Alter: [unklar]; Langjähriger Aufseher der Jamtalhütte. Geriet unter eine Lawine, seine Leiche wurde 2 Tage später gefunden.
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Alter: [unklar]; Langjähriger Aufseher der Jamtalhütte. Geriet unter eine Lawine, seine Leiche wurde 2 Tage später gefunden.
Alter: 20; Schlosser, trübsinnig, erschoss sich in der Nähe des Sandwirthauses in der Reichenau.
Alter: 3; Pflegekind der Familie Lener. Stieg unbemerkt auf den Herd und entfernte den Deckel eines Waschzubers mit heißer Lauge. Geriet mit dem Oberkörper in die Flüssigkeit und erlitt schwere Verbrühungen, an denen es am nächsten Tag verstarb.
Alter: 52; Stürzte am Nachhauseweg in der Nacht im felsigen Gelände ab. War Buchhalter der Sparkasse in Reutte.
Alter: 22; War mit Aufräumarbeiten nach einem Windwurf beschäftigt. Ein Baumstamm brach zu früh ab und das Opfer wurde von einem fallenden Stein tödlich getroffen.
Alter: 52; Privatbeamter, stürzte am Weg nach Lechaschau tödlich ab.
Alter: 27; Starb an schweren Kopfverletzungen in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 21; Frau stürzte sich vor einen Personenzug. Aufgefundener Brief deutete auf Beziehungsprobleme hin. War ein Bauernmagd vom Wattenerberg.
Alter: 19; Dienstmagd aus Walchsee. Tod durch Erhängen.
Alter: 11; Wurde am Lager eines Steinmetzes tot aufgefunden. Wurde von einem 250kg schweren Grabstein, der umfiel, erschlagen.
Alter: 31; Hebamme, schob einen Kinderwagen und war in Begleitung eines Mädchens, das ebenfalls einen Kinderwagen schob. Ein LKW, der in Richtung Innsbruck fuhr stieß die Frau von hinten nieder und überrollte sie. Sie war sofort tot. Das 3-jährige Kind wurde schwer verletzt. Gerichtsverhandlung gegen den LKW Fahrer Josef Bair (31 Jahre) am 29.1.1935: War anscheinend an die 30 Stunden ununterbrochen am Lenkrad. Unglück passierte, als er kurz einschlief. Urteil: 4 Monate schwerer Kerker.
Alter: 39; Maurer mit finanziellen Problemen, erhängte sich in seiner Wohnung in Wilten.
Alter: 71; Hilfsarbeiter, aus Oberitalien stammend, dürfte im angeheiterten Zustand ins Mühlwasser gefallen sein. Wurde in den Ziller geschwemmt, wo seine Leiche gefunden wurde.
Alter: 34; Arbeitsloser aus Navis. War auf Bettelei in Mühlen unterwegs. Bekam mehrmals Unterkunft bei einem Bauern. Wurde zuletzt tot in einem Zimmer aufgefunden. Hatte sich vergiftet.
Alter: 59; Besitzer des Gasthofes „Zur Gemse“ auf der Hungerburg. Schwermütig, Tod durch Öffnen der Pulsadern. Konnte im Krankenhaus Innsbruck nicht mehr gerettet werden. Hinweis auf Selbstmord nur im Tiroler Grenzboten!
Alter: 34; War mit Holzarbeiten beschäftigt, als ein triftender Baumstamm ihn traf. Erlitt tödliche Kopfverletzungen. War ein Sohn des Scheiderbauern aus St. Johann.
Alter: 26; Schutzkorpsmänner. Wurden in der Nähe der Grenze von vorerst Unbekannten angeschossen. Erlagen beide ihren Verletzungen im Krankenhaus von Kufstein. Glanzl konnte noch vor seinem Tod eine Beschreibung der Vorgänge geben. Wurden von 3 Männern angegriffen, möglicherweise von Legionären (österreichische Nationalsozialisten in Deutschland). Dürften nach der Tat über die Grenze geflüchtet sein. Bekamen staatliche Begräbnisse in Hötting bzw. Kirchbichl, ihrer Heimatgemeinden. Fotos in IZ 19.12.34, 3
Alter: 56; Schuhmacher aus Zirl. Warf sich in der Nähe des Bahnhofes vor einem Güterzug. Eine Frau wollte dies verhindern, wurde aber zur Seite geschleudert.
