Alter: 50; Hutfabrikant, nervenleidend, stieß sich ein Messer in die Brust.
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Alter: 50; Hutfabrikant, nervenleidend, stieß sich ein Messer in die Brust.
Alter: 29; Bahnbeamter, erschoss sich in seiner Wohnung.
Alter: 18; Steinmetzgehilfe. Versuchte mit einer Winde einen Steinblock aufzustellen. Seil geriet aus der Sperre und der Block stürzte auf das Opfer. Wurde dadurch erdrückt. Beerdigung in seiner Heimatgemeinde Umhausen.
Alter: 48; Hilfsarbeiter, Tod durch Erschießen. War anscheinend Alkoholiker
Alter: 54; Landesamtsrat. Schwermütig. Entfernte sich am Abend von Familie und Wohnung und stürzte sich in den Inn. Seine Leiche wurde am 27.11. in Hall angeschwemmt. Stammte aus Kirchbichl. Wurde ins Landesabgabenamt berufen. Politiker der Tiroler Volkspartei. Familienangehörige wollen Selbstmord als Unglücksfall dargestellt haben.
Alter: [unklar]; Frau wurde von einem Motorradfahrer an der Staatsgrenze niedergestoßen und schwer verletzt. Wurde ins Krankenhaus Mittenwald eingeliefert, wo sie allerdings bald starb.
Alter: 18; Tochter des Reichlerbauern, wollte einen Windwurf aufarbeiten. Geriet unter einen rollenden Baumstamm und wurde erdrückt.
Alter: 72; Meßner der Pfarrkirche in Pradl, verletzte sich durch einen Sturz schwer in der Kirche und starb nun im Krankenhaus.
Alter: [unklar]; Tourist aus Leipzig. Kehrte von einer Tour in den Zillergrund nicht mehr zurück. Wurde lange vermisst, seine Leiche erst am 3.6.1931 gefunden.
Alter: [unklar]; 2 Skifahrer aus Leipzig versuchten eine Tour von der Heidelbergerhütte auf die Osennenköpfe. Beim Durchqueren eines Steilhanges löste sich eine Lawine und verschüttete das Opfer. Rettungstrupp fand es nur mehr tot auf.
Alter: 47; Tod durch Erschießen.
Alter: 22; Skifahrer, Keramiker aus Wien. Wurde von einem Schneebrett auf der Roßwildalpe verschüttet und konnte nur mehr tot geborgen werden. Hatte dies selber ausgelöst. Wurde in Hopfgarten begraben.
Alter: 26; Versicherungsbeamter, tötete sich durch Einatmen von Leuchtgas. Auch hier war man bemüht, den Selbstmord als Unfall darzustellen.
Alter: 29; Kontoristin, stürzte sich in den Inn. Ihre Leiche wurde am 5.2.1928 bei Terfens aus dem Wasser gezogen und identifiziert.
Alter: 56; In Innsbruck wurde eine Leiche angeschwemmt und identifiziert. War schwermütig, stürzte sich in den Inn. Familienangehörige wollten festgestellt haben, dass das Opfer nicht aus dem Inn gezogen wurde. Wäre erfroren und litt nicht an Schwermut.
Alter: 1; Mädchen war mit ihrer kleinen Schwester auf Besuch beim Nachbarn. Dort fiel das Kind rücklings in ein Schaff mit heißem Wasser und starb an den schweren Brandwunden.
Alter: 66; Stürzte am Heimweg vom Wattenerberg in den Wattenbach. War eine ortsbekannte Persönlichkeit.
Alter: 66; Uhrmacher, erhängte sich am Türstock und schoss sich gleichzeitig eine Kugel in den Kopf. Gesundheitliche Probleme.
Alter: [unklar]; War mit 3 Kollegen im Gebiet der Roßwildalpe auf einer Skitour. Gerieten alle in eine Lawine, Opfer konnte nicht rechtzeitig geborgen werden. Kaufmannsohn aus München.
