er ihn zur Ruhe mahnte. Starb 15 Tage später.
Alter: 15; Mädchen wurde beim Gang ins Dorf überfallen, vergewaltigt und ermordet. Sie wurde mit einer Stichwunde im Hals gefunden. Täter scheint auch für einen Brand in dem Dorf verantwortlich zu sein. Als Täter erkannt wurde Wolfgang Fischbacher aus Kössen. Wurde am 14.12.1861 in Innsbruck öffentlich gehenkt.
Alter: 60; Wirtschafterin auf einem Bauernhof. Wurde Opfer eines Raubmordes. Gerichtsverhandlung gegen Johann B. (34 Jahre) am 29.11.1860 (Bote für Tirol 3.12.60, 3). Leugnete alle Anschuldigungen eines Raubmordes. Trotz tagelangen Prozess (bis 12.12.1860 (!), konnten dem Täter nicht schlüssig die Schuld zugewiesen werden. Daher Freispruch.
Alter: [unklar]; Gerichtsverhandlung gegen Josef K. (Stadtarbeiter) am 5.8.1859, der 1852 zugab für den Mord an Maria Kienpeintner (Erpfendorf) im Jahre 1824 und an Eva Baumgartner 1835 in Rettengschöß verantwortlich zu sein. Hatte sich selber gestellt. Urteil: 14 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 25; 2 Leichen wurden am Stadlberg gefunden. Doppelselbstmord erkannt. Frau wurde erschossen, danach richtete sich der Mann. Kamen mit dem Zug von München. Frau war verheiratet. Beerdigung in 2 getrennten Gräbern.
Alter: 29; 2 Leichen wurden am Stadlberg gefunden. Doppelselbstmord erkannt. Frau wurde erschossen, danach richtete sich der Mann. Kamen mit dem Zug von München. Frau war verheiratet. Beerdigung in 2 getrennten Gräbern.
Alter: 35; Bei einem Treffen von Burschen wurde reichlich Branntwein konsumiert. Nachfolgende Streitereien arteten in eine Messerstecherei aus. Opfer wurde im Unterleib getroffen und verstarb daran.
Alter: 49; Gutsbesitzerin, wurde in der Früh von Verwandten tot in ihrem Zimmer aufgefunden mit schweren Kopfverletzungen. Verdächtigt wurde ein fahrender Schneider aus Bayern, der die Frau mit einem Beil erschlagen und beraubt hatte. Wurde nach seiner Flucht in Karlsruhe gefasst. Gerichtsverhandlung fand in München statt. Der Täter Karl Lang (23) wurde am 4.12.1858 dort öffentlich hingerichtet. Darstellung im Bayrischen Kurier 5.4.1858, 2266.
Alter: 31; Eine Streiterei zwischen 2 Burschen artete in eine Schlägerei aus. Dabei wurde ein Kontrahent mit einem Messer tödlich verletzt. Der Täter stammte nicht aus dem Ötztal. Gerichtsverhandlung in Schützenzeitung 30.11.1857, 5: Der Täter, ein Branntweinhändler aus dem Passeiertal (63 Jahre) wurde zu 3 Jahren schweren Kerkers verurteilt.
Alter: 50; Zwischen 2 Brüdern begann am Oetzerberg ein Streit wegen einer Erbschaft. Einer wurde dabei erschlagen. Später erkannt als Gehirnschlag (?)
Alter: 39; Das Opfer wurde von zwei Arbeitern beim Heimweg von einem Gasthof in St. Martin/Walde mit Knüppeln tödlich verletzt.
Alter: 20; Mädchen wurde von einem Burschen von hinten niedergestochen und schwer verletzt. Starb nach 14 Tagen. Der Bursche war geistig unzurechnungsfähig.
Alter: 4 Monate; Bäuerin hackte in geistiger Verwirrung auf ihre beiden Kinder ein, wobei eines getötet wurde.
Alter: 41; Bauer in Pfunds. Wollte in der Nacht vier Burschen verjagen, die großen Lärm verursachten. Einer von denen schlug mit einem Stock auf den Kopf des Opfers. Erlag nach einigen Stunden den Verletzungen. Die Burschen wurden verhaftet.
Alter: 25; Baderbauer aus Moosen. Wurde im Mühltal von Balthasar Walter (21 Jahre) erstochen.
Alter: 48; Bauersfrau wurde von einer Nachbarin gebeten Waren vom Markt in Kössen mitzubringen. Wollte auch ihre Schulden bezahlen. Da sie nicht mehr zurückkam suchten Angehörige sie und man fand ihre Leiche im Stall der Nachbarin. Zusätzlich hatte sie Wertgegenstände des Opfers bei sich. Wurde mit ihrem Mann verhaftet und nach Rattenberg überführt.
Alter: 34; Kammmachergeselle, kam im Krippelewirtshaus mit dem Maurer Joseph Luchner (51 Jahre) in Streit. Dabei schlut der Täter dem Opfer einen Bierkrug an den Kopf. Zeigte vorerst keine Verletzungen und feierte in einem anderen Wirtshaus weiter. Dort brach er am Morgen des nächsten Tages zusammen. Schwurgerichtsverhandlung am 6.6.1851. Medizinische Gutachter bezeichneten den Schlag nicht als lebensgefährlich, erst die folgenden Aktionen führten zum Tod. Luchner wurde freigesprochen (Bote für Tirol 7.6.1851, 655)
Alter: 27; Wurde von zwei Offizieren gebucht, um eine Jagd zu führen. Ein anderer Jäger, Johann Schmid (60 Jahre), Waldaufseher der Gemeinde Silz fühlte sich übergangen. Am Silzerberg, vor Sonnenaufgang des nächsten Tages, bezog Zoller einen Pirschplatz, bei dem ihn der Täter erschoss. Schwurgerichtsverhandlung am 13.1.1851 in Innsbruck. Sachverständige bezeichneten die Wunden des Opfers als nicht tödlich. Daher nur 5 Jahre schwerer Kerker ( Schützenzeitung 14.1.1851, 14)