Alter: 16; Hilfsarbeiter in der Zementfabrik. Wurde von der Transportschnecke erfasst und getötet.
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Alter: 16; Hilfsarbeiter in der Zementfabrik. Wurde von der Transportschnecke erfasst und getötet.
Alter: 38; Knecht beim Hochkoglbauern. War mit Ausschaufeln eines Weges beschäftigt. Lawine verschüttete ihn.
Alter: 23; Arbeiter waren mit Beseitigen von Schneemassen an der Karwendelbahn beschäftigt. Eine weitere Staublawine ging ab. Ein Arbeiter unverletzt geborgen, ein anderer aus Belluno wurde erst später vermisst. Wurde später tot geborgen.
Alter: 52; War Pferdeknecht, fuhr mit einer zweispännigen Holzladung durch die Wildschönauerstraße. Geriet zwischen Fuhre und Hausmauer und wurde erdrückt.
Alter: 73; Kernbäurin, seit mehreren Tagen vermisst. Fiel in die Korntruhe, wo sie erstickte.
Alter: 41; Bahnarbeiter aus Fiss. Stürzte über die Stiege in seinem Stadel. Erlitt einen tödlicher Schädelbasisbruch.
Alter: 84; Großbrand im Dorfe Fließ. Allerdings nur 1 Haus betroffen, mit 3 Parteien. Opfer waren Verwandte, Jäger allerdings schwer krank. Traxl versuchte sie zu retten. Wurden von der Holzdecke der Stube erschlagen.
Alter: 4; War Pflegekind beim Staudenhof. Stürzte in den Fotscherbach beim Hagebuttensuchen.
Alter: 21; Kletterversuche an der „Hüttenwand“ in der Axamer Lizum. Griff brach aus, er stürzte 70m tief ab. Starb kurz nach der Einlieferung ins Innsbrucker Krankenhaus. War Bautechniker bei der Bahn in Innsbruck.
Alter: 32; K.u.k. Oberleutnant, war in Lienz stationiert beim 1. Feldjägerbataillon. Sprang in Brixlegg von der Eisenbahnbrücke in den Inn. Grund Beziehungsprobleme. Seine Leiche wurde am 3.12. bei Radfeld aus dem Fluss geborgen und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 36; War Schweizer (Senner), schwermütig, Tod durch Erschießen.
Alter: 70; Großbrand im Dorfe Fließ. Allerdings nur 1 Haus betroffen, mit 3 Parteien. Opfer waren Verwandte, Jäger allerdings schwer krank. Traxl versuchte sie zu retten. Wurden von der Holzdecke der Stube erschlagen.
Alter: 54; Arbeiter in der Sandgrube des Michael Mayr (Absam). Teil der Wand stürzte ein und begrub ihn. Erstickte im Sand.
Alter: 19; Tod durch Vergiften mit Zyankali.
Alter: 30; Schuster, lungenleidend, trübsinnig. Tod durch Erhängen.
Alter: 52; Gattin eines Arbeiters.
Alter: 57; War wohlhabender Bauer (vulgo Krapf). 2 Schusswunden in der Brust, konnten aber auch von einer Heugabel stammen. Bei der Antoniuskapelle in der Hagau gefunden. Zusätzlicher Raub möglicherweise verhindert, da Geld noch vorhanden war. Verdächtigt wurden ein Knecht und ein Pächter. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 30.9.14, 6 gegen den Tagelöhner Gabriel Mair (37 Jahre). Mehrere Straftaten vor und nach der Tat. Mord wird aber geleugnet. Obduktion ergab, dass er erschossen wurde. Mair hatte Gewehr ca. 500m vom Tatort versteckt. Beschuldigte mehrfach seinen Bruder des Mordes. Viele Zeugen geladen, mit widersprüchlichen Aussagen. Wurde vom Mord freigesprochen! Gericht war im Zweifel, ob nicht doch ein 2. Täter die Tat begangen hat. Lediglich 8 Monate wegen anderer Delikte (TGB 10.10.14, 5)
Alter: 64; Wurde beim Bahnübergang Vomperfeld überfahren. Schranken waren geschlossen, ließ Zug passieren, übersah aber einen Gegenzug.
Alter: 65; Hausbesitzer in Kufstein. Dürfte im alkoholisierten Zustand in den Inn gefallen sein. Leiche wurde später bei Mühldorf (Bayern) geborgen.
Alter: 21; Stammte aus Fiß. Rückte zum Militär ein. Winkte im Auto mit seinem Hut. Der wurde ihn fortgeweht. Sprang vom Auto und wurde von diesem überfahren.
Alter: 83; Wollte sich am offenen Herd eine Mahlzeit kochen. Kleider fingen Feuer. Wurde in Ebbs begraben.
Alter: 3.5; Fiel in den Mühlgrabenbach und ertrank.
Alter: 74; Bauer, starb nach einem Sturz über die Stiege an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 39; Gattin eines Maurers. Wollte in der Kranebitterklamm Reisig für Allerheiligenkränze abschneiden. Musste dabei abgestürzt sein.
Alter: 28; Apotheker aus Metz verunglückte beim Abstieg vom Totenkirchl. Absturz wegen Übermüdung, verfehlte sicheren Weg. Seine Leiche wurde am 27.9. aufgefunden und in seine Heimat überführt.
Alter: 30; Rollwagen entgleiste bei der Bahn, 2 von den 6 Männern wurden herausgeschleudert. Einer verstarb kurz darauf an seinen Verletzungen.
Alter: 41; Bauer, erhängte sich im Spital. Mehrere Versuche schon in der Vergangenheit.
Alter: 12; Berührte mit einem Draht die Hochspannungsleitung. Auf der Stelle getötet.
Alter: 19; Maurer. Trübsinnig, arbeitslos. Tod durch Erschießen.
