Alter: 4; 13-jähriger Knabe aus Kirchbichl besuchte seine Tante, die Achenrainerbäuerin. Dort spielte er mit deren Sohn mit einem Revolver. Schuss ging los und Kugel drang in die Brust des Opfers, das sofort starb.
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Alter: 4; 13-jähriger Knabe aus Kirchbichl besuchte seine Tante, die Achenrainerbäuerin. Dort spielte er mit deren Sohn mit einem Revolver. Schuss ging los und Kugel drang in die Brust des Opfers, das sofort starb.
Alter: [unklar]; Metzgergehilfe aus Kufstein. Mitglied der Reitenden Tiroler Landesschützen. Truppe war im Reichenauerhof einquartiert. Ein Kollege von ihm hantierte im Zimmer mit einem Gewehr. Nahm an, dass es nicht geladen war und zielte auf das Opfer. Schuss ging los und tötete es auf der Stelle.
Alter: 30; In eine Kantine nahm ein Gast ein geladenes Gewehr mit, mit dem ein Kollege herumhantierte. Unvermutet löste sich ein Schuss und traf einen Dritten in die Brust. War sofort tot. Gerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 31.1.11, 9: Täter war der Schlosser Fritz Sturm (19 Jahre). Vielfache Milderungsgründe, daher nur 1 Woche einfacher Arrest.
Alter: 25; Jäger beim Baron Ringhoffer. Wurde einige Tage vermisst. Bei einer Suche fand man das Opfer tot im Gleirschtal auf. Muss sich selbst ins Bein geschossen haben und ist daran verblutet. Wollte sich noch selbst versorgen, schaffte dies aber nicht mehr.
Alter: 2.5; Forstgehilfe, hantierte am 2.2. mit seiner Pistole. Diese ging los und traf seine Tochter in den Kopf. Schien geistig verwirrt zu sein. Versuchte sich anschließend selbst zu töten.
Alter: 46; Altvorsteher, wurde am 1.12. unterhalb des Schönjöchls tot aufgefunden. Wies eine Schusswunde auf, die er verbinden versucht hatte. Fast sicher Eigenverschulden.
Alter: 51; Altvorsteher, wurde vermisst. Nach Suche fand man ihn erschossen am Joch. Ursachen noch völlig ungeklärt. Täter scheint mit Josef Gant gefunden worden sein. Gab vor, wegen Kurzsichtigkeit Opfer mit einem Wild verwechselt zu haben. Wurde auch wieder in die Freiheit entlassen.
Alter: 15; Wurde am Fuß des Kaisergebirges tot aufgefunden. Muss sich aus Unvorsichtigkeit selber in die Hüfte geschossen haben. Verblutete daran (Wilderer!).
Alter: 53; Gemeindevorsteher. Ging mit seinen 2 Söhnen auf die Jagd. Ließ sich Gewehr auf einen Felsvorsprung geben, erwischte aber den Abzugshahn. Schuss ging los und traf das Opfer in den Kopf.
Alter: 21; Fuhrknecht aus Grän. Wollte aus seinem Kasten Kleider holen, geriet aber an sein geladenes Gewehr, das sich entlud. Wurde am Kopf tödlich getroffen.
Alter: 15; Sohn eines Bauern, wurde auf der Jagd von einem Schuss getroffen. Starb in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 19; Magd wurde aus Unvorsichtigkeit des Knechtes Alois Hechenberger durch einen Gewehrschuss tödlich am Kopf verletzt.
Alter: 20; Schoss sich vor den Augen seiner Mutter eine Kugel in den Kopf. Später anscheinend revidiert: Beim Entladen des Revolvers soll sich ein Schuss gelöst haben (Innsbrucker Nachrichten 14.5., 3).
Alter: 40; Magd, starb durch einen Schrotschuss ins Herz.
Alter: 20; Opfer wurde auf der Geralpe erschossen aufgefunden. Gewehr war aber nicht dabei, sodass ein Verbrechen möglich war. Könnten auch Wilderer gewesen sein. Erst im Juni 1907 scheint der Fall geklärt. Opfer wollte ein Gewehr aus dem Gestrüpp holen. Nahm es am Lauf, worauf sich ein Schuss löste und das Opfer traf. Schleppte sich noch eine Strecke weit fort, bis er starb (Innsbrucker Nachrichten 8.6.07, 4).
Alter: 12; Tochter eines Schuhmachers. Starb nachdem sie von einer Schrotladung getroffen wurde im Fügener Spital.
