Alter: 38; Handelsvertreter. Ihm wurde eine Veruntreuung von 5000.-S vorgeworfen. Tod durch Erhängen (Name aus den Todesanzeigen)
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Alter: 38; Handelsvertreter. Ihm wurde eine Veruntreuung von 5000.-S vorgeworfen. Tod durch Erhängen (Name aus den Todesanzeigen)
Alter: 43; Gattin eines Tischlermeisters. Stürzte vom Vordach ihres Hauses in den Wörglerbach, wo sie ertrank. Selbstmord nicht ausgeschlossen.
Alter: 56; Streiterbäuerin vom Weerberg wurde beim Überschreiten der Geleise von einem Schnellzug erfasst und auf der Stelle getötet.
Alter: 50; Polier, wurde auf seiner Arbeitsstelle auf der Pritzenalm von einer Lawine verschüttet. Trotz schneller Bergung konnte er nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 41; Bauer, schwermütig nach dem Tod seiner Frau. Tod durch Erhängen.
Alter: 8; Schüler wurde in der Mariahilferstraße von einem Auto erfasst und niedergestoßen. Starb noch am gleichen Tag im Krankenhaus.
Alter: 25; Starb bei einem verbotenen Schwangerschaftsabbruch. Ihr Liebhaber wurde der Tat verdächtigt und festgenommen.
Alter: 35; Wurde seit Wochen vermisst. Ihre Leiche wurde am 7.12. in der Jauchengrube des Bauernhofes gefunden. Später ergaben sich Zweifel an der Todesursache, da Zeugen sie angeblich noch am 19.10. gesehen haben. Die Mordvorwürfe gegen Raimund Kirchmayr wurden 1950 allerdings fallen gelassen (Tiroler Tageszeitung 24.2.50, 3)
Alter: 62; Die Frau wurde längere Zeit vermisst. Nach der Öffnung der Wohnung durch die Polizei, wurde sie tot aufgefunden. Hatte sich vergiftet.
Alter: 29; Arbeiter in der Holzfaserfabrik. In der Nachtschicht entgleiste der Rollkran, der umkippte und das Opfer unter sich begrub.
Alter: 47; Wirtschafterin, nervenleidend, ihre Leiche wurde bei der Karwendelbrücke aus dem Inn gezogen.
Alter: 80; Rentner, erhängte sich in seinem Gartenhaus kurz nach dem Tod seiner Frau.
Alter: 46; Elektroinstallateur der Stadtwerke Hall. Geriet bei der Montage in den Starkstrom und wurde auf der Stelle getötet.
Alter: 35; Knecht verletzte sich schwer bei der Holzarbeit. Starb kurz nach der Einlieferung ins Wörgler Krankenhaus.
Alter: 56; Bäuerin, gesundheitliche Probleme. Stürzte sich in die Brixentaler Ache.
Alter: 67; Bahnpensionist, überquerte beim Frachtenbahnhof die Geleise um zu seinem Schrebergarten zu gelangen. Wurde dabei von einem Güterzug überfahren
Alter: 27; Bauer zäunte seine Wiese mit Elektrodrähten ein. Die zu hohe Stromstärke tötete zuerst ein Rind. Als die Nachbarin dieses von den Leitungen loslösen wollte, geriet sie selber in den Stromkreis und konnte sich nicht mehr befreien. Sie war die Braut des schuldigen Bauern. Gerichtsverhandlung gegen den Bauern Rupert Gandler am 25.1.1950: Urteil 2 Monate strenger Arrest – bedingt.
Alter: [unklar]; Bergarbeiter im Großkogel der Montanwerke. Wollten die Hunte füllen, als von der Decke sich große Gesteinsbrocken lösten. Beide wurden auf der Stelle getötet. Wurden in Reith/Alpbachtal bzw in Bruck begraben.
