Alter: 43; War Verschieber bei der Bahn. Hatte einen Waggon abgekuppelt, stürzte dabei und wurde vom Wagen überrollt. Zeitung schreibt vom „Unglücksbahnhof“.
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Alter: 43; War Verschieber bei der Bahn. Hatte einen Waggon abgekuppelt, stürzte dabei und wurde vom Wagen überrollt. Zeitung schreibt vom „Unglücksbahnhof“.
Alter: 31; Bergknappe. Wurde am 5.9. im Bache des Karwendeltales gefunden. Tödliche Wunde am Hals. War schwermütig.
Alter: 61; Starb nach einem Sturz in die Melach.
Alter: 63; Vermisst seit einem Monat, am 1.10. als Leiche bei Fritzens aus dem Inn geborgen. Dürfte damals in der Dunkelheit in die Melach gefallen sein. 1912 ein Sohn von ihm gleicher Unfall.
Alter: 26; Buchbinder aus Sachsen, in der Nähe der Wiener-Neustädterhütte abgestürzt. Leiche erst am 9.9. gefunden.
Alter: 1.5; Stürzte in ein Wasserschaff im Garten des Huterschen Jagdhauses. Sohn des Architekten Theodor Huter aus Innsbruck.
Alter: 16; 3 Alpinisten aus Prag waren am Habicht. Beim Abstieg rutschten sie über ein Schneefeld, konnten Geschwindigkeit aber nicht mehr bremsen. Stürzten auf ein Geröllfeld. Melan war Student an der Deutschen Technik in Prag. Wurde geborgen, erlangte aber nicht mehr das Bewusstsein.
Alter: 68; Wurde in der Nacht in ihrem Bett erdrosselt. Kein zusätzlicher Raub. Verdächtigt wurde ihr Sohn.
Alter: 13; Sin Bruder kehrte von der Jagd zurück und ließ sein Gewehr ohne zu Entsichern in der Stube liegen. Die übrigen Brüder spielten mit der Schrotflinte Exerzierübungen. Dabei löste sich ein Schuss und verletzte das Opfer tödlich in der Brust. Gerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 18.10.1913, 34: Urteil: 1 Woche einfacher Arrest für Johann Salzburger (16 Jahre), dem Bruder des Opfers.
Alter: 26; Laupp, Tagelöhner aus Württemberg, versuchte sich in der Nähe von Breitenbach im Inn zu ertränken. Postenführer Guth hatte dies bemerkt und sprang ihm in den Fluss nach. War guter Schwimmer, musste aber von Laupp unter Wasser gezogen worden sein.
Alter: 21; Versuchte mit einem Kollegen eine Tour im Wilden Kaiser. Wurden von einem Gewitter überrascht und verstiegen sich. Schramm rutschte aus, Kollege hatte sich gut gesichert. Bergführer brachten Leiche nach Kirchberg. Stammte aus Würzburg, war Schlosser.
Alter: [unklar]; Witwe, versuchte Mahlzeit auf einen Spiritusbrenner zu bereiten. Ihre Kleider fingen dabei Feuer. Konnte es nicht mehr löschen. Wurde nach Dornbirn überführt.
Alter: 24; Tour mit 2 Booten und 7 Personen fuhren von Innsbruck den Inn hinunter. Bei der Angather Brücke allerdings Probleme. Ein Boot wurde wegen der reißenden Strömung an einen Pfeiler getrieben und kenterte. Alle Insassen herausgeschleudert. Wurden abgetrieben und konnten nur tw. vom anderen Boot gerettet werden. Brenner war Kontoristin der Zeitungsexpedition Kaltschmid. Epstude war Lithograf aus Berlin, Angestellter der Fa. Schamler. Helff-Hibler Gewerbeschüler, Sohn der Bezirksrichterswitwe vonAlpenheim. Einer der Überlebenden war Alois Martinstetter. Als erste Leiche Epstude am 14.9., am 18.9. Brenner bei Rosenheim gefunden.
