Alter: 20; Neuerlich tödlicher Unfall eines Zielers. Wurde beim Probeschießen der Landesschützen von einem Kollegen in den Bauch getroffen.
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Alter: 20; Neuerlich tödlicher Unfall eines Zielers. Wurde beim Probeschießen der Landesschützen von einem Kollegen in den Bauch getroffen.
Alter: 28; Starb durch eine Schusswunde durch ein losgehendes Gewehr.
Alter: 20; War bei den Kaiserjägern in Innsbruck eingezogen. Desertrierte aus seiner Kompanie und schloss sich einer Räuberbande an. Diese wurde am 6.10.1876 gestellt und es kam zu einer Schießerei. Weirather wurde dabei getroffen, möglicherweise von einer Kugel aus seiner eigenen Pistole, getroffen und tödlich verletzt. Starb im Regimentsspital in Innsbruck.
Alter: 28; Wurde angeschossen und starb an den Verletzungen.
Alter: 73; Wurde beim Viehhüten angeschossen und erlag später den Verletzungen.
Alter: 26; Bei einer Vorführung eines Revolvers ging ein Schuss los. Ein Wirt aus Wilten erschoss dabei seinen Geschäftsführer.
Alter: 17; Verblutete durch eine Schusswunde.
Alter: 28; Baron aus Neuötting, ging mit einem Begleiter auf die Jagd. Hatte ein Gewehr über die Schulter gehängt. Dabei löste sich ein Schuss, der ihn im Bein traf. Rettung kam zu spät, er starb an zu hohem Blutverlust.
Alter: 76; Starb an einer Schusswunde.
Alter: 34; Zieler bei einem Schützenfest. Ein Kreuzschuss (Schuss auf eine falsche Scheibe) traf ihn in die Hüfte, woran er schnell starb.
Alter: 18; Am 17.9. verunglückte ein Bauernbursch aus Mutters durch einen Schuss aus seinem Gewehr. Starb eine Woche später.
Alter: 43
Alter: 19; 2 Burschen gingen in den Wald um Eichhörnchen zu schießen. Dabei wurde ein Schuss ungewollt abgefeuert, der das Opfer in die Brust traf und tödlich verletzte.
Alter: 17; Bursche hantierte mit einem Gewehr, als ein Schuss sich löste. Traf dabei ein Mädchen tödlich.
Alter: 26; Die Hunde zweier Jäger begannen zu raufen. Einer der Besitzer wollte sie trennen und stieß mit dem Gewehr gegen sie. Dabei löste sich ein Schuss und tötete das Opfer.
Alter: 8; Knabe (14 Jahre) nahm ein Gewehr zur Hand und legte an. Dabei löste sich ein Schuss, der den Sohn eines Nachbarbauern traf. Dieser wurde sofort getötet. Gerichtsverhandlung gegen Michael Wörgetter (37) und Anton Söllner (14 Jahre) aus Fieberbrunn. Wurden wegen Vergehen gegen die Sicherheit des Lebens zu 14 Tagen Arrest verurteilt (BZ 15.9.1884, 3)
Alter: 22; Zieler bei einem Freischießen. Durch mangelnde Deckungsmöglichkeit traf ihn ein Schuss in den Kopf und er wurde tödlich verletzt.
Alter: 42
Alter: 23; Soldat aus Böhmen auf einem Wachtposten auf der Feste Finstermünz. Glitt auf eisigem Untergrund aus und löste beim Sturz einen Schuss aus. Kugel traf ihn in den Kopf.
Alter: 15; Zwei 7-jährige Knaben nahmen unerlaubt ein Gewehr zu sich und begannen zu spielen. Dabei löste sich ein Schuss und eine Schrotladung traf ein Kindermädchen im Gesicht.
Alter: 7; Sohn eines bekannten Schützen. War als Zieler beschäftigt und wurde von seinem Vater tödlich getroffen.
Alter: 57; Talbekannter Wilderer wurde seit Tagen vermisst. Ein Suchtrupp fand seine Leiche erst am 14.11. Auf der Pirsch dürfte sich ein Schuss gelöst haben, der ihn tödlich verletzte.