Alter: [unklar]; Jagdaufseher, wurde in einem Stadel mit zerschossenem Gesicht gefunden. Schwerst verletzt, dennoch am Leben. Konnte mit Schriftzeichen mitteilen, dass es kein Selbstmord war. Nach Innsbrucker Nachrichten (25.11., 4) wird ihm aber eine fürchterliche Zukunft bevorstehen. Später noch mysteriöser (Innsbrucker Nachrichten 27.11., 4): Gesicht total zerfetzt, aber kein Schrot gefunden. Dafür herausgesprengte Zähne in der Highmoreshöhle. Opfer spricht nun von Mordversuch. Scheint in der Nacht zuvor misshandelt worden zu sein, sowie gefesselt. Bekam anscheinend Patrone in den Mund gesteckt und die wurde zur Explosion gebracht. Dennoch kein Projektil. War Protestant und wurde dafür immer wieder mit dem Tod bedroht. Wurde deswegen auch aus einer Wohnung in Thaur vertrieben. Ärzte überlegen plastische Operation: Künstliche Nase, Schlüsselbein als Unterkiefer. Dennoch auch kritische Stimmen gegen diese Theorie. Feststellung, dass Kramer Alkoholiker war, immer wieder auch im Delirium. Es entstand über die Wahrheit sogar ein kleiner Zeitungskrieg mit den NTSt (Innsbrucker Nachrichten 30. 11., 4)
Alter: 29; Mechaniker, war mit mehreren Kollegen auf der Jagd im Wörglerboden. Kam zu Fall, wobei er auf das Gewehr stürzte. Schrotladung entlud sich und verletzte ihn im Brustbereich tödlich.
Alter: 9; Bauernsohn Karl Neururer kehrte von der Jagd zurück. Entnahm die Schrotladungen aus seinem Gewehr und legte aus Spaß auf seinen Bruder an. Dennoch ging ein Schuss los und traf den Buben tödlich.
Alter: 14; Bauernsohn, tötete sich durch unvorsichtiges Hantieren mit einem Revolver.
Alter: 37; Bauer, nahm sein Gewehr zur Feldarbeit mit, um ev. Raben zu schießen. Zog es aus seinem Versteck und fasste es unglücklich am Lauf, als ein Schuss losging. Schrot traf ihn in den Unterleib, woran er starb.
Alter: 28; 2 Brüder begaben sich auf den Farsterberg zur Gämsjagd. Dazu nahmen sie einen Kollegen (Peter Grießer) als Treiber mit. Dieser gab einen Schuss auf das Tier ab, der aber das Opfer in die Hüfte traf. Verstarb an inneren Verblutungen.
Alter: 32; Jäger in Diensten des Prinzregenten Luitpold von Bayern. War mit Bruder Martin auf der Jagd. Dessen Gewehr entlud sich beim Abstieg und traf Opfer tödlich.
Alter: 9; Söhne des Helmbauern spielten mit einem geladenen Gewehr. Schuss ging los und traf den jüngeren tödlich.
Alter: 49; Tagelöhner. In einem Steinbruch in Pradl (Paschberg) hantierte am 10.2. der Maler Vitus Dankl unvorsichtig mit dem Revolver. Schuss ging los und traf das Opfer in die Brust. Starb nach 2 Tagen. Urheber wurde verhaftet.
Alter: 13; Bauernbursche, wollte auf Jagd gegen Eichkätzchen gehen. Stolperte und Schuss ging los. Traf ihn in den Unterleib. Schneller Tod.
Alter: 19; 2 Burschen wollten auf Raben schießen. Bei einem entlud sich ein Schuss und traf das Opfer in die Brust.
Alter: 49; War mit dem Putzen seines Gewehrs beschäftigt, als ein Schuss losging. Selbstmord nicht ausgeschlossen, da er an diesem Tag Haftstrafe wegen Wilderei antreten sollte.
Alter: 66; Fisserbauer von Pillberg wollte sein Gewehr putzen. Schuss war noch im Lauf, der unvermutet losging und das Opfer tödlich traf.
Alter: 39; Jagdgesellschaft fuhr mit Tram nach Thaur zur Hasenjagd. Ein Kaufmann aus Innsbruck stellte Gewehr auf den Boden, Hund sprang darauf und löste einen Schuss aus. Ladung traf ihn in den Kopf. Die Leiche wurde in Innsbruck begraben.
Alter: 40; Widumshäuserin. Knecht (18 Jahre) hantierte mit Gewehr des Pfarrers. Schuss löste sich und traf Opfer in den Rücken Stammte aus Matrei/Brenner.
Alter: 25; Handelsangestellter hantierte mir einem geladenen Revolver, als dieses losging. Kugel drang ihm in den Bauch und er starb bald an den Verletzungen im Innsbrucker Spital.
Alter: 20; Tischlergeselle. Mehrere Burschen holten sich unerlaubt Gewehre und machten am Schießstand Schießübungen. Dabei zielten sie nicht auf die Scheiben, sondern auf Gegenstände in der Umgebung. Opfer bewegte sich vor einem Gewehrlauf vorbei, als der Schütze abdrückte. Traf ihn in den Hals.
Alter: 18; Wollte mit einem Kollegen auf einem Feld Krähen schießen. Übernahm das Gewehr, berührte dabei den Abzug, sodass ein Schuss losging. Eine Schrotladung traf das Opfer in den Unterleib. Starb nach kurzer Zeit. Stammte aus Zirl.
Alter: 3; Sohn eines Zementarbeiters. Starb an einer Schussverletzung.
Alter: 24; Bauernbursch aus Giggl. Durch Leichtsinnigkeit löste sich ein Schuss aus dem Gewehr und durchschlug seine Lunge. Starb an inneren Verblutungen.
