Alter: 7; Stürzte in die Schnannerklamm ab und konnte nur mehr tot geborgen werden.
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Alter: 7; Stürzte in die Schnannerklamm ab und konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 34; Wurde bei der Holztrift von einem Baumstamm getroffen und tödlich verletzt. Unfall wurde von seinen Kollegen nicht bemerkt.
Alter: 51; Bauer, wurde bei der Holzarbeit tödlich verletzt.
Alter: 19; Kaminkehrergehilfe aus Bayern. Wollte einen Handschlitten die Gemeindestraße hinunter fahren. Konnte ihn bald nicht mehr kontrollieren und verfehlte die Brücke. Stürzte in die Rosanna und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 6; Kinder zündeten beim Hüten auf dem Feld ein Feuer an. Mädchen geriet diesem zu nahe und ihr Kleid fing Feuer. Konnte nicht mehr gerettet werden.
Alter: 52; Gattin eines Lehrers, war mit ihrem Mann im Wald mit Holzarbeiten beschäftigt. Dabei traf sie ein triftender Baum am Kopf und verletzte sie tödlich.
Alter: 15; Sohn eines Wirtes. Wurde von einer Brettersäge ein Fuß abgetrennt. Blutung konnte nicht rechtzeitig gestillt werden. Gerichtsverhandlung gegen den Bauernsohn Heinrich Pfeifer (21 Jahre). Hatte mutwillig die Säge in Gang gesetzt, die das Opfer erfasste. Fuß musste amputiert werden, starb aber trotzdem einige Tage später. Mildes Urteil mit 4 Monaten strengen Arrestes.
Alter: 0; Schwurgerichtsverhandlung gegen Kreszenz Picher (37 Jahre), Dienstmagd, am 17.6.1884. Hatte ihr Kind gleich nach der Geburt erstickt und im Friedhof von Flirsch begraben. Dort wurde es gefunden und die Täterin ermittelt. Bezeichnete den Tod ihres Kindes als Unfall. Urteil: 3 Jahre schwerer Kerker.
Behördliche Bescheide zum Neubau (Verlegung) der Bundesstraße zwischen Flirsch und Schnann.
Obergefreiter in einem Gebirgsjäger-Regiment; gefallen in San Donato in Italien
Obergefreiter; Teilnehmer an den Feldzügen in Polen und Norwegen; gefallen durch einen Kopfschuss im Osten
Gefreiter in einem Gebirgsjäger-Regiment; nach einer Verwundung, die er sich an der Eismeerfront zuzog, in einem Heimatlazarett gestorben; in seine Heimat Schnann am Arlberg überführt und dort bestattet
Grenadier der Waffen-SS; gestorben nach schwerer Verwundung, die er sich an der Westfront zuzog, in einem Lazarett in Gießen an der Lahn
Grenadier der Waffen-SS; gefallen im Raum von Sanok in Polen
Obergefreiter und Gruppenführer in einem Gebirgsjäger-Regiment; Teilnehmer an den Feldzügen in Polen und Norwegen; gefallen im Osten
Obergefreiter und Gruppenführer in einem Gebirgsjäger-Regiment; Teilnehmer an den Feldzügen in Polen und Norwegen; gefallen im Osten
Lorenz Schneider, Müller zur Flirsch (Flürsch), wird eine Sagmühle verliehen. Die Kirchpröpste der Bartlmä-Kirche zu Flirsch, Zenturio Haueis zu Schnann (Schnenn) und Martin Kolpp in Ramblsbach verleihen mit Billigung des Konrad Schweizl, Pfarrer zu Zams, und des Hans Georg Schaller, Pflegsverwalter und Richter zu Landeck, dem Lorenz Schneider eine Sagmühle am Flirschbach samt Wasserfall, Rinn und "Petwerk" sowie ein Angerl zu Erbbaurecht. Die Mühle liegt unter Schneiders Mahlmühl und Hofstatt und grenzt im Osten und Süden an Georg Tschiderer, im Westen an den Flirschbach und Hans Wassermann, im Norden an die Landstraße. An die St. Bartlmä-Kirche als ordentliche Grundherrschaft sind jährlich zu Martini 12 kr Zins zu zahlen. Schneider verpflichtet sich, für die Nachbarschaft Flirsch das ganze Sagholz zu genannten Fixkosten zu sägen.
