Alter: 48; Tod durch Erschießen. Aus
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Alter: 48; Tod durch Erschießen. Aus
Alter: 27; Hotelier, Besitzer des Hotels „Westbahnhof“ in Wilten. War illegales Mitglied der NSDAP ab 1933. Auch aktiv im NSKK. Bei einem Rundflug über die Stadt kam es zu technischen Problemen bei einem Privatflugzeug. Dabei prallte es in das Dachgeschoß eines Hauses am Südtiroler Platz. Pilot und Opfer wurden sofort getötet. Barwig wurde mit großem Aufwand in Wilten begraben (Innsbrucker Nachrichten 2.6.38, 4). Die Leiche von Barnick (Kaufmann) wurde nach Cottbus überführt.
Alter: 37; Gattin eines Bauunternehmers. Tod durch Erhängen.
Alter: 58; Tod durch Erhängen. Daten in
Alter: 33; Schlosser aus Hötting. Fuhr am Motorrad mit seiner Frau auf der Brennerstrecke. Bei der Peterlongo-Kurve kamen sie zu Sturz. Beide Fahrer wurden schwer verletzt, er starb noch am gleichen Tag in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 50; Friseur in Mühlau, erhängte sich aus unbekannten Gründen.
Alter: 65; Starb an schweren Kopfverletzungen im Innsbrucker Krankenhaus.
Alter: 26; Landarbeiter, erhängte sich an einem Abflussrohr.
Alter: 29; Hotelier, Besitzer des Hotels „Westbahnhof“ in Wilten. War illegales Mitglied der NSDAP ab 1933. Auch aktiv im NSKK. Bei einem Rundflug über die Stadt kam es zu technischen Problemen bei einem Privatflugzeug. Dabei prallte es in das Dachgeschoß eines Hauses am Südtiroler Platz. Pilot und Opfer wurden sofort getötet. Barwig wurde mit großem Aufwand in Wilten begraben (Innsbrucker Nachrichten 2.6.38, 4). Die Leiche von Barnick (Kaufmann) wurde nach Cottbus überführt.
Alter: 33; Buchhalter. Tod durch Erschießen.
Alter: 7; Knabe fiel beim Spielen in den Sillkanal. Konnte zwar rasch geborgen werden, Wiederbelebungsversuche waren allerdings erfolglos.
Alter: 59; Gattin eines Kellners in München. Starb an schweren Kopfverletzungen.
Alter: [unklar]; Pensionierter Bahnbeamter mit gesundheitlichen Problemen. Tod durch Erschießen.
Alter: 36; Kaufmann, stürzte sich vom 3. Stockwerk auf die Straße und starb an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 64; pensionierter Bahnbeamter. Tod durch Erschießen.
Alter: 25; Bahnarbeiter wollten mit einer Draisine von Hochzirl nach Hötting fahren. Durch ein Versehen wurde die Fahrt freigegeben. Aus einem Tunnel kam ihnen ein Zug entgegen. Arbeiter konnten abspringen, nur das Opfer schaffte dies nicht und wurde tödlich verletzt. Keine Erwähnungen in den Zeitungen! Gerichtsverhandlung gegen den Partieführer Johann Dillinger am 20.12.1938: Wurde zu 2 Monaten strengen Arrestes verurteilt.
Alter: 62; Postpensionist. Durch Unachtsamkeit lief das Opfer in einen LKW, der nicht mehr rechtzeitig abzubremsen war. Wurde vom Vorderrad überrollt.
Alter: 38; Mechaniker aus Köln, war mit einem Beifahrer auf einer 3-wöchigen Urlaubsfahrt durch Österreich. Am Beginn der Kranebitter Allee wollte er einen Radfahrer überholen, streifte dabei aber einen LKW. Wurde zu Boden geschleudert und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 38; Bibliothekarin, vergiftete sich mit einer Überdosis von Schlafmitteln.
Alter: 23; Hausgehilfin. Ihre Leiche wurde bei Peterbrünnl aus dem Inn gezogen.