Alter: 2
Alter: 77; Bäuerin. Ihre Leiche wurde bei Hall aus dem Inn geborgen.
Alter: 41; Bauer, wurde durch einen Schuss schwer verletzt. Starb in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 29; Dienstmädchen. Tod durch Vergiften. In Tiroler Volksbote 22.8.: War Protestantin, stammte aus Mähren. Man wies darauf hin, dass sie natürlich nicht im katholischen Friedhof beerdigt werden kann.
Alter: 21; Laupp, Tagelöhner aus Württemberg, versuchte sich in der Nähe von Breitenbach im Inn zu ertränken. Postenführer Guth hatte dies bemerkt und sprang ihm in den Fluss nach. War guter Schwimmer, musste aber von Laupp unter Wasser gezogen worden sein.
Alter: 32; Stürzte vom Gasthaus „Adambräu“ vom 2. Stock durch eine Glasveranda auf den Boden. Erlag seinen Verletzungen im Krankenhaus. War Handlungsreisender aus Nürnberg. Zuerst in Innsbruck begraben, dann exhumiert und nach Deutschland überstellt. Interessante Ergänzung in Innsbrucker Nachrichten (4.9., 3): Soll Liebesabenteuer gewesen sein, da keine Zimmer vermietet wurden. Auch Verbrechen nicht ganz ausgeschlossen.
Alter: 87; Starb nach einem Sturz von einem Dach.
Alter: 66; War im Armenhaus untergebracht. Geistig verwirrt. Tod durch Erhängen.
Alter: 23; Tour mit 2 Booten und 7 Personen fuhren von Innsbruck den Inn hinunter. Bei der Angather Brücke allerdings Probleme. Ein Boot wurde wegen der reißenden Strömung an einen Pfeiler getrieben und kenterte. Alle Insassen herausgeschleudert. Wurden abgetrieben und konnten nur tw. vom anderen Boot gerettet werden. Brenner war Kontoristin der Zeitungsexpedition Kaltschmid. Epstude war Lithograf aus Berlin, Angestellter der Fa. Schamler. Helff-Hibler Gewerbeschüler, Sohn der Bezirksrichterswitwe vonAlpenheim. Einer der Überlebenden war Alois Martinstetter. Als erste Leiche Epstude am 14.9., am 18.9. Brenner bei Rosenheim gefunden.
Alter: 48; Familienvater („Welscher Toni“ aus Ampezzo) machte mit Frau und Tochter einen Ausflug. Bei der Rückkehr holte er seinen Revolver und erschoss seine Tochter. Frau flüchtete, wurde aber eingeholt und mit 2 Schüssen niedergestreckt. Danach erschoss er sich selber. War in der Firma Jenny & Schindler als Schlosser beschäftigt. Kaufte sich kurz vorher den Revolver in Innsbruck. Seine Frau verbarrikadierte sich in der Wohnung, dessen Tür eingetreten wurde. Sie war schwer verletzt, konnte aber gerettet werden (Innsbrucker Nachrichten 25.9., 4).
Alter: 21; Stürzte sich in den Inn, ohne von Passanten daran gehindert zu werden. War Witwe (siehe ihr Alter!), ihr Mann hatte vor einigen Jahren ebenfalls Selbstmord begangen. Stammte aus Fieberbrunn. Familiäre Probleme. Ihre Leiche wurde am 12.7.1914 bei Kramsach aus dem Fluss geborgen.
Alter: 2.5; Sohn eines Jägers. Ertrank im Mühlbach.
Alter: 29; Ingenieur aus Böhmen. Starb im Schwazer Spital nach einer Kollision mit einem Zug an schweren Kopfverletzungen.
Alter: 66; War auf der Kreither Alp beschäftigt. Muss ausgerutscht und mit dem Kopf auf einen Stein aufgeschlagen sein.
Alter: 1.5; Mädchen war in einer Pflegefamilie. Ertrank in einem Werkkanal. Wie üblich unter der Rubrik „Hütet die Kleinen!“
Alter: 18; Tour mit 2 Booten und 7 Personen fuhren von Innsbruck den Inn hinunter. Bei der Angather Brücke allerdings Probleme. Ein Boot wurde wegen der reißenden Strömung an einen Pfeiler getrieben und kenterte. Alle Insassen herausgeschleudert. Wurden abgetrieben und konnten nur tw. vom anderen Boot gerettet werden. Brenner war Kontoristin der Zeitungsexpedition Kaltschmid. Epstude war Lithograf aus Berlin, Angestellter der Fa. Schamler. Helff-Hibler Gewerbeschüler, Sohn der Bezirksrichterswitwe vonAlpenheim. Einer der Überlebenden war Alois Martinstetter. Als erste Leiche Epstude am 14.9., am 18.9. Brenner bei Rosenheim gefunden.
Alter: 18 Monate; Tagelöhner stellte heiße Milch aufs Fensterbrett am Gerlosberg. Setzte sich mit kleiner Tochter auf eine Bank davor. Kind griff nach der Milch und riss sie herunter. Schwere Verbrühungen und späterer Tod.
Alter: 24; Am 25.5.1914 wurde eine Leiche gefunden und identifiziert. Lange Zeit vermisst. Aus Waidhofen/Thaya. Hatte sich zum Edelweißpflücken ins Stallental begeben.
Alter: 63; Pensionierter Salzbergarbeiter. Zuerst versuchte er sich den Hals durchzuschneiden, dann noch Schuss in den Bauch. Sehr zynischer Bericht!
Alter: 3 Monate; Kleinkind wurde erstickt aufgefunden. Möglicherweise durch den Schnuller. Außerehelicher Sohn einer Kellnerin bei Pflegefamilie.
Alter: 4.5; Kind eines Fabriksarbeiters.