Alter: [unklar]; Leiche eins jüngeren Mannes wurde aus der Brandenberger Ache gezogen in der Nähe der Erzherzog-Johann-Klause. Dürfte aus Bayern gekommen sein. Wurde als Unbekannter im Ortsfriedhof beerdigt.
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Alter: [unklar]; Leiche eins jüngeren Mannes wurde aus der Brandenberger Ache gezogen in der Nähe der Erzherzog-Johann-Klause. Dürfte aus Bayern gekommen sein. Wurde als Unbekannter im Ortsfriedhof beerdigt.
Alter: 20; Stürzte beim Plateniglsuchen am Südhang der Rumerspitze ab. War bereits mit 15J an der Front!
Alter: 48; Gattin eines Forstrates. Tod durch Erschießen.
Alter: 56; Schuhmacher, geistig verwirrt. Tod durch Erhängen.
Alter: 47; Bäuerin, war bei der Feldarbeit, als ein herabkollernder Stein sie am Kopf traf.
Alter: 28; Bäuerin, wurde in der Nacht ermordet. Ihre Tochter (4,5 Jahre) ist verschwunden. Verdächtigter bereits verhaftet. Leichen wurden im Bach gefunden. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 10.12.21, 6: Anscheinend Doppelmord. Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Angeklagter Josef Exenberger zu lebenslangem Kerker verurteilt.
Alter: 4.5; Bäuerin, wurde in der Nacht ermordet. Ihre Tochter (4,5 Jahre) ist verschwunden. Verdächtigter bereits verhaftet. Leichen wurden im Bach gefunden. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 10.12.21, 6: Anscheinend Doppelmord. Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Angeklagter Josef Exenberger zu lebenslangem Kerker verurteilt.
Alter: 33; Schneidermeisterswitwe aus Brixlegg. Nahm ihre 3 Kinder und stürzte sich in die „Grundlache“, Hagau (Kramsach). Sumpfiges Gelände, 30cm Wasserhöhe. Alle 4 fanden den Tod. In einem Abschiedsbrief beklagte sie das schlechte Verhältnis zur Schwiegermutter. Wollte in Mariatal, Kramsach begraben werden. Wortgleicher Bericht in den Innsbrucker Nachrichten, ausführlicher im TGB.
Alter: 82; Händler und Original aus Völs. Kam mit seinem Pferdefuhrwerk in die Nähe des Gasthofes „Peterbründl“ um was abzuholen. Wurde dort aber erschossen und beraubt. Hatte namhaften Geldbetrag bei sich. Zuletzt allerdings verlautbart, dass ein Unglücksfall vorliegt (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 29.5.,4)!? Wiederaufgegriffen wurde der Vorfall im Jahre 1924 beim Mord an Dr. Sigl am 4.8. durch Wilhelm Preyer, der auch diesmal verdächtigt war. Man konnte ihn aber kaum was nachweisen (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 16.9.24, 8). Gab den Mord allerdings am Ende des Sigl-Prozesses zu (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 22.9.24, 6), dann aber wieder dementiert.
Alter: 24; War mit der Aufbearbeitung eines Windwurfes beschäftigt. Beim Absägen eines Baumstammes wurde er von einem zurückschnellenden Ast tödlich verletzt. Starb im Schwazer Spital.
Alter: 6; Bauernsohn, ertrank in der Zillertaler Ache.
Alter: 3; Sohn des Köllerbauern in Gerlosberg. Fiel in ein Wasserschaff, was nicht bemerkt wurde.
Alter: 17; Schweres Lawinenunglück. Klingelhof wurde verschüttet. Eheleute und übrige Kinder konnten gerettet werden.
Alter: 62; Kaufmann, wurde auf der Straße nach Pians durch Beilhiebe und Messerstiche ermordet. Geraubt wurde ihm seine Geldtasche mit einem hohen Betrag, auch in ausländischer Währung. Voraussichtlich mehrere Täter. Leiche wurde über einen Hang zum Bach hinuntergezerrt und wurde nur zufällig entdeckt. Am 14.1. wurde Karl Münster (Speditionsbeamter) verhaftet, der bald die Tat gestand. Schwurgericht in Innsbrucker Nachrichten 28.6.20, 6: Täter (28 Jahre) gestand den Raubmord. Urteil: 18 Jahre schwerer Kerker. Konnte bald darauf aus dem Gefängnis fliehen und schrieb sogar einen Brief aus Tanger, wo er nun als Geschäftsreisender bei einer französischen Firma arbeitet! TGB 10.11.20, 3
Alter: 20; Sohn eines Holzhändlers.
