Alter: 40; 2 Arbeiter, Vater und Sohn, wurden von einer Lawine erfasst. Einer wurde noch lebend geborgen, starb aber ebenfalls an den schweren Verletzungen.
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Alter: 40; 2 Arbeiter, Vater und Sohn, wurden von einer Lawine erfasst. Einer wurde noch lebend geborgen, starb aber ebenfalls an den schweren Verletzungen.
Alter: 71; 2 Arbeiter, Vater und Sohn, wurden von einer Lawine erfasst. Einer wurde noch lebend geborgen, starb aber ebenfalls an den schweren Verletzungen.
Alter: [unklar]; Jäger aus Pettneu, geriet bei der Gämsjagd im Malfontal in eine Lawine und wurde verschüttet.
Alter: [unklar]; 2 Geißhirten wurden von einer Lawine erfasst und ins Tal geschleudert. Einer wurde schwer verletzt gefunden, der andere war bereits tot.
Alter: 36; Wurde bei einer Hasenjagd von einer Lawine verschüttet. Seine Kollegen konnten ihn nicht mehr rechtzeitig ausgraben.
Alter: 23; Wurde auf der Jagd von einer Lawine verschüttet und getötet.
Alter: 24; Holzknecht, kam vor 3 Monaten unter eine Lawine. Seine Leiche wurde erst am 12.4. entdeckt.
Alter: 21; Wollte mit einem Kollegen über das Hahntenjoch nach Imst zur Militärstellung. Opfer wurde von einer Lawine erfasst und in eine Schlucht geworfen. Leiche konnte erst am 26.5.1896 geborgen werden.
Alter: 10; Schüler aus dem Zillergrund wurde am Heimweg nach Steglach von einer Lawine verschüttet. Konnte trotz schnellem Fund nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 24; Medizinstudent, war mit einem Kollegen auf einer Skitour auf die Saile in der Axamer Lizum. Löste eine Lawine aus, die ihn mitriss und verschüttete. Mehrere Expeditionen versuchten seine Leiche zu finden, was lange misslang. War möglicherweise der erste lawinentote Skifahrer der Welt. Seine Leiche erst am 25.5. gefunden.
Alter: 44; Wurde längere Zeit vermisst, seine Leiche fand man am 28.10.1899 in einem Lawinenkegel in Hinterriß. Wurde dort begraben, stammte aus Vomp.
Alter: 23; Medizinstudent. War mit seinem Bruder im Volderertal mit Skiern unterwegs. Beim Abstieg vom Haneburger traten sie eine Lawine los. Heinz Dornauer konnte sich befreien und holte Hilfe. Mehrere Suchexpeditionen waren nicht erfolgreich. Leiche des Opfers erst am 28.1. entdeckt.
Alter: 22; 2 Touristen versuchten bei schlechtem Wetter zur Leipzigerhütte aufzusteigen. Lösten eine Lawine aus. Einer konnte sich unter einem Felsvorsprung retten, der andere - ein Medizinstudent aus München - wurde verschüttet. Seine Leiche wurde am 23.6.1903 entdeckt.
Alter: 48; Tagelöhner, wollte Heu aus dem Fimbatal holen. Außerhalb des Weges trat er ein Schneebrett los und wurde verschüttet.
Alter: 63; Bauer von Mitteregg. Wurde beim Heuziehen von einer Lawine verschüttet. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 17; Geriet unter eine Lawine und wurde nur mehr tot geborgen.
Alter: 47; Handelsagent, angesehener Bürger in Innsbruck. Wollte auf der Südseite des Zunderkopfes bei der Thaurer Alpe Gämsen jagen. Bei der Verfolgung einer angeschossenen Gämse trat er eine Lawine los und wurde mitgerissen.
Alter: 25; War mit einer Gruppe mit 5 weiteren Bayern, darunter 2 Frauen, auf einer Tour auf den Grieskogel. Waren alle bergerfahren. Traten aber dennoch eine Lawine ab. Alle konnten sich befreien, bis auf das Opfer. Seine Leiche lange gesucht, erst am 24.4. gefunden.
Alter: 35; K.k. Bergarbeiter. Stieg auf den Pölven um Marderfallen anzulegen. Suchgruppe brach auf, nachdem er vermisst wurde. Muss eine Lawine losgetreten haben. Man fand ihn am Fuß einer 20m hohen Wand.
Alter: 30; 4 Männer gingen am Oberberg auf die Jagd. Opfer trat eine Lawine los und wurde mitgerissen. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 32; 3 Burschen traten bei der Holzarbeit am Klamperberg (Krößbach) eine Lawine los. Opfer wurde mitgerissen und über eine Felswand geschleudert.
