Alter: 32; Maurer, war mit Aufräumarbeiten bei der Jesuitenkirche beschäftigt. Benutzte einen Frachtlift, dessen Seilzug riss. Stürzte mit den Transportwagen in die Tiefe und erlitt tödliche Verletzungen.
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Alter: 32; Maurer, war mit Aufräumarbeiten bei der Jesuitenkirche beschäftigt. Benutzte einen Frachtlift, dessen Seilzug riss. Stürzte mit den Transportwagen in die Tiefe und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 39; Bahnarbeiter, wollte im Westbahnhof auf einen fahrenden Güterzug aufspringen. Stürzte dabei und wurde von den nachfolgenden Waggons überrollt.
Alter: [unklar]; Fahrzeug geriet über den Böschungsrand und stürzte aufs Innufer ab. Der Fahrer, ein Soldat, starb noch während der Bergung.
Alter: 71; Pensionierte Bahnarbeiter. Tötete sich in seiner Wohnung durch Einatmen von Leuchtgas.
Alter: [unklar]; Kriegsgefangene fuhren auf einem LKW durch den Burggraben. Einer von ihnen stürzte von der Ladefläche auf die Straße und verletzte sich tödlich.
Alter: 56; Zur Schädlingsbekämpfung wurde in im Zimmer einer Wohnung in der Langstraße Gas eingesetzt. Da die Wände nicht ausreichend abgedichtet waren, drang das Gas in die Nachbarwohnung ein und tötete dort den Amtsdiener und das kleine Kind. Später geben Firmen bekannt, dass sie mit diesem Unfall nichts zu tun hatten (Tiroler Tageszeitung 6.9.46, 2)
Alter: 65; Bäckergehilfe aus Innsbruck. Wurde lange vermisst. Seine Leiche wurde in der Nähe des Rauschbrunnens aufgefunden. Dürfte beim Blumenpflücken abgestürzt sein.
Alter: 21; Student aus Salzburg. Wollte eine Bergtour auf die Nordkette machen, wurde aber später vermisst. Wurde von einem Suchtrupp am 2.10. unterhalb der Sattelspitze tot aufgefunden.
Alter: 7; Wurde in der Museumstraße von einem fallenden Ziegelstein getroffen. Erlag nach kurzer Zeit den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 51; Hallenwärter, stürzte ein paar Tage zuvor im Patscherkofelschutzhaus über eine Stiege und verletzte sich schwer. Stab später an den Kopfverletzungen.
Alter: [unklar]; Auf der Villerstraße stieß ein LKW und ein Auto zusammen. Die auf der Ladefläche des LKWs mitfahrenden Personen wurden über eine steile Böschung geschleudert. Der Lenker, ein deutscher Kriegsgefangener und eine Schneiderin aus Innsbruck wurden dabei tödlich verletzt.
Alter: 6 Wochen; Zur Schädlingsbekämpfung wurde in im Zimmer einer Wohnung in der Langstraße Gas eingesetzt. Da die Wände nicht ausreichend abgedichtet waren, drang das Gas in die Nachbarwohnung ein und tötete dort den Amtsdiener und das kleine Kind. Später geben Firmen bekannt, dass sie mit diesem Unfall nichts zu tun hatten (Tiroler Tageszeitung 6.9.46, 2)
Alter: 12; Fuhr am Trittbrett der Trambahn mit. In einer Kurve streifte er einen LKW und wurde dabei auf die Straße geschleudert, wobei er tödlich verletzt wurde.
Alter: 44; Hoteldiener, in Tramin gebürtig.
Alter: [unklar]; Ein LKW mit französischen Soldaten stürzte über die Straßenböschung und überschlug sich mehrmals. 2 Mitfahrer wurden dabei getötet.
Alter: 18; Auf der Villerstraße stieß ein LKW und ein Auto zusammen. Die auf der Ladefläche des LKWs mitfahrenden Personen wurden über eine steile Böschung geschleudert. Der Lenker, ein deutscher Kriegsgefangener und eine Schneiderin aus Innsbruck wurden dabei tödlich verletzt.
Alter: 40; Justizinspektorin. Wurde in ihrer Wohnung in Hötting tot aufgefunden. Erstickte durch Leuchtgas.
Alter: 86; Witwe eines Oberstleutnants. Starb in ihrer Wohnung an Leuchtgasvergiftung.