Alter: 57; Pferdeknecht. Schwermütig, Tod durch Ertrinken. Seine Leiche wurde am 1.2. bei Erpfendorf aus der Großen Ache geborgen.
Alter: 54; Polizei-Oberkommissär. Hantierte mit einem Benzinbehälter, der unvermutet explodierte. Zimmer stand bald in Flammen, für das Opfer kam jede Rettung zu spät.
Alter: 11; Wurde in den Wald geschickt, um Holz zu sammeln. Man fand sie später mit durchschnittener Kehle auf. Wurde auch missbraucht. Täter noch nicht ausgeforscht.
Alter: 56; Schuhmacher, wurde von zwei rodelnden Burschen niedergefahren. Erlitt schwere Verletzungen an denen er ein paar Tage später starb.
Alter: 23; Müllerssohn. Sollte in seiner Arbeitsstelle in der Mühle seines Vaters den Wasserbehälter öffnen. Muss ins Wasser gestürzt sein, aus dem er sich nicht mehr befreien konnte.
Alter: 36; Bergknappe. Wurde im Stollen des Bergwerkes von fallenden Steinen schwer verletzt und starb an Verblutung im Stadtspital. Kritik, dass kein Verbandszeug vorrätig war. Letzteres natürlich von der Betriebsleitung später verneint.
Alter: 59; Frächter, war mit einer Holzfuhre am Weg. Durch einen gewaltigen Sturm scheute das Pferd und er geriet unter den Wagen.
Alter: 19; Wurde eines Diebstahls bei der Bahn verdächtigt. Tod durch Erschießen.
Alter: 16; Bahnarbeiter, wurde von einem Zug überfahren.
Alter: 46; Felssturz auf die Bahnanlage zwischen Schönwies und Imst. Geleise wurden verlegt als gerade ein Güterzug passieren wollte. Lokomotive und die nächsten Wagen wurden in den Inn geschleudert. Prantauer war Bremser (aus Zams) kam dabei um. Der Zugsführer Huszar starb einen Tag später in der Chirurgischen Klinik in Innsbruck.
Alter: 38; Mutter wurde in den Nacht von der Tochter geweckt und wollte noch eine Mahlzeit zubereiten. Gas konnte aber danach weiter ausströmen und vergiftete beide.
Alter: 2; Mutter wurde in den Nacht von der Tochter geweckt und wollte noch eine Mahlzeit zubereiten. Gas konnte aber danach weiter ausströmen und vergiftete beide.
Alter: 19; Fleischhauergehilfe aus Wien. Wollte über den Brenner nach Südtirol, wurde aber an der Grenze abgewiesen. Versuchte schließlich mit 2 Kollegen den Übertritt am Timmelsjoch. Dürfte im Schnee nicht mehr weitergekommen sein. Seine Leiche wurde am 23.3.1920 gefunden. Keine Spur von seinen Begleitern. Wende im Fall (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 22.4., 4): Landstreicher im Unterinntal wurde mit dem Ausweis des Opfers aufgegriffen und verstrickte sich in Widersprüche.
Alter: 16; Wollte mit 2 Kollegen Holz in den Namloser Bach einbringen. Wurde von einem triftenden Baumstamm am Kopf getroffen und ins Wasser geschleudert. War sofort tot.
Alter: 17; Arbeiter im Sägewerk. Kam einem laufenden Riemen zu nahe, wurde erfasst und mitgerissen. Starb am Weg zum Innsbrucker Krankenhaus.
Alter: 24; Schweres Trambahnunglück am Westbahnhof. Durch Versagen der Bremsen stürzte in einer Kurve ein Waggon um und begrub wartende Fahrgäste. Opfer war Beamter der Bauernsparkasse. Dazu mehre Schwerverletzte.
Alter: 52; Tod durch Erhängen.
Alter: 1.5; Riss einen Topf mit heißem Kaffee vom Herd. Erlitt dabei tödliche Verbrühungen. (Daten aus dem Anzeigenteil). Rubrik immer noch: „Hütet die Kleinen“
Alter: 24; Knecht, wollte mit Bauern Hölzer von der Dandleralpe holen. Traten Lawine los, Opfer konnte sich nicht mehr retten.
