Alter: 40; Zimmerpolier aus Kärnten, in Hötting wohnhaft. Bei einem Spaziergang mit seiner Frau sprang er unvermutet von der Brücke in den Inn und wurde fortgetrieben. Leiche wurde am 2.6. bei Weer aus dem Wasser geborgen und in Schwaz begraben.
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Alter: 40; Zimmerpolier aus Kärnten, in Hötting wohnhaft. Bei einem Spaziergang mit seiner Frau sprang er unvermutet von der Brücke in den Inn und wurde fortgetrieben. Leiche wurde am 2.6. bei Weer aus dem Wasser geborgen und in Schwaz begraben.
Alter: 19; Bauernsohn, wurde bei der Holzarbeit oberhalb des Zirkenhofes von einem Baum erschlagen.
Alter: 22; Tochter eines Kaufmanns. Stürzte vom Dach ihres Hauses auf die Straße und war sofort tot.
Alter: 56; Großes Freischießen in Innsbruck am Landeshauptschießstand. In der Nähe arbeitete ein Bauer aus Rum auf seinem Feld. Beschwerte sich bei der Leitung, da anscheinend Kugeln knapp bei ihm vorbei fliegen würden. Man glaubte aber genügend Schutz aufgebaut zu haben. Bauer wurde dennoch getroffen und tödlich verletzt. Schießen wurde daraufhin abgebrochen. Gerichtsverhandlung am 21.2.1895 gegen Franz Lutz (38 Jahre), Unterschützenmeister in Innsbruck. Soll das Schießen trotz der Arbeit des Opfers nicht eingestellt haben. Zahlreiche Zeugen waren vorgeladen. Urteil: Freispruch, da er den Bauern auf die Gefahr hingewiesen hatte. Schuldig aber wegen Übertretung der körperlichen Sicherheit. 150fl Strafe zugunsten des Armenhauses in Rum. Finanzielle Forderungen der Familie des Opfers muss am zivilen Wege geklärt werden.
Alter: 1.5; Bauernkind in Eben. Ertrank in einem unbeobachteten Augenblick in einem Brunnentrog.
Alter: 3.5; Sohn eines Fährmannes. Fiel bei einer Fahrt über den Inn ins Wasser und konnte nicht mehr rechtzeitig gerettet werden.
Alter: 24; Maurer aus Hötting. War beim Bau der Kettenbrücke beschäftigt. In seiner Freizeit versuchte er ein paar Turnübungen am Geländer. Dabei verlor er das Gleichgewicht und stürzte in die Tiefe. Schlug zuerst mit dem Kopf auf einen Stein auf und wurde anschließend fortgeschwemmt.
Alter: 24; Bahnarbeiter aus Stafflach. Stürzte von einem Felsen ab und verletzte sich tödlich.
Alter: 11; Versuchte mit anderen Burschen Platenigl zu suchen. Stürzte dabei über eine Felswand ab und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 29; Laborant in einer Apotheke aus Wilten. Wurde besinnungslos am Fuß des Festungsberges aufgefunden. Im Spital erkannte man eine Vergiftung. Starb bald nach der Einlieferung. Zuerst Selbstmord vermutet, später anscheinend Opfer eines Experimentes.
Alter: [unklar]; Vorerst unbekannter Mann sprang von der Brücke in den Inn.
Alter: 67; Bergmeister in einem Schwazer Bergwerk aus Sachsen. Wurde seit einigen Tagen vermisst. Suchtrupp fand ihn in einem Stollen. Hatte sich eine Dynamitpatrone in den Mund gesteckt und zur Explosion gebracht.
Alter: 5; Bauernkind.
Alter: 50; Straßenräumer, stürzte bei der Suche nach Vogelnester am Fuße der Martinswand ab und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 48; Gerbergehilfe. Stürzte sich, anscheinend stark alkoholisiert, vom Dach seines Hauses in den Hof und war sofort tot.
Alter: 38; Gerichtsverhandlung gegen Max Brix (36 Jahre), Baupolier, am 31.5.1894. Wurde beschuldigt, bei einem Bau in Wilten fahrlässig ein Gerüst versetzt zu haben, das dann umstürzte. Pfosten traf das Opfer, das 3 Tage später im Spital starb. Urteil: 1 Monat schwerer Arrest.
Alter: 2.5; Kind eines Maurers in Hof.
Alter: 48; Tagelöhner, erhängte sich in seinem Haus. Gesundheitliche Probleme.
Alter: 70; Stürzte am 10.4. von einer Brücke aufs Innufer. Verletzte sich schwer und starb daran 10 Tage später. War Pflegling im Malfattiheim. Gerichtsverhandlung am 22.6.1894 gegen 2 Arbeiter wegen fahrlässiger Tötung. Entfernten bei Reparaturarbeiten eine Bodenplatte auf der Brücke, ohne den Weg dorthin abzusperren. Jakob Mlaker zu 10 Tagen und Albin Albrecht zu 6 Wochen strengen Arrestes verurteilt.
Alter: 51; Wohlhabender Bürger, litt in letzter Zeit unter Verfolgungswahn. Erhängte sich in seiner Wohnung.
