Alter: 46; Oberrevident des Landesschulrates aus Hötting,. Wurde zwischen Zirl und Flaurling von einem Personenzug überfahren.
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Alter: 46; Oberrevident des Landesschulrates aus Hötting,. Wurde zwischen Zirl und Flaurling von einem Personenzug überfahren.
Alter: 50; Arbeiter aus Polen in der Weyrerfabrik in Mühlau. Fiel bei der Arbeit in einen Kessel mit heißem Wasser und erlitt schwere Verbrühungen. Starb 2 Tage später im Krankenhaus Innsbruck. Wurde in Thaur begraben.
Alter: 9; Bauernkind, ertrank in der Ötztaler Ache. Seine Leiche wurde am 11.5.1934 gefunden und im Friedhof von Heiligkreuz begraben.
Alter: 25; Knecht am Burgerhof (in der Nähe der Abzweigung der Natterer Straße von der Brennerstraße). Opfer wollte mit seinem Fahrrad in die Brennerstraße einbiegen. Auto erfasste ihn und stieß ihn zu Boden. Starb kurz nach der Einlieferung in die Innsbrucker Klinik.
Alter: 33; Arbeiter, waren beim Bau der Gerlosstraße beschäftigt. Dazu mussten Sprengungen durchgeführt werden. Nach einer solchen wurden Aufräumarbeiten zu früh gestartet. Ein großer Felsblock löste sich und erschlug die 3 Arbeiter, 5 andere wurden in die Tiefe geschleudert und schwer verletzt. Namen kaum erwähnt. Höplinger aus Zell/Ziller. Handlbauer aus OÖ. Gerichtsverhandlung am 22.10.1935 gegen den Bauleiter Franz Jaschounig, der für das Unglück vom 16.1.1934 verantwortlich gewesen sein soll. Gutachter konnten ihm allerdings keine Schuld nachweisen, daher Freispruch (aus NZ 24.10.35!)
Alter: [unklar]; Arbeiter, waren beim Bau der Gerlosstraße beschäftigt. Dazu mussten Sprengungen durchgeführt werden. Nach einer solchen wurden Aufräumarbeiten zu früh gestartet. Ein großer Felsblock löste sich und erschlug die 3 Arbeiter, 5 andere wurden in die Tiefe geschleudert und schwer verletzt. Namen kaum erwähnt. Höplinger aus Zell/Ziller. Handlbauer aus OÖ. Gerichtsverhandlung am 22.10.1935 gegen den Bauleiter Franz Jaschounig, der für das Unglück vom 16.1.1934 verantwortlich gewesen sein soll. Gutachter konnten ihm allerdings keine Schuld nachweisen, daher Freispruch (aus NZ 24.10.35!)
Alter: 42; Gastwirt, finanzielle Probleme. Erhängte sich im Tennen seines Stadels. Später korrigiert auf Nervenleiden!
Alter: 41; Zollwachkontrollor an der bayrischen Grenze. Kam von einem Dienstgang nicht mehr zurück. Blut- und Schleifspuren wurden am Innufer festgestellt. Hakenkreuze aus Papier lagen herum. Fußspuren im Schnee führten von Bayern herüber. Die Leiche Winklers dürfte in den Inn geworfen worden sein. Sie wurde am 25.3. bei Erl angeschwemmt. Hatte 2 Einschussspuren in der Brust. Begraben in Rattenberg am 28.3.1934. Als sein Mörder wurde Georg Achorner erkannt. Er wurde am 12.7.1946 (!) in Gschnitz am Sandesjöchl aufgegriffen und der Gendarmerie in Steinach übergeben.