Siegler: Konrad Schweizl, Pfarrer zu Zams und Hans Georg Schaller, Pflegsverwalter zu Landeck
Siegelbitte an: Sigmund Weinzirl, Pflegsschreiber und Diener
Zeugen der Siegelbitte: Michael Krissmier, Christian und Andrä Perchtoldt, Leonhard Kessler, Mesner, alle aus Flirsch
Tödlich verunglückt beim Wandern in den Bergen
Abrechnung der "Gemeinde Flirsch und Schnann" über Neubau des Messner Stadels und Stall, Auflistung der gesamten Ausgaben mit Angabe der Empfänger.
Abschrift eines Vergleichsbriefs von 1739 über den Betrieb einer Säge in der Gemeinde, abgeschlossen zwischen dem Sagschneider Johannes Traxl mit Auflistung der Kosten für das Schneiden, im Original unterschrieben von Dorfvogt von Flirsch Josef Zangerl und mehreren Gemeindevertretern sowie vom Dorfvogt von Schnann Kristian Mungenast mit Dorfvertretern; das Original beurkundet von Gerichtsverwalter Ludwig Linser.
Quittung bezugnehmend auf die die "Michael Pirchnersche Exekution" vom 23.1.1900 mit Bestätigung, dass Johann Erhard einen Betrag an die Kaplanei Schnann übergeben hat. Unterzeichnet von Pfarrer Martin Fuchs (?), Kirchenprobst Silvest Matt sowie den Zeugen Joachim Pircher und Thomas Alois Scherl.
Gemeinde FlirschProtokoll über die gemeinsame Sitzung der Gemeindevertretungen Flirsch und Schnann betreffs der kirchlichen Trennung der Kaplanei Schnann von der Pfarre Flirsch, mit Aufzählung der anwesenden Personen und Bestätigung über die finanzielle Übereinkunft bzw. dass es zukünftig keine finanzielle Verbindlichkeiten mehr geben werde, "ab dem Zeitpunkte der formellen Errichtung der Pfarre Schnann" (diese Passage rot unterstrichen). Unterschrieben von Pfarrer Obholzer sowie den Gemeindevertretern Franz Jenewein. [Lukas] Schönach und Franz Geiger. Stempel der Pfarre Flirsch und der Gemeinde Flirsch.
Gemeinde FlirschStiftsbrief des Mathias Munggenast zur Schulgründung auf Prozenegg
Gemeinde Flirsch112/1: Protokoll, Beschluss und Kaufvertrag zum Neubau Messnerhaus, bestehend aus 4 Schreiben, 1875
112/2: Versteigerungsprotokoll zum Messnerhaus, 1877
112/3: Abschrift über den Verkauf des Messnerhauses, 1975
Kaufvertrag ("Kaufbrief") der Gemeinde Flirsch über die Erweiterung des Friedhofs (Gottesacker) , abgeschlossen mit Jakob Pfisterer, 1813, unterschrieben und gesiegelt.
Gemeinde FlirschKaufbrief der Gemeinschaft Flirsch von Johannes Guem [Guemb] von Prunnen am Rallsberg (Brunnen in Strengen). Flirsch wird vertreten durch Dorfmeister Mathias Zangerl [Zängerl] und Joseph Senn, beglaubigt durch Pfleger Johann Josef Stöckl, Siegelbitte durch Verfachschreiber Johann Franz Siess aus Strengen, als Zeugen sind genannt: K.K.Weinschreiber Anton Gröber aus Pettneu und Mathias Zangerl [Zängerl] aus Schnann;
Gemeinde FlirschVergleichsprotokoll der Servituten-Ausgleichskommission mit der Gemeinde Flirsch betreffend der Holzrechte aus Staatswäldern, mit Nachtragsvergleich vom 12. Juni 1851 wegen strittiger Forstgrenze mit Schnann mit Vermarkungsprotokoll vom 13. August 1851 samt beigefügten Vollmachten und Vermarkungsplan. (Okularplan und Detailplan). Die Richtigkeit der Vermarkung wird durch die Bevollmächtigten von Flirsch durch Unterschrift bestätigt: Andrä Geiger, Anton Schmid, Leo Perkhofer, Rochus Geiger, Franz Neuhauser, Johann Traxl und Martin Wolf. Die Vollmacht wird von den 73 Grundbesitzern aus Flirsch unterzeichnet (Kopie).