Alter: 41; Wurde in einem Gasthaus, tief bewusstlos, aufgefunden und ins Krankenhaus überführt, wo sie kurz darauf starb. Hatte eine hohe Dosis Veronal eingenommen. Vermutete Gründe: Beziehungsprobleme.
Alter: 29; Arbeiter im Steinbruch aus Nassereith. Rutschte bei der Arbeit aus und konnte das Sicherungsseil nicht halten. Stürzte 50m tief ab und war auf der Stelle tot. Sein Vater Fidel Scheiring verunglückte vor knapp 4 Jahren auf die gleiche Weise am selben Ort (28.2.31).
Alter: 52; Angestellter in der Krankenkasse, nervenleidend. Tod durch Erhängen.
Alter: 6; Überquerte unvorsichtig die Straße und wurde von einem Auto niedergestoßen. Starb bald darauf.
Alter: 16; War in der Nähe der Widschwenteralm mit Holzarbeiten beschäftigt. Wurde von einem fallenden Baum getroffen und tödlich verletzt. Wurde in seiner Heimatgemeinde Schwoich beerdigt.
Alter: 23; Knecht aus Kärnten mit Beziehungsproblemen. Erhängte sich bei den Allerheiligenhöfen.
Alter: 30; Bauernknecht, erhängte sich in der Stube des Brunnhofes.
Alter: 20; Schutzkorpsmänner. Wurden in der Nähe der Grenze von vorerst Unbekannten angeschossen. Erlagen beide ihren Verletzungen im Krankenhaus von Kufstein. Glanzl konnte noch vor seinem Tod eine Beschreibung der Vorgänge geben. Wurden von 3 Männern angegriffen, möglicherweise von Legionären (österreichische Nationalsozialisten in Deutschland). Dürften nach der Tat über die Grenze geflüchtet sein. Bekamen staatliche Begräbnisse in Hötting bzw. Kirchbichl, ihrer Heimatgemeinden. Fotos in IZ 19.12.34, 3
Alter: 16; Laborant im Magnesitwerk aus Innsbruck.
Alter: 28; Bauernsohn, wurde im Gebirge von einem Steinschlag getroffen.
Alter: 26; Arbeiter beim Bau der Gerlosstraße. Ging am Abend mit 2 Kollegen vom Gasthaus nach Hause. Unvermutet begann ein Streit, bei dem Hermann Klieber (28 Jahre) aus Reith/Alpbachtal seinen 2 Begleitern nachschoss. Grund war Eifersucht. Darnhofer starb am Weg ins Krankenhaus Zell/Ziller. Gerichtsverhandlung am 21.5.1935 gegen den Täter wegen des tödlichen Pistolenschusses. Fühlte sich am Heimgang von anderen Burschen verfolgt und gab Schüsse auf sie ab. Das Opfer wurde dabei tödlich getroffen. Wurde wegen Notwehrüberschreitung zu 4 Monaten strengen Arrests verurteilt.
Alter: 26; Bauernsohn, erlitt bei der Holzarbeit tödliche Verletzungen im Brustbereich.
Alter: 30; Wurde von Schutzkorpsmännern beim Wildern ertappt. Missachtete die Aufforderung Stehen zu bleiben und legte auf die Männer an. Beim Schusswechsel wurde Ellinger tödlich im Hals getroffen.
Alter: 73; Gutsbesitzer, erschoss sich im Westfriedhof am Grabe seiner Frau.
Alter: 31; Bauernsohn, geistig behindert aus Saxen. Kehrte von einem Spaziergang im Wald nicht mehr zurück. Wurde mit tödlichen Kopfverletzungen aufgefunden. War abgestürzt.
Alter: 56; Gerichtsverhandlung gegen Wilhelm R., Hilfsarbeiter am 29.5.1935. Stieß auf der Fahrt nach Hause den Kleinhäusler nieder, der anscheinend nicht auf seine Glockenzeichen reagierte. Dieser erlitt schwere Kopfverletzungen, an denen er 2 Tage später starb. Urteil: 14 Tage strenger Arrest.
Alter: 54; Bergarbeiter, fuhr mit einem Rollwagen mit hoher Geschwindigkeit in einen Kohlestollen. Stieß dabei mit einer entgegenkommenden Lokomotive zusammen. Erlitt schwere Brustverletzungen, an denen er im Krankenhaus Wörgl verstarb.
Alter: 29; Elektriker bei der Bundesbahn. Geriet bei der Arbeit in den Starkstrom und wurde tödlich verletzt. Wurde in Wilten begraben.
