Alter: 20; Leiche wurde im Venntal gefunden. Nach den Papieren war es ein Pole, der versuchte über die Berge nach Südtirol zu gelangen. War unzulänglich ausgerüstet und erfror im Schneesturm.
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Alter: 20; Leiche wurde im Venntal gefunden. Nach den Papieren war es ein Pole, der versuchte über die Berge nach Südtirol zu gelangen. War unzulänglich ausgerüstet und erfror im Schneesturm.
Alter: 25; Schoss sich eine Kugel in die Brust. Gründe unbekannt.
Alter: 27; Wurde in einem Stollen des Salzbergwerkes verschüttet. Konnte zwar sofort befreit werden, starb aber einen Tag später an den Verletzungen. Stammte aus Gnadenwald.
Alter: 11; Stieg mit Skiern auf die Kelchalpe, um seinem Vater das Essen zu bringen. Bei der Abfahrt stürzte er und geriet mit dem Kopf unter den Schnee und erstickte dadurch.
Alter: 31; Nervenleidend, erhängte sich in ihrer Wohnung im Hußlhof in Wilten.
Alter: 4; Starb nach einem Sturz aus seinem Bett.
Alter: 24; Leiche wurde am 2.3. bei Brixlegg angeschwemmt. Identifiziert als Knecht aus Wiesing, der bei der Überfuhr bei Münster in den Inn fiel und danach lange Zeit vermisst wurde. Seine Leiche wurde nach Wiesing überführt.
Alter: 20; Mineur in der Peer’schen Schottergrube. Felsstück brach los und zertrennte das Sicherungsseil. Opfer stürzte ab und erlitt tödliche Genick- und Schädelverletzungen.
Alter: 40; Bahnbediensteter, benutzte die Gleisanlagen als Gehweg. Wich einen Zug aus, wurde aber vom Gegenzug überfahren. Wurde augenblicklich getötet.
Alter: 24; Schlosser bei der Bundesbahn. Sollte Reparaturarbeit bei einer E-Lok ausführen. Trotz Warnung arbeitete er bei eingeschaltetem Strom weiter und geriet in die Hochspannung. Starb einige Tage später an den Verletzungen. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 16.8.26, 8: Karl L wurde angeklagt, weil er den Strom eingeschaltet hatte, was er aber ankündigte. Urteil: 1 Monat schwerer Arrest bedingt. Allerdings Berufung eingereicht.
Alter: 2; Bruder des Opfers (13 Jahre) nahm am 19.1. ein Gewehr von der Wand und legte aus Spaß auf Emil an. War aber geladen, Schuss ging los und traf das Opfer in den Bauch. Starb an den Verletzungen im Spital von Schwaz.
Alter: 32; Arbeiter bei der Innregulierung. Nach Arbeitsschluss am Abend versuchten 8 Beschäftigte mit einem Boot den Inn zu überqueren. War mit einem Drahtseil gesichert. Dieses riss und das Boot kenterte. Plattner stammte von Hall, die übrigen aus Tulfes. Leichenfunde: Voigt am 7.2.26 in Kolsss (in Hall begraben); Fürrutter am 11.2. in Schwaz; Plank am 17.2. bei Terfens; Aschbacher am 2.4. bei Schwaz.
Alter: [unklar]; Arbeiter bei der Innregulierung. Nach Arbeitsschluss am Abend versuchten 8 Beschäftigte mit einem Boot den Inn zu überqueren. War mit einem Drahtseil gesichert. Dieses riss und das Boot kenterte. Plattner stammte von Hall, die übrigen aus Tulfes. Leichenfunde: Voigt am 7.2.26 in Kolsss (in Hall begraben); Fürrutter am 11.2. in Schwaz; Plank am 17.2. bei Terfens; Aschbacher am 2.4. bei Schwaz.
Alter: 41; Arbeiter bei der Innregulierung. Nach Arbeitsschluss am Abend versuchten 8 Beschäftigte mit einem Boot den Inn zu überqueren. War mit einem Drahtseil gesichert. Dieses riss und das Boot kenterte. Plattner stammte von Hall, die übrigen aus Tulfes. Leichenfunde: Voigt am 7.2.26 in Kolsss (in Hall begraben); Fürrutter am 11.2. in Schwaz; Plank am 17.2. bei Terfens; Aschbacher am 2.4. bei Schwaz.