Alter: 50; Ihre Leiche wurde bei Mühlau aus dem Inn geborgen.
Alter: 64; Vorerst unbekannte Leiche wurde am 25.8. bei Ebbs aus dem Inn gezogen. Später identifiziert als Altersrentner aus Innsbruck. Wurde in Ebbs begraben.
Alter: 18; Maturantin, stürzte sich vom Dachbodenfenster in den Hof. Erlitt schwere Verletzungen, an denen sie im Innsbrucker Spital verstarb.
Alter: 34; Motorradfahrer mit Gattin im Beiwagen und einem jungen Bekannten am Soziussitz fuhren die Ing-Etzel-Straße hinunter. Von der Dreiheiligenstraße bog ein Linienbus ein und streifte das Motorrad am hinteren Ende. Dieses wurde zur Seite geschleudert, wobei die Frau auf der Stelle getötet wurde. Der junge Bursche verstarb am Weg ins Krankenhaus. Bus stürzte um, wobei es 16 Verletzte gab. Einer davon starb am 23.9. an seinen Verletzungen. War Urlauber aus Bruneck. Gerichtsverhandlung gegen Alois Burger (19 Jahre) am 22.12.1938: Wurde von den Zeugen beschuldigt, zu schnell gefahren zu sein. Urteil: 1 Jahr schwerer Kerker.
Alter: 57; Hilfsarbeiter, starb nach einem Sturz von einem Dach an inneren Verletzungen.
Alter: 17; Motorradfahrer mit Gattin im Beiwagen und einem jungen Bekannten am Soziussitz fuhren die Ing-Etzel-Straße hinunter. Von der Dreiheiligenstraße bog ein Linienbus ein und streifte das Motorrad am hinteren Ende. Dieses wurde zur Seite geschleudert, wobei die Frau auf der Stelle getötet wurde. Der junge Bursche verstarb am Weg ins Krankenhaus. Bus stürzte um, wobei es 16 Verletzte gab. Einer davon starb am 23.9. an seinen Verletzungen. War Urlauber aus Bruneck. Gerichtsverhandlung gegen Alois Burger (19 Jahre) am 22.12.1938: Wurde von den Zeugen beschuldigt, zu schnell gefahren zu sein. Urteil: 1 Jahr schwerer Kerker.
Alter: 32; Motorradfahrer mit Gattin im Beiwagen und einem jungen Bekannten am Soziussitz fuhren die Ing-Etzel-Straße hinunter. Von der Dreiheiligenstraße bog ein Linienbus ein und streifte das Motorrad am hinteren Ende. Dieses wurde zur Seite geschleudert, wobei die Frau auf der Stelle getötet wurde. Der junge Bursche verstarb am Weg ins Krankenhaus. Bus stürzte um, wobei es 16 Verletzte gab. Einer davon starb am 23.9. an seinen Verletzungen. War Urlauber aus Bruneck. Gerichtsverhandlung gegen Alois Burger (19 Jahre) am 22.12.1938: Wurde von den Zeugen beschuldigt, zu schnell gefahren zu sein. Urteil: 1 Jahr schwerer Kerker.
Alter: 52; Bäcker, starb an schweren Kopfverletzungen.
Alter: 52; Doppelselbstmord im Spätherbst 1938 in Mühlau. Mutter und Tochter aus Garmisch sprangen in den Inn. Leiche der Mutter nach wenigen Tagen geborgen, die der Tochter erst am 12.6.1939 in Kundl entdeckt. Anhand der Zahnspange konnte sie identifiziert werden (NZ 24.6.1939, 3)
Alter: 40; Wollte gesammelte Alteisenwaren (nach einem Sammelappell) am Frachtenbahnhof abliefern. Saß am Beifahrersitz eines Traktors. Durch ein plötzliches Ausweichmanövers stürzte er auf die Straße und wurde von den Rädern des Anhängers überrollt. War SA Truppenführer.