Alter: 71; Südtiroler Umsiedler aus Eppan. Wurde in seiner Wohnung in Pradl tot aufgefunden. Starb an einer Leuchtgasvergiftung.
Alter: 33; Arzt an der Innsbrucker Klinik, finanzielle Probleme. Erschoss sich mit einem Revolver.
Alter: 54; Bahnschlosser aus Kärnten. Stieg in der Remise auf das Dach einer Lokomotive und erhielt einen tödlich Stromschlag.
Alter: 25; Ein Skifahrer stürzte schwer auf der Seegrube. Starb noch am Transport zur Hungerburg an den schweren Kopfverletzungen. Aus dem Sterbeanzeiger
Alter: 78; Rentnerin, wurde tot in der Küche ihrer Wohnung in Mariahilf aufgefunden. Starb an Ersticken durch Leuchtgas.
Alter: 70; Frau eines Schlossers, erstickte in ihrer Wohnung an CO-Gasen. Ihr Mann wurde bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert.
Alter: 29; Konditor, schwermütig. Tod durch Einatmen von Leuchtgas.
Alter: 45; Mitinhaber der Glockengießerei. Wollte mit einem Linienbus nach Rinn fahren. Als er seinen Rucksack am Dach des Busses deponierte, fuhr dieser los. Bei einer Bahnunterführung wurde das Opfer heruntergeschleudert und verstarb bald darauf in der Klinik an den schweren Verletzungen.
Alter: 27; Am 11.12.1946 wurde Walch wegen Mordes vom 8.1.1946 zum Tode verurteilt. Ein Gnadengesuch wurde vom Bundespräsidenten abgelehnt. Dennoch Aufschub, weil er behauptete, Daten von Kriegsverbrechern zu besitzen, was sich aber als Nichtigkeit herausstellte. Wurde um 6 Uhr am Hofe des Landesgerichtsgefängnisses gehenkt. Wollte zuvor noch Selbstmord begehen. War die 1. Hinrichtung nach dem Kriege. Davor am 9.2.1938 an Raubmörder Eibl, zuvor noch an Wurnig. Bei den Nazi 30 Todesurteile, 9 vollstreckt, aber in Stadelheim.
Alter: 27; Schwurgerichtsverfahren am 13.5.1948 gegen Ferdinand Stricker, der die Tat leugnete. Bezeichnete den Tod der Frau als Selbstmord, wobei sie zuvor ihn angeschossen hätte. Urteil: 5 Jahre schwerer Kerker. Einen Tag später erhängte er sich in seiner Zelle.
Alter: 15; Radfahrer wurde von einem rückwärtsfahrenden Auto niedergestoßen und lebensgefährlich verletzt. Starb einen Tag später in der Klinik. Der Autolenker beging Fahrerflucht.
Alter: [unklar]; Tödlicher Unfall eines Kindes durch Leuchtgas in Innsbruck. Im Jahre 1946 waren es 18 Tote! Aus dem Anzeigenteil.
Alter: 20; Kontoristin aus Hötting. Hatte Beziehungsprobleme und stürzte sich in den Inn. Ihre Leiche wurde am 11.5.47 bei Kramsach aus dem Fluss geborgen.
Alter: [unklar]; Wurde bewusstlos in seiner Wohnung aufgefunden. Starb an Leuchtgasvergiftung. Selbstmord nicht ausgeschlossen.
Alter: 22; Tänzerin, stürzte sich vermutlich wegen Beziehungsproblemen aus dem Fenster ihrer Wohnung vom 3. Stock in die Tiefe.
Alter: [unklar]; Politischer Häftling. Kurz nach der Überstellung ins Lager Reichenau schnitt er sich die Pulsadern auf.
Alter: 36; Die Frau wurde bewusstlos in ihrer Wohnung aufgefunden und starb am Weg ins Krankenhaus. Erlitt eine Leuchtgasvergiftung.
Alter: 31; Übersetzer. Versuchte im Inn zu Baden, wurde aber von der Strömung erfasst und fortgetrieben. Seine Leiche konnte nicht gefunden werden.
Alter: 36; Malergehilfe, stürzte beim Bruch eines Gerüstes am Schloss Ambras 11m in die Tiefe und verletzte sich tödlich.