Alter: 26; Maler aus Thüringen. War mit 3 Kollegen dabei, von der Starkenberger Hütte mit den Skiern abzufahren. Löste eine Lawine aus, aus der er sich nicht mehr befreien konnte.
Alter: 25; Musiker, legte sich bei Mühlau auf die Geleise und ließ sich von einem Zug überfahren.
Alter: 60; Eine vorerst unbekannte Leiche eines Mannes wurde entdeckt. Erhängte sich in einem Heustadel. Besonderheit: er war einarmig. Schon nach einem Tag identifiziert. Schwermütig, stammte aus Kärnten.
Alter: 21; Am Rückweg von einer Bob- und Rodelveranstaltung in Igls wollte das Opfer mit ihrer Rodel nach Innsbruck abfahren. Stürzte in einer Kurve über eine Böschung und erlitt tödliche Verletzungen. Am gleichen Tag noch mehrere schwere Unfälle an der gleichen Kurve (Gluirscheck).
Alter: 24; Arbeitsloser aus Zirl. Stürzte sich von der Telfer Brücke in den Inn. Familiäre Probleme. Seine Leiche wurde bei Oberhofen aus dem Fluss geborgen.
Alter: 27; Opfer wanderte mit einem Kollegen von Kappl nach Landeck, um Krankengelder abzuholen. Am Heimgang trafen sie auf 2 weiteren Burschen aus Kappl, mit denen sie in Streit gerieten. Eduard Juen (23 Jahre) stieß dem Opfer ein Messer mehrmals in die Brust, die letztlich tödlich waren. Wurde verhaftet. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 15.3.26, 9: Viel Alkohol im Spiel. Urteil: 2 Jahre schwerer Kerker für Juen.
Alter: 52; Arbeiter bei der Innregulierung. Nach Arbeitsschluss am Abend versuchten 8 Beschäftigte mit einem Boot den Inn zu überqueren. War mit einem Drahtseil gesichert. Dieses riss und das Boot kenterte. Plattner stammte von Hall, die übrigen aus Tulfes. Leichenfunde: Voigt am 7.2.26 in Kolsss (in Hall begraben); Fürrutter am 11.2. in Schwaz; Plank am 17.2. bei Terfens; Aschbacher am 2.4. bei Schwaz.
Alter: 21; Arbeiter beim Bau der Zugspitzbahn. Stiegen zu ihrer Arbeitsstelle auf. Auf halbem Wege wurden sie von einem Schneebrett erfasst und verschüttet. Wiesen kaum Verletzungen auf, daher Tod durch Ersticken.
Alter: 21; Arbeiter beim Bau der Zugspitzbahn. Stiegen zu ihrer Arbeitsstelle auf. Auf halbem Wege wurden sie von einem Schneebrett erfasst und verschüttet. Wiesen kaum Verletzungen auf, daher Tod durch Ersticken.
Alter: 32; Am 27.7.1930 wurde auf einem Berghang bei Mitteregg ein Skelett gefunden. An Hand der Dokumente konnte die Identität geklärt werden. Stammte aus Leipzig und war unsteten Aufenthalts.
Alter: 51; Stürzte bei einem Ausflug zum Rauschbrunnen an die 100m tief ab. Starb einen Tag später an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 14; Bei einem Sturz rammte sich dar Sohn einer Fabriksarbeiterin eine Holzspitze in den Oberschenkel. Blutung konnte nicht gestoppt werden.
Alter: 48; Schaffner bei der Lokalbahn. Nervenleidend, erhängte sich in seiner Wohnung.
Alter: 38; Beim Heimweg nach Gries (Sulztal) rutschte der Kleinbauer am vereisten Weg aus und stürzte 35m in eine Klamm ab.
Alter: 0; Spaziergeher fand in der Nähe der Wiltener Kirche einen Karton. Darin war eine Leiche eines neugeborenen Mädchens. Obduktion ergab, dass es kurz nach der Geburt getötet wurde.
Alter: 21; Wurde von einem gleitenden Holzstück in die Tiefe gerissen. Starb in der Klinik in Innsbruck an den Verletzungen.
