Alter: [unklar]; Politischer Häftling. Kurz nach der Überstellung ins Lager Reichenau schnitt er sich die Pulsadern auf.
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Alter: [unklar]; Politischer Häftling. Kurz nach der Überstellung ins Lager Reichenau schnitt er sich die Pulsadern auf.
Alter: [unklar]; Tödlicher Unfall eines Kindes durch Leuchtgas in Innsbruck. Im Jahre 1946 waren es 18 Tote! Aus dem Anzeigenteil.
Alter: 36; Die Frau wurde bewusstlos in ihrer Wohnung aufgefunden und starb am Weg ins Krankenhaus. Erlitt eine Leuchtgasvergiftung.
Alter: 31; Übersetzer. Versuchte im Inn zu Baden, wurde aber von der Strömung erfasst und fortgetrieben. Seine Leiche konnte nicht gefunden werden.
Alter: 27; Schwurgerichtsverfahren am 13.5.1948 gegen Ferdinand Stricker, der die Tat leugnete. Bezeichnete den Tod der Frau als Selbstmord, wobei sie zuvor ihn angeschossen hätte. Urteil: 5 Jahre schwerer Kerker. Einen Tag später erhängte er sich in seiner Zelle.
Alter: 15; Radfahrer wurde von einem rückwärtsfahrenden Auto niedergestoßen und lebensgefährlich verletzt. Starb einen Tag später in der Klinik. Der Autolenker beging Fahrerflucht.
Alter: 29; Konditor, schwermütig. Tod durch Einatmen von Leuchtgas.
Alter: 45; Mitinhaber der Glockengießerei. Wollte mit einem Linienbus nach Rinn fahren. Als er seinen Rucksack am Dach des Busses deponierte, fuhr dieser los. Bei einer Bahnunterführung wurde das Opfer heruntergeschleudert und verstarb bald darauf in der Klinik an den schweren Verletzungen.
Alter: 27; Am 11.12.1946 wurde Walch wegen Mordes vom 8.1.1946 zum Tode verurteilt. Ein Gnadengesuch wurde vom Bundespräsidenten abgelehnt. Dennoch Aufschub, weil er behauptete, Daten von Kriegsverbrechern zu besitzen, was sich aber als Nichtigkeit herausstellte. Wurde um 6 Uhr am Hofe des Landesgerichtsgefängnisses gehenkt. Wollte zuvor noch Selbstmord begehen. War die 1. Hinrichtung nach dem Kriege. Davor am 9.2.1938 an Raubmörder Eibl, zuvor noch an Wurnig. Bei den Nazi 30 Todesurteile, 9 vollstreckt, aber in Stadelheim.
Alter: 25; Ein Skifahrer stürzte schwer auf der Seegrube. Starb noch am Transport zur Hungerburg an den schweren Kopfverletzungen. Aus dem Sterbeanzeiger
Alter: 78; Rentnerin, wurde tot in der Küche ihrer Wohnung in Mariahilf aufgefunden. Starb an Ersticken durch Leuchtgas.
Alter: 33; Arzt an der Innsbrucker Klinik, finanzielle Probleme. Erschoss sich mit einem Revolver.
Alter: 54; Bahnschlosser aus Kärnten. Stieg in der Remise auf das Dach einer Lokomotive und erhielt einen tödlich Stromschlag.
Alter: 70; Frau eines Schlossers, erstickte in ihrer Wohnung an CO-Gasen. Ihr Mann wurde bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert.
Alter: 40; Justizinspektorin. Wurde in ihrer Wohnung in Hötting tot aufgefunden. Erstickte durch Leuchtgas.
Alter: 86; Witwe eines Oberstleutnants. Starb in ihrer Wohnung an Leuchtgasvergiftung.
Alter: 71; Südtiroler Umsiedler aus Eppan. Wurde in seiner Wohnung in Pradl tot aufgefunden. Starb an einer Leuchtgasvergiftung.