Alter: 22; 12 Theologiestudenten, fast alle aus Deutschland, wanderten im Halltal, wo sie beim Abstieg vom Stempeljoch eine Lawine lostraten. 5 wurden mitgerissen, das Opfer komplett verschüttet. Viele Helfer (Touristen, Kaiserjäger, Salinenarbeiter) versuchten ihn zu finden. Durch neuen Schneefall Suche abgebrochen. Opfer war im 5. Semester und stammte aus der Pfalz. Erstmals Diskussion über die Überlegung, Hunde zur Suche einzusetzen. Vorbild wären die Hunde vom Hospiz St. Bernhard. Leiche am 17.6. gefunden.
Alter: 15; 2 Arbeiter wurden durch eine Lawine bei Arbeiten an der Nürnberger Hütte im Langental/Stubai von einer Lawine verschüttet. Opfer war Tagelöhner aus Hall. Kollege wurde nach 14 Stunden lebend aus dem Schnee ausgegraben.
Alter: 19; 2 Bauernburschen gingen auf Hasenjagd. Traten eine Lawine los, einer konnte sich nicht mehr befreien. Wohnten in Mauern.
Alter: [unklar]; Lawinenstürze am Beginn des Paznauntales. War im Wächterhaus des Stauwerkes Wiesberg (Landecker Elektrizitätswerk) beschäftigt. Er wurde verschüttet, sein Kollege konnte sich in einen Wasserstollen retten. Stammte aus Tobadill.
Alter: [unklar]; 3 Kinder anscheinend von einer Dachlawine getötet. Spielten vor ihrem Haus. Kein Eintrag ins Totenbuch von Weerberg!
Alter: 43; k.k. Staatsbahnkommissär. Mitglied vieler Innsbrucker Vereine. Geriet bei einer Skitour am Arlberg bei der Abfahrt von der Ulmerhütte nach Stuben in eine Lawine, wo er erstickte. Seine Leiche wurde per Bahn von Langen nach Innsbruck überführt.
Alter: 18; 3 Bauenburschen gingen Richtung Gamskar um Gämsen zu wildern. Einer trat eine Lawine los, die die Opfer verschüttete. Überlebender holte schnell Hilfe, aber es war zu spät.
Alter: 18; 3 Bauenburschen gingen Richtung Gamskar um Gämsen zu wildern. Einer trat eine Lawine los, die die Opfer verschüttete. Überlebender holte schnell Hilfe, aber es war zu spät.
Alter: 30; Ging in Begleitung seines Bruders Andrä (bekannter Bergführer) ins Wettersteingebirge auf Gämsjagd. In der Nähe der Meilerhütte wurden sie von einer Lawine verschüttet, aus der sich nur Andrä befreien konnte. Bei mehreren Versuchen waren Suchtrupps erfolglos. Am 14.12. gefunden.
Alter: 49; Waren im Wildlaßtal mit Holzarbeiten beschäftigt. Wurden von einer Lawine verschüttet. Waren alles Bauern, Schwaiger war Knecht. Rettungsexpedition war recht schnell zur Stelle, konnte die Opfer aber nur mehr tot ausgraben.
Alter: 45; Wurde beim Holzführen von einer Lawine verschüttet. Ein Kollege konnte daraus noch gerettet werden.
Alter: 34; Waren im Wildlaßtal mit Holzarbeiten beschäftigt. Wurden von einer Lawine verschüttet. Waren alles Bauern, Schwaiger war Knecht. Rettungsexpedition war recht schnell zur Stelle, konnte die Opfer aber nur mehr tot ausgraben.
Alter: 60; Waren im Wildlaßtal mit Holzarbeiten beschäftigt. Wurden von einer Lawine verschüttet. Waren alles Bauern, Schwaiger war Knecht. Rettungsexpedition war recht schnell zur Stelle, konnte die Opfer aber nur mehr tot ausgraben.
Alter: 21; Bauernbursche, ging auf Schneehuhnjagd, wurde aber bald vermisst. Schuchtrupp fand ihn unter einer Lawine tot auf.
Alter: 12; Bauer aus Niedertai wollte mit seinem Sohn eine Kuh nach Hause treiben. Schneelawine erfasste den Sohn und schleuderte ihn ins Bachbett. Konnte nicht mehr gerettet werden.
Alter: 41; Waren im Wildlaßtal mit Holzarbeiten beschäftigt. Wurden von einer Lawine verschüttet. Waren alles Bauern, Schwaiger war Knecht. Rettungsexpedition war recht schnell zur Stelle, konnte die Opfer aber nur mehr tot ausgraben.
Alter: 15; Waren im Wildlaßtal mit Holzarbeiten beschäftigt. Wurden von einer Lawine verschüttet. Waren alles Bauern, Schwaiger war Knecht. Rettungsexpedition war recht schnell zur Stelle, konnte die Opfer aber nur mehr tot ausgraben.