Alter: 24; Familienvater („Welscher Toni“ aus Ampezzo) machte mit Frau und Tochter einen Ausflug. Bei der Rückkehr holte er seinen Revolver und erschoss seine Tochter. Frau flüchtete, wurde aber eingeholt und mit 2 Schüssen niedergestreckt. Danach erschoss er sich selber. War in der Firma Jenny & Schindler als Schlosser beschäftigt. Kaufte sich kurz vorher den Revolver in Innsbruck. Seine Frau verbarrikadierte sich in der Wohnung, dessen Tür eingetreten wurde. Sie war schwer verletzt, konnte aber gerettet werden (Innsbrucker Nachrichten 25.9., 4).
Alter: 7; Tochter eines italienischen Arbeiter wollte Holz einsammeln und stürzte dabei in den Wattener Bach. Führte Hochwasser.
Alter: 69; Bahnarbeiter, wollte Wurzelstöcke ausgraben. Rutschte aus und stürzte 15m ab. Genickbruch.
Alter: 28; Friseurgehilfe aus Böhmen stammend. Tod durch Einatmen von Leuchtgas.
Alter: 22; Tödlicher Unfall auf der Zugspitze oberhalb der Wiener-Neustädter-Hütte. Die 2 Leipziger Bezirksbeamter und Kaufmann) wollten trotz Warnungen weitergehen. Zu dieser Zeit kräftige Neuscheefälle und Kälte. Beide Leichen wurden in ihre Heimatstadt überführt.
Alter: crika 35; Unbekannte Frauenleiche angeschwemmt, schon stark verwest. Bestattet, ohne Identität zu ermitteln.
Alter: 25; Vorerst unbekanntes Mädchen stürzte sich in der Sillschlucht hinterm Bergisel ins Wasser. Erst durch Abgängigkeitsmeldung des Vaters identifiziert. Ihre Leiche wurde am 11.2.1914 bei Breitenbach gefunden und dort begraben (TGB 18.2., 3).
Alter: 24; Alpingruppe wurde am Brandjoch von einem Gewitter überrascht. Zu später Abstieg. Opfer war Lithograf in Innsbruck, stammte aus Dresden. Übrige 6 Personen zuerst bewusstlos, aber nur leicht verletzt.
Alter: 69; Bauer, hatte Alkoholprobleme und litt an Schwermut. Tod durch Erhängen.
Alter: 2; Knabe fiel in ein Schaff mit heißer Lauge. So stark verbrüht, dass er starb.
Alter: 22; Tödlicher Unfall auf der Zugspitze oberhalb der Wiener-Neustädter-Hütte. Die 2 Leipziger Bezirksbeamter und Kaufmann) wollten trotz Warnungen weitergehen. Zu dieser Zeit kräftige Neuscheefälle und Kälte. Beide Leichen wurden in ihre Heimatstadt überführt.
Alter: 19; Beim Tunnelbau stürzten Gesteine plötzlich ab und begruben Arbeiter. 2 tot, 3. schwer verletzt. Keine näheren Ausführungen in den Innsbrucker Nachrichten! Wechner Bauernsohn aus Tobadill, Depetris Italiener.
Alter: 36; Müllergehilfe, verlor wegen Alkoholproblemen seine Arbeit. Tod durch Erhängen.
Alter: 25; Bahn-Hilfsarbeiter aus Heiligenblut. Unbekannte Ursache. Versuchte sich zuerst zu Erschießen – ohne Erfolg, dann Schnitt in den Hals.
Alter: 21; Einjährig Freiwilliger aus Feldkirch bestieg mit einem Kollegen das Stanser Joch und wollte nach Pertisau absteigen. Rutschte aus und stürzte ab.
Alter: 68; Bauer. Starb nach einem Stich in den Bauch, den er sich selber beigebracht hatte.