Alter: 27; Bei einem Schützenfest war das Opfer als Zieler eingesetzt. Wurde dabei von einer Kugel in den Kopf getroffen und war sofort tot. War Binder in Langkampfen.
Alter: 22; Kaiserjäger aus Natters. Wurde im Brucker Lager bei einer Übung von einer Kugel in den Kopf getroffen und schwer verletzt. Starb nach 3 Tagen im Lazarett. Hintermann hatte Platzpatrone im Lauf, hatte aber vergessen die Klappe zu schließen.
Alter: 40; Zieler beim Gauderfestschießen. Ging zu spät in Deckung und wurde von einer Kugel des Jungschützen Friedrich Schiestl (17 Jahre) im Hals getroffen. War sofort tot.
Alter: 36; Beim Hantieren mit einer Pistole wurde ein Schuss gelöst. Durch den starken Rückschlag wurde er am Kopf schwer verletzt. Verstarb an einer Gehirnerschütterung.
Alter: 22; Gast legte unbeaufsichtigt sein Gewehr auf eine Bank. Ein Schüler hantierte daran herum bis sich ein Schuss löste. Traf seinen Bruder tödlich in die Brust.
Alter: 46; Postmeister. War in den Straßberger Mähdern auf der Jagd. Beim Durchstreifen eines Gebüsches entlud sich sein Gewehr und Kugel drang ihm in den Oberschenkel. Starb daran nach einigen Stunden.
Alter: 67; Tödliches Schussunglück bei einem Festschießen. Schütze Martin Dicht aus Strengen konnte einen Schuss nicht abfeuern. Bei einem Reparaturversuch richtete er sein Gewehr auf die Zuschauer, wobei der Schuss losging. Kugel traf zuerst den Bauern, Altschützen und Altbürgermeister Mair und anschließend den hinter ihm stehenden Kuen, die beide starben. Gerichtsverhandlung gegen Martin Dicht am 10.2.1896: Durch viele Milderungsgründe zu 4 Monate strengen Arrestes verurteilt.
Alter: 51; Tödliches Schussunglück bei einem Festschießen. Schütze Martin Dicht aus Strengen konnte einen Schuss nicht abfeuern. Bei einem Reparaturversuch richtete er sein Gewehr auf die Zuschauer, wobei der Schuss losging. Kugel traf zuerst den Bauern, Altschützen und Altbürgermeister Mair und anschließend den hinter ihm stehenden Kuen, die beide starben. Gerichtsverhandlung gegen Martin Dicht am 10.2.1896: Durch viele Milderungsgründe zu 4 Monate strengen Arrestes verurteilt.
Alter: 12; Student aus Feldkirch wollte in seinem Zimmer seinen Revolver reinigen. Sohn des Quartiergebers kam hinzu und riss die Pistole an sich. Ein unbemerkter Schuss ging los und traf den Burschen tödlich in die Brust.
Alter: 9; 11-jährige Sohn des Bauern in Neudegg fand ein Gewehr und hantierte daran solange herum, bis sich ein Schuss löste. Dieser traf seine Schwester, die auf der Stelle getötet wurde. Gerichtsverhandlung gegen Alois Jenewein (16 Jahre) am 28.3.1895. Wurde beschuldigt, ein geladenes Gewehr nicht sicher verwahrt zu haben. Urteil: 3 Wochen strenger Arrest.
Alter: 33; Uhrmacher, wurde in seinem Geschäft sterbend aufgefunden. Hatte beim Hantieren mit seinem Revolver den Abzugshahn betätigt. Der ausgelöste Schuss traf ihn tödlich.
Alter: 56; Großes Freischießen in Innsbruck am Landeshauptschießstand. In der Nähe arbeitete ein Bauer aus Rum auf seinem Feld. Beschwerte sich bei der Leitung, da anscheinend Kugeln knapp bei ihm vorbei fliegen würden. Man glaubte aber genügend Schutz aufgebaut zu haben. Bauer wurde dennoch getroffen und tödlich verletzt. Schießen wurde daraufhin abgebrochen. Gerichtsverhandlung am 21.2.1895 gegen Franz Lutz (38 Jahre), Unterschützenmeister in Innsbruck. Soll das Schießen trotz der Arbeit des Opfers nicht eingestellt haben. Zahlreiche Zeugen waren vorgeladen. Urteil: Freispruch, da er den Bauern auf die Gefahr hingewiesen hatte. Schuldig aber wegen Übertretung der körperlichen Sicherheit. 150fl Strafe zugunsten des Armenhauses in Rum. Finanzielle Forderungen der Familie des Opfers muss am zivilen Wege geklärt werden.
Alter: 22; k.u.k. Artillerist aus der Steiermark. Bei Schießübungen traf ihn ein Granatsplitter und verletzte ihn tödlich. Wurde im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 31; War mit einem jüngeren Kollegen auf der Gämsjagd. Auf einem Felsvorsprung ließ er sich von unten sein Gewehr reichen, das aber unvermutet losging. Wurde von einer Schrotladung in die Brust getroffen und tödlich verletzt.