Alter: 27; Haushaltsgehilfin aus Steinach. Stürzte am 16.10. im Höttinger Steinbruch ab von verletzte sich schwer. Wurde in die Klinik gebracht, wo sie 2 Tage später verstarb.
Alter: 60; Stadtarbeiter, Tod durch Erhängen.
Alter: 37; Tod durch Erhängen.
Alter: [unklar]; Doppelselbstmord im Spätherbst 1938 in Mühlau. Mutter und Tochter aus Garmisch sprangen in den Inn. Leiche der Mutter nach wenigen Tagen geborgen, die der Tochter erst am 12.6.1939 in Kundl entdeckt. Anhand der Zahnspange konnte sie identifiziert werden (NZ 24.6.1939, 3)
Alter: 46; Pogromnacht in Innsbruck. In den Zeitungen keine Erwähnung der Ermordungen. Nur ein kleiner Bericht vom Brand der Synagoge. Richard Berger wurde von SS Männern nach Kranebitten gebracht, dort erschlagen und seine Leiche in den Inn geworfen. Josef Adler wurde von einer SA Einheit niedergeschlagen und starb 3 Wochen später an den Verletzungen. Wilhelm Bauer wurde in seinem Haus mit einem Messerstich getötet. Richard Graubart wurde in seiner Wohnung von hinten erstochen. Verhandlung vor dem Volksgerichtshof in Innsbruck am 15.10.1946 gegen Hans Aichinger (33J-Hotelfachmann) und Gottfried Andreaus (34J-Kaufmann). Beide hatten sich nach damaligen Erkenntnissen an den Morden nicht beteiligt, hatten aber auch nichts unternommen, sie zu verhindern. Todesstrafe wäre anzusetzen gewesen, durch Milderungsgründe aber zu 13 Jahren (Aichinger) bzw. 12 Jahren (Andreaus) schweren Kerkers verurteilt. Dazu wurde ihr gesamtes Vermögen eingezogen.
Alter: 30; Die Leiche des Mannes wurde am 25.2. bei Hall aus dem Inn gezogen. Identifiziert als Buchbindergehilfe, der eine Selbstmörderin retten wollte.
Alter: 42; Pogromnacht in Innsbruck. In den Zeitungen keine Erwähnung der Ermordungen. Nur ein kleiner Bericht vom Brand der Synagoge. Richard Berger wurde von SS Männern nach Kranebitten gebracht, dort erschlagen und seine Leiche in den Inn geworfen. Josef Adler wurde von einer SA Einheit niedergeschlagen und starb 3 Wochen später an den Verletzungen. Wilhelm Bauer wurde in seinem Haus mit einem Messerstich getötet. Richard Graubart wurde in seiner Wohnung von hinten erstochen. Verhandlung vor dem Volksgerichtshof in Innsbruck am 15.10.1946 gegen Hans Aichinger (33J-Hotelfachmann) und Gottfried Andreaus (34J-Kaufmann). Beide hatten sich nach damaligen Erkenntnissen an den Morden nicht beteiligt, hatten aber auch nichts unternommen, sie zu verhindern. Todesstrafe wäre anzusetzen gewesen, durch Milderungsgründe aber zu 13 Jahren (Aichinger) bzw. 12 Jahren (Andreaus) schweren Kerkers verurteilt. Dazu wurde ihr gesamtes Vermögen eingezogen.
Alter: 11 Monate; Kind eines Beamten des italienischen Konsulates. Starb durch schwere Brandwunden, zugezogen an einem heißen Ofen.
Alter: 22; Theologe aus der Oberpfalz. Wurde tot in seinem Bett aufgefunden. Attestiert wurde eine CO-Vergiftung.
Alter: 22; Friseurgehilfe aus Aldrans, stieß bei der Universitätsbrücke mit einem LKW zusammen und war sofort tot.