Alter: 1; Erlitt durch Überschütten mit heißer Milch tödliche Verbrühungen.
Alter: 45; Gerüstbauer. War mit einem schweren Handwagen am Weg. Überquerte einen Graben, der mit Brettern gedeckt war. Unter der Last brach das Holz und das Opfer wurde am Grabenrand vom Wagen erdrückt.
Alter: 21; Mechaniker aus Dessau. Seine Leiche wurde am 5.8.1926 in der Nähe des Timmelsjoch gefunden. Wollte möglicherweise nach Italien gelangen, verirrte sich aber. Tod durch Erfrieren.
Alter: 43; Holzarbeiter, aus Kaltenbach stammend. Verwechselte eine Flasche Rum mit Essigessenz und starb trotz schneller ärztlicher Hilfe.
Alter: 34; Lud seinen Stutzen mit Exerzierpatronen und richtete es gegen seinen Kopf. Hatte gesundheitliche Probleme.
Alter: 49; Bahnarbeiter, benutzte die Bahntrasse um zu seinem Arbeitsplatz zu gelangen. Wurde von einer Lok von hinten erfasst und zu Boden gestoßen. Starb einen Tag später an den Verletzungen im Spital von Wörgl.
Alter: [unklar]; Gruppe von 40 Arbeitern begab sich im Tegetal bei Lähn auf die Bergwiesen, um Sommerheu ins Tal zu bringen. Viel Neuschnee war in den letzten Tagen gefallen. Die Männer lösten 2 Lawinen aus, wobei 5 Arbeiter verschüttet wurden. 2 konnten nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 50; Ging mit 2 Kollegen oberhalb des Weilers Bruggen auf die Jagd. Trat dabei eine Lawine los, die ihn in eine Felsrinne schleuderte. War Bergführer und Hüttenwirt.
Alter: 3; Kind starb an den schweren Verbrühungen nach einem Sturz in einen Waschkessel.
Alter: 38; Stadtarbeiter, geistig verwirrt. Stürzte sich in den Inn und wurde fortgetrieben. Seine Leiche wurde am 4.5.1926 in Langkampfen aus dem Inn gezogen und in Zell begraben.
Alter: 45; Stadtbekannte Persönlichkeit. Körperlich behindert. Stürzte von einem Heustock und verletzte sich tödlich an der Wirbelsäule.
Alter: 32; Arbeiter bei der Zugspitzbahn. Geriet mit Kollegen beim Abstieg im Schneekar unter eine Lawine. 3 konnten sich selbst befreien, das Opfer wurde zu spät ausgegraben. Wurde ins Tal gebracht und in Lermoos begraben.
Alter: 39; Bundesbahnangestellter aus Tarrenz. Erhängte sich im Wagenschupfen. Familiäre Probleme.
Alter: 72; Pflegling im Spital von St. Johann. Seine Leiche wurde aus der Ache gezogen. Dürfte im alkoholisierten Zustand ins Wasser geraten sein.
Alter: 47; Ging den Damm am Sillkanal entlang. Wollte eine Absperrung überwinden und glitt dabei aus. Stürzte ins Wasser und ertrank.
Alter: 18; Insasse des St. Josefsinstituts in Mils, schwachsinnig, stürzte sich vor einen Zug. Stammte aus Nassereith.
Alter: 40; Malermeister, stürzte sich in den Sillkanal und wurde fortgetrieben. Seine Leiche wurde 2 Tage später bei Rum angeschwemmt und in Innsbruck begraben.
Alter: [unklar]; Gruppe von 40 Arbeitern begab sich im Tegetal bei Lähn auf die Bergwiesen, um Sommerheu ins Tal zu bringen. Viel Neuschnee war in den letzten Tagen gefallen. Die Männer lösten 2 Lawinen aus, wobei 5 Arbeiter verschüttet wurden. 2 konnten nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 49; Gattin eines Lehrers aus Saggen. Keine weiteren Angaben.
Alter: 77; Kunsttischler, schwermütig, stürzte sich in den Inn. Seine Leiche wurde am 6.10. bei St. Margarethen aus dem Fluss gezogen.