Alter: 35; Frau lebte sehr abgeschieden in einem Mietzimmer. Gerufener Arzt konnte sie nicht mehr retten. Anscheinend verhungert.
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Alter: 35; Frau lebte sehr abgeschieden in einem Mietzimmer. Gerufener Arzt konnte sie nicht mehr retten. Anscheinend verhungert.
Alter: 53; Bauer wurde bei der Holzarbeit von einem gleitenden Baumstamm getroffen und erlitt schwere innere Verletzungen. Wurde nach Zirl ins Spital transportiert, wo er kurze Zeit später verstarb.
Alter: 78; Bauer, fuhr mit einem Wagen mit Holz zu seinem Hof. Die Zugtiere (2 Kühe) scheuten, Opfer geriet unter den Wagen und wurde überrollt. Wurde ins Haller Spital überführt. Ihm wurde der Fuß amputiert, starb aber dennoch wenige Tage danach.
Alter: 22; Tagelöhner, war beim Brückenbau beschäftigt. Wurde von einem herabfallenden Holzklotz getroffen und am Kopf schwer verletzt. Starb 2 Tage später im Reuttener Spital.
Alter: 4; Tochter des Riemerbauern in Fischl kam einem Reisigfeuer am Feld zu nahe. Kleider begannen zu brennen. Starb bald an den Verletzungen.
Alter: 6; Tochter eines Monteurs. Wurde in der Schneeburggasse von einem leeren Schotterwagen überfahren. Schneller Tod durch innere Verletzungen.
Alter: 26; Hilfsarbeiter bei der Bahn. Trübsinnig. Erschoss sich mit einem Revolver in seiner Wohnung in Mühlau.
Alter: 2.5; Tochter des Briefträgers. Mutter verließ die Küche. Kind machte sich am Herd zu schaffen, wo Feuer noch nicht erloschen war. Kleid fing Feuer. Starb an den Brandverletzungen.
Alter: 55; Gleitender Baumstamm traf einen Holzarbeiter im Reichental und tötete ihn auf der Stelle. Stammte aus Lech-Aschau.
Alter: 20; Wollte sich gemeinsam mit seiner Mutter mit Morphium vergiften. Waren Inhaber der Verbandstofffabrik in Zell/Kufstein. Finanzielle Probleme. Mutter überlebte.
Alter: [unklar]; Unbekannte Leiche wurde im Gebüsch im Mühltalergraben gefunden. Schon stark verwest, Pistole lag daneben.
Alter: 47; Pferdeknecht. War mit seinem Fuhrwerk am Weg von der Stephansbrücke Richtung Ruetzkraftwerk. Der mit Kalk beladene Wagen kippte zur Seite und drückte das begleitende Opfer an einen Zaunpfahl. Starb kurz darauf an den schweren inneren Verletzungen.
Alter: 30; Opfer, Tagelöhner aus dem Bezirk Trient, wurde erschlagen in seinem Bett in Saggen aufgefunden. Schien sich um einen gut vorbereiteten Raubmord gehandelt zu haben. War bei einem Neubau als Wächter beschäftigt. Geld und Uhr fehlten. Als Verdächtigter wurde der Maurer Fortunat Chiogna (25J Prov. Trient) verhaftet. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 19.12.1911, 5: Großer Prozess mit 27 Zeugen und Dolmetscher in italienischer Sprache. Indizienprozess, da Täter nicht geständig war. Dennoch Urteil einstimmig: Tod durch den Strang. Im April vom Kaiser zu lebenslangen Kerker begnadigt.
Alter: 26; Bauernsohn, bei einem Brückenneubau beschäftigt. Baum geriet ins Rollen und traf einen Zepin (Arbeitshacke). Diese schnellte hoch und traf das Opfer tödlich am Kopf.
Alter: 23; Knecht in Unterangerberg. Starb an schweren Kopfverletzungen.
Alter: [unklar]; Im Brünnhof, Bauernhof des Kufsteiner Bürgermeisters Egger unterhielten sich Burschen mit Ranggeln. Opfer wurde an eine Tischkante geschleudert und starb darauf an inneren Verletzungen. In St. Johann begraben (?).
Alter: 28; Wirtshausschlägerei in der Müllerschen Kantine. Arbeiter am Verbau der Großache gerieten mit dem Besitzer in Streit. Opfer wurde niedergestochen. Stammte aus Kärnten. Täter ist Dominikus Brandstätter aus NÖ (27 Jahre), mehrfach vorbestraft.
Alter: 35; Zusammenstoß von 2 Wilderern mit 2 Jägern. Wilderer aus dem Pinzgau wurden gestellt, welche die Flucht ergriffen. Ungewollt ging ein Schuss los durch einen Sturz des Jägers und tötete einen der Wilderer. In Hopfgarten beerdigt. Gerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 16.1.1912, 8: Angeklagt ist Sixtus Klingler (39 Jahre). Urteil: Freispruch!, da unglücklicher Zufall und Erlaubnis, auf Wilderer zu schießen.
Alter: 36; Tischlergehilfe aus Kärnten. Geriet nach einem Gasthausbesuch mit seinem Arbeitskollegen Josef Hermsdörfer (42 Jahre) aus Böhmen in Streit. Ein anderer Bursche wollte beschwichtigen, erhielt vom Täter aber ebenfalls schwere Stichwunden. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 14.12.1911, 9: Urteil: 3 Jahre schwerer Kerker und 124K an den verletzten Schlatter.
Alter: 5; Sohn eines Fabrikarbeiters aus Belluno. Geriet in den Werkskanal und ertrank.
Alter: 31; Bauernsohn, wurde von einem triftenden Baumstamm am Rücken getroffen und starb an inneren Verletzungen.