Alter: 44; Hoteldiener, in Tramin gebürtig.
Alter: [unklar]; Ein LKW mit französischen Soldaten stürzte über die Straßenböschung und überschlug sich mehrmals. 2 Mitfahrer wurden dabei getötet.
Alter: 18; Auf der Villerstraße stieß ein LKW und ein Auto zusammen. Die auf der Ladefläche des LKWs mitfahrenden Personen wurden über eine steile Böschung geschleudert. Der Lenker, ein deutscher Kriegsgefangener und eine Schneiderin aus Innsbruck wurden dabei tödlich verletzt.
Alter: 6 Wochen; Zur Schädlingsbekämpfung wurde in im Zimmer einer Wohnung in der Langstraße Gas eingesetzt. Da die Wände nicht ausreichend abgedichtet waren, drang das Gas in die Nachbarwohnung ein und tötete dort den Amtsdiener und das kleine Kind. Später geben Firmen bekannt, dass sie mit diesem Unfall nichts zu tun hatten (Tiroler Tageszeitung 6.9.46, 2)
Alter: 12; Fuhr am Trittbrett der Trambahn mit. In einer Kurve streifte er einen LKW und wurde dabei auf die Straße geschleudert, wobei er tödlich verletzt wurde.
Alter: 65; Bäckergehilfe aus Innsbruck. Wurde lange vermisst. Seine Leiche wurde in der Nähe des Rauschbrunnens aufgefunden. Dürfte beim Blumenpflücken abgestürzt sein.
Alter: 21; Student aus Salzburg. Wollte eine Bergtour auf die Nordkette machen, wurde aber später vermisst. Wurde von einem Suchtrupp am 2.10. unterhalb der Sattelspitze tot aufgefunden.
Alter: 7; Wurde in der Museumstraße von einem fallenden Ziegelstein getroffen. Erlag nach kurzer Zeit den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 51; Hallenwärter, stürzte ein paar Tage zuvor im Patscherkofelschutzhaus über eine Stiege und verletzte sich schwer. Stab später an den Kopfverletzungen.
Alter: [unklar]; Auf der Villerstraße stieß ein LKW und ein Auto zusammen. Die auf der Ladefläche des LKWs mitfahrenden Personen wurden über eine steile Böschung geschleudert. Der Lenker, ein deutscher Kriegsgefangener und eine Schneiderin aus Innsbruck wurden dabei tödlich verletzt.
Alter: 71; Pensionierte Bahnarbeiter. Tötete sich in seiner Wohnung durch Einatmen von Leuchtgas.
Alter: [unklar]; Kriegsgefangene fuhren auf einem LKW durch den Burggraben. Einer von ihnen stürzte von der Ladefläche auf die Straße und verletzte sich tödlich.
Alter: 56; Zur Schädlingsbekämpfung wurde in im Zimmer einer Wohnung in der Langstraße Gas eingesetzt. Da die Wände nicht ausreichend abgedichtet waren, drang das Gas in die Nachbarwohnung ein und tötete dort den Amtsdiener und das kleine Kind. Später geben Firmen bekannt, dass sie mit diesem Unfall nichts zu tun hatten (Tiroler Tageszeitung 6.9.46, 2)
Alter: 32; Maurer, war mit Aufräumarbeiten bei der Jesuitenkirche beschäftigt. Benutzte einen Frachtlift, dessen Seilzug riss. Stürzte mit den Transportwagen in die Tiefe und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 39; Bahnarbeiter, wollte im Westbahnhof auf einen fahrenden Güterzug aufspringen. Stürzte dabei und wurde von den nachfolgenden Waggons überrollt.
Alter: [unklar]; Fahrzeug geriet über den Böschungsrand und stürzte aufs Innufer ab. Der Fahrer, ein Soldat, starb noch während der Bergung.