Gemeinde FlirschVergleichsbrief zwischen den Dorfgemeinschaften Flirsch und Schann betreff Grenzregulierung und Treibrechten an der Kohlbrücke.; u.a. mit Angabe von Marchsteinen ("...ain Pillen grosser Stain befündet, in welchem ain Creüz und gegenwertig 1764 iste Jahr zahl gehauen worden..."); Bestätigung durch den Pfleger Johann Stöckl, Nennung der Vertreter von Flirsch und Schnann:
für Flirsch: Dorfmeister Andree Schneider, Dorfvogt Simon Traxl [Träxl], Gemeindevorsteher Johann Geiger ["vorgesezter der Gemain"], der ehemalige Gemeindevorsteher Martin Senn, Joseph Sieß [Siesß], Joseph Schneider, Franz Munggenast;
für Schnann: Dorfmeister Johannes Ehrhart, Jakob Scherl, Jacob Zängerl, Anton Munggenast, Johannes Würffl, Matheus Krautschneider;
Protokoll einer Versammlung, die am 15. November 1928 im Gasthaus Traube in Schnann unter Beisein des technischen Leiters der Agrarbezirksbehörde Ferdinand Georg Riedl und des Bemten Franz Gersch zur Bildung einer "Bau- und Erhaltungskonkurrenz" für den Alperschner Alpweg abgehalten wurde (vgl. Sig. 212).
Gemeinde FlirschStatut der Wegbau- und Erhaltungsgenossenschaft Alperschner Alpweg; der Weg beginnt bei der Schnanner Klamm und verläuft bis auf Alpeschonerjoch (Wegbreite: ca. 1,2 m) bzw. bis zur Sennhütte (Wegbreite: ca. 1 m) ; Beglaubigt und gesiegelt durch die Agrarbezirksbehörde Innsbruck.
Gemeinde FlirschAbschrift eines Schreibens betreff der Festlegung der Grenzen der Alpe Ganatsch (Genätsch) im Auftrag des 2/3-Gerichts; das Schreiben nennt u.a. den"dermaligen Alpmeister" Gabriel Wohlfarter auf Perfuchsberg. den Frohndiener Franz Preir, Niklas Probst von Angedair, Franz Lechleitner zu Pettneu, Johann Traxl und Andreas Haueis von Ralsberg (Strengen) als damalige Alpinhaber sowie Johann Jakob Zangerl, Hohann Siess, Johann Ehrhart, Martin Hanni und Christian Munggenast, alle von Schnann; aus Flirsch werden namentlich genannt: Josef Schneider, Christian Ladner, Jakob Siess, Andreas Senn, Christian Guem, und Gregor Zangerl; Abschrift von 1755, dessen Inhalt laut Notiz am 2.11.1777 bestätigt worden sei.
Gemeinde FlirschSchreiben der "k.k. Grundentlasten-Ablösungs- und Regulierungs-Landes-Comission" über die Weiderechte/Servitute der "zur Gemeinde Pettneu gehörigen Parzelle Schnann" im Schnannkopfwald.
Gemeinde FlirschBericht der "k.k. Grundentlasten-Ablösungs- und Regulierungs-Landes-Comission" über die Weiderechte/Servitute der "zur Gemeinde Pettneu gehörigen Parzelle Schnann" im Gemeindegebiet von Flirsch
Gemeinde FlirschListen für Anlaggelder für die Meister und Gesellen
a) am Rallsberg und in Strengen
b) zu Schnann
c) zu Pettneu
Es wird vermerkt, daß ab 1716 von einem Meister 14 kr und von einem Gesellen 7 kr extra angelegt wurden.
Meister- und Gesellenverzeichnis für Schnann, Flirsch und Persür (Prsyr). Die Namensliste der Meister und Gesellen von Schnann ist von jener Flirschs getrennt angeführt.
Gemeinde Pettneu am ArlbergBezugnehmend auf ein von einem Arzt in St. Gallen ausgestelltes Honorar von 47 SFR 50 r bzw. 19 fl ÖW lehnt die Gemeinde Schnann eine Bezahlung ab, da sie kein Armenvermögen besitze. Daher solle der behandelte Patient Philipp Ruez zur Zahlung verhalten werden, zumal er durch seine geschickte Arbeit genügend Geld verdienen könne. Der Arzt könne sich auch an dessen Hauseinrichtung oder dessen Uhren oder Kleidung schadlos halten. Da bekannt sei, daß in der freien Schweiz für Spitäler eine Krankenvorsorge bestehe, um unentgeltliche ärztliche Hilfe zu erhalten, und sicher auch in St. Gallen eine Spitalsanstalt bestehe, ist es unverständlich, warum sich Ruez privat behandeln habe lassen.
Gemeinde Pettneu am Arlberg