Alter: 62; Hilfsarbeiter, wollte nach einem Gasthausbesuch in das Zimmer seiner Unterkunft hochsteigen. Glitt aus und stürzte ca. 2m in die Tiefe. Erlitt Tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 33; Gattin eines Professors. Wurde am 23.1. in ihrer Wohnung in der Völser Straße von ihrem Mann schwer verletzt aufgefunden. Wies mehrere Stichwunden auf, was auf Raubmord schließen ließ. Starb an den Verletzungen ca. eine Woche später. Der Täter wurde erst am 6.9.1937 ermittelt! In Nauders wurde ein Bursche wegen eines Eigentumdelikts verhaftet. Der Tischlergehilfe Heinrich Gollner (25 Jahre) gestand schließlich die Tat. Hatte ein Möbelstück geliefert, mit dem die Frau nicht zufrieden war. Er schlug ihr zuerst die Lenkstange seines Rades auf den Kopf und stach ihr danach mehrmals in die Brust. Gerichtsverhandlung am 16.5.38. Urteil: Lebenslanger schwerer Kerker.
Alter: 41; Begab sich in die Kranebitter Klamm um Holz zu sammeln, wurde aber später vermisst. Suchtrupp fand seine Leiche am Fuß eines Felsens. War ca. 200m tief angestürzt.
Alter: 54; Kapferbauer, wurde am 24.12. von einem neuangekauften Pferd mit dem Huf in den Bauch getreten. Starb daran eine Woche später im Krankenhaus Wörgl.
Alter: 27; Musiker aus Dresden, vergiftete sich in seiner Wohnung.
Alter: 5; Sohn eines Universitäts-Amtswartes aus Hötting.
Alter: [unklar]; Arbeiter, waren beim Bau der Gerlosstraße beschäftigt. Dazu mussten Sprengungen durchgeführt werden. Nach einer solchen wurden Aufräumarbeiten zu früh gestartet. Ein großer Felsblock löste sich und erschlug die 3 Arbeiter, 5 andere wurden in die Tiefe geschleudert und schwer verletzt. Namen kaum erwähnt. Höplinger aus Zell/Ziller. Handlbauer aus OÖ. Gerichtsverhandlung am 22.10.1935 gegen den Bauleiter Franz Jaschounig, der für das Unglück vom 16.1.1934 verantwortlich gewesen sein soll. Gutachter konnten ihm allerdings keine Schuld nachweisen, daher Freispruch (aus NZ 24.10.35!)
Alter: 42; Am Möderloch, oberhalb von Telfs begegneten sich ein LKW und ein Fuhrwerk. Durch die Enge der Straße konnte das Holzfuhrwerk nicht ausweichen, der Führer geriet unter die Räder und wurde sofort getötet. Gerichtsverhandlung gegen den LKW-Fahrer Leo Wolf (29 Jahre) aus Imst. Sachverständiger gab an, dass der LKW zu knapp ans Fuhrwerk geraten sei und hätte nicht vorfahren dürfen. Urteil: 3 Monate schwerer Arrest.
Alter: 19; Vaterländische Kundgebung für Kanzler Dr. Dollfuß in Mayrhofen. Diese wurde durch Nationalsozialisten gestört, u.a. durch Aufmalen und Abbrennen von Hakenkreuzen. Die Verantwortlichen für diese Aktionen wurden von Heimatwehrleuten gestellt und wurden dabei angeschossen. Beim Erwidern des Feuers wurde der Nationalsozialist Dornauer schwer verletzt. Er starb bald an inneren Verblutungen. Zahlreiche Verhaftungen folgten. Am 9.10.1938 fand in Mayrhofen eine Gedenkfeier der Nationalsozialisten für Franz Dornauer statt. Eine Opferschale auf einem Gedenkstein wurde enthüllt. Dabei war auch Gauleiter Hofer anwesend.