Alter: 53; Pogromnacht in Innsbruck. In den Zeitungen keine Erwähnung der Ermordungen. Nur ein kleiner Bericht vom Brand der Synagoge. Richard Berger wurde von SS Männern nach Kranebitten gebracht, dort erschlagen und seine Leiche in den Inn geworfen. Josef Adler wurde von einer SA Einheit niedergeschlagen und starb 3 Wochen später an den Verletzungen. Wilhelm Bauer wurde in seinem Haus mit einem Messerstich getötet. Richard Graubart wurde in seiner Wohnung von hinten erstochen. Verhandlung vor dem Volksgerichtshof in Innsbruck am 15.10.1946 gegen Hans Aichinger (33J-Hotelfachmann) und Gottfried Andreaus (34J-Kaufmann). Beide hatten sich nach damaligen Erkenntnissen an den Morden nicht beteiligt, hatten aber auch nichts unternommen, sie zu verhindern. Todesstrafe wäre anzusetzen gewesen, durch Milderungsgründe aber zu 13 Jahren (Aichinger) bzw. 12 Jahren (Andreaus) schweren Kerkers verurteilt. Dazu wurde ihr gesamtes Vermögen eingezogen.
Alter: 53; Pogromnacht in Innsbruck. In den Zeitungen keine Erwähnung der Ermordungen. Nur ein kleiner Bericht vom Brand der Synagoge. Richard Berger wurde von SS Männern nach Kranebitten gebracht, dort erschlagen und seine Leiche in den Inn geworfen. Josef Adler wurde von einer SA Einheit niedergeschlagen und starb 3 Wochen später an den Verletzungen. Wilhelm Bauer wurde in seinem Haus mit einem Messerstich getötet. Richard Graubart wurde in seiner Wohnung von hinten erstochen. Verhandlung vor dem Volksgerichtshof in Innsbruck am 15.10.1946 gegen Hans Aichinger (33J-Hotelfachmann) und Gottfried Andreaus (34J-Kaufmann). Beide hatten sich nach damaligen Erkenntnissen an den Morden nicht beteiligt, hatten aber auch nichts unternommen, sie zu verhindern. Todesstrafe wäre anzusetzen gewesen, durch Milderungsgründe aber zu 13 Jahren (Aichinger) bzw. 12 Jahren (Andreaus) schweren Kerkers verurteilt. Dazu wurde ihr gesamtes Vermögen eingezogen.
Alter: 37; Klavierlehrerin, nahm eine Überdosis von Schlafmitteln zu sich.
Alter: 47; Gattin eines Schneidermeisters. Atmete CO-Gase ein.
Alter: [unklar]; Bildhauer, wollte mit seinem Fahrrad das Viadukt passieren, als ihn ein LKW niederfuhr. Starb an den Verletzungen im Krankenhaus. Gerichtsverhandlung am 20.4.1939 gegen den LKW-Fahrer: Dieser hatte sich vorschriftsmäßig verhalten, daher Freispruch.
Alter: 27; Hilfsarbeiter, warf sich vor die Mittenwaldbahn und wurde überrollt.
Alter: 13; Bursche wurde erschossen in einer Wohnung aufgefunden. Sein Kollege war seitdem flüchtig. Starb an einer schweren Bauchverletzung. Ursache des Unglücks unklar.
Alter: 20; Nach einer Tanzunterhaltung konnten 2 Hilfsarbeiter ein Motorrad in Gang setzten und fuhren mit überhöhter Geschwindigkeit Richtung Hall. Am Rennweg gerieten sie über den Straßenrand und prallten gegen einen Baum. Das Opfer starb nach 4 Tagen im Krankenhaus. Gerichtsverhandlung gegen den Mitfahrer Josef Geiger am 28.7.1939. Urteil: 3 Monate Gefängnis.
Alter: [unklar]; Frauenleiche wurde aus dem Inn geborgen und identifiziert. War schon lange vermisst worden.
Alter: [unklar]; Spenglergehilfte stürzte vom Dach eines Hauses in der Leopoldstraße und verletzte sich schwer. Starb im Krankenhaus wenige Stunden danach.