Alter: [unklar]; 20 Münchner Studenten auf einer Skitour im Alpbachtal. Unterhalb des Saupanzens ging eine Lawine los und verschüttete das Opfer. Umfangreiche Suchaktionen hatten vorerst keinen Erfolg, erst am 24.2. gefunden. Beerdigt in Mailand.
Alter: 34; Bauernsohn aus Mutters. Trieb Schafe auf die Lizumalpe. Trat dabei eine Lawine los, die ihn verschüttete. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 33; k.k. Forstkommissär. War mit einem Kollegen auf der Jagd nach Bartgeiern. Trat eine Lawine im Maldonalpengebiet los, die ihn verschüttete. Zahlreiche Helfer aus Imst versuchten ihn zu finden. Gelang erst am 3.12.
Alter: 23; Militärpatrouille unter der Führung des Ol. Rudolf Gleißenberger geriet beim Aufstieg aufs Ranggerköpfl in eine Lawine. Tour galt als eher ungefährlich. Opfer waren gute Skifahrer. Bartner stammte aus Heiterwang und war Tagelöhner, Gasser war Fabriksarbeiter aus Telfs. Zahlreiche militärische und zivile Organisationen schickten Rettungsabteilungen. Große Konflikte mit Zeitungen und der Gemeinde Inzing, die sich gegenseitig unrichtige Darstellungen der Lage vorwarfen.
Alter: 34; Opfer wollte Skitour mit Münchner Kollegen auf den Zwölferkogel machen. Hell kehrte vorher um und trat eine Lawinen los, die ihn verschüttete. War ein bekannter Gastwirt aus dem Ötztal, der nun in Kühtai einen Betrieb leitete. Wurde am 9.3. gefunden und in Längenfeld beerdigt.
Alter: 22; Militärpatrouille unter der Führung des Ol. Rudolf Gleißenberger geriet beim Aufstieg aufs Ranggerköpfl in eine Lawine. Tour galt als eher ungefährlich. Opfer waren gute Skifahrer. Bartner stammte aus Heiterwang und war Tagelöhner, Gasser war Fabriksarbeiter aus Telfs. Zahlreiche militärische und zivile Organisationen schickten Rettungsabteilungen. Große Konflikte mit Zeitungen und der Gemeinde Inzing, die sich gegenseitig unrichtige Darstellungen der Lage vorwarfen.
Alter: 30; Bauer, geriet unter eine Lawine und konnte lange nicht gefunden werden. Wurde nach dem Kirchgang auf einer Brücke von der Diasbachlawine überrascht und fortgetragen. Erst am 1.3. ausgegraben.
Alter: [unklar]; Wurde in der Nähe von Heiligkreuz mit seinem Fuhrwerk von einer Lawine verschüttet. Konnte nur mehr tot geborgen werden. Anscheinend in Sölden beerdigt.
Alter: 20; Skifahrergruppe aus München wollten auf das Sonneck im Wilden Kaiser. Schlechtes Wetter, daher am Gamskar umgekehrt. Wach (Kupferschmiedgeselle) ignoriert Warnungen vor Abfahrt. Trat ein Schneebrett los, das ihn begrub. Konnte von einem Suchtrupp längere Zeit nicht gefunden werden. Erst am 5.5.; Wurde im Stadtfriedhof begraben.
Alter: 29; Tischler. Wollte eine Skitour auf den Gepatschferner machen. Wurde durch eine Lawine verschüttet (später geändert auf Schneebrett, Innsbrucker Nachrichten 31.1., 9). Sein Kollege Josef Sundl konnte sich befreien. Beide jung und beruflich in Innsbruck. Erfahrene Skifahrer und Bergsteiger. Stammte aus Zittau. Suchtrupp fanden ihn nur noch tot.
Alter: [unklar]; Mediziner aus Innsbruck. Stürzte in eine Gletscherspalte im Gepatschferner. Mehrere Versuche ihn zu bergen (v.a. durch den AkAKI) mussten wegen Lebensgefahr aufgegeben werden. Neue Versuche erst im Sommer. Tatsächlich gefunden erst am 26.9.1926 und identifiziert!!!
Alter: 20; Hotelierssohn, Student der Chemie, machte mit Bruder Herbert eine Tour oberhalb der Höttinger Alm bei der Sattelspitze. Traten eine Lawine los, die sie verschüttete. Über Felsen geschleudert. Umfangreiche Suche. Vater Jean ist Besitzer des Hotels „Viktoria“ am Bahnhofsplatz. Schwere Verletzungen des Bruders. Gefunden am 15.7.