Alter: 20; Doppelselbstmord eines Liebespaares am Eingang des Kaisertales. Werlberger stammt aus Kirchbichl, später Kaufmann in Dresden. Rohr Prokuristin aus Brühl (Bayern). Tod durch Erschießen. Wurden im „Selbstmörderwinkel“ des Kufsteiner Friedhofes beerdigt. Keine Angehörige waren anwesend (Innsbrucker Nachrichten 11.8., 6)
Alter: 23; Rechnungspraktikant bei der Innsbrucker Statthalterei. Von der linken Talseite (Kasererberg) beim Edelweißpflücken von einem Grashang ca. 200m abgestürzt. In Matrei beerdigt.
Alter: 31; Staatsbahnkondukteur. Gründe unbekannt.
Alter: 2
Alter: 28; War auf der Jagd und hatte Gewehr geschultert. Sein geistig zurückgebliebener Bruder Otto schlich sich von hinten an und zog den Abzug. Kugel drang von unten in den Kopf und tötete den Bauernsohn.
Alter: 40; War im Bezirksgefängnis interniert. Bäckergehilfe aus Ried/OI. Tod durch Erhängen.
Alter: 18; Sohn eines Kaufmanns aus Kiefersfelden. Gruppe war nicht angeseilt unterwegs. Er rutschte aus und stürzte 80m in die Tiefe. Wurde in seine Heimatgemeinde überführt.
Alter: 32; Fabriksarbeiter, stürzte beim Kirschenpflücken vom Baum. Tiroler Volksbote 8.8.: Anton.
Alter: 17; Doppelselbstmord eines Liebespaares am Eingang des Kaisertales. Werlberger stammt aus Kirchbichl, später Kaufmann in Dresden. Rohr Prokuristin aus Brühl (Bayern). Tod durch Erschießen. Wurden im „Selbstmörderwinkel“ des Kufsteiner Friedhofes beerdigt. Keine Angehörige waren anwesend (Innsbrucker Nachrichten 11.8., 6)
Alter: 2; 2 vorerst unbekannte Touristen aus München am Kopftörlgrat tödlich abgestürzt. In Tiroler Volksbote sogar 3 Tote (+ M. Hämmerle – München). Dreisser war Kaufmann, Rath Elektrotechniker. Wurden nach München überführt.
Alter: 25; 2 vorerst unbekannte Touristen aus München am Kopftörlgrat tödlich abgestürzt. In Tiroler Volksbote sogar 3 Tote (+ M. Hämmerle – München). Dreisser war Kaufmann, Rath Elektrotechniker. Wurden nach München überführt.
Alter: 37; Lokomotivführer. Beim Beerensuchen am Hennersberg abgestürzt
Alter: 18; Hob eine Grube aus zur Reparatur eines elektrischen Kabels in der Nähe des Klosters. Beschädigte dabei das Kabel und geriet dabei in den Stromkreis.
Alter: 37; Maschinist bei der Bahn, trübsinnig, Tod durch Erhängen.
Alter: 19; Beim Tunnelbau stürzten Gesteine plötzlich ab und begruben Arbeiter. 2 tot, 3. schwer verletzt. Keine näheren Ausführungen in den Innsbrucker Nachrichten! Wechner Bauernsohn aus Tobadill, Depetris Italiener.
Alter: 3; Wurde ertrunken in einem Bach aufgefunden.
Alter: 1.5; Sohn des Bauern Johann Wöber stürzte in den Mühlbach. Anscheinend schon 5 Kinder darin ertrunken.
Alter: 10; Tochter eines Möbelhändlers. Wurde von einem Auto erfasst und in den Straßengraben gestoßen. Im Spital gestorben. Gerichtsverhandlung in TGB 24.1.14, 2: Rasendes Tempo konstatiert (45-47km/h!). Willibald Straub (München) 1,5 Jahre Haft wegen fahrlässiger Tötung
Alter: 1.5; Pflegekind, Tochter einer Köchin in Kitzbühel.
Alter: 8; Knabe stürzte in den Inn, wurde erst am 22.6. in Bayern angeschwemmt.
Alter: 41; Tischer aus Mariahilf/Innsbruck. Wurde tot aus dem Inn gezogen und im Stadtfriedhof begraben.