Alter: 46; Gewerkschaftsbeamter aus München. Stürzte auf dem Gaiskargletscher in eine Spalte. Wurde nach Sölden gebracht.
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Alter: 46; Gewerkschaftsbeamter aus München. Stürzte auf dem Gaiskargletscher in eine Spalte. Wurde nach Sölden gebracht.
Alter: 36; Badete im Thiersee und ging plötzlich unter. Postbediensteter aus München, war in Kiefersfelden auf Urlaub.
Alter: 23; Tagelöhner aus Pflach. Starb im Spital in Reutte an schweren Brandwunden.
Alter: 30; Badeunfall am Längsee. Ein Knecht wurde seit 2 Wochen vermisst. Konnte anhand der zurückgelassenen Kleider identifiziert werden. Scheint am Heimweg nach Kirchdorf verunglückt zu sein.
Alter: 47; Muter war mit ihren Kindern bei der Feldarbeit. Ein Gewitter zog auf, sie suchten Schutz unter einem Baum. Dort schlug ein Blitz ein, die Frau wurde getötet, da sie sich an den Stamm anlehnte.
Alter: 16; Bautechniker aus Innsbruck. Bei einer Tour auf die Nordkette trennte er sich von seinen Kollegen und wanderte Richtung Solstein und kam in ein schweres Gewitter. Wurde seitdem vermisst. Seine Leiche wurde am 30.8.1914 oberhalb der Solsteinhütte in einer Felsenschlucht gefunden (Innsbrucker Nachrichten 1.9.14, 16). Schon 1912 brachte man eine Gedenktafel an ihn in der Kranebitterklamm an.
Alter: 20; Glasschleifer aus Württemberg, erst seit kurzer Zeit hier ansässig. Wollte im Inn baden, geriet aber in tiefes Wasser und wurde fortgetrieben.
Alter: 33; Schuhmachergehilfe aus Böhmen. Wollte seinen Bruder im Zillertal besuchen, stieg aber in Jenbach in einen Zug nach Innsbruck ein. Als er den Irrtum bemerkte sprang er aus dem Zug und verletzte sich dabei tödlich.
Alter: 21; Schankbursche in einem Hotel. Erschoss sich mit einem Revolver. Grund dafür dürfte die Furcht vor dem Militärdienst gewesen sein.
Alter: 32; Bediensteter der Zillertalbahn aus Aschau. Wollte sich im Ziller erfrischen. Stieg bis zur Hüfte ins Wasser, glitt aber aus und wurde fortgetrieben. Seine Leiche wurde am 13.8. bei Brixlegg aus dem Inn geborgen und im Ortsfiedhof begraben.
Alter: 24; 2 Leutnants des Bayrischen Infanterieregimentes aus München versuchten den Totensessel im Wilden Kaiser zu besteigen. Waren erfahrene Alpinisten. Opfer glitt aus und stürzte in die Tiefe. Bergungstrupp konnte ihn noch lebend antreffen, starb aber am Transport nach Kufstein.
Alter: 20; Wollte die Bahngeleise überschreiten und übersah einen einfahrenden Personenzug. Wurde überfahren und schwer verletzt. Starb kurze Zeit später. Stammte aus OÖ.
Alter: [unklar]; Leiche eines Ertrunkenen wurde im Achensee gefunden. Später identifiziert als Getreidehändler aus München.
Alter: 50; Bauer. Beim Binden einer Holzfuhre riss ein Strick und er wurde über die Böschung der Kaunertalstraße in den Faggenbach geschleudert, wo er ertrank.
Alter: 4; Pflegekind der Fam. Nöckl. Stürzte aus dem Fenster im 1. Stock auf die Straße und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 40; Italienischer Maurerpolier bei der Mittenwaldbahn. Wurde am 29.8. von einem böhmischen Arbeiter überfallen und durch Messerstiche schwer verletzt. Starb nun im Spital von Innsbruck. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 12.12.1911, 9: Angeklagt wurde Albert Loistl (23 Jahre). Mino war sein Vorarbeiter, der seine Leistungsfähigkeit einschätzen musste. Wurde danach bezahlt. Täter glaubte, die sei zu gering. Trafen in einem Gasthaus aufeinander. Beim Heimgang überfiel der Täter sein Opfer und stach ihm mehrmals in den Unterleib. Urteil: Tod durch den Stang!