Alter: 43; Karrner und Schirmmacher. Wurde bei einer Rauferei unter Kollegen in der Reichenau mit einem Messer schwer verletzt. Starb einen Tag später in der Innsbrucker Klinik.
Alter: [unklar]; Bahnarbeiter wurde am Westbahnhof beim Überschreiten der Geleise von einer Lok erfasst. Starb in der Klinik kurz nach seiner Einlieferung.
Alter: 52; Bei einem Ausbruch vom Gefängnis des Landesgerichtes wurde ein Wärter getötet, ein Zweiter (Adolf Zwerger) schwer verletzt. Die Täter waren Max Langecker (23 Jahre) aus Innsbruck, Josef Meischel (25 Jahre) aus Wien, Faustinus Kogler (19 Jahre) aus St. Johann/Tirol und Rudolf Sax (20 Jahre) aus Braunau (OÖ). Sie benutzten für die Tat einen eisernen Bettfuß, mit dem sie beide Wachebeamte niederschlugen. Anschließend raubten sie Tusch die Pistole und erschossen ihn. Auf ihrer Flucht brachen sie in mehreren Almhütten ein und leiferten sich ein Feuergefecht mit Polizisten. Wurden der Reihe nach bis 24.9. wieder eingefangen. Schwurgerichtsverhandlung gegen die Ausbrecher und Mörder am 20.5.1948. Sax wurde zum Tod durch den Strang verurteilt, Kogler zu 10 Jahren, Langecker zu 8 Jahren schweren Kerkers. Gegen Meischl wurde in Wien verhandelt, wo er ebenfalls zum Tode verurteilt wurde. Rudolf Sax wurde tatsächlich am 4.9.1948 im Gefangenenhaus Innsbruck exekutiert.
Alter: 56; Schriftstellerin aus der Schweiz. Wurde im Hotel „Kreid“ tot aufgefunden. Sie starb an Erdrosselung. Ihr Zimmer wurde nach Wertgegenständen untersucht. Wollte in Tirol ein Kochbuch schreiben. Der Verdacht auf Raubmord wurde bestätigt. Nach einer Woche konnten bereits die Täter ausgeforscht werden: Herfried Hendler (21 Jahre), Alin Maier (24 Jahre) und Robert Ezzelt (24 Jahre) aus der Steiermark. Hatten sich als Studenten in Innsbruck eingeschrieben. Flüchteten nach der Tat nach Salzburg. Wurden schließlich in Graz bzw. am Ossiachersee in Kärnten verhaftet. Schwurgerichtsverhandlung am 13.11.1948 gegen die Täter. Alle drei wurden des räuberischen Totschlages für schuldig befunden und zu 16 Jahren Kerkers verurteilt. Durch ein neues Gesetz vom 12.5.2948 wurde die Todesstrafe ausgesetzt, da eine spätere Besserung der Täter möglich wäre.
Alter: 27; Malergehilfe stieß mit seinem Rad am Rennweg mit einem Auto zusammen. Starb an den schweren Verletzungen im Krankenhaus.
Alter: 35; Gesundheitliche Probleme, Tod durch Erschießen.
Alter: 7; Geriet beim Spielen am Innufer in die Strömung und wurde fortgetrieben. Leiche wurde am Folgetag gefunden.
Alter: 68; Ehepaar betrieb ein Lebensmittelgeschäft in der Altstadt. Wurden am Morgen in ihrer Wohnung erschlagen aufgefunden. Wurden ausgeraubt.
Alter: 43; Friseurmeister, wurde von einem LKW in der Höttingerau vor seinem Geschäft getötet, als er den Gehsteig kehren wollte.
Alter: 55; Ehepaar betrieb ein Lebensmittelgeschäft in der Altstadt. Wurden am Morgen in ihrer Wohnung erschlagen aufgefunden. Wurden ausgeraubt.
Alter: [unklar]; Fleischhauer aus Zell/See. Erhängte sich aus unbekannten Gründen in seiner Wohnung.
Alter: 27; Hausangestellte aus Mühlau. Wurde auf dem Gehsteig von einem zu schnell fahrenden LKW erfasst und niedergestoßen. Starb kurz nach der Einlieferung in die Klinik. Der Fahrer beging Fahrerflucht.
Alter: 77; Gattin eines Installateurs, wurde tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Arzt stellte Tod durch Leuchtgasvergiftung fest.