Alter: 21; Vorerst unbekannte Leiche wurde im Wald neben der Straße St. Johann – Fieberbrunn gefunden. War kaum bekleidet, Verdacht auf Raubmord. Nach aufgefundenen Dokumenten schien er aus Jugoslawien/Ungarn zu stammen. Wurde über Fingerabdrücke erkannt. Lebte als Vagabund. Die Suche nach einem Begleiter von ihm wurde eingeleitet. Anderer Name im Schwurgerichtsverhandlung gegen Engelbert Machaczek in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 26.3.28, 11: Opfer wurde anhand der Fingerabdrücke erkannt (Polizeistelle München!). War Vagabund und wurde kurz vorher nach Salzburg ausgewiesen. Täter wurde in der Steiermark aufgegriffen, der sich als Zunec ausgab! Hatte Gegenstände des Opfers bei sich. Erschlug ihn ohne vorherige Streitereien. Beute: 1S!. Urteil: 16 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 23; War mit Kollegen mit Holztreiben im Lechenwald beschäftigt. Bei einer Triftrinne sprang ein Baumstamm aus der Bahn und traf das Opfer am Oberkörper. Starb im Spital von Mittenwald.
Alter: 47; War mit Holzfällen beschäftigt. Ein stürzender Baum verfing sich und blieb vor dem Boden hängen. Das Opfer fällte nun auch diesen, wobei der erste wieder in Bewegung geriet und den Mann erschlug.
Alter: 68; Pensionierter Hüttenarbeiter. Geriet in einen Wasserkanal, der allerdings kein Wasser führte. Konnte aber dennoch die Mauer zum Ufer nicht überwinden und erfror in der Nacht.
Alter: 60; Bauer am Pankrazberg. Wurde bei der Holzarbeit von einem fallenden Baum getroffen. Erlitt tödliche Brustverletzungen.
Alter: 24; Hilfsarbeiter aus Absam, Besuchte auf der Innsbrucker Herbstmesse den Vergnügungspark. Fuhr mit der „Teufelsmühle“. Stand dabei vermutlich auf und verlor dadurch den Halt. Wurde in die Tiefe geschleudert und starb auf der Fahrt ins Krankenhaus.
Alter: 32; Krachte auf der Straße nach Volders am Ende der Stadt gegen einen LKW. War anscheinend mit über 80km/h in einer unübersichtlichen Kurve am Weg. War sofort tot. War Maler und stammte aus Kärnten.
Alter: 44; Bahnarbeiter, wurde in der Nähe von Loretto von einem Personenzug überfahren. Dürfte ihn im Nebel nicht bemerkt haben.
Alter: 47; Bäckermeister in Saggen. Erhängte sich in seiner Wohnung.
Alter: 42; Gattin eines Hotelportiers. Tod durch Ertrinken. In der Todesanzeige: gesundheitliche Probleme!
Alter: 14; Hauptschüler, erlitt tödliche Verbrennungen durch Starkstrom. Starb in der Klinik.
Alter: 3.5; Fiel in ein Schaff mit siedendem Wasser und starb an den Verbrühungen einen Tag später.
Alter: 25; Magd aus Volders, war in einem Gasthof beschäftigt. Ihre Leiche wurde aus dem Schwarzsee geborgen. Abschiedsbrief in ihrem Zimmer wurde gefunden.
Alter: 45; Tagelöhner, wurde lange vermisst. Seine Leiche wurde am 18.5.1928 gefunden.
Alter: 24; Grasl ging am Bergisel beim Kaiserjäger-Museum vorbei, als Gammer, der dort als Wachtposten eingeteilt war, ihn von hinten erschoss. Gleich anschließend jagte sich Gammer selber eine Kugel durch den Kopf. Gammer hatte am Vortag Besuch einer Frau in seinem Wachzimmer. Grasl teilte dies dem Kommandanten mit und Gammer fürchtete eine Bestrafung. Großer Konflikt mit der Volkszeitung, da Gammer Sozialdemokrat war.