Alter: 22; Student aus München. Erschoss sich ein einem Hotelzimmer. Verfasste einen Abschiedsbrief, aber Gründe der Tat unbekannt.
Alter: 2; Tochter eines Wirtes in Holzleiten.
Alter: 62; Arbeiter aus Böhmen, erhängte sich am Dachboden.
Alter: 6; Tochter des Bäckermeisters. Fiel am 22.9. in ein Schaff mit heißem Wasser und erlitt schwere Verbrennungen. Starb daran 3 Tage später.
Alter: 33; Stark verweste Leiche wurde am 18.8.1912 am Nordabhang des Hafelekars gefunden. Identifizierung nach den Visitenkarten. Wurde nach Mühlau in die Totenkapelle gebracht. Stammte aus Schaffhausen.
Alter: 27; Beamter aus Budapest. Schoss sich in einem Hotel eine Kugel in den Kopf.
Alter: 73; Kleinhäusler. Riesige Brandkatastrophe in Zams. 45 Häuser incl. Kirche vernichtet. Schaden ca. 1,5 Mio. Kronen. Ausgebroch im Gasthaus „Zum Hirschen“. Große Hitze und Trockenheit der letzten Tage. Opfer wurde erst später vermisst. Seine Leiche am 25.8. in den Ruinen entdeckt.
Alter: 55; Gattin des Pracherbauern in Linstal. Wurde lange vermisst. Ihre Leiche wurde am 20.9. in OÖ aus dem Inn gezogen und dort begraben. Litt an religiösem Wahn.
Alter: 32; Arbeiter in der Fa. Schretter. Betrat das Transformatorenhaus und ignorierte Rufe zur Vorsicht. Griff in eine Hochspannungsleitung und wurde auf der Stelle getötet.
Alter: 51; Stürzte aus einem Fenster der Villa Schöneck und starb an den Verletzungen. Stammte aus Weer.
Alter: 31; Wurde nach einer Tour im Sellraintal vermisst. Seine Leiche am 6.10.1914 bei der Liesener Alm gefunden. War Sohn eines Wirtes in Mühlbach/Oberbayern.
Alter: 27; Pumpenwärter bei der Karbidfabrik. Wollte Rohrleitung ummontieren und musste dazu von Kollegen im Inn gesichert werden. Durch einen dahertriftenden Baumstamm wurde das Opfer weggerissen und versank in den Fluten.
Alter: 10; Stürzte am 9.10. von einem Birnbaum ab und verletzte sich schwer. Starb nun im Innsbrucker Krankenhaus.
Alter: 5.5; 4 Burschen fanden im Keller ihres Hauses alkoholische Getränke und konsumierten diese in großen Mengen. Der jüngste von ihnen starb an Vergiftungserscheinungen.
Alter: 26; Sohn der Postwirtin. Geriet mit Gottfried Pallhuber (22 Jahre), Bahnarbeiter in Wörgl, in Streit. Dieser stieß dem Opfer im stark alkoholisierten Zustand ein Messer in die Brust. Starb bald darauf. Täter wurde kurze Zeit später verhaftet. Stammte aus Niederdorf im Pustertal. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 16.9.1911, 5: Totschlag von den Geschworenen bejaht, Überschreitung der Notwehr. Urteil: 4 Monate schwerer Arrest (!?).
Alter: 60; Fiel vor ca. 3 Wochen mit dem Kopf auf den Boden. Brach durch ein Brett auf ihrem Balkon. Starb später an den Verletzungen.