Alter: 67; Bekannter Jäger und Standschütze. Auf der Pirsch entlud sich bei einem Sturz sein Gewehr und die Schrotladung verletzte ihn tödlich.
Alter: 46; Wurde oberhalb von St. Quirin mit einem durchschossenen Oberschenkel aufgefunden. Schuss dürfte sich beim Überqueren eines Zaunes gelöst haben, wobei er verblutete.
Alter: 48; Bauer verunglückte durch sein eigenes Gewehr, das unvermutet losging. Eine Schrotladung drang ihm in den Kopf.
Alter: 45; Bauzeichner, hantierte unglücklich mit einem Gewehr bei der Weiherburg. Dabei löste sich ein Schuss und die Schrotladung verletzte ihn tödlich.
Alter: 4; Schulknabe gelangte in Vergör an ein Gewehr und zielte aus Spaß auf seine Schwester. Dabei löste sich ein Schuss und tötete das Opfer.
Alter: 18; Bauernsohn. Wurde durch Unvorsichtigkeit erschossen.
Alter: [unklar]; Wurde erschossen in ihrer Wohnung aufgefunden. Zuerst Selbstmord vermutet, Später erkannte man einen Schussunfall. Gerichtsverhandlung am 7.12.1888 gegen Friedrich vonDaumüller (19 Jahre), Telegraphist beim bayrischen Bahnamt in Kufstein. Wollte seiner Quartiergeberin eine Pistole vorführen. Dabei löste sich ein Schuss und traf die Frau in die Brust. Starb einige Zeit später. Urteil: 3 Monate strenger Arrest.
Alter: 19; 2 Burschen aus Enge gingen auf die Jagd. Beim Aufstieg auf einen Berg löste sich ein Schuss und traf das Opfer in den Rücken. Starb auf der Stelle. Im BG 20.2., 4 waren es Wilderer!
Alter: 45; Frau eines Bergarbeiters aus Belluno. Wurde von ihrem 12-jährigen Sohn in Bruckermühle durch einen unglücklichen Zufall erschossen.
Alter: 59; Wirt des Gasthofes „Zur Traube“. Ließ sich von einem Fremden die Funktion eines Revolvers erklären. Dabei löste sich ein Schuss und traf das Opfer tödlich ins Herz.
Alter: 1; Kind spielte mit einem Gewehr, wobei sich ein Schuss löste. Traf seine Schwester in den Kopf, die sofort tot war. Gerichtsverhandlung am 21.9.1890 gegen den Vater Franz Lederle. Hatte das Gewehr nicht ordnungsgemäß gesichert und wurde zu 14 Tagen Arrest verurteilt.
Alter: 14; Wurde in der Nähe des Brennersees von ihrem Bruder aus Unvorsichtigkeit erschossen. Gerichtsverhandlung gegen Alois Schmölzer (23 Jahre), Holzarbeiter aus Gries/Brenner. Sein kleiner Bruder Johann (11 Jahre) wollte seine Schwester erschrecken und legte auf sie an. Das Gewehr war aber geladen, was dem Angeklagten vorgehalten wurde. Urteil: 2 Monate schwerer Kerker.
Alter: 18; Finanzwachbeamter aus OÖ. Beim Reinigen seines Gewehres löste sich ein Schuss, der ihn tödlich in den Kopf traf.
Alter: 40
Alter: 34; Jäger, hatte sein Gewehr unglücklich geschultert. Beim Gang durchs Unterholz löste sich ein Schrotschuss und traf ihn in den Oberkörper. Starb an den Verletzungen.
Alter: 29; Wollte beim Scheibenschießen eine Patrone nachladen. Diese passte aber nicht und er versuchte sie mit einem Stein in den Lauf zu treiben. Dabei explodierte sie und verletzte das Opfer tödlich.
Alter: 31; War mit einem jüngeren Kollegen auf der Gämsjagd. Auf einem Felsvorsprung ließ er sich von unten sein Gewehr reichen, das aber unvermutet losging. Wurde von einer Schrotladung in die Brust getroffen und tödlich verletzt.