Alter: 36; Rechtsanwalt. Befand sich mit einem Klienten und einer Stenotypistin in seiner Kanzlei in Mühlau. Rechtsanwalt Dr. Walter Leonardi fuhr vor und schoss mehrere Kugeln gegen das Opfer. Das konnte zwar noch flüchten, war aber bereits tödlich verwundet. Es ging um finanzielle Forderungen. Leonardi setzte nach der Tat seinen Amoklauf fort und fuhr nach Patsch, wo er gegen einen anderen, angeblich Schuldner, mehrere Schüsse abgab, zusätzlich sogar noch gegen dessen Schwiegervater. Der Täter konnte danach flüchten und erschoss sich im Wiltener Friedhof.
Alter: 30; Arbeitete beim Bau der Wildschönauer-Straße. Dabei kam ein Sandhaufen ins Rutschen und das Opfer wurde vom Sand erdrückt.
Alter: 64; Ehepaar, Landwirte, wurden in Winkel mit tödlichen Kopfwunden aufgefunden, die von Beilhieben stammten. Täter erbeuteten einen größeren Geldbetrag.
Alter: 71; Ehepaar, Landwirte, wurden in Winkel mit tödlichen Kopfwunden aufgefunden, die von Beilhieben stammten. Täter erbeuteten einen größeren Geldbetrag.
Alter: 19; Knecht in Gschöß. Führte mit einem Schlitten Heu vom Berg. Kam mit den Füßen unter den Schlitten, wobei die Ladung auf ihn stürzte. Wurde von ihr erdrückt. Stammte aus Lienz.
Alter: 50; Schwermütig, wurde seit dieser Zeit vermisst. Ihre Leiche wurde erst am 2.4.34 aus der Ruetz gezogen.
Alter: 27; Sohn eines Gutsbesitzers aus Niederndorferberg. Begab sich am 23.12. auf die Jagd. Löste bei einem Sturz einen Schuss aus, wobei ihm eine Kugel in den Bauch drang. Starb an den Verletzungen im Krankenhaus Kufstein 3 Tage später.
Alter: 46; Bäuerin, Tod durch Erhängen.
Alter: 38; Verunglückte schwer bei der Holzarbeit am 10.10. Verstarb 2 Tage später in der Klinik Krekelmoos.
Alter: 47; Wirtschafterin in Wilten. Vergiftete sich mit Leuchtgas.
Alter: 52; Gepäckträger mit gesundheitlichen Problemen. Erhängte sich in seiner Wohnung.
Alter: 15; Wurde am Dorfrand von einem Auto überfahren. Rollte auf einem Handwagen die Straße hinunter und verriss das Gefährt als ein Auto auftauchte. Wurde dadurch unter das Auto geschleudert und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 21; War mit seinem Vater und Bruder mit Holzarbeiten am Dialberg beschäftigt. Als sich einige Stämme bei der Trift verkeilt hatten, versuchte er sie zu lösen. Wurde dabei aber von einem nachfolgenden Stamm tödlich getroffen.
Alter: 57; Privatbeamter aus Vorarlberg. Ertrank im Inn bei der Klause Thierberg. Seine Leiche wurde nach Dornbirn überstellt.
Alter: 8; Bauernkind, starb an Verbrennungen des 2. und 3. Grades.
Alter: 27; Beide Brüder machten mit 2 weiteren Kollegen eine Klettertour auf die Grubreißentürme in der Nordkette. Beim Abstieg versuchten sie eine Variation, den Auckenthalerriß zu durchklettern. Dabei brach ein Haken aus dem Gestein und die beiden Brüder stürzten 150m tief ab. Die Bergung der Leichen war sehr schwierig. Es beteiligten sich dabei bekannte Skiläufer, so u.a. durch Birger Ruud. Waren Pioniere des Tiroler Alpinen Skilaufs. Benno gewann das 1. Kandaharrennen 1928, Hermann war Medizinstudent. Bilder von ihnen in IZ 18.10, 5.
