Alter: 22; Knecht, Tod durch eine Dynamitpatrone, die er im Mund zur Explosion brachte. Wurde als Verfasser mehrerer Drohbriefe bekannt. Sollte demnächst dafür vor Gericht erscheinen.
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Alter: 22; Knecht, Tod durch eine Dynamitpatrone, die er im Mund zur Explosion brachte. Wurde als Verfasser mehrerer Drohbriefe bekannt. Sollte demnächst dafür vor Gericht erscheinen.
Alter: 26; Tod durch Vergiften.
Alter: 30; Fiel beim Viehfüttern vom Heustock auf die Tenne hinunter. Erlitt schwere Rückenverletzungen, an denen sie bald darauf starb.
Alter: 2.5; Bauernkind aus Gschwent, erlitt durch heißes Wasser tödliche Verbrühungen.
Alter: 20; Knecht beim Rueppenbauern aus Going. War des Diebstahls verdächtigt. Tod durch Erhängen.
Alter: 34; Fuhr mit einer Rodel die Villerstraße hinunter. Diese geriet dem Opfer außer Kontrolle und er wurde gegen einen Postautobus geschleudert. Starb an den Verletzungen im Spital.
Alter: 22; Malergehilfe, sollte eine Gefängnisstrafe antreten, erschoss sich aber zuvor.
Alter: 0; Köchin Theresia Kröswang (22 Jahre) arbeitete in einem Gasthof. Wurde wegen Kindsmord ins Bezirksgefängnis eingeliefert weil ein totes Kind am Dachboden gefunden wurde. Täterin sprach von einer Totgeburt. Obduktion erkannte, dass das Kind lebensfähig war. Hatte ihr Kind erwürgt. Stammte aus OÖ. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 10.3.30, 11: Urteil: 2 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 4; Sohn eines Zimmermanns. Stürzte in den Mühlbach und ertrank. Gleiches Schicksal vor einigen Jahren mit seiner Schwester (16.2.1924).
Alter: 62; Pensionierter Finanzwachbeamter, lange vermisst, wurde am 18.1. in der Nähe des Pulverturmes als Leiche angeschwemmt.
Alter: 25; Arbeiter beim Bau der Achenseestraße, stammte aus Kufstein. Schwermütig. Selbstmord wahrscheinlich.
Alter: 1.5; Kind eines Wagnermeisters, war mit seinem Bruder (4 Jahre) alleine zu Haus. Dieser gelangte an Zündhölzer und entflammte eines davon. Kleid des Opfers begann zu brennen. Starb einen Tag später in der Klinik. Mutter gebar am gleichen Tag ein Kind es bekam den Namen Dora.
Alter: 29; Chauffeur aus Innsbruck, fuhr nach Zirl und versuchte seine Geliebte zu erschießen. 3 Kugeln trafen sie, wurde aber nicht lebensgefährlich verletzt. Tätet richtete sich danach selber.
Alter: 35; Gastwirt „Zum Wilden Mann“ ins Lans. Geriet mit seinem Motorrad bei der Heimfahrt am 12.12. vor Zirl ins Schleudern und erlitt schwere innere Verletzungen. Diese wurden scheinbar unterschätzt, er starb daran 3 Tage später in der Klinik.
Alter: 61; Bauer aus Spadegg. Schwermütig. Schnitt sich die Kehle durch und stürzte sich anschließend in den Inn.
Alter: 38; Knecht beim Grantnerbauern aus Kirchdorf. Schwermütig, Tod durch Erhängen.
Alter: 69; Mann wurde lange Zeit vermisst, am 15.4.1930 wurde seine Leiche in der Windauer Ache gefunden. Dürfte im alkoholisierten Zustand in den Bach geraten sein. Stammte aus Kirchberg.
Alter: 21; Dienstmädchen, stürzte sich vom Dach eines Hauses in Pradl in die Tiefe. Grund waren vermutlich Beziehungsprobleme. Kündigte ihren Selbstmord in einem Brief an. Stammte aus OÖ.
Alter: 40; Reisender aus Kärnten. Erhängte sich in einem Heustadel bei den Allerheiligenhöfe.
Alter: 57; Baupolier, starb nach einem Sturz vom Dache.