Alter: 37; Medizinstudent aus der Ukraine im Ausländerlager (DP-Lager) Rechenweg. Wurde vom polnischen Techniker Teofil Kogut (24 Jahre) mit einem Messer angegriffen und tödlich verletzt. Eine Raubabsicht wurde verhindert. Der Täter flüchtete anschließend in alliierter Uniform. Wurde am 1.11.1949 an der bayrischen Grenze gefasst. Prozess gegen Theofil Kogut (24 Jahre) aus Polen vor dem Obersten Französischen Gerichtshofes in Innsbruck am 20.4.1950. Beschuldigte das Opfer, mehrere Familienangehörige (polnischer Widerstand) durch dessen Verrat verloren zu haben, da sie der Gestapo gemeldet wurden. Wollte Tat im Affekt begangen haben, was verworfen wurde, da er das Tatmesser einen Tag zuvor gekauft hatte. Durch Milderungsgründe wurde der Angeklagte zu 20 Jahren schweren Kerkers verurteilt.
Alter: 80; Deutsche Staatsangehörige aus Posen, geistig verwirrt.
Alter: 29; Diplomkaufmann, deutscher Staatsbürger. Wurde erschossen am Waldweg von den Sillwerken Richtung Patsch aufgefunden. Wurde mit mehreren Schüssen niedergestreckt, daher Selbstmord eher unwahrscheinlich. Immer wieder Aufrufe in den Zeitungen an die Bevölkerung, bei der Aufklärung mitzuhelfen. Am 23.11. wurde ein Tatverdächtigter bekanntgegeben: Herwig Spiehs (27 Jahre), Briefmarkenhändler aus Innsbruck, wurde in Begleitung des Opfers gesehen. Er deponierte Wertgegenstände des Opfers und die Tatpistole in Wien, wo sie gefunden wurden. Ein Teil der Tiroler Nachrichten vom 23.11. wurden sogar von der Staatsanwalt wegen zahlreicher Falschmeldungen beschlagnahmt (Tiroler Tageszeitung 24.11., 3). Am 24.11. starb Spiehs in seiner Zelle, wobei Selbstmord durch Vergiften angenommen wurde.
Alter: 28; Die Frau aus Koblenz wurde in einer Wohnung tot aufgefunden. Starb nach bei einer Abtreibung. Als Täter wurde der Kriegsinvalide Karl Jasbar (32 Jahre) aus Ternitz ermittelt. Seine Täterschaft wurde allerdings später nicht anerkannt (Tiroler Tageszeitung 21.1.50, 6).
Alter: [unklar]; Fuhr mit seiner Beiwagenmaschine auf der Straße Richtung Buch auf einen LKW auf, der eine Panne hatte. War sofort tot, seine Mitfahrerin schwer verletzt.
Alter: 6; Kind sprang aus Unvorsichtigkeit bei Zell vor das Auto und wurde überrollt. Starb bald darauf an den Verletzungen.
Alter: 18; Bauernsohn, fuhr mit seinem Fahrrad zur Arbeitsstelle des Straßenbaus nach Boden. An seinem Zielort stieg er vom Rad und geriet über den Wegesrand. Stürzte dabei über 100m im Plötzigtal ab.
Alter: 3 Monate; Mutter, Gattin eines Polizisten, nahm ihr Kind und stieg durch ein Fenster auf das Dach eines Hauses und stürzte sich 10m in die Tiefe auf ein Steinpflaster. Das Kind wurde auf der Stelle getötet, sie erlitt schwere Verletzungen und wurde ins Innsbrucker Krankenhaus überführt.
Alter: 65; Bergarbeiter im Perlmooser Zementwerk. Wurde durch eine umstürzende Steinplatte, die er sichern wollte, erschlagen.
Alter: 49; Knecht aus Südtirol, Mörder der Dienstmagd Anna Tschutschenthaler am 15.8.1949. War seither auf der Flucht und erhängte sich in der Nähe seines Tatortes.
Alter: 44; Glasarbeiter, stürzte am Weg nach Hinterdux so unglücklich, dass er schwere Brustverletzungen erlitt. Starb daran noch am gleichen Tag im Krankenhaus.
Alter: 27; Mörder von Siegfried Witt, den er am 14.11. bei Patsch erschossen hatte. Tod durch Vergiften.
Alter: 19; Bauernsohn am Fügenerberg. Wurde von einem fallenden Baum schwer verletzt. Starb am Transport ins Krankenhaus.