Alter: 25; Felssturz auf die Bahnanlage zwischen Schönwies und Imst. Geleise wurden verlegt als gerade ein Güterzug passieren wollte. Lokomotive und die nächsten Wagen wurden in den Inn geschleudert. Prantauer war Bremser (aus Zams) kam dabei um. Der Zugsführer Huszar starb einen Tag später in der Chirurgischen Klinik in Innsbruck.
Alter: 10; Schweres Lawinenunglück. Klingelhof wurde verschüttet. Eheleute und übrige Kinder konnten gerettet werden.
Alter: 9; Schweres Lawinenunglück. Klingelhof wurde verschüttet. Eheleute und übrige Kinder konnten gerettet werden.
Alter: 29; Gastwirtesohn. War mit 3 weiteren Kollegen auf Gämsjagd im Schlegeistal. Trat eine Lawine los aus der er nur noch tot geborgen werden konnte. Alle 4 stammten aus Dornauberg. Seine Leiche wurde am 7.2.1920 gefunden.
Alter: 7; Tochter eines Schuhmachermeisters. Geriet beim Rodeln in den Mühlkanal und konnte nicht mehr rechtzeitig gerettet werden.
Alter: 20; Bäcker, Tod durch Erschießen. Große Todesanzeige in in Innsbrucker Nachrichten, aber Todesursache verschwiegen.
Alter: 25; Junge Frau hängte ihre Rodel an einen Bob und sie fuhren die Brennerstraße vom Sonnenburgerhof herab. Eine 2. Rodel hängte sie sich an. Diese verhakte sich und die Schnur geriet an den Hals. Wurde erwürgt. Bestattung im evangelischen Friedhof. (Daten aus dem Anzeigenteil).
Alter: [unklar]; Klosterfrau, Schaffnerin im Kloster Thurnfeld, wurde von Karl Kogler (Absam, 30 Jahre), der bis kurz vorher ebenfalls im Kloster arbeitet mit 3 Schüssen von hinten niedergestreckt. Starb im Spital an den Verletzungen. Täter wurde 2 Tage später in Hall verhaftet.
Alter: 25; Wagnergehilfe, wurde vom Grundbesitzer erschossen, als er versuchte, sich ein paar Birnen von einem Baum zu holen. Schütze machte Selbstanzeige, Opfer wurde in seiner Heimatgemeinde Silz begraben.
Alter: 18; Stürzten auf der Westseite des Predigtstuhles ab. Beide waren Optiker aus München. Ein weiterer Kollege, der ebenfalls abstürzte, konnte schwer verletzt geborgen werden. Wurden in Kufstein beerdigt.
Alter: 39; Erlitt Verbrennungen am ganzen Körper.
Alter: 40; Fabriksarbeiter, geriet in eine Starkstromleitung und wurde sofort getötet. U.a. gibt man auch der schlechten Ernährungslage die Schuld, wodurch der Körper stark geschwächt ist.
Alter: 49; Bauer, Tod durch Erhängen.
Alter: 11; Schüler, wurde bei der Weihnachtsfeier der amerikanischen Kinderhilfsaktion von einem Mitschüler aus Übermut an die Wand gedrückt. Erlitt schwere innere Verletzungen, an denen er bald starb. Grund auch hier wieder Schwächung durch Hunger. Bei der Obduktion allerdings auch eine schwere Darmentzündung entdeckt.
Alter: 20; Wollte von St. Johann/Ahrn über die Zillertaler Berge nach Mayrhofen gelangen, um Schmuggelgut zu besorgen. Beim Abstieg Richtung Stilluptal rutschte er auf einem Schneefeld aus und wurde gegen einen Felsen geschleudert. Kollegen von ihm brachten ihn nach Mayrhofen und von dort nach Innsbruck ins Spital. Dort starb er aber an den Verletzungen.
Alter: 48; „Stafflacherbote“. Begleitete sein Fuhrwerk auf der Schönbergstraße, als er einen Schuss in den Bach erhielt. Konnte noch das Gasthaus „Alte Post“ ansteuern. Wurde von da in die Innsbrucker Klinik gebracht, wo er allerdings einen Tag später starb.