Alter: 38; Rechtsanwalt. Befand sich mit einem Klienten und einer Stenotypistin in seiner Kanzlei in Mühlau. Rechtsanwalt Dr. Walter Leonardi fuhr vor und schoss mehrere Kugeln gegen das Opfer. Das konnte zwar noch flüchten, war aber bereits tödlich verwundet. Es ging um finanzielle Forderungen. Leonardi setzte nach der Tat seinen Amoklauf fort und fuhr nach Patsch, wo er gegen einen anderen, angeblich Schuldner, mehrere Schüsse abgab, zusätzlich sogar noch gegen dessen Schwiegervater. Der Täter konnte danach flüchten und erschoss sich im Wiltener Friedhof.
Alter: 3; Großbrand in Fließ vernichtete 9 Häuser und die Kirche, dazu viel Kleinvieh. Das Opfer war ein Pflegekind.
Alter: 5; Sohn eines k.k. Beamten. Starb im Krankenhaus Schwaz an schweren Kopfverletzungen.
Alter: 20; Bauernsohn aus Schöneck. Wollte auf einem Pferd den Inn überqueren. In der Mitte des Flusses kam das Pferd zu Sturz und Ross und Reiter ertranken.
Alter: 48; Starb kurz nach dem Genuss von Pilzen.
Alter: 52; Mysteriöser Todesfall. Gastwirt des „Fuchsanger“ ließ sich am 1.11. von einem ungarischen Friseur die Haare schneiden. Nach einer Unterbrechung wurde der Wirt mit schweren Halsverletzungen aufgefunden, wobei er den Ungarn als Täter bezichtigte. Seine großen finanziellen Probleme schienen bei der Untersuchung auf Eigenverletzungen hinzudeuten. Starb 5 Tage nach der Tat. Wurde in Niederndorf beigesetzt.
Alter: 65; Bauer, wurde als Leiche aus einem See geborgen. Schien sich um einen Raubmord zu handeln. Wurde aber polizeilich später nicht mehr verfolgt.
Alter: 31; Hotelangestellte aus Wien. Nahm eine hohe Dosis Veronal in ihrer Wohnung in Wilten ein. Grund: Nervenleiden.
Alter: 36; Bäckermeister mit finanziellen Problemen, erhängte sich in seiner Wohnung in Wilten. Gegenartikel behauptet allerdings Nervenprobleme.
Alter: 51; Aufsichtsjäger, erschoss sich durch unglückliche Handhabung seines Gewehres selber in der Nähe der Buzzihütte. Ursprünglich wurde Selbstmord vermutet.
Alter: 1.5; Tochter eines Bauern im Weissachgraben.
Alter: 20; Beide Brüder machten mit 2 weiteren Kollegen eine Klettertour auf die Grubreißentürme in der Nordkette. Beim Abstieg versuchten sie eine Variation, den Auckenthalerriß zu durchklettern. Dabei brach ein Haken aus dem Gestein und die beiden Brüder stürzten 150m tief ab. Die Bergung der Leichen war sehr schwierig. Es beteiligten sich dabei bekannte Skiläufer, so u.a. durch Birger Ruud. Waren Pioniere des Tiroler Alpinen Skilaufs. Benno gewann das 1. Kandaharrennen 1928, Hermann war Medizinstudent. Bilder von ihnen in IZ 18.10, 5.
Alter: 64; Tagelöhner, Alkoholprobleme, Tod durch Erhängen.
Alter: 19; Pflegling der Erziehungsanstalt St. Martin. Bei einem Fluchtversuch aus dem 1. Stockwerk der Anstalt verletzte sie sich schwer, woran sie nach 1 Woche starb.
Alter: 54; Gastwirt, wurde vermisst. Suchtrupp fand seine Leiche in der Nähe seines Bauerngutes am Bremberg. Hatte sich mit einer Pistole erschossen.
Alter: 78; Bauer, schwermütig. Tod durch Erschießen.
Alter: 69; Wurde von einer raufenden Kuh niedergestoßen. Erlitt dabei schwere innere Verletzungen, an denen sie starb.