Alter: 27; Arbeiter, wollte einen wildernden Hund erschießen. Traf ihn nicht tödlich und versuchte ihn mit dem Gewehrkolben zu erschlagen. Dabei löste sich ein weiterer Schuss und traf ihn tödlich.
Alter: [unklar]; Bergarbeiter im Großkogel der Montanwerke. Wollten die Hunte füllen, als von der Decke sich große Gesteinsbrocken lösten. Beide wurden auf der Stelle getötet. Wurden in Reith/Alpbachtal bzw in Bruck begraben.
Alter: 74; Rentner, stürzte in seinem Haus über die Stiege. Starb am Transport ins Zamser Krankenhaus.
Alter: 25; Wollte von Zwieselstein aus mit Skiern über das Timmelsjoch in seine Heimatgemeinde St. Leonhard/Passeier gelangen. Kam dort aber nicht an. Seine Leiche wurde am 11.7.1950 nach der Schneeschmelze gefunden. Dürfte bei einer Abfahrt gestürzt und mit dem Kopf gegen einen Stein gefallen sein.
Alter: 47; Maschinenschlosser aus NÖ. Wurde seit über einem Monat vermisst. Wurde am 23.12. aus dem Achensee tot geborgen. Dürfte am Heimweg im alkoholisierten Zustand in den Ampelsbachkanal gestürzt sein.
Alter: 44; Kriegerswitwe, nervenleidend. Warf sich bei Arzl unter einen Güterzug und wurde auf der Stelle getötet (aus den Totenlisten der Tiroler Tageszeitung).
Alter: [unklar]; Webermeister, wurde bei einem Verkehrsunfall am 4.9. schwer verletzt. Starb 8 Tage später im Innsbrucker Krankenhaus.
Alter: 22; Arbeiter im Zementwerk. Wurde durch einen fallenden Baum am Becken schwer verletzt und starb Tage danach im Krankenhaus Krekelmoos.
Alter: [unklar]; Wirtin im Gasthof „Zur Traube“ stürzte am 13.9. durch das Futterloch in die Tiefe und erlitt schwere Verletzungen, an denen sie 4 Tage später im Krankenhaus starb.
Alter: 34; Wurde bei Erdarbeiten von einer einstürzenden Betonmauer verschüttet. Konnte zwar schnell geborgen werden, starb aber an den schweren Verletzungen im Innsbrucker Krankenhaus. Gerichtsverhandlung am 21.11.1950 gegen 2 Bauleiter. Es wurde erkannt, dass beide mehr Vorsicht hätten walten lassen müssen. Wurden zu 2 Monaten strengen Arrestes verurteilt
Alter: 66; Nervenleidend, warf sich vor einem fahrenden Schnellzug.
Alter: 41; Frau eines Bahnbeamten in Hötting, gesundheitliche Probleme. Tod durch Einatmen von Leuchtgas. Name aus den Todesanzeigen.
Alter: 3; Mutter legte schmerzstillende Tabletten auf einen Tisch im Wohnzimmer. Ihr Sohn fand diese und schluckte 27 davon. Trotz sofortiger Magenspülung konnte das Kind nicht mehr gerettet werden.
Alter: [unklar]; Jesuitenpater, stürzte in den Abendstunden am Grieserberg tödlich ab. Seine Leiche wurde nach Innsbruck überführt.
Alter: 46; Metzgermeister aus St. Johann/Tirol. Unternahm eine Bootsfahrt auf dem Walchsee, als er plötzlich aus dem Boot stürzte und ertrank. Herzschlag könnte vorausgegangen sein.
Alter: 27; 2 englische Paare wollten mit ihrem Auto die Brennerstraße hochfahren. Gleich nach Innsbruck lief der Motor heiß und das Opfer wollte Wasser aus der Sill holen. Stürzte dabei aber 150m in die Tiefe.
Alter: 3; Ein 15-jähriger Bursche hantierte mit einem Flobertgewehr so lange, bis sich ein Schuss löste und seine Schwester in den Hals traf. Sie war sofort tot.
Alter: 51; Hilfsarbeiter, schwermütig.
Alter: 2; In einem unbewachten Augenblick stürzte das Kind in den Malfonbach. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.