Alter: 8 Monate; Gerichtsverhandlung am 24.9.1894 gegen Martin Grünauer (51 Jahre), Zimmermann in Telfs. Hatte es verabsäumt, Warnzeichen aufzustellen, als er Holzteile von einem Dach auf die Straße warf. Traf dabei ein Kind, das auf dem Arm getragen wurde. Dieses starb an den schweren Kopfverletzungen. Urteil: 2 Monate strenger Arrest.
Alter: [unklar]; Mann sprang von der Innbrücke ins Wasser und wurde fortgetrieben. Kam aus Italien und wollte weiter nach Deutschland. Versuchte bei den Behörden Geld für die Weiterfahrt zu bekommen. Da dies nicht klappte stürzte er sich in den Fluss.
Alter: 14; Stürzte beim Viehhüten auf der Alm tödlich ab.
Alter: 26; Leiche wurde bei Strass aus dem Inn gezogen. Identität vermutet, im Ortsfriedhof begraben. Zimmermann aus Hötting.
Alter: 23; Sohn eines Kaufmanns in Ried. War mit Kollegen am Heimweg von einem Gasthausbesuch. Wollte trotz Warnungen unbedingt noch im Ziller schwimmen. Bevor er das andere Ufer erreichte ging er unter und wurde flussabwärts tot aus dem Bach geborgen.
Alter: 46; Verunfallte beim Heuaufladen tödlich.
Alter: 22; Schustergeselle aus Brixlegg ertrank beim Baden im Reintaler See. Kritik, dass noch immer keine Schwimmanstalt dort eingerichtet wurde.
Alter: 49; Bahnarbeiter aus dem Pitztal. Verunglückte tödlich im Arlbergtunnel.
Alter: 2; Fiel in den Bach, wo er ertrank.
Alter: 46; Nach einem Gewitter kam es zu Sturzfluten von der Hohen Salve. Opfer wollte ein Holzstück aus dem Bach entfernen, das den Lauf hemmte. Glitt dabei aus und wurde fortgerissen. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 37; Italienische Arbeiter im Egger’schen Steinbruch. Gerieten unter einer losgelösten Steinlawine und wurden tödlich verletzt.
Alter: 66; Stürzte beim Kirschpflücken vom Baum und verletzte sich tödlich.
Alter: 18; Arbeiter in der Mosaikwerkstätte in Wilten. Stürzte am Rückweg von der Frau Hitt ab und verletzte sich tödlich.
Alter: 27; Schuhmacher, stürzte bei der Fuchsjagd über einen Steilhang und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 78; Insasse des Gemeinde-Armenhauses. Wurde von seinem Zimmerkollegen Paul Angermann (53 Jahre) im Streit mit einem Pickel ermordet. Schwurgerichtsverhandlung am 16.9.1894. Urteil: 4 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 2.5
Alter: 3; Fiel in ein Schaff mit Wasser, wo das Kind ertrank.
Alter: 2; Stürzte in einen Bach, der vor dem Haus vorbeifloss. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 56; Ehemaliger städtischer Beamter. Wurde aus dem Dienst entlassen. Stürzte sich in den Inn.
Alter: 68; Bauer.
Alter: 18; Vorerst unbekannter Mann wurde am Gattererberg erhängt aufgefunden. Später identifiziert als Bauernsohn aus der Gegend. Erhängte sich anscheinend, da er auf der Alm als Milchpantscher erkannte wurde (Innsbrucker Nachrichten 17.8., 3).
Alter: 1.5; Kind eines Wagenführers aus Landeck. Erlitt bei einem Sturz tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 17; Schlosserlehrling. Geriet mit Burschen ähnlichen Alters in Streit. Einer von ihnen, Richard Agostini aus Trient (19 Jahre) folgte dem Opfer am Abend und stach ihm ein Messer in die Brust. Starb nach wenigen Minuten an den Verletzungen. Täter wurde verhaftet. Schwurgerichtsverhandlung am 10.9.1894. Notwehrbehauptung wurde verworfen. Urteil: 7 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 45; Schwermütig, Tod durch Erhängen.
Alter: 49; Kutscher einer Innsbrucker Lodenfirma. Wurde im Bahnhof am 6.7. von stürzenden Wollballen getroffen und schwer verletzt. Starb 4 Tage später im Spital.
Alter: 3.5; Tochter eines Bahnschaffners. Stürzte von einer Mauer in den Sillkanal und konnte nicht mehr rechtzeitig geborgen werden.
Alter: 26; Lehramtsanwärter aus Weimar. Ertrank beim Schwimmen im Schwarzsee.
Alter: 75; Wurde in einem Graben ertrunken aufgefunden.
Alter: 30; Tunnelarbeiter aus Welschtirol. Wollte in der Rosannaschlucht schwimmen, ertrank aber dabei. Konnte erst bei Grins aus dem Bach gezogen werden.
Alter: 34; Italienische Arbeiter im Egger’schen Steinbruch. Gerieten unter einer losgelösten Steinlawine und wurden tödlich verletzt.