Alter: 22; k.u.k. Artillerist aus der Steiermark. Bei Schießübungen traf ihn ein Granatsplitter und verletzte ihn tödlich. Wurde im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 56; Großes Freischießen in Innsbruck am Landeshauptschießstand. In der Nähe arbeitete ein Bauer aus Rum auf seinem Feld. Beschwerte sich bei der Leitung, da anscheinend Kugeln knapp bei ihm vorbei fliegen würden. Man glaubte aber genügend Schutz aufgebaut zu haben. Bauer wurde dennoch getroffen und tödlich verletzt. Schießen wurde daraufhin abgebrochen. Gerichtsverhandlung am 21.2.1895 gegen Franz Lutz (38 Jahre), Unterschützenmeister in Innsbruck. Soll das Schießen trotz der Arbeit des Opfers nicht eingestellt haben. Zahlreiche Zeugen waren vorgeladen. Urteil: Freispruch, da er den Bauern auf die Gefahr hingewiesen hatte. Schuldig aber wegen Übertretung der körperlichen Sicherheit. 150fl Strafe zugunsten des Armenhauses in Rum. Finanzielle Forderungen der Familie des Opfers muss am zivilen Wege geklärt werden.
Alter: 9; 11-jährige Sohn des Bauern in Neudegg fand ein Gewehr und hantierte daran solange herum, bis sich ein Schuss löste. Dieser traf seine Schwester, die auf der Stelle getötet wurde. Gerichtsverhandlung gegen Alois Jenewein (16 Jahre) am 28.3.1895. Wurde beschuldigt, ein geladenes Gewehr nicht sicher verwahrt zu haben. Urteil: 3 Wochen strenger Arrest.
Alter: 33; Uhrmacher, wurde in seinem Geschäft sterbend aufgefunden. Hatte beim Hantieren mit seinem Revolver den Abzugshahn betätigt. Der ausgelöste Schuss traf ihn tödlich.
Alter: 12; Student aus Feldkirch wollte in seinem Zimmer seinen Revolver reinigen. Sohn des Quartiergebers kam hinzu und riss die Pistole an sich. Ein unbemerkter Schuss ging los und traf den Burschen tödlich in die Brust.
Alter: 67; Tödliches Schussunglück bei einem Festschießen. Schütze Martin Dicht aus Strengen konnte einen Schuss nicht abfeuern. Bei einem Reparaturversuch richtete er sein Gewehr auf die Zuschauer, wobei der Schuss losging. Kugel traf zuerst den Bauern, Altschützen und Altbürgermeister Mair und anschließend den hinter ihm stehenden Kuen, die beide starben. Gerichtsverhandlung gegen Martin Dicht am 10.2.1896: Durch viele Milderungsgründe zu 4 Monate strengen Arrestes verurteilt.
Alter: 51; Tödliches Schussunglück bei einem Festschießen. Schütze Martin Dicht aus Strengen konnte einen Schuss nicht abfeuern. Bei einem Reparaturversuch richtete er sein Gewehr auf die Zuschauer, wobei der Schuss losging. Kugel traf zuerst den Bauern, Altschützen und Altbürgermeister Mair und anschließend den hinter ihm stehenden Kuen, die beide starben. Gerichtsverhandlung gegen Martin Dicht am 10.2.1896: Durch viele Milderungsgründe zu 4 Monate strengen Arrestes verurteilt.
Alter: 46; Postmeister. War in den Straßberger Mähdern auf der Jagd. Beim Durchstreifen eines Gebüsches entlud sich sein Gewehr und Kugel drang ihm in den Oberschenkel. Starb daran nach einigen Stunden.
Alter: 22; Gast legte unbeaufsichtigt sein Gewehr auf eine Bank. Ein Schüler hantierte daran herum bis sich ein Schuss löste. Traf seinen Bruder tödlich in die Brust.
Alter: 36; Beim Hantieren mit einer Pistole wurde ein Schuss gelöst. Durch den starken Rückschlag wurde er am Kopf schwer verletzt. Verstarb an einer Gehirnerschütterung.
Alter: 40; Zieler beim Gauderfestschießen. Ging zu spät in Deckung und wurde von einer Kugel des Jungschützen Friedrich Schiestl (17 Jahre) im Hals getroffen. War sofort tot.