Alter: 46; Besuchte ihre Tochter in Mariathal. Machte anschließend einen Spaziergang zum Krummsee. Muss dort ausgerutscht und in den See gestürzt sein. Ihre Leiche wurde am 9.3.1930 gefunden.
Alter: 38; Schwester eines Ziegenhirten, wohnte in einer Holzbaracke. Dort fiel ihr am 18.12. eine Petroleumlampe auf den Boden, wobei ihre Kleider Feuer fingen. Stürzte sich ins Freie und konnte mit Mühe die Flammen ersticken. Mittlerweile brannte die Hütte, wo noch ihr 2 Monate altes Kind war. Lief nochmals zurück und warf es aus dem Fenster. Sie erlitt weitere Brandwunden, an denen sie am 6.1. im Innsbrucker Krankenhaus starb.
Alter: 27; 2 Arbeiter im Steinbruch von St. Gertraudi wurden durch eine explodierende Dynamitpatrone über einen Abhang geschleudert. Beide erlitten schwere Verletzungen, Drolle, ein Mineur aus Kärnten, starb kurz darauf.
Alter: 27; Wurde bei der Holztrift im Bächental ins Flutwasser gerissen und ertrank. Konnte von seinen Kollegen nicht mehr rechtzeitig geborgen werden. Stammte aus Brandenberg, wo er auch begraben wurde.
Alter: 52; Auto wollte einen unbeschrankten Bahnübergang auf der Reichsstraße Richtung Thaur bei Nebel überqueren. Bemerkte einen Schnellzug nicht, der das Auto komplett zertrümmerte. Fahrer war sofort tot. War selber früher Lokomotivführer und nun als Reisender beim Weingeschäft seines Bruders beschäftigt.
Alter: 32; Bauernsohn, nervliche Probleme, erhängte sich am Dachboden des Hofes.
Alter: 19; Metzgergehilfe, fuhr am 27.10. mit hoher Geschwindigkeit auf der Zellenstraße gegen ein Auto. Erlitt mehrere Brüche. Starb daran 10 Tage später im Kufsteiner Krankenhaus. Wurde in Schwaz beerdigt.
Alter: 27; Hilfsarbeiter, erschoss sich im Höttingerwald.
Alter: [unklar]; Bauer in Birkach. Wollte Holz mit einem Schlitten vom Ladner Heuberg zu Tal bringen. Verlor die Herrschaft über das Gefährt und stürzte über eine Felswand ab. Wurde tot aufgefunden.
Alter: 37; Maurer aus Kufstein. War am Rückweg von Going, wo er einen Rangglerwettkampf besuchte. Wegen Fahrens ohne Licht dürfte er einen Randstein angefahren sein. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 51; Installateur, gesundheitliche Probleme, erschoss sich in Pradl mit einer Pistole.
Alter: 15; Tischlerlehrling. War in Gesellschaft mit mehreren Freunden und seiner Mutter mit der Seilbahn auf die Nordkette gefahren. Danach wanderten sie auf die Seegrubenspitze. Rutschte im Schnee aus und stürzte 100m tief ab. Starb bei der Einlieferung ins Innsbrucker Krankenhaus an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 1.5; Kind geriet in einem unbewachten Augenblick bei Medraz in einen Werkskanal. Konnte nicht mehr rechtzeitig gerettet werden.
Alter: 22; Sohn des Siglbauern. Wurde durch einen rollenden Baumstamm getroffen und erlitt tödliche Rückenverletzungen.
Alter: [unklar]; Arbeiter im Zemmbachstollen der Zillertaler Kraftwerke. Nach einer Sprengung wurden weitere Bohrlöcher gebohrt. Dabei wurde eine nicht abgegangene Dynamitpatrone übersehen, die explodierte. 2 Arbeiter wurden sofort getötet, Staber starb einen Tag später im Krankenhaus Schwaz. Gruber stammte aus OÖ, Rella aus Folgaria und war italienischer Staatsbürger, Staber kam aus Kärnten.
Alter: 3; Stürzte in eine Jauchegrube. Eine Rettung kam zu spät.
Alter: 24; Postbeamtin, vergiftete sich mit Lysol.
Alter: 20; Malergehilfe, arbeitslos, schoss sich eine Kugel in den Kopf. Stammte aus der Steiermark.