Alter: 3.5; Tochter des Gemeindevorstehers. Erlitt tödliche Brandwunden.
Alter: 2; Sohn eines Bauern, Altvorsteher. Stürzte und fiel mit dem Gesicht in eine Jauchenlacke.
Alter: 46; Bahnwächter, wurde in der Nähe seines Hauses von einem Personenzug erfasst und zur Seite geschleudert. Starb bald an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 24; Pfründnerin im Spital, geistig etwas zurückgeblieben. Wollte in der Früh Herdfeuer anmachen. Geriet aber mit den Kleidern in die Flammen und wurde tödlich verletzt.
Alter: 20; Bauernsohn aus Fügen. Wurde bei der Holzarbeit im Bächental von einem fallenden Baum erschlagen. Schwieriger Transport nach Achenkirch. Wurde in seiner Heimatgemeinde Hart begraben.
Alter: 28; Besitzer eines Restaurants in München. Erschoss sich im Schnellzug auf der Fahrt von München nach Kufstein. Man brachte ihn ins Krankenhaus, wo er starb. Wurde in Rattenberg begraben (!)
Alter: 30; Bauernsohn, wurde von einer Kuh attackiert und am Bauch verletzt. Starb einen Tag später in der Klinik Innsbruck.
Alter: 26; Bahnarbeiter beim Verschub. Wurde beim Überqueren der Geleise von einem Personenzug überfahren.
Alter: 67; Wollte am Gaichtpass Laubstreu sammeln. Durch einen Fehltritt stürzte sie über felsiges Gelände ab.
Alter: 68; Ehemaliger Metzgergehilfe aus Hötting. Geriet aus ungeklärten Umständen in den Inn. Litt an Epilepsie.
Alter: [unklar]; Wurde in der Nähe von Heiligkreuz mit seinem Fuhrwerk von einer Lawine verschüttet. Konnte nur mehr tot geborgen werden. Anscheinend in Sölden beerdigt.
Alter: 26; Schuhmachergehilfe aus OÖ. Stürzte sich in den Inn. Konnte erst am 8.3.1912 bei Volders aus dem Inn geborgen werden.
Alter: 13; Fuhr am Umlberg mit der Rodel über eine Lawine. Stürzte dabei und konnte sich durch seine Verletzungen nicht fortbewegen. Starb an Erfrieren.
Alter: 41; Tagelöhner, schwermütig durch finanzielle Probleme. Erschoss sich am Fügenerberg.
Alter: 47; Gattin eines Lokomotivführers. Geistig verwirrt. Erhängte sich im Wald.
Alter: 31; Erschoss sich in den städtischen Anlagen. Stammte aus Berlin. Telegramm zur Überwachung des Mannes kam zu spät.
Alter: 51; Wurde tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden. Hat sich am Tag zuvor dort einfinden müssen. Obduktion ergab mehrere Rippenbrüche an denen er starb. Dürften vom Vortage stammen, als er bei einer Schlägerei auf die Straße stürzte. Stammte aus Absam.
Alter: 52; ehemaliger k.k. Bezirkshauptmann. Psychische Probleme nach schwerer Krankheit. Keine Erwähnung in der Zeitung, nur allgemein gehaltene Todesanzeige.
Alter: 61; Witwe, schwermütig, wurde unterhalb von Schwaz aus dem Inn gezogen. Wurde in ihrer Heimatgemeinde Pill begraben.
Alter: 82; Bauer, begab sich in den Wald, um Holz zu holen. Im Josefstal musste er Holzfuhrwerke ausweichen und stürzte dabei über die Böschung in felsiges Gelände ab.
Alter: 42; War beim Brückenbau der Bahn im Ötztal beschäftigt. Wollte seinen Lohn in der Station Ötztal abholen und benutzte die Gleistrasse als Weg. Überhörte einen Zug und wurde tödlich verletzt. Stammte aus Kärnten.
Alter: 38; Gutsbesitzer, geistig verwirrt. Stürzte sich in den Inn. Wurde am 26.2. in der Nähe von Zams tot aus dem Wasser gezogen.
Alter: 65; Privatier, schwermütig. Erhängte sich in seinem Schlafzimmer.
Alter: 29; Holzschlitten geriet in Maurach/Sonnberg außer Kontrolle und drückte das Opfer an einen Stadel.
Alter: 19; Studenten aus München. Wollten noch am späteren Nachmittag von Reith auf den Reitherkogel steigen. Erreichten wahrscheinlich den Gipfel, stürzten aber am Rückweg ab. Dichter Nebel und Schneefall. Viele Suchtrupps konnten aber die Opfer nicht finden. Erst am 10.3.1912 im Schlossbachgraben entdeckt. Wurden im evangelischen Friedhof in Innsbruck beerdigt.
Alter: 19; Studenten aus München. Wollten noch am späteren Nachmittag von Reith auf den Reitherkogel steigen. Erreichten wahrscheinlich den Gipfel, stürzten aber am Rückweg ab. Dichter Nebel und Schneefall. Viele Suchtrupps konnten aber die Opfer nicht finden. Erst am 10.3.1912 im Schlossbachgraben entdeckt. Wurden im evangelischen Friedhof in Innsbruck beerdigt.
Alter: 56; Malermeister, wurde in der Brandenberger Ache tot aufgefunden. Dürfte in der Nacht dort in den Fluss geraten sein.
Alter: 31; Bahnarbeiter beim Verschub. Geriet bei der Arbeit mit dem Kopf zwischen die Puffer zweier Waggons und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 32; Arbeiter in der Schafwollfabrik. Wurde vom Förderband erfasst und gegen ein Schwungrad gedrückt.