Alter: 20; Bauernknecht in Amras. Sprang vom Heustock auf den Tennenboden, der dabei durchbrach. Stürzte 3m tief auf einen Steinboden ab und erlitt tödliche Kopfverletzungen. Starb kurz nach der Einlieferung ins Spital.
Alter: 49; Mechaniker reparierte eine Stromleitung und legte dabei den Draht ins Freie. Der stand aber noch unter Spannung und tötete das zufällig des Weges kommende Opfer. War Bäckermeister in der Gemeinde. In keiner Zeitung erwähnt!! Gerichtsverhandlung am 11.4.35: Es wurde erkannt, dass der Monteur Reinstadler grob fahrlässig gehandelt hatte. Urteil: 6 Wochen strenger Arrest und Geldbußen.
Alter: 47; In der Thaurer Mure sollten konfiszierte Sprengladungen kontrolliert zur Explosion gebracht werden. In einer Grube wurden sie deponiert und sollten mittels einer Zündschnur von Hölzl gezündet werden. Ein Funke löste aber die Explosion frühzeitig aus, die beiden anderen Opfer konnten sich nicht mehr rechtzeitig zurückziehen. Alle waren sie Militärangehörige, Hölzl stammte aus Innsbruck, Herlt aus Wiener-Neustadt und Ebner aus Salzburg. Am 31.5.1935 wurde ein Gedenkstein in der Thaurer Mure enthüllt (NZ 2.6.35, 7).
Alter: 23; In der Thaurer Mure sollten konfiszierte Sprengladungen kontrolliert zur Explosion gebracht werden. In einer Grube wurden sie deponiert und sollten mittels einer Zündschnur von Hölzl gezündet werden. Ein Funke löste aber die Explosion frühzeitig aus, die beiden anderen Opfer konnten sich nicht mehr rechtzeitig zurückziehen. Alle waren sie Militärangehörige, Hölzl stammte aus Innsbruck, Herlt aus Wiener-Neustadt und Ebner aus Salzburg. Am 31.5.1935 wurde ein Gedenkstein in der Thaurer Mure enthüllt (NZ 2.6.35, 7).
Alter: 60; Knecht aus Pankrazberg, schwermütig. Tod durch Erhängen.
Alter: 24; Elektriker bei der Bundesbahn. Geriet am 12.10. im Westbahnhof bei einer Inspektion einer Lok in den Starkstrom und wurde zu Boden geschleudert. Erlitt Verbrennungen und einen Schädelbruch. Starb 4 Tage später im Krankenhaus.
Alter: 35; Kaufmannsgattin aus Innsbruck. Kündigte ihren Selbstmord an. Stürzte sich in den Ziller.
Alter: 48; Fuhrmann im Mädcheninstitut Mariatal. War mit Holzarbeiten im ärarischen Wald beschäftigt. Wurde von einem triftenden Baumstamm getroffen und tödlich verletzt.
Alter: 43; Trübsinnig, familiäre Probleme. Stürzte sich durch das Abortfenster des Krankenhauses Wörgl in den Hof und starb einen Tag später an den schweren inneren Verletzungen.
Alter: 53; Hilfsarbeiter aus Oberhofen. Erlitt bei einem Autounfall tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 49; In der Thaurer Mure sollten konfiszierte Sprengladungen kontrolliert zur Explosion gebracht werden. In einer Grube wurden sie deponiert und sollten mittels einer Zündschnur von Hölzl gezündet werden. Ein Funke löste aber die Explosion frühzeitig aus, die beiden anderen Opfer konnten sich nicht mehr rechtzeitig zurückziehen. Alle waren sie Militärangehörige, Hölzl stammte aus Innsbruck, Herlt aus Wiener-Neustadt und Ebner aus Salzburg. Am 31.5.1935 wurde ein Gedenkstein in der Thaurer Mure enthüllt (NZ 2.6.35, 7).
Alter: 50; Bahnwächter, wurde tot neben den Geleisen aufgefunden. Wurde von einem fahrenden Zug tödlich am Kopf verletzt.
Alter: 8; Spielkamerad fand ein Gewehr und beide begannen daran zu hantieren. Als ein Schuss unvermutet losging, traf er das Opfer in den Kopf. War sofort tot.
Alter: 68; Altersrentner, starb im Zamser Spital an einer Schädelfraktur.