Alter: 22; Student der Militärarzneischule aus München. Wollte mit 2 Begleiter den Guffert besteigen. Hatten sich verstiegen. Beim Rückklettern stürzte Opfer über 200m tief ab. Konnte von einer Rettungsgruppe nur noch tot geborgen werden.
Alter: 48; Tagelöhner, in Zell/Ziller wohnhaft, ist im Wimmertalgrund beim Edelweißsuchen tödlich abgestürzt.
Alter: 67; Leiche mit schweren Brandwunden wurde in einem Steinbruch beim Hußlhof gefunden. Später identifiziert als unterstandslose Frau aus Vorarlberg.
Alter: [unklar]; Schuster, vagabundierend, stürzte in der Nähe des Prügelbaues über die Ufermauer und kollerte in den Inn. Wurde fortgetragen.
Alter: 3; Kind eines Bahnbediensteten. Fiel in der Nähe des Bahnhofes in den Inn. War mit Mutter auf Besuch.
Alter: crika 30; Vorerst unbekannter Mann erschoss sich in der Sillschlucht.
Alter: 36; Wollte mit einem Kollegen die Parseierspitze ersteigen. Glitt aus, stürzte nur wenige Meter ab, aber verletzte sich dennoch tödlich. Stammte aus Göttingen und war Bahnbediensteter. Wurde in Grins begraben.
Alter: 37; Senn, wollte nach Gämsen ausschauen. Stürzte am Bürglkopf über 100m in die Tiefe.
Alter: 26; Kaufmann aus Hamm, erschoss sich in einem Heustadel. Evangelisches Bekenntnis, daher kam Pastor aus Innsbruck zur Beerdigung.
Alter: 31; Tourist aus Kiefersfelden. Wurde jahrelang vermisst. Seine Leiche wurde erst am 6.10.1914 entdeckt und in die Heimatgemeinde überführt.
Alter: 49; Pensionierter Salinenarbeiter. War mit Abtragen eines Mauerwerkes beschäftigt. Teile davon stürzten ein und erschlugen das Opfer.
Alter: 51; Opfer stürzte in der Erzherzog-Johann?Klause in Brandenberg vom Triftsteig ab. War Holzknecht.
Alter: 2.5; Kind eines Müllers.
Alter: 34; 2 Mineure wollten in einem Steinbruch Dynamitladungen zünden. Eine Ladung ging zu früh los und tötete einen Arbeiter auf der Stelle. Stammte aus Borgo.
Alter: 20; Korbflechter. Täter attackierte das Opfer und stieß ihm mehrmals ein Messer in den Bauch. Starb daran im Spital von Innsbruck. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 15.12.1911, 5: Großes Trinkgelage im Gasthof, vorerst friedlich. Angeklagt wurde Heinrich Rosner (17 Jahre), Korbflechter aus Bludenz. Opfer begann auf den Täter einzuschlagen, der sich mit einem Messer wehrte. Urteil: 2 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 30; Bauernbursche, geriet in eine Rauferei, bei der zuletzt auch das Messer benutzt wurde. Daneben wurde Albert Pinzger lebensgefährlich verletzt und sofort nach Innsbruck ins Spital gebracht. Täter waren die Brüder Romed und Wendelin Knabl aus Spiß. Gründe waren Familienstreitigkeiten wegen Weiderechte. Vater der Knabls wurde zuvor am Kopf verletzt und schickte seine Söhne, um Rache zu nehmen.
Alter: 66; Tapezierermeister, wollte in Mühlau ein Kind vor einem Auto in Sicherheit bringen. Dabei geriet er selber unter den Wagen und wurde überfahren. Vorerst als gering erachtete Verletzungen erwiesen sich aber letztlich tödlich. Starb an inneren Verletzungen. Chauffeur mit einem Mühlauer Fabrikanten traf anscheinend keine Schuld.
Alter: 37; Weber aus Bayern. Bei einem Zimmerbrand erlitt das Opfer eine schwere Rauchgasvergiftung, an der es starb.