Alter: 49; Schlossermeister aus Pradl stieß mit seinem Motorrad mit einem LKW zusammen. Starb an den schweren Verletzungen im Krankenhaus.
Alter: 19; Stürzte beim Durchklettern der Grubeisentürme über 80m auf ein Schotterfeld ab, da das Sicherungsseil riss. War Hochschüler aus Innsbruck.
Alter: 3; Öffnete die Verriegelung des Fensters in einer Wohnung am Bergisel und stürzte 2 Stockwerke in die Tiefe. Starb am Weg in die Klinik.
Alter: 16; Handelslehrling. Fuhr mit seinem Motorrad in der Kranebitter Allee auf einen Baum. Starb an den Verletzungen kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus.
Alter: 46; Zimmermannsgehilfe aus Amras. Stürzte bei einem Bau in die Tiefe und verletzte sich schwer. Starb im Krankenhaus kurz nach der Einlieferung.
Alter: 21; Eine männliche Leiche wurde beim Hauptschießstand aus dem Inn geborgen und nach einer Woche agnosziert. War ein Student der technischen Abteilung der Uni Innsbruck im 2. Semester.
Alter: 67; Gastwirt und Besitzer des Venusbades in Hötting. Wurde am 3.6. von einem LKW angefahren. Starb 2 Tage später an den Verletzungen.
Alter: 14; Schüler der Handelsakademie. Ertrank im Schwimmbad Büchsenhausen. Herzschlag vorausgegangen??
Alter: 86; Frau wurde tot in ihrer Wohnung aufgefunden. War an ausströmendem Leuchtgas erstickt. Dürfte vergessen haben, den Hahn abzudrehen.
Alter: [unklar]; Bei Aufräumarbeiten in der Nähe des Pulverturmes explodierte eine Handgranate und tötete das Opfer.
Alter: 36; Wurde bei einem Unfall getötet. Aus dem Anzeigenteil.
Alter: 35; Gattin eines Bahnschaffners in Bludenz. Ihre Leiche wurde am 8.7.1946 bei Kufstein aus dem Inn gezogen. Untersuchungen ergaben Tod durch schwere Kopfverletzungen. Durch Ermittlungen wurde der Schneidergeselle Ferdinand Walch (25 Jahre) verhaftet, der sie anscheinend mehrmals in Innsbruck getroffen hatte. Nach ihrem Verschwinden veräußerte er ihre Sachgegenstände aus der Wohnung in Bludenz. Gab nach kurzem Verhör die Tat zu. Hatte die Frau in einem Park bei der Mühlauer Brücke mit einem Hammer erschlagen und die Leiche in den Inn geworfen. Diese hätte ihn zur Ehe drängen wollen.
Alter: 38; Schlossergehilfe schoss sich eine Kugel in den Kopf. Aus dem Anzeigenteil
Alter: 17; Radfahrer wurde auf der Mühlauer Brücke von einem LKW angefahren. Starb bald nach der Einlieferung ins Innsbrucker Spital. War Schlosserlehrling.
Alter: 41; Ihre Leiche wurde in der Gegend der Hungerburg gefunden. Identifiziert als Gattin eines Geschäftsführers in Pradl. Hatte gesundheitliche Probleme.
Alter: 53; Ehepaar wurde vergiftet in ihrer Wohnung aufgefunden, die sie räumen mussten. Er war Dipl.Ing. und Oberstudienrat. Aus dem Anzeigenteil
Alter: 25; Probe-Wachmann. Wurde in der Nacht in der Maximilianstraße erstochen. Wurde unter großer Anteilnahme am 29.4. Im Friedhof Mariahilf beerdigt. Mit Hilfe von französischen Kriminalbeamten wurde ein Verdächtigter verhaftet. Es handelt sich um einen entlassenen französischen Soldaten, der sich unbefugt in Innsbruck aufhielt. Er wurde der französischen Militärjustiz übergeben.