Alter: 60; Wollte bei Holzarbeiten mithelfen. Glitt aus und stürzte die Transportriese hinab. Schlug auf die Baumstämme auf und erlitt schwere innere Verletzungen, woran er bald starb.
Alter: 40; Gendarmerieinspektor, wurde von einem Einbrecher, den er gestellt hatte, erschossen. Opfer wohnte im Posthaus, in dem eingebrochen wurde. Seine Frau wollte ihm zu Hilfe eilen, wurde aber ebenfalls angeschossen. Auch 2 Komplizen bei der Tat beteiligt. Alle 3 wurden am Folgetag verhaftet. Todesschütze war Johann Schwaiger (20 Jahre), Monteur in Innsbruck, aus Kärnten stammend und in Wattens wohnhaft. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 17.12.27, 15: Urteil: 16 Jahre schwerer Kerker, seine Komplizen 9 bzw. 3 Jahre.
Alter: 27; Wurde im Windautal bei Holzschlägerarbeiten von einem fallenden Baum niedergeschlagen. Starb an Verbluten, bevor er ins Spital nach Westendorf eingeliefert werden konnte.
Alter: [unklar]; Unbekannte Leiche wurde aus dem Inn gezogen, ca. 40 Jahre alt. Dürfte schon mehrere Wochen im Wasser gelegen sein. Wurde im Ortsfriedhof beerdigt.
Alter: 54; Leiche wurde am 13.10. aus dem Wieshofer Mühlbach geborgen. Identifiziert als Knecht in Kitzbühel. Dürfte am Heimweg in den Bach geraten sein.
Alter: 51; Geschäftsführer aus Stuttgart. Stürzte bei der Jagd im Plötzigtal ab und starb an den schweren Kopfverletzungen. Seine Leiche wurde nach Ulm überführt.
Alter: 56; Fuhr auf der Bundesstraße mit einem Rinderfuhrwerk von Fließ nach Landeck. Wollte einem LKW ausweichen, der überholte. Durch die Enge der Straße geriet dieser auf die Böschung und kippte um. Frau kam darunter zu liegen und wurde auf der Stelle tödlich verletzt. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 8.2.28, 13: Angeklagt war Vinzenz Weidacher, der Chauffeur des LKWs. Verhandlung wurde vertagt.
Alter: 32; Elektriker, erschoss sich im Krankenhaus.
Alter: 73; Ehemaliger Postbeamter, nun finanzielle Probleme. Erschoss sich am Hauptfriedhof in der Nähe der Franziskanergruft.
Alter: 32; Weberbäuerin. Ein künstlicher Zahn geriet in die Luftröhre und konnte nicht mehr rechtzeitig entfernt werden. Starb in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 53; Grasl ging am Bergisel beim Kaiserjäger-Museum vorbei, als Gammer, der dort als Wachtposten eingeteilt war, ihn von hinten erschoss. Gleich anschließend jagte sich Gammer selber eine Kugel durch den Kopf. Gammer hatte am Vortag Besuch einer Frau in seinem Wachzimmer. Grasl teilte dies dem Kommandanten mit und Gammer fürchtete eine Bestrafung. Großer Konflikt mit der Volkszeitung, da Gammer Sozialdemokrat war.
Alter: 48; Köchin und Kellnerin, wurde als Leiche bei der Kettenbrücke aus dem Inn gezogen. Nicht als Selbstmord erkannt.
Alter: 39; Gräfin (geb. Lamberg), nahm mit ihrem Mann Franz Schlick am Bergrennen Berchtesgaden-Obersalzberg teil. 100m nach dem Start wurde sie in der 2. S-Kurve aus dem Auto geschleudert und starb am Weg ins Spital an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 7; Starb an den schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus Krekelmoos.
Alter: 48; Metzger, erhängte sich während der Arbeit. Hatte gesundheitliche Probleme.
Alter: 8; Fiel am Weg in die Schule in den Stampfangerbach und ertrank.