Alter: 0; In einem anonymen Schreiben wurde die Sprach- und Klavierlehrerin Maria Bauer (30 Jahre) des Kindsmordes beschuldigt. Gab eine Frühgeburt vor. Verdächtigungen bewahrheiteten sich aber, man fand die Kindesleiche am Dachboden. Frau wurde verhaftet, dazu ihre Mutter wegen vermutlicher Beihilfe. Obduktion bestätigte die Lebensfähigkeit des Neugeborenen Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 14.12.29, 14: Täterin soll zumindest noch einmal früher ein Neugeborenes getötet haben. Schon 1922 wurde sie vors Gericht zitiert. War auch damals wegen Kindsmord angeklagt. Trotz eindeutiger Spuren damals nur zu 3 Monaten bedingten Arrest verurteilt (Bericht nicht gefunden). 2. Kindsmord aus dem Jahre 1924/25 nun erst entdeckt. Urteil: 5 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 19; Klaviertechniker aus München. Stürzte im Zott-Kamin am Totenkirchl (Wilder Kaiser) tödlich ab.
Alter: 32; Handlungsreisender aus Dornbirn. Fuhr mit seinem Motorrad von Imst Richtung Landeck. Vor Zams kam ihm ein Auto in der Straßenmitte entgegen. Beide Fahrzeuge wichen auf die gleiche Straßenseite aus. Beim Zusammenstoß erlitt das Opfer schwere innere Verletzungen an denen es im Spital von Zams verstarb.
Alter: 5; Spielte mit anderen Kindern am Ausgang der Junserklamm. Dort war eine Gleitbahn für Holzstämme aufgebaut. Auf dieser rutschte ein Stamm daher und traf das Opfer am Kopf. War sofort tot. Stamm geriet anscheinend irrtümlich auf die Bahn.
Alter: 33; Mineur im Zemmstollen des Zillertaler Kraftwerkes. Ein Sprengschuss ging zu früh los und tötete das Opfer auf der Stelle. Stammte aus dem Burgenland.
Alter: 22; Soldat des Alpenjägerregiments 12. Wurde schon längere Zeit vermisst. Seine Leiche wurde am 19.11. bei Münster aus dem Inn gezogen. Besuchte die landwirtschaftliche Schule in Rotholz. Dürfte von der in Reparatur befindlichen Brücke in den Fluss gestürzt sein. Stammte aus Kals.
Alter: 50; Bauernknecht am Kirchmaierhof. Fuhr mit einem Leiterwagen, vorgespannt waren eine Kuh und ein Ochs, Richtung seines Hauses. Durch die schwere Ladung blieb ein Vorderrad im Schlamm stecken und der Wagen drohte umzustürzen. Opfer stemmte sich mit der Schulter entgegen, konnte aber das Kippen nicht verhindern. Wurde erdrückt.
Alter: 29; Arbeiter im Zemmbachstollen der Zillertaler Kraftwerke. Nach einer Sprengung wurden weitere Bohrlöcher gebohrt. Dabei wurde eine nicht abgegangene Dynamitpatrone übersehen, die explodierte. 2 Arbeiter wurden sofort getötet, Staber starb einen Tag später im Krankenhaus Schwaz. Gruber stammte aus OÖ, Rella aus Folgaria und war italienischer Staatsbürger, Staber kam aus Kärnten.
Alter: 70; Pfründner, war seit einigen Tagen abgängig. Wurde später tot im Lampererbach gefunden. Dürfte in der Nacht die kleine Brücke verfehlt haben.
Alter: 15; Sohn eines Kleinbauern, ging mit einem Kollegen in den Wald, um verbotenerweise zu jagen. Opfer kehrte nicht mehr zurück. Suchtrupp fand ihn erschossen auf. Beim Verstecken des Gewehres muss sich ein Schuss gelöst haben, der ihn in den Kopf traf.
Alter: 24; Vergiftete sich mit Veronal in einer Pension in Wilten. Vernichtete zuvor alle Dokumente. Hatte sich im Gästebuch mit dem Namen Marion Lorée eingetragen. Umfangreiche Erhebungen, auch in Deutschland ergaben, dass sie Krankenpflegerin in München war und aus Hamburg stammte.
Alter: [unklar]; Unbekannter Mann wurde am Absamer Berg am Ausgang des Halltales erhängt aufgefunden.